Deshalb ohne Wort, es genügt den Bericht zu lesen...
www.welt.de/finanzen/article13711468/...zahlungen-kuerzen.html
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Deshalb ohne Wort, es genügt den Bericht zu lesen...
www.welt.de/finanzen/article13711468/...zahlungen-kuerzen.html
Es zeugt von schlechter Diskussionskultur, wenn man Menschen von etwas abhalten möchte, aber mangels fehlender Argumente dann einfach Szenarien erfindet, um mit diesen dann doch noch Menschen zu überzeugen. Es ist sicher verschmerzbar, wenn Jemand versucht uns von einer anderen Schokoladensorte zu überzeugen. Kauft man diese dann und sie schmeckt nicht wirft man sie fort und das Thema ist erledigt. Der Schaden ist gering. Geschieht dies aber bei etwas so wichtigem wie der Altersvorsorge, kann eine solche Lüge zum Lebensalbtraum werden! Daher ist es umso wichtiger, das man nicht auf jeden Gutmenschen hört, der einem was erzählen will, was er eigentlich so nie erlebt hat und auch nur vom Hörensagen weiß!
Ich habe bis heute noch nicht ein Argument vernommen, das gegen Gold spricht und wirklich schlüssig ist! Sämtliche Argumente gegen physische Goldinvests sind spekulativer Natur! Hingegen sind sämtliche Argumente die dafür sprechen bereits zigfach in der Vergangenheit eingetreten und daher kann mit großer Sicherheit davon ausgegangen werden, das dies auch in der näheren Zukunft so sein wird!
Wieso argumentieren Menschen, die eigentlich gar nicht das Hintergrundwissen haben, gegen ein Sparen in Edelmetallen? Warum kümmern sie sich nicht um ihre Angelegenheitn, sondern versuchen anderen Menschen in ihre Sparform reinzureden? Schauen wir uns mal einige Argumente die ständig angeführt werden an:
Wenn Gold verboten wird, mußt du alles abgeben und hast nix davon!
Niemand kann ein Goldverbot ausschließen. Aber würden wir wirklich unser Gold abgeben müssen, wenn der Staat es uns befiehlt? Nein, müssen wir nicht! Denn wenn wir es nicht sagen, gibt es keine Möglichkeit für den Staat herauszufinden das wir es besitzen. Wir haben uns dieses Gold angeschafft WEIL der Staat uns nicht vor der Finanzoligarchie geschützt hat und uns alle Ersparnisse nehmen wollte. Also wird sich ein Schwarzmarkt bilden und das Gold wird noch wertvoller als es vorher war. Und Niemand kann es uns wegnehmen wenn er nicht weiß das wir es haben. Und die Welt ist auch größer als Deutschland. Es gibt immer Wege diese kleinen Barren und Münzen außerhalb von Deutschland einzutauschen wenn es sein muß!
Gold ist barbarisch und ein Relikt aus vergangenen Zeiten
Dieses Argument mag ich besonders gern! Wird es gar von der gleichen Person vorgetragen, die auch unser erstes mit dem Goldverbot gesagt hat, dann könnte es schwachsinniger nicht mehr sein. Denn wenn Gold ja so wertlos und barbarisch ist, wieso sollte es ein Staat verbieten? Er würde sich dann gar nicht um dieses blöde Metall kümmern. Wieso horten eigentlich sämtliche Banken der Welt dieses barbarische nutzlose Metall noch? Sollen sie doch besser wertvolle Euro-Banknoten sammeln oder nicht? Fakt ist aber auch, das es noch massig Länder gibt die nicht so industrialisiert sind wie wir im Westen. Und in all diesen Ländern zählt Gold als DAS GELD! Und ob ihr Goldpessimisten nun diese Barbaren mögt oder nicht ist irrelevant. Wichtig ist, das diese Milliarden von Menschen noch immer Gold für das wertvollste halten und daher wird sich der Status von Gold dort auch in den nächsten absehbaren 20 Jahren nicht verändern! ALSO IST GOLD GELD! Ganz egal ob es barbarisch ist der nicht!
