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Meldung des Tages: Europa rüstet auf — stößt dabei jedoch auf eine harte Grenze, die der Markt noch nicht einpreist
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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"

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Zini:

Es geht wieder aufwärts.

3
02.08.10 15:21
Seht ihr, ein Machtwort von mir genügt.
Die Märkte fressen mir aus der Hand.

Na gut, ich geb's zu, vielleicht war ja auch Greenspan's Rede schuld daran.


Alan Greenspan warns that US could be heading for double-dip recession

www.telegraph.co.uk/finance/economics/...le-dip-recession.html


Zitat:
Our problem is that we have a very distorted economy," he said. Recovery had been limited to "large banks, large businesses and high income individuals."

The rest of the economy was being pulled apart amid tragic long-term unemployment, he added. "There's nothing out there that I can see which will alter the trend or the level of unemployment," he said.


Das sind die ersten ehrlich gemeinten Worte, die ich von ihm je gehört habe.

Während seiner Zeit als Notenbankchef blieb er ja immer sehr kryptisch.
Antworten
Minespec:

Froschmaul Greenie soll sich schleichen

4
02.08.10 15:52
er hat den Nährboden für die Krise gelegt
Antworten
fourstar:

bitte anschauen

6
03.08.10 01:50
www.dailymotion.com/video/..._professor-dr-wilhelm-hankel_news
Antworten
TalentfreieZon.:

Direktdemokratie oder Diktatur?

6
03.08.10 06:49
Die Argumentation, das Volk könne nicht bei komplexen Abstimmungen wirklich abwägen, ist ein lächerliches Argument und soll nur diese Machtsysteme erhalten. Die „professionellen“ Entscheidungen unserer Politiker sind eine Aneinanderreihung von Fehleinschätzungen durch Manipulationen der Lobbyisten.

„Wir sind das Volk!“ Wer erinnert sich nicht an diesen Ausruf einer frustrierten riesigen Menschenmenge 1989 (u.a. in Leipzig), die ganz einfach jedes Vertrauen in die politische „Ordnung“ verloren hatte. Viele EX-DDR-Bürger spüren zurzeit deutlich ein Gefühl aufsteigen, welches Sie damals schon einmal erlebten, aber dieses Mal geht es um die sogenannte Bundesrepublik, deren Volksvertreter offensichtlich die Gesetze und verbindlichen Verträge mit Füßen treten.

An dieser Stelle noch mal der Hinweis auf ein Video - Schutzschirm rettet Währungsunion nicht - einer Pressekonferenz, auf der vier große Persönlichkeiten mit durchgedrücktem Rückgrat zur neuen Verfassungsklage zum Thema Euro-Rettungsschirm abgeben. Diese vier unbeugsamen Deutschen heißen:

Wilhelm Hankel, Karl-Heinz Schachtschneider, Wilhelm Nölling und Joachim Starbatty

Ich möchte meinen höchsten Respekt diesen aufrichtigen Herren aussprechen, die stellvertretend für viele frustrierte Menschen in aller Klarheit kommunizieren, dass unsere Volksvertreter eindeutig(!) gegen geltendes Recht verstoßen: Dieses geht zu Lasten der zu vertretenden deutschen Bürger, welche durch diese widerrechtlichen Entscheidungen zum Aderlass geführt werden (was übrigens letztlich für alle Personen der Euro-Länder gilt).   Sehen Sie sich bitte diese Pressekonferenz in Ruhe an und Sie spüren den Ernst der Lage und die Überdeutlichkeit, mit der dieses perfide Gesamtsystem beschrieben wird.

Unsere Leser kennen unsere Einstellung zur Demokratie an sich (siehe den Newsletter vom 31.7.2009 auf unserer Homepage) aber letztlich wird diese Gesellschaftsform trotzdem als Macht des Volkes empfunden und beschrieben.

Nun will ich nicht wieder das Demokratie-Dogma diskutieren aber zumindest soweit gehen, dass die Parteiendemokratie nun wirklich wenig mit dem Volkswohl zu tun hat…!

Der kürzlich vollzogene Rücktritt des Hamburger Bürgermeisters Ole von Beust, der sich nicht gegen die Untertanen durchsetzen konnte, war ein gutes Zeichen für das Volk als Souverän und macht Mut. In unserer jüngeren Geschichte zieht sich die Entscheidungsmentalität gegen das eigene Volk wie ein roter Faden hindurch. Gäbe es Volksentscheide, wie sie selbst das Grundgesetz zulässt, wären viele Entscheidungen gegen die Menschen nicht gefällt worden und es ginge allen Europäern besser.

Die Argumentation, das Volk könne nicht bei komplexen Abstimmungen wirklich abwägen, ist ein lächerliches Argument und soll nur diese Machtsysteme erhalten. Um mehr geht es nicht. Die „professionellen“ Entscheidungen unserer Politiker sind eine Aneinanderreihung von Fehleinschätzungen durch Manipulationen der Lobbyisten, wie z.B. der Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften, nicht zu vergessen der Siegermächte, die ebenfalls kräftig mitmischen.

Auch im Bundesrechungshof werden regelmäßig die Verwerfungen bekannt gegeben. Gab es in dieser „Republik“ eigentlich irgendein öffentliches Bauvorhaben o.ä., bei dem die Vorabkalkulation nicht völlig „daneben“ lag und der Wahnsinn anschließend das Doppelte und mehr kostete? Würde ein Privatmann oder kleiner Unternehmer derart planen, bekäme er erstens keine Darlehen (denn nur beim Staat prüfen die Banken offenbar etwas „entspannter“, da ja die Steuerzahler als „Kollektiv-Sklaven“ dahinterstehen) und zweitens mit Anlauf in den Konkurs steuern, wenn nicht sogar im Knast landen.

Aber die Volksvertreter genießen ja Immunität und zusätzlich den „Vorteil“, über fremdes Vermögen (nämlich das des Volkes) zu entscheiden. Da kann man doch entspannt seine „Netze“ spannen und sich auf seine Zukunft nach dem Amt vorbereiten. Mehr brauche ich hier wohl kaum zu sagen.

