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Was kann der Mann eigentlich ?


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Spitfire33:

Was kann der Mann eigentlich ?

 
27.07.02 18:41
Ein Fußball-Fehlschuss mit Folgen
Stoiber hatte kein Zielwasser getrunken

Nach vielen Tagen mit schlechtem Wetter scheint an diesem Wochenende endlich mal wieder die Sonne. Da mag sich auch ein Kanzlerkandidat, der mitten im Wahlkampfstress ist, gedacht haben: Nichts wie raus ins Grüne. Und wohin zieht es ihn? Nach Kötzting.
Gemütliches Treiben im Kurpark
Bei schönsten Sonnenschein lässt es sich Edmund Stoiber in dem beschaulichen Ort so richtig gut gehen. Er macht eine gemütliche Fahrt mit der Oberpfalzbahn und unterhält sich mit Ostbayern auf einem Fest im Kurpark. Doch dann kommt er auf die Idee, dass auch Fußballspielen eine nette Art der Entspannung sein könnte, und das Verhängnis nimmt seinen Lauf.

Stoiber schießt daneben
Für den Kanzlerkandidaten steht eine Torwand bereit. Er schnappt sich einen Fußball - und schießt mit voller Begeisterung. Doch der Ball trifft leider keines der vorgesehenen Löcher. Er rauscht mit einem Riesenzahn einen Meter an der Torwand vorbei. Nicht so schlimm, mag man denken. Der Mann will ja schließlich nicht Profi-Fußballer, sondern Bundeskanzler werden.

Frau wird leicht verletzt
Aber es kommt noch dicker für Edmund Stoiber. Der Ball landet in der Zuschauermenge. Im dichten Gedränge trifft er eine ältere Frau mitten im Gesicht. Und die hat zu allen Übel auch noch eine Brille auf. Das Ergebnis: Sie zieht sich eine blutende Wunde zu. Sofort leisten Sanitäter erste Hilfe. Und der Kanzlerkandidat der Union? Der entschuldigt sich natürlich bei der Frau. Ganz im Stillen mag er sich vielleicht gedacht haben: Vielleicht hätte ich nicht nur zum Endspiel der Fußballweltmeisterschaft fliegen sollen, sondern vorher mit den Jungs von Rudi Völler auch ein bisschen trainieren sollen.


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Kicky:

Agrarwende rückwärts und Atomkraftwerke zurück

 
27.07.02 19:02
STOIBERS LANDWIRTSCHAFTSEXPERTE

Peter Harry Carstensen liebt klare Worte. Deshalb hat er gleich bei seiner Vorstellung als Unions-Agrarexperte gesagt, wo die Reise hingehen soll, wenn er nach der Bundestagswahl Minister werden sollte. Für Verbraucherschutz will er gar nicht mehr zuständig sein. Den Ökolandbau verstärkt zu fördern, hält er für Unsinn, das mache nur die Preise kaputt, und mit der Benachteiligung der konventionellen Bauern will Carstensen auch Schluss machen. Stoibers Agrarmann soll im Wahlkampf vor allem die Bauern beruhigen – seit Jahrzehnten eine sichere Bank der Union. Die Bauern haben noch nie SPD gewählt. So gesehen ist Carstensen genau der Richtige, um sie bei Laune zu halten, damit sie am Wahltag das Kreuz an der richtigen Stelle machen. Aus Verbrauchersicht ist Carstensen allerdings eine große Enttäuschung. Zwar sagt er, es sei wohl ein Fehler gewesen, jahrelang zu behaupten, in Deutschland gebe es keinen Rinderwahn. Gelernt hat er daraus aber offenbar wenig. Die Verbraucher sind selbstbewusster geworden. Sie glauben schon lange nicht mehr, dass alles, was für die Bauern gut ist, auch für sie gesund ist. Carstensen wird die Agrarwende am Ende nicht aufhalten können. Ohne die Verbraucher sind auch die Bauern nichts. deh im Tagesspiegel heute

tja da werden es umweltbewusste Bürger sehr schwer haben,die CDU zu wählen!
FDP – Partei der ökologischen Modernisierung?

Die FDP lobt sich in ihrem "Bürgerprogramm 2002" als Partei der ökologischen Modernisierung. Gerecht wird sie diesem Anspruch jedoch nur bei sehr wenigen Themen. Zwar bekennt sich die FDP zum nationalen Klimaschutzziel und will die Steinkohle-Subventionen bis zum Jahr 2005 zurückfahren. Positiv ist auch ihr Bekenntnis zur stärkeren Förderung des ehrenamtlichen Engagements. In allen anderen Bereichen aber ist die FDP das Schlusslicht: Abschaffung der Ökosteuer, Wiedereinstieg in die Atomenergienutzung, Abschaffung des gerade erst novellierten Bundesnaturschutzgesetzes, geringere Förderung für den ökologischen Landbau, schließlich der weitere Ausbau der Flüsse in Ostdeutschland. Mit Liberalisierung und dem Abbau von Vorschriften alleine wird jedoch eine zukunftsfähige Umweltpolitik nicht zu gestalten sein.
CDU – naturverbunden, aber technologisch blind
Die CDU gibt Fragen des Natur- und Umweltschutzes in ihrem Wahlprogramm einen recht breiten Raum. Anders als PDS oder FDP hält die CDU eine aktive Naturschutzpolitik für eine wichtige politische Aufgabe. Im Gegensatz zur FDP wird auch nicht die Abschaffung des Bundesnaturschutzgesetzes gefordert. Beim Thema Agrarpolitik spiegelt das Programm die Vielfalt in der Union. Auf der einen Seite soll die bäuerliche Landwirtschaft gefördert werden, zum Beispiel durch Agrarumweltmaßnahmen – auf der anderen Seite soll die "Veredelungswirtschaft" in Deutschland weiter ausgebaut werden. Das aber heißt mehr Umweltverschmutzung durch die Landwirtschaft. Kaum zu erwarten, dass sich in diesem innerparteilichen Meinungswettstreit, die Agrarindustrie nicht durchsetzen wird. Beim Naturschutz hält der NABU zwar andere Instrumente als die von der CDU vorgeschlagenen für besser, aber immerhin werden Ziele genannt. Im Bereich der Energie- und Technologiepolitik setzt die CDU teilweise auf Auslaufmodelle. Völlig inakzeptabel: Die CDU will wieder in die Atomenergie einsteigen, plädiert sogar für den Endlagerstandort Gorleben! Die von ihr vorgeschlagene schadstoffbezogene Abgabe, die zur Kohlendioxid-Einsparung führen soll, hat zwar auch ihren Charme – doch da sie nur eingeführt werden soll, wenn sie europaweit kommt, ist sie keine Alternative zur derzeitigen Öko-Steuer.
www.nabu.de/m09/m09_06/00509.html
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Kicky:

die umweltpolitischen Sprecher zu Parteizielen

 
27.07.02 19:57
www.nabu.de/m09/m09_06/00501.html

also überlegt es Euch gut,denkt an Eure Kinder,Geld und Wirtschaft ist nicht alles!
Und ein Kanzler,der noch nicht mal einen Fussball ins Ziel trifft,wie soll der überzeugen LOL
Antworten
Kicky:

würden Sie von diesem Mann ein Auto kaufen?

 
29.07.02 01:13
Was kann der Mann eigentlich ? 734933
Antworten
SchwarzerLor.:

Leute, ihr seid auf der Verliererseite.