Wenn Anarchie ausbricht nehmen euch die Banden das Gold einfach weg
Aha! Also der Euro bricht nicht zusammen, unser Papiergeld ist sicher, aber dennoch könnte es zu Bürgerkriegen und Unruhen oder zu einem MadMax-Szenario kommen? Und dann werden sie mir mein Gold rauben? Und daher soll ich meine Ersparnisse nicht in Gold sichern? Wie hoch wollen wir denn die Wahrscheinlichkeit für ein solches Armageddon-Szenario ansetzen? 5% oder eher weniger? Also aufgrund dieser möglichen Zukunft spare ich besser weiter in Papier das mit 95% Wahrscheinlichkeit keine 10 Jahre überdauern wird? Ich gehe als NICHT davon aus, das die Zukunft so friedlich bleiben wird, sondern muss mit völligem Chaos rechnen? Okay, selbst wenn ich das nun tun würde. Wieso sollte ich dann Papiergeld sparen? GERADE DANN könnte ich mit Euro-Papiergeld sicher rein nichts mehr anfangen sondern würde mit ein paar Goldnuggets sicher weiter kommen! Man kann das drehen und wenden wie man will: Wer sagt, das man in einer möglichen Zukunft die aus Anarchie&Chaos besteht, mit Euro-Papiergeld besser dasteht als mit Gold der hat ne Vollmeise unterm Pony!
Weitere Argument erspare ich mir hier und jetzt. Jeder von uns kennt sicher noch ein Dutzend anderer Argumente, die alle eines gemeinsam haben: Es sind VERMUTUNGEN! Hingegen ist jedes einzelne Argument für einen Umtausch des Papiergeldes in Edelmetalle bereits fakt und dutzendfach bewiesen! Nichts, aber auch gar nichts von dem was die Goldpessimisten anführen spricht wirklich gegen Gold! Und selbst wenn es mal etwas gibt, wo sie Recht haben, bleiben sie die Antwort schuldig, was man denn stattdessen tun sollte! Sie raten also von Gold ab, wissen aber selber auch nix Besseres!
Ist es eigentlich erlaubt Schadenfroh zu sein wenn man jahrelang versucht hat, andere vom Gold zu überzeugen und immer wieder gescheitert ist? Und Derjenige der einen immer ausgelacht hat, ist nun mit seinem Aktienpaket das ja sooooo sicher und rentabel ist voll auf die Schnauze gefallen! Darf man dann hämisch grinsen und schadenfroh sein? Ich bin eigentlich nicht der Typ der sowas macht, aber wenn ich jahrelang immer belächelt werde und merke das er mich für nen Irren hält, dann muss ich einfach mal ne Retourkutsche geben und daher hab ich ihm nun auch gesagt was er doch für ein Volltrottel ist!
Natürlich müsste der Staat reagieren, wenn nur noch in Gold investiert wird und alle anderen Anlageklassen ausge- und verlassen werden.
Aber wir sehen ja schon heute, dass die Menschen nicht so dumm sind. Es wird genauso in Immobilien und Aktien und vielem mehr investiert. Bei diesen Aussichten und diesem Umfeld stünde der DAX ansonsten schon bei 3.000 Punkten.
Dann ist zumindest in Europa der private Goldbesitz eine deutsche Erscheinung. Der politische Druck in Europa für ein Goldverbot dürfte daher vergleichsweise schwach sein. Ein deutscher Alleingang bei den offenen Grenzen bringt doch garnichts.
Bislang ist es ja sogar so, dass der private Goldbesitz staatlicher seits massiv gefördert wird: Keine MwSt, steuerfreie Veräußerungsgewinne (nach 1-jähriger Haltezeit). Also, im Moment haben wir ja genau das Gegenteil eines Goldverbots ... wir haben ja eher eine Goldbesitzbevorzugung. Oder tappen wir da in eine Falle? Der Goldbesitz wird gefördert, um es uns später umso einfacher abnehmen zu können? Hat der private Goldbesitz überhaupt eine solche Höhe, dass er den Staat aus seinem Schuldendilemma befreien könnte?
Meine Einschätzung ist, dass der Goldbesitz nicht angetastet wird. Das würde eine derartige Kapitalflucht nach sich ziehen, die sich vielleicht die Amerikaner leisten konnten (wobei ja nicht anzunehmen war, dass nun alle Amerikaner wieder nach Europa zurück wandern), aber doch nicht ein so kleiner Staat wie Deutschland.
Meine Einschätzung ist, dass sich Gold/Aktien/Immobilien in etwa paritätisch nach oben entwickeln werden.
Was denkt ihr?
ja, genau so ist es. Aber es kommt noch ein anderer wichtiger Aspekt hinzu: Bisher haben die großen Banken an den Anleihen verdient. Das ist vorbei wenn die Anleihen von der EZB monetisiert werden. Und somit werden auch die großen Banken bald wackeln. Und das beschleunigt die Sache dann noch einmal!