Die politischen Entscheidungen im Durchschnitt, egal ob Außen-, Innen-, Sozial- oder Finanzpolitisch kann man wohl getrost mit der Note 5 bewerten (ich will ja fair bleiben).

Ein paar signifikante Beispiele sollen das verdeutlichen:  

1972 erkennt Willy Brandt eine dauerhafte Teilung Deutschlands an und die DDR im Rahmen eines Grundlagenvertrages als Staat. Zu dieser Zeit wussten noch viele Deutsche, dass unser Land drei(!)geteilt war (BRD, DDR und polnische kommissarische Besatzungszone… - sehen Sie doch einmal in ein altes Grundgesetz z.B. aus den 50-ern).

Es gibt ernst zu nehmende Völkerrechtler, die nach wie vor von diesem Rechtszustand überzeugt sind. Hätte man diese Entscheidung dem gesamten Volk überlassen, wäre dieser absurde Prozess im Keim erstickt worden und die Wende in der DDR wäre früher eingetreten. Vermutlich hätten wir mittlerweile sogar ein gesamtes souveränes Land.  

In den 1980er Jahren  verkündet Bundesarbeitsminister Blüm die "Sichere Rente" und führt zeitgleich weitere artfremde Leistungen zu Lasten der gesetzlichen Rentenversicherung ein, z.B. zugunsten „externer“ Bevölkerungsgruppen, die niemals etwas einzahlten. Heute erzählt man den Deutschen, das die demographische Entwicklung Schuld an der Rentenpleite sei. Das ist eine Lüge! Hätte man die Zusammenhänge vorher offen diskutiert, wären im Rahmen einer Volksabstimmung einige Rentenentscheidungen sicher anders gelaufen.

1990 wird in einer höchst „eigenartigen“ Form die sogenannte Wiedervereinigung „umgesetzt“, zu der ich keine detailliertere Stellung beziehen kann, denn dann würde die Propagandamaschine massiv zuschlagen. Nur eines: Dieses skurrile Szenario hat weniger mit komplexen Entscheidungen zu tun, die das Volk nicht verstehen würde, sondern eher mit einer widerrechtlichen Nebelbombentaktik, mit der sich die Macht zweifelhaft am Ruder halten wollte.

1999 nehmen die „kompetenten“ Entscheidungen richtig Fahrt auf. Außenminister Fischer segnet einen Nato-Angriffskrieg mit deutscher Beteiligung gegen Ex-Jugoslawien ab. Die Täter werden schlicht als „Serben“ bezeichnet, damit man ein Feindbild hatte. Hätte man diverse Zusammenhänge der Balkan-Völker offen diskutieren dürfen, wären wir im Rahmen eines Volksentscheids eher nicht in diesen rechtswidrigen Krieg eingestiegen (vermutlich hätte es auch dort ohne die herrschenden Machteinflüsse überhaupt keinen Krieg gegeben).    

Ebenfalls im Jahre 1999 wird die DM-Aufgabe beschlossen und die Euroeinführung besiegelt, durch die es Allen besser gehen sollte. Das Ergebnis sehen wir heute, auch wenn die gleichgeschalteten Medien einen neuen Aufschwung verkünden. Der Euro ist tot - aber die USA wollten ihn halt… Vergessen wir nicht, dass der US-Dollar eine nationale Weltwährung(!) darstellt. Die Völker hatten instinktiv recht behalten, als sie sich in Umfragen mit großer Mehrheit gegen den Euro aussprachen. Übrigens verstößt diese Euroeinführung ganz klar gegen das Grundgesetz aber das interessiert ab einem gewissen Punkt „der Anarchie“ offenbar keinen „abnickenden“ Parlamentarier mehr.  

Ich könnte hier so weitermachen oder ein Buch darüber schreiben aber das sollte man sich derzeit nicht erlauben, weil dann die Keule der Verschwörung geschwungen wird, bzw. der Naziknüppel.

Gäbe es Volksentscheide, wäre die Türkei vermutlich kein EU-Beitrittskandidat, Deutsche Soldaten würden sich nicht in Afghanistan töten lassen müssen und unser Land hätte nicht in diesem Ausmaße die Migrationsprobleme bestimmter Bewohner, die ich mit diesen Aussagen ganz klar nicht angreife, denn auch diese Menschen verlieren immer mehr ihre Wurzeln und Ihre Identität. Der Asylmissbrauch ist nun einmal vorhanden. Die Ursachen liegen in der gnadenlosen Ausweidung bestimmter Länder, die sich aus dem Geldsystem ergeben und dem Globalisierungswahn.

Neulich sprach ich mit zwei deutschen Jugendlichen, die mir von ausländischen Mitschülern berichteten, die damit prahlten, das ihre Eltern in mehreren Bundesländern gleichzeitig HartzIV abkassierten, indem sie sich bei verschiedenen Verwandten in unterschiedlichen Bundesländern mit einem Wohnsitz anmeldeten. „Das prüft ja eh Keiner…“ Man sollte jetzt vorsichtig sein, diesen letzten Satz als „Diskriminierung“ oder „Hetze“ zu bezeichnen, denn der wahre Punkt liegt doch woanders. Durch solche Aushöhlungen des Sozialsystems werden Feindbilder geschaffen und nicht dadurch, dass man sie beim Namen nennt! Ich gebe unumwunden zu, dass ich Bedenken vor einer neuen braunen Propaganda habe, denn wir wissen, wohin das führen kann.    

Weitere „kompetente“ Entscheidungen haben wir in der dramatischen Tragweite noch gar nicht deutlich zu spüren bekommen. Das beginnt mit der EU-Osterweiterung bis hin zum Lissabon-Vertrag (bei denen man die Menschen im Rahmen einer Volksabstimmung in bestimmten Ländern sooft „wählen“ ließ, bis die Machtinhaber das gewünschte Ergebnis erzielten). In Deutschland wurden nur die „kompetenten“ Abgeordneten zur Wahl aufgerufen. Ich kenne einige Bundespolitiker, die nicht über den Hauch einer Ahnung verfügen, was da überhaupt abgestimmt wurde.  