3
29.07.02 07:48
Eure PDS-Anwandlungen und euer Vetrauen in einen Kanzler, der in Rekordtempo den Laden endgültig an die Wand gefahren hat, ehrt euch nicht. Und ihr steht definitiv auf der falschen Seite. Die gesamte Branche der Wahlforscher signalisiert, daß es dramatische Verluste für die Noch-Regierung gibt. Es ist vorbei, Gottseidank. Ich weiß nur nicht, ob ich lieber eine Union/SPD an der Macht will oder Union/FDP. Einen wahren Grund zum Feiern gäbe es aber wirklich, wenn die verlogenen Grünen oder die PDS nicht mehr im Bundestag vertreten wären.
Antworten
mod:

Treffend, sehr gut, SchwarzerLord o.T.

 
29.07.02 11:09
Antworten
Sahne:

von wegen!!!

 
29.07.02 11:19
wenn ich mich recht erinnere haben die Deutschen erst einen Kanzler abgewählt und das war Helmut -ich stehe über dem Gesetz- Kohl.
In den Umfragen lag der auch immer 3 1/2 Jahre hinten und kurz vor der Wahl wollten ihn dann doch die meisten wieder haben.

So wird sicher bei Schröder auch laufen,
In diesem Sinne,

Sahne
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maxperforma.:

langsam werde ich auch zuversichtlicher:

 
29.07.02 11:21
wenn die Stoibergegner bereits diesen -zwar
bedauerlichen - aber dennoch trivialen Zwischenfall
(wie er täglich 1.000 mal passiert in Europa)
ins Felde führen, muss sich
deren Verzweiflung bereits dem Maximum nähern

Erinnert mich schwer an die Ardennenoffensive der
deutschen Wehrmacht kurz vor dem Ende des zweiten
Weltkrieges

P.S. so weit hinten lag Helmut nur einmal und zwar 1998
in diesem Sinne  
Antworten
hjw2:

mod, sl ...die Kiste wurde schon vor 20 Jahren

 
29.07.02 11:29
gegen die Wand gefahren. Schröder eiert mit ner Schrottkiste durch die
Gegend, etwas laut da der Auspuff abgefallen ist.
Bei Stoiber werden die Räder während der Fahrt wegfliegen...prima
Antworten
Pate100:

wer hat den hier verdrauen im Kanzler???

 
29.07.02 11:37
natürlich hatt schröder in allen Belangen vollkommen versagt!!! Nur habe ich das ungute Gefühl das es mit diesem ****** (ich zensiere mich hier mal selber) konservativen stoiber noch schlimmer wird. Es ist so als müsste man sich zwischen Pest und Lebra entscheiden... Aber da es mir zur Zeit ganz gut geht(ja ich weiss wie egoistisch...) und schröder etwas liberaler ist hoffe ich auf Schröder.
Kotz würg hätte nie gedacht das ich das mal sage (als ehemaliger CDU wähler).
Aber Stoiber machts möglich... Oder ich wähle garn nicht!?

Gruss Pate
Antworten
loge:

Die Entschuldigungsmentalitaet

 
29.07.02 11:37
kommt mir etwas billig vor.
Haette Voeller vor der WM behauptet, Deutschland werde auf jeden Fall Weltmeister, wuerde jetzt auch niemand rufen: Er konnte ja nicht wissen, dass Brasilien so stark ist und da haette auch kein anderer Trainer was machen koennen.

Also, tschuess, Herr Ich-wechsle-die-Minister-so-oft-wie-die-Ehefrauen.
Antworten
Rheumax:

Zu früh sollte man das (ungefärbte!) Bärenfell

 
29.07.02 11:43
nicht verteilen.
Die Regierung Schröder war doch bereits nach einem Jahr kurz vor dem Ende. Dann hat plötzlich und unerwartet der CDU-Spendenskandal aus der Patsche geholfen, so dass sogar die Simonis mit ihrem abgewirtschafteten Sozi-Haufen die Landtagswahl gewinnen konnte, welche eigentlich schon verloren war und auch
Konsequenzen für Schröder gehabt hätte.
Ich hoffe, der Wähler hat ein einigermaßen gutes Gedächtnis.
Dann erinnert er sich an den Arbeitsbeginn dieser Regierung, als ein Trittin in die Hände gespuckt und große Irritationen bei unseren Nachbarn ausgelöst hat.
Oder an den größten Erfolg unseres Kanzlers, der Beseitigung von Lafontaine.
Kann man auch als eine Story von Pleiten, Pech und Pannen sehen, bis hin zum Rauswurf dieser Witzfigur von Verteidigungsminister, (die immerhin auch mal als Kanzlerkandidat antreten durfte).
Wenigstens sollte er sich an ein Wort des Herrn Schröder erinnern:
"Wenn es uns nicht gelingt, die Arbeitslosigkeit signifikant zu senken, dann haben wir es nicht verdient, wiedergewählt zu werden".

Ach übrigens: Ich bin nicht für Stoiber, aber gegen Rot/Grün.
Antworten
mod:

Stimmt, hjw, auch damals Versagen der

 
29.07.02 12:11
Bei den Bundestagswahlen 1980 wird die sozial-liberale Koalition unter Bundeskanzler Helmut Schmidt erneut bestätigt. Die wiedergewählte Regierung steht jedoch vor schwierigen wirtschaftlichen und außenpolitischen Aufgaben. Besonders die Frage, wie die anhaltende Wirtschafts- und Beschäftigungskrise zu bekämpfen sei, führt zu Spannungen in der Koalition.
Während der Beratungen über den Bundeshaushalt für 1983 unterbreitet F.D.P.-Wirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff (geb. 1926) im September 1982 Vorschläge zur Überwindung der Wirtschaftskrise.
www.dhm.de/lemo/html/DasGeteilteDeutschland/
NeueHerausforderungen/NeuePolitischeKonstellationen/kanzlerwechse­l.html

Wirtschaftskrisen, technische Entwicklung und struktureller Wandel verändern den Arbeitsmarkt in den 70er und 80er Jahren erheblich. Gleichzeitig drängen immer mehr Frauen und die geburtenstarken Jahrgänge in das Berufsleben. War die
Arbeitslosigkeit früher vor allem konjunkturabhängig, so ist sie jetzt zunehmend strukturell bedingt und auch in Phasen der Hochkonjunktur schwerer zu reduzieren. Dies trifft vor allem auf die früheren Schlüsselindustrien wie Kohle, Stahl und Schiffbau zu, deren regionale Hochburgen besonders stark von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Auch der Einsatz neuer Technologien wie der Mikroelektronik führt zu Rationalisierungsmaßnahmen und Arbeitsplätzeabbau. Trotz Arbeitsförderungsmaßnahmen und erneutem Wirtschaftsaufschwung Mitte der 80er Jahre liegt die Arbeitslosenquote, die zwischen 1974 und 1985 von 4,2 auf 9,3 Prozent steigt, 1989 noch bei 7,9 Prozent.
www.dhm.de/lemo/html/DasGeteilteDeutschland/
NeueHerausforderungen/Weltwirtschaftskrise/arbeitslosigkeit.html

 
Antworten
TK-ONE:

alles was auch nur ein bisschen rot ist

 
29.07.02 12:39
hat kommunistische Viren in sich....schon nach kurzer Dauer tritt dei Misserfolg ein.
Rot/grün hatte nach 100 Tagen ne erträgliche Bilanz weil sie sich in das Bett des Vorgängers gelegt hatte.
Die Nachfolge-Regierung wird es schwerer haben. Pump mal ein sinkendes Schiff mit nem Eimer leer. Wenn da nicht alle mithelfen....!!!

