Die kommende Börsenwoche steht ganz im Zeichen der Traditionsbranchen. In den USA ist die Berichtsaison beinahe vorbei und geht in Deutschland und Europa in die heißere Phase. Zahlreiche Konzerne liefern vorläufige oder endgültige Zahlen für 2001. Interessieren dürfte die meisten Anleger wie stark die anhaltende Konjunkturflaute die Ertragslage belastet. Wichtiger noch aber dürfte der Ausblick sein. Konzerne wie DaimlerChrysler haben bereits einen Vorgeschmack gegeben, dass es nicht immer leichte Kost sein dürfte.
Von Konsum über Autos bis hin zu den unvermeidlichen Technologiewerten ist alles drin in der kommenden Woche. Anleger, die eher die konservativen Konsumgüter-Aktien bevorzugen, sollten spätestens ab Dienstag ein wachsames Auge auf den Markt haben. Einzelhandelsgigant Wal-Mart präsentiert die Zahlen für das vierte Quartal 2001/02. Das Ergebnis wird zeigen, ob sich die Billigpreis-Strategie nach wie vor rentiert und ob sich die unsicheren Wirtschaftsaussichten auf die Kauflust der Verbraucher niedergeschlagen haben.
Bereits am Montag wird der französische Konsumgüterhersteller Danone seine Jahreszahlen abliefern, die teilweise aber schon bekannt sind. Mit der britischen Diageo, die Zahlen für das erste Halbjahr 2001/02 am Donnerstag liefern, meldet sich ein weiterer Konsumvertreter. Bei Diageo dürfte besonders interessant sein, wie der Konzern plant, die milliardenschwere Übernahme der Seagram Getränkesparte zu integrieren.
Hygiene ist das A und O
Da nun bereits Lebensmittel, Getränke und Einzelhandel ihre Aufwartung machen, sollte auch die Körperpflege nicht zu kurz kommen. Mit Beiersdorf am Dienstag und L’Oréal am Donnerstag wird dann auch noch dieses Marktsegment bei der Berichterstattung abgedeckt. Der deutsche Beiersdorf-Konzern war in den vergangenen Wochen ins Rampenlicht der Medien gerückt, da sich ein Interessenkonflikt um den Konzern zwischen den Hauptanteilseignern Allianz und Tchibo entwickelt hat.
Im Mittelpunkt stehen Autowerte
Für die Liebhaber von vierrädrigen Karosserien bieten Dienstag und Donnerstag der kommenden Woche die Höhepunkte. VW und DaimlerChrysler äußern sich über den Verlauf des vergangenen Geschäftsjahres und hoffentlich über ihre Pläne für das laufende Jahr. VW hat sich gerade was Prognosen betrifft, bisher bedeckt gehalten. Mancher Daimler-Aktionär dürfte sich das auch gewünscht haben, hat doch der Autobauer erst vor einigen Tagen eine versteckte Gewinnwarnung abgegeben und eine geringere Dividende angekündigt.
Keine Feier ohne Techis
Keine Woche ohne Technologiewerte. Dem Motto entsprechend wartet am Mittwoch der Computerhersteller Dell mit den Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr auf. Das Ergebnis für das vierte Quartal gab es bereits am vergangenen Donnerstag. Während die Zahlen so la la waren, ist gerade der Ausblick nicht wirklich überzeugend. Ist nur zu hoffen, dass der Weltmarktführer kommende Wochen noch das ein oder andere As im Ärmel hat. Als weiteren interessanten Technologie- und Medienwert hat die kommende Woche am Donnerstag noch den japanischen Elektronikkonzern Matsushita in petto.
Aus der Konjunkturecke dürften in der kommenden Woche US-Daten Beachtung finden. So werden am Donnerstag die Frühindikatoren für den Januar bekannt gegeben. Da es sich um eine Ansammlung zahlreicher einzelner Indikatoren wie etwa dem Konsumentenvertrauen, den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe den Auftragseingängen in der Industrie handelt, die größtenteils schon bekannt sind, ist kaum mit großen Überraschungen zu rechnen.