In den Massen-Medien sind allerdings die Informationen mit Lügen (man nennt es dann „politisch korrekt“) und Manipulationen (das bewusste Einsetzen von falschen Vokabeln) durchzogen. Man sagt z.B.: Der Staat muss „sparen“ aber man meint eigentlich „kürzen“- das ist ein großer Unterschied. Regelmäßig fabuliert man über „Entwicklungshilfe“ für Drittländer, wobei es sich dabei nur um eine minimale Teilentschädigung für die „Beraubung“ dieser Gebiete handelt.

Diese Erkenntnis der Zusammenhänge wird größer und größer. Ist eine kritische Masse erreicht, die das System verändern kann, laufen auch die völlig ahnungslosen Nachrichtenkonsumenten hinterher.

Ich las irgendwann eine kleine Geschichte aus dem Römischen Reich. Cäsar soll angeregt haben, allen Sklaven ein weißes Armband zu verpassen, damit man sie besser von den Bürgern unterscheiden könne. Ein gewiefter Senator warnte Cäsar sehr deutlich vor dieser Maßnahme mit der Begründung: „Das ist hochgefährlich, denn dann sehen die Untertanen erst, wie viele sie sind und könnten sich gegen uns wehren!“

www.mmnews.de/index.php/politik/...ktdemokratie-oder-diktatur-

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Das, was wir heute sind, folgt aus den Gedanken, denen wir gestern nachgingen und unser gegenwärtiges Denken bestimmt unser Leben, wie es morgen sein wird. (Jean-Paul)
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maba71:

Goldbericht für den 02.08.2010

8
03.08.10 07:29
Gold & Gesellschaft: Gläubiger-Beratung

Sie kennen sicherlich auch den Spruch: Schulden Sie der Bank 100.000 Euro und können die Zinsen und Tilgung nicht mehr leisten, dann haben Sie ein Problem. Schulden Sie dagegen der Bank 100 Millionen Euro und haben Probleme mit der Rückzahlung, dann hat die Bank ein Problem.

Ein Kredit beziehungsweise ein Schuldverhältnis hat immer zwei Parteien, die einen Vertrag miteinander eingehen: Der Schuldner, der sich beispielsweise bei einer Bank Geld leiht und dafür verspricht, dieses Geld in vereinbarten Tilgungsraten zurückzuzahlen und eine Leihprämie in Form eines Zinssatzes zu entrichten. Und den Gläubiger, also derjenigen Person, die ihr Geld für eine Zeit an eine fremde Partei verleiht, in der Hoffnung, es später nebst Zinsen wieder zurückzubekommen.

Der Zinssatz des Kredit-Geschäfts erfüllt hierbei zweierlei – oder sogar dreierlei – Funktion: Er dient als Kompensation für eine (angeblich) sichere Anlageform – meistens sind Staatsanleihen die Anlage, die als Benchmark für eine solche sichere Anlageform betrachtet werden. Und er enthält eine Risiko-Prämie für den Fall eines Ausfalls des Schuldners – sei dieser nun selbstverschuldet (z.B. übermäßiger Konsum, Scheidung) oder unverschuldet (z.B. durch Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit). Die dritte Komponente ist ein Gewinn-Anteil, den eine Bank noch zusätzlich erzielen möchte.

Nun gibt es Politiker, die sich zu Garanten der Gläubiger machen: Beispielsweise Norbert Blüm mit seinem legendären Ausspruch, dass die Renten sicher seien. Oder unsere Bundeskanzlerin nach der Lehman Krise, wo sie den Bürgern eine Garantie für deren Spareinlagen gegeben hat.

In Wirklichkeit sind diese angeblichen Garantien nur Nullsummen-Spiele. Denn wenn Frau Merkel eine Bank wie die HRE mit 100 Milliarden Euro Staatsgeldern retten muss, um die Spareinlagen für eine Zeit garantieren zu können, dann wird aus dem Inhaber der Spareinlagen (Gläubiger) gleichzeitig ein neuer Schuldner – nämlich als Steuerzahler, der nun für die zusätzlich gemachten Staatsschulden in Höhe von 100 Milliarden Euro eintreten muss.

Und auch die Blümsche Rentengarantie wird von den aktuellen Beitragszahlern in Form höherer Sätze zur gesetzlichen Rentenversicherung und stärkeren staatlichen Zuwendungen an die Rentenkasse – sprich neue Staatsschulden zu Lasten der Steuerzahler – finanziert.

Es wird zu Recht behauptet, dass viele Menschen mit ihren Schulden nicht mehr zurande kommen und deshalb eine Schuldner-Beratung aufsuchen müssen. Ich behaupte: Es gibt einen noch größeren Anteil innerhalb der Gruppe der Gläubiger, die sich über die Risiken ihres in Kreditverträgen gefangenen Geldes überhaupt nicht bewusst sind. Oder noch nicht einmal wissen, dass ihr Vermögen eigentlich nur darauf basiert, dass eine Gegenpartei versprochen hat, das bereits ausgegebene Geld nebst Zinsesleistung zurückzuzahlen.

So wird die abgeschlossene Lebensversicherung plötzlich zu einem indirekten Kreditvertrag, den ich mit dem deutschen Staat, aber gegebenenfalls auch mit Portugal, Griechenland, Spanien & Co abschließe. Das wollen Sie nicht glauben: Schauen Sie sich an, in welche Anlageformen die Versicherungs-Branche auch aufgrund gesetzlicher Bestimmungen investiert – in Staats-Anleihen. Finanziere ich nicht da die staatlichen 100 Milliarden Euro für die Rettung einer Bank wie der HRE mit, nur damit meine Spareinlagen auf dem anderen Konto garantiert werden können. Garantiere ich vielleicht einen Teil meiner Einlagen durch meine Verträge mit Banken und Versicherungen selbst? Und wenn ich einen Anteil selbst garantiere, heißt das nicht im Umkehrschluss, dass meine Spareinlagen doch schon zum großen Teil verloren sind?

