Beitrag in „plus+- minus“ (ARD) gestern: Die EZB ist eine BAD BANK!
„Die EZB ist zur Bad Bank der finanziell notleidenden Staaten geworden.“
„Im Zweifel wird auch der deutsche Steuerzahler bluten.“
Es wird unverblümt dargestellt, dass die EZB Staats- und Bankanleihen (für die wiederum der marode Staat bürgt) monetarisiert. Der IFO-Sinn legt noch eins drauf, indem er die Target-Kredite (Kredite der Bundesbank an die EZB) erwähnt. Quintessenz: Wir finanzieren unsere Exporte in den (südlichen) Euroraum selbst.
Alles in allem für uns nix neues, interessant aber, dass der Mainstream seit etwa einem Jahr immer wieder einmal in die gleiche Kerbe schlägt.
Eigentlich müssten die Zuschauer doch langsam Panik bekommen. Es wird uns klar und deutlich gesagt, dass die Sache mit der Euro-Rettung bzw. Staatsverschuldung ein Fass ohne Boden ist, und das System nur noch durch unlimitiertes Gelddrucken über die Runden kommt.
[Zit.:] Laut Professor Sinn bleibt deshalb derzeit nur die Frage, auf welche Weise wir dieses geliehene Geld am Ende verlieren: „Werden wir es über Inflation verlieren, weil die Südländer mit ihrer Mehrheit im Zentralbankrat in diese Richtung gehen werden oder werden wir es verlieren, weil die Länder einfach nicht zurückzahlen können? Dann entstehen entsprechende Verluste bei der Bundesbank, die ausgeglichen werden müssen durch den Steuerzahler. So oder so ist unser Vermögen zum Teil schon weg.“
„Zum Teil“, sagt Sinn. „Zum größten Teil“, das traut er sich noch nicht zu sagen!
Welches Signal ist das für uns? Das Ende kommt in sehr absehbarer Zeit!
Viele „Wirtschaftsexperten“ wie Sinn haben vor Monaten bereits begonnen, in ihrer Haltung eine Kehrtwende zu vollziehen. Prof. Sinn gibt mit derart deutlichen Äußerungen beinahe schon den Eichelburg, nur war dieser dem Professor um etliche Jahre voraus.
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