Von nere Regierung erwarte ich keine Taten...die sind realistisch gesehen auch nicht erforderlich. Wir brauchen nur ne Motivation...ich meine "ihr" braucht das ....ich habs ja :-)

TK
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n1608:

@Kicky - Zum Glück zurück zur Atomkraft

 
29.07.02 13:06
was du hier versuchst als horrorvision darzustellen, ist m.E. genau das gegenteil. nach dem ausstieg haben sich unsere nachbarn (tschechien + F) vor lachen in die hose gepisst und e-on gleich mit. jetzt kaufen wir bescheuerten deutschen schönen drecksstrom aus ostblockmeilern und feiern das auch noch als fortschritt. außerdem hast du dir wohl kaum gedanken über die arbeitsplätze gemacht, die an der deutschen atomkraft hängen. aber rot-grün hat ja genügend geschaffen in den letzten 4 jahren. darüber hinaus wird D nicht mehr lange die technologieführerschaft in der atomkraft behalten, wenn im eigenen land der ausstieg hals über kopf durchgesetzt wird. aber was soll`s, russland steht mit seiner technik schon gewehr bei fuß.

PS: um gleich dem argument mit „grünen“ arbeitsplätzen entgegenzutreten. ich bin FÜR das einspeisegestz.

Never put all your eggs in one basket
Antworten
mod:

Einspeisegesetz- Wer zahlt das wohl alles?

 
29.07.02 13:22
Gesetzesgrundlage
 
  Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vom 01. April 2000 verpflichtet die Netzbetreiber, Strom aus erneuerbaren Energien aufzunehmen und zu vergüten.

 Wie hoch ist die Vergütung von Solarstrom und wie lange wird sie bezahlt?  
  Der Anlagenbetreiber erhält vom Netzbetreiber 20 Jahre lang 99 Pfennige für jede eingespeiste Kilowattstunde (kWh) Solarstrom vergütet. Dies gilt für Anlagen, die vor dem 1.4.2000 gebaut wurden (Altanlagen) und für Anlagen die im Jahr 2000 oder 2001 installiert werden. Anlagen, die 2002 installiert werden, erhalten 20 Jahre lang 94,1 Pfennig pro kWh. Anlagen, die 2003 installiert werden, erhalten 20 Jahre lang 89,3 Pfennig pro kWh u.s.w. (jeweils 5% weniger).
Die Vergütungssätze sind Mindestsätze, d.h. der Netzbetreiber kann mehr für den Solarstrom bezahlen. Die Vergütungsdauer von 20 Jahren läuft ab 1. Januar des Jahres nach Inbetriebnahme der Solarstromanlage. D.h. Anlagen, die im Jahr 2000 in Betrieb gehen, erhalten die Vergütung bis 31.12.2020, die im Jahr 2001 in Betrieb gehen bis 31.12.2021 u.s.w. Die Vergütung wird allerdings trotzdem ab dem Moment bezahlt, in dem die Anlage in Betrieb genommen wurde.



 Was erhalten bestehende Solarstromanlagen?  

  Anlagen, die vor dem 1. April 2000 gebaut wurde, werden als Altanlagen bezeichnet. Altanlagen erhalten ebenfalls 20 Jahre lang 99 Pfennig pro eingespeiste kWh Solarstrom vergütet. Wer einen Vertrag über einen erhöhte Vergütung hat, erhält diese über die Vertragslaufzeit weiter, da die Vergütungssätze des EEGs Mindestsätze darstellen. Wenn der Vertrag ausläuft oder wer bisher weniger erhalten hat, erhält bis zum Ablauf der 20 Jahre mindestens 99 Pfennig vergütet. Die Vergütungsdauer von 20 Jahren läuft ab 1. Januar 2001, d.h. die Vergütung wird bis 31.12.2020 bezahlt.
Die erhöhte Vergütung von 99 Pfennig wird ab 1.04.2000 bezahlt.


 Wie lange gilt das Gesetz?  
  Die Vergütung von neuen Solarstromanlagen ist gesetzlich festgelegt, bis insgesamt Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von 350 Megawatt (MW) in Deutschland installiert sind. Genauer gesagt, bis zum 31.12. des Jahres, nachdem die 350 MW installiert wurden. Der Bundestag soll nach diesem Gesetz bis zu diesem Zeitpunkt eine Vergütungsregelung für die Zeit danach festlegen. Diese Vergütung soll ebenfalls kostenorientiert sein. Anlagen, die vor diesem Datum installiert wurden, erhalten ungeachtet dieser Grenze für jeweils 20 Jahre eine Vergütung.


 Wieviel Solarstrom darf man einspeisen,wie groß dürfen die Anlagen sein?  
  Der Netzbetreiber ist verpflichtet, den gesamten Solarstrom, den ein Betreiber erzeugt, abzunehmen und mit dem erhöhten Satz zu vergüten. Es ist also allen Betreibern freigestellt, den Solarstrom selbst zu verbrauchen und nur die Überschüsse einzuspeisen oder den gesamten Strom einzuspeisen. Die installierte Leistung der Solarstromanlage darf höchstens 5 Megawatt (MW) betragen. Solarstromanlagen, die nicht an oder auf baulichen Anlagen angebracht sind, dürfen höchstens 100 Kilowatt (kW) groß sein. Zu den baulichen Anlagen gehören etwa Dächer, Fassaden, Lärmschutzwände und im Einzelfall auch Erdaufschüttungen, die nicht ausschließlich zum Zwecke der solaren Stromerzeugung angelegt wurden.
(Begründung B. Besonderer Teil, zu §2, zu Absatz 2).


 Wer erhält eine erhöhte Vergütung?  
  Alle Anlagenbetreiber erhalten eine erhöhte Vergütung, ausgenommen sind nur Anlagen, die zu über 25 % der Bundesrepublik Deutschland oder einem Bundesland gehören. Damit erhalten auch Energieversorgungsunternehmen für ihre Anlagen eine erhöhte Vergütung.


 Wer bezahlt die erhöhte Vergütung?  
  Der Netzbetreiber legt die Kosten für die erhöhten Vergütungen von Strom aus erneuerbaren Energien auf die Netzdurchleitungsgebühren um. Dadurch tragen alle Stromkunden die Mehrkosten. Die Vergütung führt in den nächsten Jahren zu einer Erhöhung der Stromkosten von etwa 0,2 Pfennig pro kWh. Um eine ungleiche Belastung der Netzbetreiber und Stromkunden z.B. an windreichen Standorten zu vermeiden, gibt es eine bundesweite Ausgleichsregelung, d.h. Netzbetreiber, die mehr Vergütung als der Durchschnitt bezahlen, erhalten von denjenigen, die weniger bezahlen, eine Ausgleichszahlung. Damit tragen alle Stromkunden die Mehrkosten in gleichem Maße.

 Wie viele Zähler sind zu setzen, welche Anforderungen gelten für die Zähler?  
  Wer den gesamten erzeugten Solarstrom einspeisen möchte, muß vor dem Einspeisepunkt der Anlage einen Einspeisezähler setzen (lassen). Die meisten Energieversorger akzeptieren nur rücklaufgesperrte Zähler, also Zähler, die nur in eine Richtung zählen. In diesem Fall wird teilweise verlangt, daß ein zweiter Zähler parallel gesetzt wird, der den Strom zählt, der in Richtung Solaranlage fließt. Der Grund ist, daß ein Anlagenbetreiber über diese Leitung der Solarstromanlage Strom beziehen könnte, ohne daß dieser erfaßt würde. Mit einem nicht rücklaufgesperrten Zähler würde sich das Setzen eines zweiten Zählers erübrigen. Falls Sie Energieversorger kennen, die diese Zähler akzeptieren, bitten wir um Mitteilung, um damit auch andere Energieversorger dazu bewegen zu können, diese einzusetzen. Über die Kosten der Zähler (Setzen der Zähler, Miete der Zähler etc.) liegen uns derzeit keine Informationen vor. Wenn Sie entsprechende Informationen haben, teilen Sie uns bitte mit, welche Kosten bei welchem Energieversorger entstehen.


