ich versuche ja auch mit euch auf einen Konsens zu kommen.
AL beschreit aber immer diese 5 Billionen $, aber um die geht es eben nicht. Das ist die Gesamtsumme der vergebenen Hypotheken von Fannie und Freddie.
Hier mal ein kleiner Text zu den beiden...Financial Times...
Das Geschäftsmodell von Fannie und Freddie besteht aus zwei Teilen:
Erstens sprechen sie Garantien für hypothekenversicherte Anleihen (Residential Mortgage Backed Securities, RMBS) aus. Das erleichtert deren Handel und damit die Kreditvergabe an Hauskäufer. Zweitens emittieren die beiden Unternehmen !!!!festverzinsliche!!!! Wertpapiere und bauen mit den Erlösen ein Portfolio an Hypotheken und RMBS auf. Die Summen sind beträchtlich.
Welche Risiken gehen von Fannie und Freddie aus?
Beide Unternehmen haben quasi ein Duopol auf dem amerikanischen Immobilienmarkt. Sie verfügen über ein Hypothekenportfolio von rund 4500 Mrd. $. Zum Vergleich: Das Volumen von US-Staatsanleihen, das private Investoren halten, bewegt sich bei 5000 Mrd. $. Der Markt für Unternehmensanleihen in den USA wird auf 5000 Mrd. $ geschätzt. Sollten Fannie und Freddie in Schieflage geraten, wäre das nach Ansicht von Experten fatal. !!!!!!Denn die Banken sind davon direkt betroffen. Sie haben von Fannie und Freddie garantierte RMBS gekauft und müssten im Ernstfall zusätzliche Abschreibungen in Milliardenhöhe vornehmen:!!!!! (Ist schon zum Teil geschehen!!!) "Wenn die Regierung die beiden Institute im Notfall nicht stützen würde, würde das ein größeres Risiko darstellen als die Pesokrise von 1994, die Asienkrise von 1997 und die Russlandkrise von 1998, die zum Kollaps des Hedge-Fonds Long Term Capital Management führte."
Das Problem dabei: Offiziell haftet der Staat nicht für einen Ausfall von Fannie und Freddie. Allerdings gehen Investoren und Wissenschaft davon aus, dass es eine solche Garantie aber doch gibt. Die Wissenschaft begründet das einmal mit dem "Too big to fail"-Argument. Das besagt, dass der Staat helfen muss, da die Konsequenzen einer Pleite zu gravierend wären. Zum anderen verweisen Rechtsexperten auf die zahlreichen staatlichen Privilegien, die Fannie und Freddie genießen, den starken staatlichen Einfluss. So darf der amerikanische Präsident fünf Verwaltungsratsmitglieder ernennen und jederzeit wieder abberufen.
Den Wert dieser implizierten Ausfallgarantie beziffert Wayne Passmore, Volkswirt bei der US-Notenbank, auf 150 Mrd. $.
Wie sind Fannie und Freddie von der Kreditkrise betroffen?
Beide Unternehmen mussten aufgrund der Immobilien- und Kreditkrise heftige Wertberichtigungen vornehmen. Das liegt darin, dass sich aufgrund sinkender Hauspreise die Ausfälle bei Hypothekarkrediten häufen. Von deren Rückzahlung sind Fannie und Freddie aber abhängig. Die Probleme spiegeln die jüngsten Ergebnisse wieder.
Die im Mai für das erste Quartal veröffentlichten Zahlen von Fannie Mae fielen enttäuschend aus: Demnach verzeichnete das Unternehmen im vierten Quartal einen Verlust von 3,6 Mrd. $. Das gesamte Kreditportfolio verlor im Jahr 2007 rund 13,4 Mrd. $ an Wert. Um ihre Kapitalbasis zu stärken und die Eigenkapitalstandards einzuhalten, haben Fannie und Freddie über die Ausgabe von neuen Aktien bereits 13 Mrd. $ frisches Kapital eingesammelt.
www.financial-times.de/unternehmen/...tleister/324008.html?p=2
AL beschreit aber immer diese 5 Billionen $, aber um die geht es eben nicht. Das ist die Gesamtsumme der vergebenen Hypotheken von Fannie und Freddie.