By Wayne Copeland | November 9, 2011
Deutschlands Wirtschaftsweise warnen die Europäische Zentralbank, dass deren Repräsentanten ihre Glaubwürdigkeit verlieren, wenn sie weiterhin Anleihen hoch verschuldeter Eurozonenländer ankaufen. Die Geld- und Fiskalpolitik der EZB gleiche einem Drahtseilakt, der mehr als besorgniserregend sei. Die Ökonomengruppe, die die deutsche Regierung in Wirtschaftsfragen berät, teilte in einem heute publizierten Bericht mit, dass das Anleiheprogramm der EZB die Marktdisziplin aushebeln könnte.
Die EZB gefährde im Hinblick auf ihre Geld- und Fiskalpolitik ihre Glaubwürdigkeit, denn ihre Aktionen vermitteln Investoren den Eindruck, die Staatsverschuldung der Eurozonenländer zu monetisieren. Deutschland lehnt die Strategie der Anleihekäufe grundsätzlich ab, jedoch hat Mario Draghi, neu amtierender EZB-Präsident, zu verstehen gegeben, dass die Zentralbank dazu bereit sei, mit den Anleihekäufen von finanziell Not leidenden Regierungen der Eurozone fort zu fahren. Deutschlands Wirtschaftsweise erklärten, ihre aktuellen Schätzungen basierten auf der Erwartung, dass die EZB ihren Schlüsselleitzins bis Ende 2011 auf 1% senken wird. Im Jahr 2012 werde der Schlüsselleitzins konstant bleiben.
In ihrem Bericht schlug die Ökonomengruppe eine andere Methode vor, die Finanzpower der Eurozone zu erhöhen, falls die €440 Milliarden des Eurorettungsschirms (EFSF) nicht ausreichen sollten. Anstatt ausstehende Schulden mittels der Aufnahme neuer Schulden zu garantieren, riet die Gruppe zu Implementierung eines Fonds, in dem die Staatsschulden der von Ländern mit einem Schuldenniveau von mehr als 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gebündelt werden. Danach müssten sich die betroffenen Staaten zu nachhaltigen Reformen verpflichten, damit die ausstehenden Schulden in einem Zeitraum der kommenden 20 bis 25 Jahre zurück bezahlt werden könnten.
In wenigen Jahren könnte dieser neu zu gründende Fonds Anleihen in einem Umfang von 2,3 Billionen Euro halten, wie aus der Studie weiter hervorgeht. In Deutschland, der größten Wirtschaftsnation in der Eurozone und Wachstumsmotor der letzten zwei Jahre, wird die ökonomische Expansion in den nächsten Quartalen vermutlich ins Stocken geraten, da die Staatsschuldenkrise in der Eurozone sowohl das Vertrauen der Unternehmen als auch der Konsumenten auslaugt. Überdies befinden sich Deutschlands Exportmärkte am Schrumpfen. Die Wirtschaftsweisen prognostizieren für das Jahr 2012 ein Wirtschaftswachstum von 0,9%, was ein wenig unterhalb der Erwartungen der Regierung von 1% liegt. Deutschlands Regierung musste im letzten Monat ihre Prognose von ehemals 1,8% nahezu halbieren.
In diesem Jahr wird mit einem Wachstum von insgesamt 3% gerechnet. Im dritten Quartal sollte es laut des Berichts nochmals zu einer sich beschleunigenden Dynamik kommen, bevor sich das Tempo der Geschäftsaktivitäten im Angesicht des negativen globalen Ausblicks abschwächen dürfte. Die Lage wird sich bis Mitte 2012 vermutlich nicht aufhellen. Die einheimische Nachfrage wäre im Jahr 2012 der Hauptwirtschaftstreiber, da sich die ausländische Nachfrage zum Ende dieses Jahres hin abschwächen wird und im nächsten Jahr sogar schrumpfen dürft. Die Wirtschaftsweisen hatten für dieses Jahr ein deutsches Exportwachstum von 7,8% angenommen, während es im nächsten Jahr zu einem sich deutlich abschwächenden Tempo von 3,2% kommen soll. Sie sagen einen Importzuwachs von 7,1% für dieses Jahr voraus, gefolgt von einer 4,2%igen Zunahme im Jahr 2012.
www.wirtschaftsfacts.de/?p=13813
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