 Wer legt den Einspeisepunkt fest?  
  Das Gesetz legt fest, daß der technisch und wirtschaftlich günstigste Einspeisepunkt zu wählen ist. Die Entscheidung sollte möglichst von Anlagenbetreiber und Netzbetreiber gemeinsam gefällt werden. Wer alles einspeisen möchte, muß vor dem eigenen Stromzähler einspeisen. Es möglich, auch innerhalb von Netzen anzuschließen, die zwischen Anlage und abnahmepflichtigem Netz liegen. Dies bedeutet aus Sicht des DFS, daß auch innerhalb des Hausnetzes eingespeist werden kann. In diesem Fall muß an diesem Einspeisepunkt ein Zähler gesetzt werden. Der Strombezug setzt sich dann aus dem übers Stromnetz bezogenen und dem eingespeisten Solarstrom zusammen. Es ist offen, welche Anforderungen an den Zähler, der dort zu setzen ist, bestehen. (Begründung, B. Besonderer Teil, zu §10, Absatz 1)


 Wer trägt die Anschlußkosten oder Kosten für eine eventuelle Netzverstärkung?  
 Die Anschlußkosten trägt der Anlagenbetreiber. Ist eine Verstärkung des Netzes aufgrund des Anschlusses einer Solarstromanlage notwendig, muß der Netzbetreiber diese Kosten bezahlen, soweit der Ausbau wirtschaftlich zumutbar ist
($ 10, Abs. 2 und §3, Abs. 1). Für Streitfälle wird eine Clearingstelle im Bundeswirtschaftsministerium eingerichet.
www.heat-gmbh.de/einspeisegesetz.htm

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vega2000:

Schwarzer Lord: Barcelona-Syndrom ?

 
29.07.02 13:23
Es ist nicht das erste mal, dass hier der Jubel für die ein oder andere Seite ausbricht. Wie beim Fussball: Erst wenn der Schiedsrichter abpfeift ist das Spiel vorbei (der FC Bayern hat das im Champions-Leaguefinale bitter erfahren müssen). Deshalb ist bis zum heutigen Tage noch gar nichts entschieden, -Umfragen dienen der Unterhaltung & noch etwas, die Zahl der unentschlossenen Wähler reicht locker um das Endergebnis in die ein- oder andere Richtung zu verschieben.
Was kann der Mann eigentlich ? 735278
Antworten
SchwarzerLor.:

vega2000: Laß mir meine Vorfreude.

 
29.07.02 14:22
Es wird so ein schöner Abend, wenn Müntefering und Struck lange Gesichter machen.
@hjw: Ich will in keinster Weise bestreiten, daß die Kohl-Regierung einen Großteil der Schuld an unserer finan. Situation hat. Mit der dt. Einheit wurden die gesamten Sozialsystem, die bis dato gut funktionierten, direkt kaputt gemacht. Nur waren die Chancen, über eine konjunkturelle Erholung (insbesondere 1999/2000) schon Reformen auf lange Sicht einzuleiten, da. Und es wurde alles falsch gemacht was man nur falsch machen kann. Ansätze waren richtig, wurden aber in den eigenen Reihen zerfleddert (Rente und Co.). Daß gerade die Partei der kleinen Leute den Großfirmen quasi die Steuern erläßt, ist schon irgendwie perfide. Und damit gehen die Kommunen und Länder im Steilflug in den Abgrund. Aber das haben wir ja schon bereits diskutiert...
Antworten
Wärnä:

mal was allgemeines

 
29.07.02 14:46
ob Schröder oder Stoiber, ist egal.
Solange hier in Deutschland generell Konsenzpolitik betrieben wird, d.h. in alle möglichen Entscheidungen auf den kleinsten gemeinsamen Nenner (innerhalb der Politik bzw. auf Druck irgendwelcher Interessensverbände) reduziert werden, wird immer der LANGSAMSTE das Tempo notwendiger Veränderungen bestimmen.
Deutschland kommt somit seit Jahren nur noch im Schneckentempo vorwärts... Wirtschaftswachstum letzter Platz in der EU, typisch.
Mut, unpopuläre - aber notwendige - Entscheidungen auch mal hart durchzusetzen, auch gegen den Widerstand einer Lobby bzw. auch auf die Gefahr hin dass es evtl. einem bei der nächsten Wahl Stimmen kosten könnte, hat doch eh keiner mehr.
Wann packt denn z.B. jemand endlich mal das Renten- und Gesundheitssystem an an und leitet notwendige grundlegende Veränderungen ein??? Niemand.
Daher wird das Ergebnis der nächsten Wahl eher eine  untergeordnete Bedeutung haben.
Leider :-(
Antworten
woody w:

Staatsschulden. Alle ausgabewirksamen Gesetze

 
29.07.02 14:57
im Zusammenhang mit der deutschen Einigung wurden im
Bundestag einstimmig von allen Parteien beschlossen.

Deshalb krakeelen die jetzt regierenden Parteien auch nicht.
Antworten
vega2000:

Mal etwas zur Mitbestimmung der Bürger

 
29.07.02 15:21
Das Grundgesetz wird seit mehr als 50 Jahren in Teilen nicht ausgeübt, -siehe folgenden Auszug aus dem Grundgesetz:
II. Der Bund und die Länder

Artikel 20
[Staatsstrukturprinzipien; Widerstandsrecht]
(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.


Demnach sind Volksabstimmungen im Grundgesetz verankert, -es gibt aber genügend Rechtswissenschaftler in Deutschland die uns erklären können, das der Artikel 20, Abs. 2, so nicht zu verstehen ist. Mir ist Schleierhaft, wieso bisher noch niemand auf Idee gekommen ist dieses Grundrecht einzufordern, da es doch genügend Interessengruppen für eine gerechtere Demokratie in Deutschland gibt.
Was kann der Mann eigentlich ? 735408
Antworten
hjw2:

Parteien entmachten sich nicht freiwillig

 
29.07.02 15:30
man muss Druck schaffen.
Antworten
mod:

Das sagt doch alles dazu:

 
29.07.02 15:59
Für 4 Jahre Bundestag:

So viel kassiert Özdemir

Das wird der Grüne Cem Özdemir den Steuerzahler noch kosten:

- Bis September bekommt er weiter seine Abgeordneten-Diäten (6878 Euro/Monat) plus 3417 Euro steuerfreie Kostenpauschale.

- Danach: mindestens 42 408 Euro Übergangsgeld (acht Monate lang je 5301 Euro).

- Ab 65 Jahren monatlich 2158 Euro Pension. Ein Durchschnittsverdiener müsste für so eine Rente (zusammen mit dem Arbeitgeber) 83 Jahre lang monatlich 447,90 Euro an Rentenbeiträgen zahlen.

(Quelle: Steuerzahlerbund)

Antworten
n1608:

Ein paar Bonusmeilen hat er sicher auch noch auf

 
29.07.02 16:22
seiner Miles&More Karte. Özdemir das Schwein hat mir den letzten Glauben an die Integrität in der deutschen Politik geraubt!
Antworten
kalle4712:

Beitrag von Wärnä (Nr. 19)

 
29.07.02 16:32
ist - LEIDER - der mit Abstand zutreffendste Kommentar innerhalb dieses Thread.
Den Sachverhalt ohne Beschönigungen auf den Punkt gebracht.
Antworten
Spitfire33:

Deutschland steht vor dem Nichts. Alles geht den

 
30.07.02 15:38
Bach hinunter und die Politiker sind machtlos oder wollen nichts unternehmen. Hauptsache ihre persönlichen Interessen stehen im Vordergrund.
Antworten
hjw2:

Lamentieren bringt nichts, wählt sie nicht mehr

 
30.07.02 16:23

einen dicken fetten Strich
auf das Zettelchen,

könnte als Muntermacher wirken
Antworten
Reila:

Na, da sollte man doch FDP wählen:

 
30.07.02 17:06
Lt. Nabu: "In allen anderen Bereichen aber ist die FDP das Schlusslicht: Abschaffung der Ökosteuer, Wiedereinstieg in die Atomenergienutzung, Abschaffung des gerade erst novellierten Bundesnaturschutzgesetzes, geringere Förderung für den ökologischen Landbau, schließlich der weitere Ausbau der Flüsse in Ostdeutschland."

