DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Alltag ist teurer geworden. Wie das Landesstatistikamt in Düsseldorf mitteilte, lag die Inflationsrate im April bei 2,7 Prozent und damit gleich hoch wie im Vormonat. Blickt man auf die Monate Mai 2025 bis Februar 2026, so pendelte der Wert in der Spanne von 1,8 bis 2,3 Prozent - damals war die Teuerung also wesentlich niedriger. Grund für den Anstieg der Preise sind die Folgen des Irankriegs: Kraftstoffpreise waren im April im Vergleich zum Vorjahresmonat den Angaben zufolge 22,7 Prozent teurer, bei Heizöl lag der Unterschied bei 27,3 Prozent.
Für dich zusammengefasst:
Inflationsrate in NRW lag im April bei 2,7 Prozent.
Kraftstoffpreise stiegen im April um 22,7 Prozent.
Nahrungsmittel verteuerten sich um 0,7 Prozent im April.
Wer nicht auf sein Diesel-Auto oder seinen Benziner angewiesen ist oder wer elektrisch fährt, der kann sich glücklich schätzen: An ihm geht der Anstieg der Inflation weitgehend vorbei. So verteuerten sich Nahrungsmittel im April um moderate 0,7 Prozent. Molkereiprodukte, Eier und Speisefette wurden sogar billiger, Fleisch und Fisch hingegen spürbar teurer. Bekleidung und Schuhe blieben preislich fast unverändert. Wer in einem Hotel schlief, musste etwas tiefer in die Tasche greifen als zuvor./wdw/DP/zb
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