Und wie ist das mit der gesetzlichen Rentenversicherung: Bin ich nicht derzeit als Arbeitnehmer der Schuldner gegenüber der Generation von Rentnern, die aufgrund eines Kreditvertrages, der sich Generationen-Vertrag schimpft, als Gläubiger von mir Zins- und Tilgungsleistungen verlangen. Gleichzeitig erarbeite ich mir als zukünftiger Rentner den Gläubiger-Status auf Basis desselben Kreditvertrages. Nur meine Schuldner sind jetzt die Jungen, die noch in der Ausbildung sind oder gerade mit dem Beruf begonnen haben. Und zu Zeiten meiner Generation ist die Bevölkerung noch gewachsen und jetzt schrumpft sie kräftig. Und dort, wo es noch Kinderreichtum gibt, geht diese Generation fließend in Hartz IV über. Sind die verbliebenen Jungen noch in der Lage oder willens, diesen Kreditvertrag zu erfüllen.

Man könnte die Beispiele beliebig fortsetzen. Wichtig ist jedoch, dass jeder Bürger versteht, wo er wirklicher Vermögens-Besitzer mit jederzeitigem und ungehindertem Zugang auf sein Vermögen ist, oder wo er nur ein Gläubiger ist, der auf die Erfüllung seines Kreditvertrages hofft – unter den oben genannten Rahmenbedingungen wahrscheinlich unwahrscheinlich.

Wir brauchen deshalb eine Gläubiger-Beratung, die den Menschen die Augen dafür öffnet, welche Schein-Vermögenswerte sie eigentlich über die Zeit angesammelt haben. Und dass für dieses Schein-Vermögen keine oder nur geringe Überlebens-Chancen bestehen wird. Der erste Schritt wäre, den Bürgern zu eröffnen, in welchen Anlageformen überhaupt ein Gegenpartei-Risiko liegt und in welchen nicht.

Leider ist das schwieriger, als es eigentlich sein müsste. Der Grund: Die Psychologie des Menschen. Denn keiner gibt gerne zu, dass er eine falsche Entscheidung getroffen hat. Und anstatt die Probleme noch rechtzeitig zu lösen, sitzt man sie lieber aus und macht die Situation am Ende noch viel schlimmer. Das ist eine Eigenart, die der Volksmund eigentlich nur den Politikern zuteilt. Zunichte, denn das steckt in jedem von uns. Die Anfragen und versteckten Begründungen auf Walter Eichelburgs Seite hartgeld.com zum Thema Immobilien-Kredite sind dafür geradezu ein Parade-Beispiel: Man geht dort zwar konform mit den Ideen zu Gold, Silber, Systemzusammenbruch, Schuldsklaventum & Co – aber sich selbst sieht man fälschlicherweise nicht auf der Galeere, obwohl die Immobilien-Kredite monatlich schmerzen und man sich mit Zwangsvollsteckungs-Erklärungen bereits selbst den Strick um den Hals gelegt hat. Man denkt sogar, besondern pfiffig zu agieren – totale Realitätsverweigerung.

Wie soll man da die Vermögens-Inhaber überzeugen, keine Anlagen zu besitzen, die ein Gegenpartei-Risiko in sich tragen.

In Anlehnung an Peter Zwegats Sendung Raus aus den Schulden brauchen wir eine ähnliche Sendung für die Gläubiger – beispielsweise mit dem Titel Retten Sie ihr Vermögen. Die Versuchungen dort sind nicht der OTTO-Katalog und der schicke 3er BMW, sondern die angeblich heile Welt der Versicherungs-Vertreter, Banken-Berater und Finanz-Dienstleister.

Aktuelle Entwicklung an den Gold-Märkten

Seit der kräftigen Erholung am Ende der letzten Woche oszilliert Gold heute sehr stark. Dabei fällt der US-Dollar kräftig, der US-Aktienmarkt ist in Champagner-Laune, die Realzinsen der Staatsanleihen sind wieder gestiegen und Öl, Palladium, Platin uns sogar Silber haussieren regelrecht.

Willkommen in der Welt der Gold-Preisdrücker.

Wir haben heute keine sichtbaren deflationären Tendenzen, welche die non-interest bearing assets nach unten ziehen könnten. Durch die Bank steigen diese Titel zum Teil recht kräftig – bis auf das Gold. Das möchte auch steigen, wird dann aber wieder blockiert. Versucht es aber erneut – aber man möchte es nicht steigen lassen. Zum COMEX-Schluss blieb ein mikriges Plus von einem Dollar im Handelstags-Vergleich, nachdem auf Vergleichsbasis der A.M. Fix um zehn Dollar und der P.M. Fix um zwanzig Dollar zugelegt hatten.

Positiv an der heutigen Entwicklung war der Londoner P.M. Fix. Denn der tendierte mit $1.188,50 (EUR 904,63) fast am Tages-Höchststand. Von da an ging es bergab. Die EZB ist raus aus dem Gold-Markt und die FED nebst ihren Gehilfen ist wieder back on stage.

Denn es gibt Gerüchte über weiter kräftige Monetarisierungs-Maßnahmen, welche die FED auf ihrer nächsten regulären Sitzung am Dienstag in einer Woche verkünden möchte. Und der US-Arbeitsmarktreport steht Freitag nachmittags zur Veröffentlichung an. Die Zahlen der US-Konjunktur in letzter Zeit waren insgesamt enttäuschend, auch wenn dies durch Formulierungen auf Bloomberg wie better than expected verdeckt werden soll.

Und obwohl Gold heute in US-Dollar gerechnet doch noch leicht steigen konnte, ist es de facto nicht unwesentlich gefallen: Laut KITCO um 21:15 Uhr MEZ um $8,90, wenn man den kräftigen Rückgang des US-Dollars gegenüber den anderen wichtigen Währungen herausrechnet.

Ein um 0,6 Punkte auf 80,9 gefallener US-Dollarindex, gepaart mit einer auf 3,0 Prozent gestiegenen Real-Rendite der 10-jähriges Treasury Notes macht zusammen einen um 1,1 Punkte sehr kräftig gefallenen Quotienten aus den beiden Werten. Was dort verloren gegangen ist, wurde in Aktien, Öl und den anderen Edelmetallen (ohne Gold) hinzugewonnen.