Bis auf den unsinnigen Ausbau der Flüsse Ostdeutschlands ein gelungenes Programm. Die, die weiter Solarstrom und Winenergie wollen, sollen doch bitteschön selbst die 99 Pfennig pro Kilowattstunde zahlen. Habe heute noch die Heucheleien der vielfliegenden grünen Abgeordneten zu Flugbenzinsteuern im Ohr. Seit Özdemir (und Gysi) kann ich nur noch lachen. Moralisch abgewirtschaftet!

Außerdem ist die FDP für eine vernünftige Mittelstandspolitik.

R.

---------------------------------------------

Und etwas von der Friedrich-naumann-Stiftung:

Steuerzahlertag für Arbeitsplätze

Seit den Zeiten des Steuerrebellen Günter Schmölders erinnert um die Mitte jeden Jahres der Steuerzahlertag daran, wie viel vom Jahr der Bürger für Staatsabgaben arbeiten muss, bevor er über seinen Lohn frei verfügen kann. Dieser Steuerzahlertag fällt 2002 ungefähr auf den 20. Juli. Denn die volkswirtschaftliche Einkommensbelastungsquote, die der Bund der Steuerzahler als Maß für die durchschnittliche Be-lastung mit Steuern und Sozialabgaben verwendet, steigt: 2002 auf 55,3 %.

Ein Freiheitsthema war hohe staatliche Abgabenlast schon bei der berühmten Tee-Party 1773 , als Amerikaner gegen staatliche Bevormundung Teesäcke in das Hafenwasser von Boston warfen. Um staatliche Bevormundung durch hohe Abgabenlast geht es auch heute. Aber zu dieser Bedrohung der Freiheit ist längst der Verlust von Freiheit durch Arbeitslosigkeit gekommen: durch Abgabenlast, die Chancen auf Arbeit für alle zunichte macht. Grob vereinfacht, sehen diese Zusammenhänge so aus: Für 100 Euro Bruttolohn muss bei 81 Euro Lohnzusatzkosten der Durch-schnittsbetrieb 181 Euro aufbringen. Als Nettolohn bleiben dem Mitarbeiter aber nur rund 45 Euro.

„Mehr Netto vom Brutto“ auf der Lohnseite und „Runter mit den Lohnzusatzkosten“ für die Betriebe“ ist natürlich nicht die ganze Lösung. Bei den Steuern gehört für mehr Arbeitsplätze dazu: Das Steuersystem muss einfach und gerecht sein. Also dürfen gerade die Mittelständler, die 75% der Arbeitsplätze und über 80% der Lehrstellen geschaffen haben und noch weit mehr schaffen könnten, steuerlich nicht auch noch schlechter als Großunternehmen behandelt werden. Und auch die Sozialbürokratie belastet besonders den Mittelstand. Durch 2.297 Seiten Steuervor-schriften im Bundessteuerblatt blickt kaum jemand durch, und der normale Steuerzahler müsste bei einer wirklich einfachen Einkommensteuer seine Steuererklärung auf einem Blatt selber machen können.

Wenn außerdem Deutschlands Arbeitsmärkte so flexibel werden, wie das seit rund 20 Jahren fast alle Experten fordern, dann bringt auch das mehr Freiheit durch mehr Arbeitsplätze. Wenn schließlich so viel in Bildung und Ausbildung investiert wird, wie alle Parteien das heute versprechen, dann bringen weniger Steuerlast, weniger Einstellungsbarrieren auf dem Arbeitsmarkt und ehrlicher Vorrang für Bildung und Ausbildung in allen Haushalten zusammen auch Deutschland dort hin, wo es in der Marktwirtschaft schon einmal war und wo Länder wie die Schweiz oder die Niederlande heute sind: Chancen auf Arbeit für alle.
Antworten
TD714788:

Ist das ernstgemeint Reila ?

 
30.07.02 17:32
Du willst doch nicht wirklich FDP wählen ? Eine Partei, die ihre Politik an Mehrheiten und nicht an Überzeugungen ausrichtet.

Aber ich gebe mich, was die politische Diskussion angeht gerne mal geschlagen, denn ich habe gestern folgendes Zitat gelesen, welches doch dazu führt, dass man andere Meinungen gerne mal zu akzeptieren versucht:

Niemand ist im Grunde toleranter als ich. Es gibt Gründe, alle Meinungen zu vertreten; nicht daß meine nicht sehr entschieden wären, aber ich verstehe, daß ein Mensch, der unter Umständen gelebt hat, die den meinen entgegengesetzt sind, auch gegensätzliche Auffassungen hat.

Passt irgendwie zu den politischen Diskussionen bei Ariva. Sollten sich einige Leute hier mal zu Herzen nehmen.

Grüsse,
Tyler Durdan

Antworten
Reila:

TD,

 
30.07.02 17:40
ich habe nach '89 immer FDP gewählt, manchmal schweren Herzens. Aber kannst Du wirklich aus innerster Überzeugung und mit gutem Gewissen eine der anderen Parteien wählen? Mir scheint die FDP das geringere Übel mit mehr Chancen für Veränderungen.

R.
Antworten
TD714788:

Reila

 
30.07.02 17:52
Die Auswahl ist sehr begrenzt, das stimmt, aber die FDP kann ich (gerade wenns ums Gewissen geht) überhaupt nicht wählen. Gegen die FDP hege ich schon seitdem ich mich für Politik interessiere eine irrationale Antipathie. Hat wohl auch was mit meiner Erziehung zu tun. Wenn ich die FDP wählen würde, und mein Vater erfährt das, kann ich Weihnachten woanders feiern...

Ich weiß, dass die Alternativen sehr begrenzt sind. Die CDU kann es nicht werden - aus Überzeugung. Die FDP nicht - aus besagten Gründen. Die Grünen nicht - da regierungsunfähig (außer Fischer vielleicht). Die Rechten (inkl. Schill) nicht - da politikunfähig. Die PDS nicht - ebenfalls nicht regierungsfähig. Die SPD eigentlich auch nicht - wenig überzeugende Regierungspolitik. Also entweder wähle ich taktisch und damit absichtlich Oppositionsparteien, oder ich gebe der Enttäuschung noch eine Chance.

Ich denke, bei mir ist es wie bei vielen anderen von der Regierung enttäuschten EX-SPD-Wählern: Die Aussicht auf den Kanzlerkandidaten führt dazu, dass man wohl oder übel den Gerd nochmal wählt ;-)

Grüsse,
Tyler Durdan

Antworten
Reila:

TD, tja, wenn's denn noch

 
30.07.02 18:02
Brandt, Wehner und Schmidt gäbe. Aber leider wurden ja die Politiker in der SPD durch Schauspieler verdrängt.

R.
Antworten
TD714788:

Da hast Du vollkommen Recht.

 
30.07.02 18:09
Waren zwar alle mehr oder weniger vor meiner Zeit, aber die beste Fernsehunterhaltung, die ich je gesehen habe, war ein Doppelinterview mit Helmut Schmidt und Dr.Helmut Kohl. Schmidt hat wie immer Kette geraucht und Cola getrunken und ich habe mir sofort gewünscht: Kann der nicht 20 Jahre jünger sein und unser Kanzler ?

Auch die alten Bundestagsreden von Wehner sind ein Genuss.