Hier mal ein kleiner Text zu den beiden...Financial Times...
Das Geschäftsmodell von Fannie und Freddie besteht aus zwei Teilen:
Erstens sprechen sie Garantien für hypothekenversicherte Anleihen (Residential Mortgage Backed Securities, RMBS) aus. Das erleichtert deren Handel und damit die Kreditvergabe an Hauskäufer. Zweitens emittieren die beiden Unternehmen !!!!festverzinsliche!!!! Wertpapiere und bauen mit den Erlösen ein Portfolio an Hypotheken und RMBS auf. Die Summen sind beträchtlich.
Welche Risiken gehen von Fannie und Freddie aus?
Beide Unternehmen haben quasi ein Duopol auf dem amerikanischen Immobilienmarkt. Sie verfügen über ein Hypothekenportfolio von rund 4500 Mrd. $. Zum Vergleich: Das Volumen von US-Staatsanleihen, das private Investoren halten, bewegt sich bei 5000 Mrd. $. Der Markt für Unternehmensanleihen in den USA wird auf 5000 Mrd. $ geschätzt. Sollten Fannie und Freddie in Schieflage geraten, wäre das nach Ansicht von Experten fatal. !!!!!!Denn die Banken sind davon direkt betroffen. Sie haben von Fannie und Freddie garantierte RMBS gekauft und müssten im Ernstfall zusätzliche Abschreibungen in Milliardenhöhe vornehmen:!!!!! (Ist schon zum Teil geschehen!!!) "Wenn die Regierung die beiden Institute im Notfall nicht stützen würde, würde das ein größeres Risiko darstellen als die Pesokrise von 1994, die Asienkrise von 1997 und die Russlandkrise von 1998, die zum Kollaps des Hedge-Fonds Long Term Capital Management führte."
Das Problem dabei: Offiziell haftet der Staat nicht für einen Ausfall von Fannie und Freddie. Allerdings gehen Investoren und Wissenschaft davon aus, dass es eine solche Garantie aber doch gibt. Die Wissenschaft begründet das einmal mit dem "Too big to fail"-Argument. Das besagt, dass der Staat helfen muss, da die Konsequenzen einer Pleite zu gravierend wären. Zum anderen verweisen Rechtsexperten auf die zahlreichen staatlichen Privilegien, die Fannie und Freddie genießen, den starken staatlichen Einfluss. So darf der amerikanische Präsident fünf Verwaltungsratsmitglieder ernennen und jederzeit wieder abberufen.
Den Wert dieser implizierten Ausfallgarantie beziffert Wayne Passmore, Volkswirt bei der US-Notenbank, auf 150 Mrd. $.
Wie sind Fannie und Freddie von der Kreditkrise betroffen?
Beide Unternehmen mussten aufgrund der Immobilien- und Kreditkrise heftige Wertberichtigungen vornehmen. Das liegt darin, dass sich aufgrund sinkender Hauspreise die Ausfälle bei Hypothekarkrediten häufen. Von deren Rückzahlung sind Fannie und Freddie aber abhängig. Die Probleme spiegeln die jüngsten Ergebnisse wieder.
Die im Mai für das erste Quartal veröffentlichten Zahlen von Fannie Mae fielen enttäuschend aus: Demnach verzeichnete das Unternehmen im vierten Quartal einen Verlust von 3,6 Mrd. $. Das gesamte Kreditportfolio verlor im Jahr 2007 rund 13,4 Mrd. $ an Wert. Um ihre Kapitalbasis zu stärken und die Eigenkapitalstandards einzuhalten, haben Fannie und Freddie über die Ausgabe von neuen Aktien bereits 13 Mrd. $ frisches Kapital eingesammelt.
www.financial-times.de/unternehmen/...tleister/324008.html?p=2