Willkommen in der Welt der Zentralbanken.

Liquiditäts-Steuerung ist das heutige Brennmaterial, mit dem man den verschiedenen Anlage-Klassen Feuer unter den Hintern macht. Versiegt die Flamme, den erkaltet die Suppe schnell zu einem deflationären und unverdaulichen Brei.

Willkommen in der Welt des Kredit-Kredit-Kreditgeldes.

Wenn schon nicht ausreichend Geld verdient wird, um den Kredit für Zinsen und Tilgung zu abzuzahlen, dann nehmen wir eben noch mehr Kredit auf. Unsere Notenbank hilft uns dabei – ohne böse Hintergedanken natürlich.

Alles nur Illusion? Die Märkte heute hatten jedenfalls eine andere Auffassung.

www.bullionaer.de/shop/showZiemann.php/action/latest
Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 335550
"Heute geht es uns schlechter als gestern, aber besser als morgen!"
"In Zeiten der universellen Täuschung wird das Aussprechen der Wahrheit zur revolutionären Tat!" (George Orwell)
Antworten
Zwener:

Fed wird Kauf weiterer Anleihen erwägen

7
03.08.10 08:32

"Zuletzt kamen an den Finanzmärkten vermehrt Sorgen auf, dass die Erholung der US-Wirtschaft mit dem Auslaufen der staatlichen Konjunkturprogramme ins Stottern geraten könne. Eine Strategieänderung der Fed nur vier Monate nach dem Ende ihres gigantischen Programms zum Kauf von Anleihen wäre ein starkes Indiz dafür, dass die wirtschaftliche Entwicklung der Notenbank Sorgen bereitet".  

hier:

de.reuters.com/article/economicsNews/idDEBEE67202F20100803

Antworten
Zwener:

empfehlenswerte Seite von Kastners

3
03.08.10 08:40
für "Neu" Leser im THREAD :)

einfach erklärt die Zeit: SOLLTE MAN SICH NEHMEN!

www.das-bewegt-die-welt.de/...:berichte-must-read&Itemid=3
Antworten
soft-commodi.:

so ein shit

 
03.08.10 09:54
hätt mit den edelmetallkäufn noch warten sollen
Ariva united against fraud ! Fight paid pusher !
Antworten
saddysmutter:

@soft-commodity

6
03.08.10 10:03
das Glas ist halb voll und nicht halb leer, hast doch supergünstig eingekauft. stimmt der Euro steigt und drückt den Eurogoldpreis. Laß aber nur mal wieder eine Hiopsbotschaft aus den Euroraum kommen...und die kommt...
Antworten
dixi00:

Kanadischer Gold-Produzent schluckt Rivalen

5
03.08.10 10:40
New York (Reuters) - In Kanada entsteht durch die Milliarden-Fusion zweier Bergbau-Unternehmen einer der weltweit größten Gold-Produzenten.

Kinross Gold gab am Montag bekannt, für rund sieben Milliarden Dollar Red Back Mining zu übernehmen. Mit der Fusion verschafft sich Kinross Zugang zu Goldreserven in Westafrika, da Red Back Minen in Mauretanien und Ghana betreibt. Der neue Gold-Gigant wäre damit insgesamt im Besitz von zehn Minen und vier Entwicklungsprojekten in acht Ländern.

Vor allem der starke Anstieg des Goldpreises auf rund 1200 Dollar je Feinunze hat in diesem Jahr neue Bewegung in die Branche gebracht, da sich die Branchenführer nach neuen Wachstumsmöglichkeiten umsehen. Kinross hatte bereits im Mai einen neunprozentigen Anteil an Red Back erworben und übernimmt nun die übrigen 91 Prozent. Dabei zahlt das Unternehmen einen Aufschlag von rund 17 Prozent auf den Aktienkurs. Der neue Konzern wäre weltweit die Nummer vier der Branche hinter Barrick Gold, Goldcorp und Newmont Mining.

de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE67201L20100803
Den privaten Notenbanken muss die Geldhoheit entzogen werden.
Die Wirtschaft muss dem Volke dienen, und das Kapital (Geld) der Wirtschaft.
Antworten
Trumanshow:

Milliardenübernahme

7
03.08.10 10:41
Kanadier gießen Gold-Riesen

Der Kletterkurs des Goldpreises befeuert die Wachstumspläne der Minenbetreiber. Die kanadische Kinross Gold erschließt sich mit der Übernahme eines Rivalen neue Goldvorhaben in Westafrika und legt dafür rund sieben Mrd. Dollar auf den Tisch...

www.n-tv.de/wirtschaft/...ssen-Gold-Riesen-article1188246.html

Geithner ermuntert Banker zu Risikogeschäften

US-Finanzminister Timothy Geithner versucht den Spagat: Einerseits versicherte der Demokrat am Montag der Finanzbranche, dass die neuen Regeln der Finanzmarktreform ihre Wettbewerbsfähigkeit nicht gefährdeten. Andererseits betonte er, dass die Geldhäuser für die Krise mitverantwortlich seien und jetzt dafür einstehen müssten, indem sie mehr Kreditvergabe-Bereitschaft zeigten...

www.handelsblatt.com/politik/international/...chaeften;2629164
Antworten
Trumanshow:

Kookaburras

5
03.08.10 10:59
Bullionreport – Auflage für Kookaburras nun doch erhöht...

Neue Dolphin Dreaming in 999 Gold und Feinsilber verfügbar.

...Auch die American Silver Eagles werden weiterhin auf einem extrem hohen Niveau nachgefragt. Für Juli 2010 berichtet die U.S. Mint Verkäufe in Höhe von 2.981.000 Unzen Silber. Damit wurden 2010 bisher 21.149.500 Unzen Silber in Form von American Silver Eagles auf den Markt gebracht. Schon jetzt zeichnet sich ein absolutes Rekordjahr für die physische Silbernachfrage ab...

www.silberinfo.com/home/nachrichten/...s-nun-doch-erhoeht.html
Antworten
Trumanshow:

Wechselkurs-Prognose für Goldanleger

3
03.08.10 11:45
Wann knickt der Euro wieder ein?