Kommende Woche veröffentlichen vor allem Konzerne der traditionellen Branchen ihre Zahlen. Wie auch schon in den Wochen zuvor, dürften Anleger in dieser Berichtsaison noch genauer auf die Prognosen achten, um sich ein Bild von der weiteren konjunkturellen Entwicklung machen zu können. Um die Marktstimmung wieder ein wenig aufzuhellen, bleibt nur zu hoffen, dass die Ausblicke freundlich sind.
sharper.de
Von Konsum über Autos bis hin zu den unvermeidlichen Technologiewerten ist alles drin in der kommenden Woche. Anleger, die eher die konservativen Konsumgüter-Aktien bevorzugen, sollten spätestens ab Dienstag ein wachsames Auge auf den Markt haben. Einzelhandelsgigant Wal-Mart präsentiert die Zahlen für das vierte Quartal 2001/02. Das Ergebnis wird zeigen, ob sich die Billigpreis-Strategie nach wie vor rentiert und ob sich die unsicheren Wirtschaftsaussichten auf die Kauflust der Verbraucher niedergeschlagen haben.
Bereits am Montag wird der französische Konsumgüterhersteller Danone seine Jahreszahlen abliefern, die teilweise aber schon bekannt sind. Mit der britischen Diageo, die Zahlen für das erste Halbjahr 2001/02 am Donnerstag liefern, meldet sich ein weiterer Konsumvertreter. Bei Diageo dürfte besonders interessant sein, wie der Konzern plant, die milliardenschwere Übernahme der Seagram Getränkesparte zu integrieren.
Hygiene ist das A und O
Da nun bereits Lebensmittel, Getränke und Einzelhandel ihre Aufwartung machen, sollte auch die Körperpflege nicht zu kurz kommen. Mit Beiersdorf am Dienstag und L’Oréal am Donnerstag wird dann auch noch dieses Marktsegment bei der Berichterstattung abgedeckt. Der deutsche Beiersdorf-Konzern war in den vergangenen Wochen ins Rampenlicht der Medien gerückt, da sich ein Interessenkonflikt um den Konzern zwischen den Hauptanteilseignern Allianz und Tchibo entwickelt hat.
Im Mittelpunkt stehen Autowerte
Für die Liebhaber von vierrädrigen Karosserien bieten Dienstag und Donnerstag der kommenden Woche die Höhepunkte. VW und DaimlerChrysler äußern sich über den Verlauf des vergangenen Geschäftsjahres und hoffentlich über ihre Pläne für das laufende Jahr. VW hat sich gerade was Prognosen betrifft, bisher bedeckt gehalten. Mancher Daimler-Aktionär dürfte sich das auch gewünscht haben, hat doch der Autobauer erst vor einigen Tagen eine versteckte Gewinnwarnung abgegeben und eine geringere Dividende angekündigt.
Keine Feier ohne Techis
Keine Woche ohne Technologiewerte. Dem Motto entsprechend wartet am Mittwoch der Computerhersteller Dell mit den Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr auf. Das Ergebnis für das vierte Quartal gab es bereits am vergangenen Donnerstag. Während die Zahlen so la la waren, ist gerade der Ausblick nicht wirklich überzeugend. Ist nur zu hoffen, dass der Weltmarktführer kommende Wochen noch das ein oder andere As im Ärmel hat. Als weiteren interessanten Technologie- und Medienwert hat die kommende Woche am Donnerstag noch den japanischen Elektronikkonzern Matsushita in petto.
Aus der Konjunkturecke dürften in der kommenden Woche US-Daten Beachtung finden. So werden am Donnerstag die Frühindikatoren für den Januar bekannt gegeben. Da es sich um eine Ansammlung zahlreicher einzelner Indikatoren wie etwa dem Konsumentenvertrauen, den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe den Auftragseingängen in der Industrie handelt, die größtenteils schon bekannt sind, ist kaum mit großen Überraschungen zu rechnen.
Kommende Woche veröffentlichen vor allem Konzerne der traditionellen Branchen ihre Zahlen. Wie auch schon in den Wochen zuvor, dürften Anleger in dieser Berichtsaison noch genauer auf die Prognosen achten, um sich ein Bild von der weiteren konjunkturellen Entwicklung machen zu können. Um die Marktstimmung wieder ein wenig aufzuhellen, bleibt nur zu hoffen, dass die Ausblicke freundlich sind.
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