Ich glaube allerdings, dass alle Parteien die Politiker ausgetauscht haben und die FDP halte ich für die größte Schaumschläger äääh Schauspieler-Partei. Dort sind die Leute, die sich am besten auf immer wieder wechselnde Gegebenheiten und Mehrheitsverhältnisse einstellen können. Method Acting at its best :-)

Genau dieses Schauspieler-Problem ist andererseits aber auch wieder meine Hoffnung: Stoiber ist so schlecht in der Außendarstellung, dass man trotz aller Katastrophen bei der Regierung immer noch hoffen kann, dass die CDU/CSU nicht zwingend den nächsten Kanzler stellt. Jeder vernünftige Oppositionspartei hätte schon einen unüberholbaren Vorsprung. Auch das kann man der CDU/CSU und der FDP zum Vorwurf machen.

Grüsse,
Tyler Durdan
Antworten
C.Webb4:

Nachtrag

 
30.07.02 18:14
Gegen die FDP hege ich schon seitdem ich mich für Politik interessiere eine irrationale Antipathie

Nicht nur das, sondern ich verabscheue auch das einzige für das die FDP wirklich steht, namlich für alles und nichts - die Ausgeburt der Gleichgültigkeit--> der Spassgesellschaft.
Dieses "ich will über nichts länger als 5 Minuten nachdenken müssen und schon wird mir eine Klasse Lösung für all meine ach so heftigen Problemchen serviert" kann ich nicht ab :-(


Antworten
MaxCohen:

@TD714788

 
30.07.02 18:17
Warum hälst Du die Grünen für regierungsunfähig?

Bei genauerer Betrachtung sind fast alle relevanten Veränderungen (ob gut oder schlecht ist ne andere Frage) letztendlich eher grüne Politik als sozialdemokratische. Im Gegensatz dazu hat man bei der SPD ein ständiges Herumlavieren gesehen aus Angst den Volkszorn zu erwecken und falls das mal der Fall war, wurde gleich die Geschenketüte ausgepackt (was meiner Meinung nach zu den eigentlichen Fehlern der derzeitigen Regierung geführt hat).
Meiner Ansicht nach ist wenn dann eher die SPD die regierungsunfähige Partei in der derzeitigen Koalition.

Grüße Max
Antworten
TD714788:

@MaxCohen

 
30.07.02 18:22
Ein einziges Beispiel: Das Verhalten innerhalb der Partei bei der Abstimmung über den Aulands-Bundeswehreinsatz. Ein mit einer Vertrauensfrage ergaunertes Votum, welches nichts mit grüner Politik zu tun hat.

Die Behandlung von einigen Personen, die nicht auf dem richtigen politsichen Fahrplan standen (z.B. Metzger) ist ein weiteres Indiz dafür, dass gerade die Grünen viel von ihrer Identität aufgegeben haben, um mitregieren zu können. Dies halte ich allerdings nicht für Regierungs-, sondern für Anpassungsfähigkeit (und das auch noch eher schlecht als recht). Eine Aufgabe von politischen Überzeugungen aus Mehrheitsgründen kann nur die FDP durchführen, ohne an politischer Identität zu verlieren.

Grüsse,
Tyler Durdan

Antworten
C.Webb4:

Tyler

 
30.07.02 18:31
das könnte man allerdings auch etwas anders sehen.
Über die Grünen kann man viel schlechtes sagen, aber gerade, das was ihnen oft als Unfähigkeit angehängt wird, nämlich dass ständig INNERHALB der Partei noch heftigst gestritten wird, zeigt vielmehr, dass es die innerparteiliche Demokratie noch gibt.
Bei allen anderen Parteien gilt das was der Gerd sagt oder der @mund und schluss. Das wird in der Öffentlichkeit den Grünen dann immer als Schwäche angelastet, bei mir ist das noch einer der Pluspunkte...

Gruß
SIEGER
Antworten
MaxCohen:

Ok, teilweise Zustimmung

 
30.07.02 18:39
Aber ich denke gerade in diesem Fall gehe ich davon aus, daß sich keine an einer Regierung beteiligten Partei in der Sache eine andere Entscheidung hätte leisten können, da diese meiner Meinung nach mehr von internationalen Zwängen, als von persönlichen Überzeugungen diktiert wurde.
Insofern stellte sich für die Grünen die Frage, ob sie eine leidlich erfolgreiche Regierung aufgeben sollten, deren Entscheidungen hauptsächlich durch ihre Politik geprägt wurde zugunsten eines konsequent erscheinenden Gang in die Opposition, der jedoch in diesem speziellen Fall keine Änderung mit sich gebracht hätte, da die Entscheidung für die BW-Einsätze so oder so ausgefallen wäre wie sie ist.


Grüße Max
Antworten
MaMoe:

Ich bin für Abschaffung des Wahlrechts für alle,

 
30.07.02 18:51
die in einer Staatsbürgerkunde-Prüfung durchgefallen sind ... bzw. bin ich für die sofortige Einführung einer solchen Prüfung zur Überprüfung des Wählervolkes bzgl. ihres staatsbürgerlichen Wissens. Ab Note "ungenügend" sollte man den sofortigen Entzug des Wahlrechts in Erwägung ziehen ...

@hjw: daher: Verfassungsjuristen streiten schon lange darüber, ob nach  Artikel 20 des GG Volksentscheide zulässig sind ... nachdem in der BRD aber weder eine plebiszitäre Demokratie (oder Rätedemokratie, die im übrigen noch niemals funktioniert hat, da sie immer an der Lethargie der Bevölkerung gescheitert ist ... ich bin mir auch nicht sicher, ob man es gut finden sollte, keine Trennung zwischen Legislative und Exekutive zu haben .... aber egal ...) herrschen, sondern eine repräsentative Demokratie, in der Repräsentanten über das personalisierte Verhältniswahlrecht vom Volk gewählt werden ...

Die 5 Grundsätze dieses Wahlrechts sollten allseits bekannt sein ...
Im übrigen ist dieses Wahlsystem nicht im GG festgeschrieben, sondern nur über ein einfaches Bundesgesetz festgelegt worden, so dass es mit einer einfachen Mehrheit in Bundestag und Bundesrat geändert werden könnte ...

Aber das gemeine Volk interessiert das Deutsche Staatssystem mit seinen Verfassungsprinzipien, seiner vertikalen und horizontalen Gewaltenteilung, (aber auch mit der starken Gewaltenverschränkung) einen Scheissdreck und 90% wissen so gut wie nichts darüber ... daher: Aberkennung des Wahlrechts ... wer nichts über den Staat weiss, braucht auch sein Maul nicht aufmachen ...

Wer volle Volkssouveränität fordert, muss sich auf die Suche nach einer Radikaldemokratie machen ... wird aber keine finden ... aber es gibt ja noch genügend unbewohnte Inselchen ...

Art 18 GG regelt im übrigen die mögliche "Verwirkung von Grundrechten" bei z.B. "Kampf gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung der BRD" das hieße demnach, dass Terroristen in der BRD die Grundrechte aberkannt werden könnten ... dann gäb´s kein Geschrei, wie z.Z. auf Kuba von den Menschenrechtlern ...

Alles ist möglich und nur wer über unsere Demokratie Bescheid weiss, den wunderts eben nicht, wenn´s so läuft, wie´s läuft ... und ich bin froh, dass es so läuft und nicht wie in der Weimarer Republik damals ... Danke nochmals an Amerika, die uns damals die Bundesstaatlichkeit aufgezwungen haben ...

... Warten wir´s ab ... es wird Zeit, dass mal einer die ruhigen Hände aufweckt ... ;-))

MaMoe ...
Antworten
Reila:

Sorry, SPD,

 
30.07.02 18:55
aber warum erinnert mich Müntefering immer an die heilige Inquisition oder an die Parteikontrollkomission in der SED, warum Schröder an einen mittelmäßigen Schauspieler, Scharping an ein Muttersöhnchen und Struck an jemanden, der immer Recht haben will. Und warum erinnere ich mich sonst an keine Person aus der SPD-Führung? Und warum kann ich mit SPD keine Visionen verbinden? Fehlt mir Phantasie?