Spätestens seit der Goldpreis Anfang Juni ein neues Euro-Allzeithoch erzielte, richtet sich der Blick der Goldanleger zunehmend auf die Kursentwicklung der Europäischen Gemeinschaftswährung. Analysten rechnen nach der Zwischenrally im Juli nun mit einer erneuten Talfahrt des Euro. Für Anleger würde Gold hierzulande wieder deutlich teurer...

www.goldreporter.de/goldblog/index.php?rs_id=view&s=585#585

Anmerkung: @Zwener , und man kann es nicht oft genug reinstellen , alles einfach auf dieser Seite erklärt , nur noch umgesetzt und ein positives Denken werden nicht nur die Welt bewegen , sondern auch verändern.
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TalentfreieZon.:

Die Goldverschwörung

7
03.08.10 12:33
Manipulieren Notenbanker heimlich den Goldkurs und gibt es ein Notenbankkomplott, um den Preis des Edelmetalls zu drücken? Verfügen die Vereinigten Staaten überhaupt noch über ihre Goldreserven?
Viele Goldbesitzer geben derzeit der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) die Schuld, dass der Goldpreis sinkt. Die BIZ hält 346 Tonnen des Edelmetalls in ihren Büchern. Aber wie kommt sie zu diesen Mengen?

Ein wundersamer Goldschatz

Offenbar hinterlegten Banken das Gold als Sicherheit für Tauschgeschäfte (sogenannte Swaps). Das bestätigt auch Ronald Stöferle, Goldanalyst bei der Erste Group Bank in Wien gegenüber Focus Money: »Es wurden per Januar einjährige Swap-Geschäfte im Ausmaß von 346 Tonnen Gold abgewickelt, was einen Marktwert von rund 14 Milliarden US-Dollar hat.« Dies wurde im Jahresbericht der BIZ jedoch lediglich in einer Fußnote erwähnt, was Stöferle »mehr als mysteriös« findet. Offenbar wollte die BIZ diese brisante Information nicht an die große Glocke hängen.

Aber woher stammt das Gold? Da die BIZ sich bedeckt hält, kommen immer mehr Gerüchte auf: Gibt es eine Goldpreismanipulation oder gar eine Notenbankverschwörung, oder ist das Gold von den fast bankrotten südeuropäischen Zentralbanken, allen voran Griechenland, Spanien und Portugal?

Fakt bleibt jedoch, dass die BIZ 346 Tonnen Gold von Zentral- oder Geschäftsbanken angekauft hat. Handelt es sich um Swap-Geschäfte, müsste eine Rückkaufvereinbarung zu einem bestimmten Termin und Preis festgeschrieben worden sein. Wäre eine der Zentral- oder Geschäftsbanken nicht in der Lage, das Gold wieder auszulösen, könnte es die BIZ auf dem Markt wieder verkaufen. Somit käme höchstwahrscheinlich der Goldpreis wieder unter Druck.

Goldpreismanipulationen

Die Vergangenheit zeigt jedoch, dass über lange Zeit Politiker und Notenbanker heimlich den Goldpreis drückten. In den 1970er Jahren versuchten die Notenbanken den Goldpreis gezielt zu beherrschen. Der US-Dollar war damals noch an den Goldpreis gekoppelt. Das Umtauschverhältnis 35 US-Dollar je Unze Gold wurde schon 1944 festgelegt und über einen festen Wechselkursmechanismus galt ein fester Goldpreis damit auch für die meisten anderen Währungen. Man konnte also US-Dollar in Gold tauschen. Doch dieses System der Goldbindung wies ein folgenschweres Problem auf: War der US-Dollar mit Gold hinterlegt, konnte seine Menge nicht beliebig vermehrt werden. Doch die Länder brauchten gerade eine Vermehrung der Geldbestände, um sich noch höher verschulden zu können. Somit schränkte die Golddeckung die Handlungsfreiheit der Politiker, Regierungen und Notenbanker ein.

Notenbankern kann es aber nicht gelegen kommen, wenn das Gold immer teurer wird und es ist kein Geheimnis, dass sich Alan Greenspan (von 1987 bis 2006 der Chef der US-Notenbank Federal Reserve) während seiner Amtszeit gegen einen starken Goldpreisanstieg stemmte. Er bezeichnete das gelbe Metall sogar als »Thermometer für die Beschaffenheit des Finanzsystems«. Das heißt im Klartext: Steigt der Goldpreis, ist das ein Zeichen des schwächer werdenden globalen Papier- und Buchgeldsystems. Aber das ist nicht alles. Ein höherer Goldpreis bedeutet auch einen höheren Vertrauensverlust in die Weltleitwährung, den US-Dollar. Genau das sagte Greenspans Nachfolger Ben Bernanke, denn er sieht das Vertrauen in den US-Dollar immer mehr schwinden.

Offiziell legitimiert ist auch, dass bei Anleihen und Währungen massiv interveniert wird und ein steigender Goldpreis ein nachlassendes Vertrauen in das Währungssystem signalisiert. Jedem dürfte klar sein, dass daran Politiker und Notenbanker kein Interesse haben dürften. Der Analyst Ronald Stöferle bestätigt dies: »Insofern sind die Motive für das Drücken des Preises klar und plausibel. Es wäre naiv zu glauben, dass dies bei Gold nicht stattfinden würde.«

Hat die USA überhaupt noch Gold?

Offiziell besitzen die Vereinigten Staaten mehr als 8.000 Tonnen Gold. Das ist der größte Goldschatz aller Notenbanken. Doch Skeptiker bezweifeln, dass die Amerikaner überhaupt noch über ihr Gold verfügen. Denn in der Zeit von 1967 bis 1968 verließen 1.300 Tonnen des Edelmetalls, immerhin eine Jahresproduktion im Wert von rund drei Milliarden Dollar, die USA, weil viele Länder die Greenbacks in Gold eintauschten. In den Jahren 2007 und 2008 wiesen die Vereinigten Staaten Goldexporte von 5.000 Tonnen aus. Ob diese Bestände von anderen Ländern stammen, die diese lediglich in Fort Knox lagerten, oder ob es sich um US-Gold handelt, ist bis heute nicht geklärt. Die Wahrheit ist jedoch, dass die Goldbestände seit mehreren Jahrzehnten nicht auditiert wurden. Die US-Notenbank begründet dies damit, dass eine solche Überprüfung »zu teuer« wäre.

