PEKING (dpa-AFX) - In China ist die Inflation im Mai überraschend nicht weiter gestiegen. Die Verbraucherpreise legten im Jahresvergleich wie schon im Vormonat um 1,2 Prozent zu, wie das Statistikamt am Mittwoch in Peking mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg der Jahresrate auf 1,3 gerechnet. Zu Beginn des Jahres hatte die Inflation nur bei 0,2 Prozent gelegen, bevor unter anderem steigende Kraftstoffpreise infolge des Iran-Kriegs für eine stärkere Teuerung sorgten.
Für dich zusammengefasst:
Die Inflation in China blieb im Mai stabil bei 1,2 %.
Die Erzeugerpreise stiegen im Mai um 3,9 %.
Der Anstieg der Erzeugerpreise ist der höchste seit 2022.
Zu den stärksten Preistreibern in China zählten weiter die Transportkosten. Diese haben sich im Mai erneut erhöht. Wegen der höheren Energiekosten und steigenden Preisen durch einen Investitionsboom im Bereich der künstlichen Intelligenz hat sich zudem der Inflationsdruck in den Fabriken der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt verstärkt.
Bei den Erzeugerpreisen, die Hersteller für ihre Waren verlangen, meldete das Statistikamt für Mai eine Teuerung von 3,9 Prozent, nachdem die Jahresrate im Monat zuvor bei 2,8 Prozent gelegen hatte. Damit ist der Anstieg der Erzeugerpreise so stark wie seit dem Sommer 2022 nicht mehr./jkr/jha/
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