R.
Antworten
mod:

Was TD714788 aufgrund seines Alters nicht wissen

 
30.07.02 19:20
kann:

Helmut Schmidt scheiterte an seiner eigenen Partei.

Was die damalige Wirtschaftskrise (1982) betrifft:
Auch in dieser Frage ist er erbärmlich gescheitert, so dass sich die FDP von ihm abwendete. Zu Recht.
Antworten
TD714788:

mod

 
30.07.02 19:22
Danke für diese Belehrungen. Das Helmut Schmidt an seiner eigenen Partei scheiterte war mir durchaus bekannt. Ebenso bekannt ist es, dass man zu Deiner 2.These geteilter Meinung sein kann.

Deine väterliche Art mit mir zu kommunizieren gefällt mir ebenfalls außerordentlich gut.

Grüsse,
Tyler Durdan

Antworten
Reila:

Hehe, TD,

 
30.07.02 19:26
wenn Du erst mal so alt aussiehst, wie andere heute schon sind ...

R.
Antworten
mod:

TD714788,

 
30.07.02 19:50
ich hoffe, dass Du mit Deinem Finanzschein ein klein
wenig über Volkswirtschaft gelernt hast.
Viel ist diese Alibiveranstaltung ja nicht.
Ich bin so arrogant: Durch Vorbildung, Praxis und pol. Aktivität und Alter weiss
ich mehr um diese Dinge.
Nimms leicht,
Du bist in ca. 10 bis 15 Jahren garantiert
ein FDP- oder CDU-Wähler.
Dazu bist Du zu intelligent
und .. ein sozialer Aufsteiger!

Viele Grüsse
m.
Antworten
satyr:

Man sollte die FDP verbieten wegen

 
30.07.02 19:56
Der permanenten wendehalstaktik wegen der schrägen Gestalten und vorallem
wegen des Guidomobils,mal im Ernst wer wählt so einen Mediengeilen Idioten
so eine Feierabendschwuchtel?
Stoiber kein Kommentar ist nicht Wert worte darüber zu verlieren Schäuble
na ja sag lieber nichts und das Cleverle die Lichtgestalt geh besser in Rente aufs Boot mit den Kumpels.
Und sonst mal sehen wen Hunzinger ranlässt.
Antworten
Reila:

satyr, ich! o.T.

 
30.07.02 20:00
Antworten
mod:

satyr,

 
30.07.02 20:07
als langjähriges aktives SPD-Mitglied (unter Protest
ausgetreten) habe ich auch schon FDP gewählt.
Nur werde ich wohl nie SPD oder Grün wählen.
Ich kenne viele ehemalige Genossen, die zwar noch Mitglied sind, aber die die anderen beiden Parteien inzwischen in der Wahlkabine bevorzugen.
Antworten
broker10:

Von 1982 bis 1998 hatte die Regierung Kohl

 
30.07.02 20:13
Von 1982 bis 1998 hatte die Regierung Kohl die Verschuldung des Bundes mehr
als vervierfacht. Der Staat wurde von Schulden in Höhe von rund 1,5 Billionen
Mark nahezu erdrückt, die Neuverschuldung drohte auf jährlich 80 Milliarden
zu steigen. Damit war der Bund kaum noch handlungsfähig.
Statt wie 1982 versprochen
die Staatsfinanzen zu sanieren, hat Kohl die CDU-Kassen gefüllt.
Unter der katastrophalen Finanzpolitik der Konservativen hatte jeder Bürger
zu leiden: Jahr für Jahr stiegen Steuern und Abgaben, kletterten die Beiträge
zu Renten- und Krankenversicherung. Kohls Wahlversprechen, die Steuern nicht
zu erhöhen, hat er eiskalt gebrochen.

Antworten
mod:

broker10

 
30.07.02 20:20
Die enorme Staatsverschuldung ist eine Folge der deutschen Vereinigung.
Alle Parteien haben diesen ausgabewirksamen Gesetzen damals zugestimmt.
Mir liegt nichts ferner, als Kohl zu verteidigen, aber man sollte bei der Wahrheit bleiben.
Oder sind einige hier nur sehr schlecht informiert bzw. zimmern sie sich ihre Wahrheit oder das, was sie dafür halten?
Antworten
Reila:

@broker10,

 
30.07.02 20:23
na gut, Schröder kann sein Wahlversprechen bezüglich des an die Zahl der Arbeitslosen gekoppelten Abschieds von der Regierung ja noch einlösen.

Im übrigen gibt es eine Partei mit einem hübschen Firmenimperium, über das diese Partei nicht so gern berichtet. Das ist nicht die CDU.

R.
Antworten
broker10:

Im Jahre 1990 betrugen die Zinsausgaben

 
30.07.02 20:35
Die ausgeuferten Staatsschulden des öffentlichen Gesamthaushalts in Deutschland sind seit Jahrzehnten - abgesehen von der Verwendung der UMTS-Lizenzerlöse zur Schuldentilgung - wirtschaftlich nicht getilgt worden.  Fällige Tilgungsausgaben wurden und werden mit neuen Krediten refinanziert. Darüber hinaus wurde und wird der Schuldenberg (Stand Ende 2001 rd. 1.200 Mrd.EUR) zur vollen bzw. teilweisen Deckung der von ihm selbst verursachten wachsenden Zinseszinslasten um die jährliche Neuverschuldung erhöht. Diese erzeugt infolge gewachsener Zinslasten wieder neuen Kreditbedarf, dieser wieder neue Defizite infolge gewachsener Zinslasten usw. usw., und das mit steigender Tendenz in einer teufelskreisähnlichen Spirale. "Damit nährt sich die Verschuldung aus sich selbst heraus" (Deutsche Bundesbank, Monatsbericht März 1997, Zitat).
Von 1965 bis 2001 betrug auf der Ebene des öffentlichen Gesamthaushalts die Summe aller Nettokreditaufnahmen (Neuverschuldung) 930,2 Mrd.EUR und die Summe aller Zinsausgaben 1.057,1 Mrd.EUR. Die riesigen Blöcke Kreditaufnahmen und Schuldendienst halten sich also im langfristigen Mittel etwa die Waage.

Im Jahre 1990 betrugen die Zinsausgaben des öffentlichen Gesamthaushalts noch 33,1 Mrd. EUR. Im Jahre 2001 waren sie auf 66,5 Mrd.EUR angewachsen. Das zinseszinsbedingte Haushaltsloch hat sich also nach 11 Jahren um 33,4 Mrd.EUR erhöht. Es wird weiter wachsen, solange es mit neuen Schulden finanziert wird. Die staatliche Kreditfinanzierung wird faktisch nicht mehr für Investitionen eingesetzt. Sie dient nur noch der Finanzierung des von ihr selbst verursachten wachsenden Schuldendienstes (Zins- und Tilgungsausgaben) und ist damit zum sinnlosen und gefährlichen Selbstzweck entartet.

Antworten
satyr:

Ich war auch genosse und

 
30.07.02 20:39
Werde seit 30 Jahren in denen ich wählen darf und SPD Mitglied war nicht zur Wahl gehen.Weil ich keine kleinen oder grossen Übel mehr wählen werde.
Und wenn Stoiber Kanzler wird werde ich Deutschland verlassen !
Ich weiss Reila du hättest auch Bush gewählt der war sooooooooooooo gut für die Börse.Wenn der Luftpumpe Stoiber in 2-3Monaten die Luft ausgeht werden wir ja sehen.Guido kann weder die Luft ausgehen noch die Substanz da ist nichts.
Antworten
Reila:

satyr, im Meckern haben wir beide Bestnoten.

