Also die Platzierung des Treasury Stocks und eine Kapitalerhöhung bringt nur was aus meiner Sicht, wenn die Kapitalzuflüsse so reinvestiert werden können, dass nicht nur der absolute Gewinn der Gesellschaft ansteigt, sondern auch der Gewinn je Aktie. Ich weiß das ist banal, aber um das geht es.
Durch eine Kapitalerhöhung und die Platzierung des Treasury Stocks erhöht sich die Anzahl der Aktien. Also ist der Kuchen(Gesamtgewinn) durch eine höhere Anzahl von Aktien zu teilen. Sprich eine Verwässerung tritt ein. Die Frage ist eigentlich nur, ob die Weng Fine Art AG das zusätzliches Kapital so anlegen kann, dass der Gewinn nicht nur absolut steigt, sondern trotz größerer Aktienstückzahl auch je Aktie steigt.
Das Ziel die Aktie liquider zu machen, das Ziel dass es in der Aktie einen größeren Handel gibt, halte ich für sich allein gesehen nicht als wichtig. Entscheidend sind ja Kurssteigerungen. Und selbst wenn die Aktie relativ illiquide bleibt wird der Kurs steigen, wenn der Gewinn je Aktie anzieht.
Theoretisch könnte man über Kapitalerhöhungen Instis gewinnen und wenn die wieder ihre Aktien auf den Markt werfen wird der Handel in der Aktie liquider. Wenn hierdurch aber der Gewinn je Aktie sinkt, dann sehe ich keine Kurssteigerungen.
Aus meiner Sicht kann dies für sich allein gesehen kein Ziel sein die Aktie liquider zu machen, in dem man die Aktienstückzahl erhöht. Das ist ohne Nutzen, wenn dies der einzige Zweck ist.
Eine höhere Liquidität in der Aktie kann aus meiner Sicht nur eine logische Begleiterscheinung sein von dem Verfolgen anderer Ziele. Wenn man tatsächlich Kapitalzuflüsse so anlegen kann, dass der Gewinn je Aktie steigt, dann ist einer Kapitalerhöhung oder die Platzierung des Treausury Stocks eine sinnvolle Maßnahme, sonst nicht! Und dann ist die logische Begleiterscheinung, dass die Aktie aufgrund der höheren Aktienstückzal auch liquider wird.
Ansonsten sollte man es einfach hinnehmen, dass die Aktie nicht super liquide ist. Auch ist die Ursache ja die hohe Bindung der Aktionäre an die Weng Fine Art AG. Dies ist doch positiv. Eine höhere Liquidität würde man also auch erreichen, wenn man diese Bindungen kappt. Rein theoretisch gedacht. Auch dies zeigt, dass das Ziel eine höhere Liquidität in der Aktie zu schaffen als eigentliches Ziel doch zu kurz gedacht ist.
Die Frage ist doch nur braucht man das zusätzliches Kapital um stark wachsen können.