Großbritannien: Inflation steigt stärker als erwartet - Deutlich über 3 Prozent
LONDON (dpa-AFX) - In Großbritannien ist die bereits vergleichsweise hohe Inflation überraschend stark gestiegen. Im Dezember legten die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 3,4 Prozent zu, wie das Statistikamt ONS am Mittwoch in London mitteilte. In der zweitgrößten europäischen Volkswirtschaft liegt die Teuerung damit deutlich über der von der britischen Notenbank anvisierten Zielmarke von zwei Prozent.
Im Monatsvergleich stiegen die britischen Verbraucherpreise um 0,4 Prozent. Analysten hatten zum Ende des vergangenen Jahres mit einer stärkeren Teuerung gerechnet, hatten aber im Schnitt nur eine Jahresrate von 3,3 Prozent erwartet. Der Anstieg im Monatsvergleich fiel hingegen wie erwartet aus.
Seit dem vergangenen Frühjahr liegt die britische Inflation mehr oder weniger deutlich über der Marke von drei Prozent. Im November hatte sie 3,2 Prozent betragen. Ende des vergangenen Jahres haben vor allem gestiegene Preise für Alkohol und Tabak sowie die Kosten für die Haushaltsführung die Inflation angeheizt. Gebremst wurde die Teuerung durch einen Rückgang der Preise für Möbel.
Die Kernrate der britischen Inflation, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Lebensmittel herausgerechnet werden, lag im Dezember unverändert bei 3,2 Prozent und damit niedriger als erwartet./jkr/stk
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