 
30.07.02 20:45
Aber fällt uns wirklich ein Land ein, in dem es sich besser lebt als in Deutschland?

Falls ja, fällt Dir ein Land ein, in dem es sich besser lebt als in Deutschland, wenn Dir von zuhause (D) keine Rente überwiesen wird?

D.
Antworten
mod:

satyr, ich bin Wechselwähler, aber Schröder

 
30.07.02 20:51
und Co. haben jeden Kredit verspielt.
Die Grosskonzerne haben sie z.B. mit der Gewerbesteuerreform um jährlich 30 bis 60 Milliarden DM entlastet.
Was tun sie für diejenige Mehrheit, die Arbeits- und Ausbildungsplätze und
den grössten Teil des BIPs schafft?
Es gibt keine sozialere Nation als Deutschland. Leistung allerdings wird in den USA mehr honoriert. Also, satyr, ab in die USA.
Antworten
satyr:

Ich kriege keine Rente aber das Land

 
30.07.02 20:52
wird Frankreich sein der Süden da lebt es sich gut.Ich bin fast 25 Jahre selbständig hab nie Rente bezahlt möchte auch keine.Von Stoiber schon gar nicht oder wird sie von Hunzinger ausbezahlt?
Oder gibt es im allgemeinen keine Rente ich würd mich nicht drauf verlassen wenn ich euch wäre.
Antworten
Reila:

Na das klingt aber nicht nach Marseille.

 
30.07.02 20:57
Und das Geld in D verdient? In Frankreich doch wohl eher nicht.

Sollte nicht gehässig sein.

R.
Antworten
mod:

satyr,

 
30.07.02 20:58
sei beruhigt, das tue ich schon sehr lange nicht.
Wo gibt es denn in Südfrankreich die deutsche Kolonie? Oder sprichst Du sehr gut französich?
Es ist dort landschaftlich sehr schön, aber im Sommer
bedeutend heisser als hier.
Antworten
satyr:

Natürlich spreche ich Französisch

 
30.07.02 21:04
Ich habe es mal in der Schule gelenrt und hab dadurch daß ich nicht weit vom Elsaß wohne viel Geschäfte dort gemacht.Ich glaube nicht das Frankreich ein besseres Land ist hat nur mit dem Wetter und den Geschäften zu tun.
Antworten
hjw2:

mod, wechselwähler, du willst doch nicht etwa die

 
30.07.02 21:57

pds, nö das glaub ich nicht *g*
Antworten
Kritiker:

Über Wahl und wählen habe ich...

 
30.07.02 22:22
...jetzt viel gelesen und , daß die anderen früher nichts getaugt haben.
Nur, Warum ich den "schönen" Gerd wählen soll, hat keiner erzählt - trotz dem vielen SPD-Gepusche.
Vielleicht, damit er nach 4 verlorenen Jahren weitere aussitzt, bis es 16 werden?? Damit er noch mehr zur Chefsache erklären kann; PS: Das ist sein Papierkorb! Oder zum Einsetzen von Kommissionen, Ausschüssen, Arbeitskreisen
(Sein Buka-amt mit 360 Mitarbeiter ist wohl zu klein??) - die können dann BERATEN, Erklären, Drüberwegreden, Beschwichtigen vielleicht sogar Nachdenken.
Ehrlich, da zieh' ich Wwelle vor, der will etwas machen, wenigstens ETWAS.
Aber ein Kanzler, der nichts macht?? Ich höre ihm schon Monate zu: Er redet, schwafelt, labert, aber er sagt nichts - NICHTS!!!
Und das noch 4 Jahre - mit g'langt's - Kritiker.
Antworten
mod:

Lieber hjw,

 
31.07.02 00:49
willst Du wissen, was ich von der PDS halte?
Ein Haufen von Träumern, der immer noch an die Weltrevolution des Proletariats glaubt. Die DDR schätzen sie als Zwischenstadium in der dialektischen Entwicklung ein. Sie leben in dem Bewusstsein, dass die Diktatur des Proletariats im nächsten historischen Schritt kommt und dass der Kapitalismus ihnen zum Sieg die Waffen geben wird, mit denen sie ihre Gegner
besiegen werden.
Sie sind so klug, dass sie wissen, dass dieses zu äussern, nicht opportun ist. In der DDR hat man gelernt, nicht seine wahre Meinung und Absichten kundzutun. Deshalb geben sie sich angepasst und bürgerlich.
Und die blöden Westdeutschen fallen garantiert darauf rein, weil sich nur wenige mit
Marxismus-Leninismus beschäftigt haben.

Viele Grüsse
m.  
Antworten
TD714788:

@mod Posting Nr. 44

 
31.07.02 01:05
Da Du mich direkt angesprochen hast:

1. Ich habe keinen Finanzschein. Sowas braucht man in Kiel nicht, trotzdem maße ich mir an, ein gewisses Grundverständnis zumindest von Volkswirtschaft zu haben.

2. Wenn es Intelligenz bedarf, um in 10-15 Jahren CDU oder FDP zu wählen, dann verzichte ich hiermit freiwillig auf jedwede Intelligenz, die ich mir ohnehin nicht unterstelle.

3. Ich bin ein sozialer Aufsteiger ? Das sehe ich, wenn ich mein Konto ansehe nicht. Falls ich jemals einen halbwegs normal bezahlten Juristen-Job bekommen werde, würde ich ein sozialer Aufsteiger sein, denn dann würde ich trotz der niedrigen Bezahlung für Juristen wahrscheinlich mehr Geld im Jahr verdienen, als es mein Vater jemals getan hat. Ein sozialer Aufstieg wäre das trotzdem nicht, denn die soziale Klasse macht man heutzutage nicht mehr am Nettogehalt oder der Tätigkeit aus.

Auch wenn Du Dich arrogant und alt genug fühlst, um mir irgendwelche Ratschläge zu geben, so glaube ich, dass gerade Du ein Typ Mensch bist, von dem ich nur unter ganz besonderen Prämissen Ratschläge annehmen werde. Dies liegt nicht daran, dass ich Dein Alter, deine Erfahrung oder Deine Intelligenz nicht wertschätze, sondern daran, dass Deine Einstellung und meine Biographie unvereinbar sind.

Grüsse,
Tyler Durdan
Antworten
mod:

Lieber Tyler Durdan,

 
31.07.02 01:13
Du irrst.
Sie ähneln sich,
... mit Zeitverzögerung.

Viele Grüsse
m.
Antworten
TD714788:

Mein noch viel lieberer mod,

 
31.07.02 01:17
wenn dem tatsächlich so ist, dann verstehe ich Deine Postings nun viel besser.

Ich hoffe ich werde nicht so wie Du. Und das ist nichtmal beleidigend gemeint, denn ich akzeptiere Deine Meinung oft durchaus. Ich möchte nur in keinem Fall so werden wie Du. Aber ich denke auch Du wolltest nie so werden, wie Du jetzt bist. Zumindest, wenn sich unsere Biographien mit Zeitverzögerung ähneln.

Die Zeit wird es zeigen.

Grüsse,
Tyler Durdan

Antworten
mod:

jo, Tyler,

 
31.07.02 01:25
die Realität holt die idealistischen Vorstellungen ein.
Man wird zum Pragmatiker, oder
"Das Sein bestimmt das Bewusstsein!"

Gute Nacht
m.
Antworten
TD714788:

Hört sich so an, als ob Du Dir selbst nicht...

 
31.07.02 01:29
...gefällst.

Ich hoffe bei mir bestimmt noch lange das Bewusstsein das Sein. Pragmatismus ist nicht so meine Welt. Ich denke Du bist da zielstrebiger als ich und hattest es deswegen leichter, die Ideale über Bord zu werfen. Ober ich das gut oder schlecht finden soll, überlege ich mir noch.

Gute Nacht,
Tyler Durdan

Antworten
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