Das lässt aufhorchen. Wurden die US-Goldbestände also bereits »verpulvert«, um das Angebot zu steigern und den Preis damit zu drücken? Bereits im Jahr 1998 orakelte Alan Greenspan: »Die Zentralbanken stehen bereit, Gold in zunehmenden Mengen zu verleihen, sollte dessen Preis steigen.«

Doch eine bewusste Manipulation des Goldkurses dürfte immer schwieriger werden, seit auch die asiatischen Zentralbanken das Edelmetall vermehrt aufkaufen. Aber das kann natürlich auch der Beweis dafür sein, dass diese Notenbanken schon gar nicht mehr an die Werthaltigkeit von Papierwährungen glauben.


www.info.kopp-verlag.de/hintergruende/...16AE40AF24A65290C59C0

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Das, was wir heute sind, folgt aus den Gedanken, denen wir gestern nachgingen und unser gegenwärtiges Denken bestimmt unser Leben, wie es morgen sein wird. (Jean-Paul)
Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 335619
Antworten
Akhenate:

Da hat aber einer geschlafen?

5
03.08.10 12:40
"Wenn der Euro gegenüber dem US-Dollar an Wert gewinnt, dann verteuern sich hierzulande die Preise für Goldmünzen und Goldbarren."

eigentlich müsste es eher umgekehrt lauten:

Wenn der Euro gegenüber dem US-Dollar an Wert verliert, dann verteuern sich hierzulande die Preise für Goldmünzen und Goldbarren.

Es wird Zeit, dass die Schweizer hier wieder die Oberaufsicht übernehmen, dann hätte diese Art von Schlamperei bald ein Ende ;-)

Dieses Forum ist auch nicht mehr das was es mal war ;-(
Komm lieber Dow und mache die Aktien wi..ie..der grün ;-)
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Eidgenosse:

#764

5
03.08.10 14:13
Gibt es einen rationellen Grund wieso Notenbanken den Goldpreis drücken sollen? Gibt es überhaupt einen Grund den Preis dieses Metals zu beeinflussen ausser von denen die es verkaufen wollen?
Werden nicht hunderte oder tausende dafür bezahlt (mit Geld wohlverstanden) ständig irgendwelche Theorien aufzustellen das man unbedingt Gold im Depot (oder im Keller) haben muss?
Die Botschaft die die Seite "Das bewegt die Welt" aussendet ist für mich jedenfalls zweideutig. Vor lauter blinkender Gold und Silberwerbung sieht man fast den Text nicht. Warum hinterfragt hier niemand solche Sachen?

#758, Leider ist es so das man hier mit Goldkritischen Beiträgen von den meissten mit witzig bewertet oder ganz weggesperrt wird. Deswegen kann es gut sein das man zu viel bezahlt resp. den Sinn für die andere Seite verliert.
Danke, es geht mir gut.
Antworten
tulip:

eidgenosse

8
03.08.10 14:41
allerdings gibt es einen grund den goldpreis nach unten zu manipulieren :

(übrigens ist deine frage und antworten darauf hier schon zig mal durchgekaut worden...)



ein zitat des ehem. fed-chefs a. greenspan besagt sinngemäß:

"gold ist sozus. das fieberthermometer des gesamten finanzsystems", weil sich in dem preis, den menschen dafür bereit sind aus zu geben

1. das vertrauen in die währung (und damit verbunden in das finanzsystem)
und
2. inflation/deflation etc. ablesen lässt.

UND da das so ist, hängt da weit aus mehr dran, als nur der preis des gelben metalls...
ich hoffe die weiteren zusammenhänge und möglichen auswirkungen muss ich nicht weiter erklären...


das eine netzseite, wie die von dir genannte, in gewisser weise die gegenseite darstellt, die versucht aufklährung zu betreiben sich außer goldhändlern und deren kunden nicht unbedingt freunde macht, sollte einleuchten. (z.B. bei banken)
dementsprechend sollte auch einleuchten, wer die einzigen sein könnten, die auf diesen seiten werbung schalten...


sorry, aber gedankengänge/argumente nicht nachvollziehen zu können/oder zu wollen macht noch niemanden zu einem teilnehmer, der "kritische beiträge" verfasst...
dazu gehört schon ein gewisses verständnis - zumindest eine gewisse beschäftigung mit dem thema...
obiges Posting stellt meine persönliche und subjektive Meinung dar; jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung und das Recht diese frei zu äußern!
Antworten
saddysmutter:

@Eidgenosse

10
03.08.10 14:54
da ich diesen Tread als pro Gold einstufe und ihn hauptsächlich Leute nutzen und lesen die in Gold investiert sind mag es schon richtig sein, das nicht viele zu goldkritischen Beiträgen applaudieren.
Auch gehe ich davon aus, das wenn jemand egal in was investiert, dies aus Überzeugung macht.
Zu Deiner Frage warum die Notenbanken den Preis manipulieren, will ich Dir meine Meinung gerne mitteilen.
1. sind es nicht nur Notenbanken, die den Preis drücken können, sondern auch normale Banken wie z.B. J.P.  Morgen
Warum jetzt aber drücken? das hat zwei ganz entscheidene Gründe. Der erst und meines Erachtens wichtigste Grund ist der, wenn Gold in so Zeiten wie jetzt, wo viel Unsicherheit auf den Märkten herrscht, der Goldpreis in den Himmel wächst, würden sogar Bürger, die sich überhaupt nicht mit Wirtschaft, Rohstoffen und Börsen etc. beschäftigen das Vertrauen in die Währungen wie z.B. US Doller oder Euro verlieren, und sobald das passiert gehts ganz schnell den Bach runter.

Der zweite Grund ist komerziell. Banken verkaufen Goldbestände mit der Option, diese an einem bestimmten Termin wieder zu verkaufen. Wenn man jetzt zwischenzeitlich viel Gold auf den Markt geschmissen und den Preis gedrückt hat, hat man ein gutes Geschäft gemacht, das können natürlich nur die ganz Großen und glaube mir, die tun das.
Da ich hier viel im Forum lese, gehe ich davon aus, das die meisten Goldinvestierten hier in diesem Tread ihr Gold physisch halten und zwar als Versicherung, denn Gold mag großen Schwankungen ausgestzt sein, verliert aber nie seinen ganzen Wert, wo ich mir beim Doller und Euro überhaupt nicht sicher bin,
Ich hab noch ein paar Jahre bis zur Rente und ich denke das ich mich wenn ich alt bin, sehr über meine Münzen und Barren freuen werde. Ob sich ein Rentner über seine Rente in 10 oder 20 Jahren freun kann bezweifle ich.

Ich finde übrigends jede andere Meinung interessant, die eine mehr die andere weniger.
Antworten
Eidgenosse:

Tulip

 
03.08.10 14:54
es wurden hier schon viele Gedankengänge geschrieben die ihr nicht verstehen könnt/wollt.
Also bitte, aber du bestätigst mein Posting ja geradezu.
Danke, es geht mir gut.
Antworten
christian0061:

chart vergleich 2009!2010 gegen 1929/1930

 
03.08.10 15:00

hallo, hier im thread gabs mal so nen dow-chart vergleich im o.g. zeitraum, an dem bewiesen werden sollte, dass wir uns im moment kurz vor dem double-dip befinden.

ich find den nicht mehr und möchte jemanden damit überraschen! :-)

weiss jemand hier wo ich den finde?

 

danke

 

christian

 

ps: ich halte gold, weils so schön glitzert! :-) gibt ja auch sonst keinen grund. bringt ja nicht mal zinsen!

Antworten
Trumanshow:

@Eidgenosse

4
03.08.10 16:00
Du schreibst es doch selbst "Gedankengänge"
Was hast du für eine Lösung?

Alle wichtigen Dinge wurden auf dieser Seite angesprochen, ideal für
Neueinsteiger. Und der Vorteil ,man muss sich nicht in den Dschungel stürzen.
Alles wichtige auf einen Punkt. Es wurde ja bereits auch schon alles mehrfach durchgekaut ,
somit bleibt mehr Zeit für wichtigere Dinge im Leben. Da es nur meine Meinung ist,
ist dies keine Aufforderung zu irgendetwas, schliesslich muss jeder selbst entscheiden.

MfG
Antworten
tulip:

eidgenosse

 
03.08.10 16:11
...erst fragst du nach, dann antwortet man dir -  deine reaktion auf die antworten zu bewerten überlasse ich den lesern...


p.s. wenn es deine signatur nicht gäbe, wäre in der tat versucht nach zu fragen (du wirst schon wissen, warum du diese gewählt hast...lass mich raten: du wurdest schon oft gefragt, ob es dir gut geht ??)
obiges Posting stellt meine persönliche und subjektive Meinung dar; jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung und das Recht diese frei zu äußern!
Antworten
Eidgenosse:

@Truman

4
03.08.10 16:17
Das einzige was du mit Gold machen kannst, ist es später wieder zu verkaufen oder mit ins Grab zu nehmen. Es ist also ein Umlageinvestment. Renten die ebenfalls ein Umlageinvestment sind werden hier aber verteufelt, wieso? Die Sachlichkeit fehlt. Gold wird hier vergöttert.
Wieso kauft ihr nicht Diamanten? Es ist dasselbe ohne 5000 Jahre Aufpreis.

Und klar muss jeder selbst entscheiden. Aber man holt sich doch vorher informationen, oder nicht? Aber dann bitte doch beide Seiten gewichten.

Und ich hab auch den Anstieg in den Achzigern miterlebt nur hat es mich damals nicht interessiert, aber ich hab trotzdem überlebt und zwar ganz gut.
Danke, es geht mir gut.
Antworten
Trumanshow:

Gerüchte aus der Silberküche

6
03.08.10 16:27
von Frank Meyer

Mit dem gestrigen Sprung in Richtung 18,50 USD hat sich technisch die Lage beim Silbers deutlich aufgehellt. Zum wiederholten Mal hat der bleiche Bruder des Goldes die Einladung zu einer Rutschpartie ausgeschlagen...

Sollte sich das herumsprechen, und das wird es, und mehr Investoren in diese fast jetzt schon zu enge Wanne einsteigen werden, dann bleibt es Ihrer Fantasie überlassen, was dann passiert. Dabei ist noch gar nicht bedacht, wenn die Leute aus dem "modernen" Finanzteich bei hoher See diese schippernde Badewanne auch noch als Rettungsboot entdecken. Dann ist so eine Seefahrt nur für diejenigen lustig, die einen Sitzplatz ergattert haben..

Anmerkung : Danke , dieser Beitrag kam ja in Lichtgewindigkeit ans Tageslicht. :-)

@Eidgenosse
Gottes Geschenke halt :-)

schönen Tag noch an @all
Antworten
Trout:

Ist doch alles egal

6
03.08.10 16:31
Entweder man hat es,oder nicht....
Jeder so wie er denkt.
Vom platzen der Blase sind wir noch meilenweit entfernt!
Solange Firmen wie Briefgold ect pp Werbung machen,um Gold zu kaufen,kann man es halten.
Wenn diese Typen auf die Verkäuferseite wechseln,DANN ist es Zeit zu gehen!!!
Sicher,man kann es nicht essen,ebensowenig bringt es Zinsen,aber es kann beruhigend wirken,da im Hinterkopf immernoch der Tauschhandel schlummert.
Evolution ,lass grüßen.....

Trout
Wahre Bildung besteht darin,zu wissen,was man kann,
und ein für alle Male zu lassen,was man nicht kann.

http://www.ariva.de/...r_einiges_klar_t357283?pnr=5611394#jump5611394
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