Zusammenhang mit dem Engagement bei Vulcan Energy und die LFP-Batteriechemie.
Warum wird ein Autohersteller Anteilseigner an einem Lithiumunternehmen, dass im Oberrheingraben Lithium fördert?
Stellantis sieht die Investition in Vulcan Energy als strategisch an, für eine europäische Batterieproduktion.
1) Stellantis baut Beziehung zu Vulcan Energy aus und wird Anteilseigner an dekarbonisiertem Lithium-Unternehmen
"Amsterdam, 24. Juni 2022 – Stellantis N.V. und Vulcan Energy Resources Ltd. haben heute die Kapitalbeteiligung von Stellantis an Vulcan in Höhe von 50 Millionen Euro (76 Millionen A$) sowie eine Verlängerung der ursprünglichen verbindlichen Abnahmevereinbarung auf zehn Jahre bekannt gegeben."
"Die Kapitalbeteiligung fließt in das Bohrvorhaben zur Erweiterung der Förderkapazitäten von Vulcan an seiner Produktionsstätte im Oberrheintal..."
"„Diese strategische Investition in ein führendes Lithium-Unternehmen wird uns helfen, eine belastbare, nachhaltige Wertschöpfungskette für unsere europäische Batterieproduktion für Elektrofahrzeuge zu schaffen“, sagte Stellantis CEO Carlos Tavares."
www.media.stellantis.com/de-de/corporate/...thium-Unternehmen
2) Stellantis und CATL investieren bis zu 4,1 Milliarden Euro in Joint Venture für großes LFP-Batteriewerk in Spanien
"Amsterdam, 10. Dezember 2024 – Stellantis und CATL haben vereinbart, bis zu 4,1 Milliarden Euro in ein Joint Venture zu investieren."
"Das Gemeinschaftsunternehmen soll eine große europäische Lithium-Eisen-Phosphat (LFP)-Batterieanlage im spanischen Saragossa bauen."
"Das 50:50-Joint-Venture von CATL und Stellantis wird das erstklassige LFP-Angebot von Stellantis in Europa stärken und es dem Autohersteller ermöglichen, hochwertigere, langlebigere und erschwinglichere batterieelektrische Pkw, Crossover und SUVs im B- und C-Segment mit mittleren Reichweiten anzubieten."
www.media.stellantis.com/de-de/corporate/...iewerk-in-spanien
3) Warum Europa LFP-Batterien nutzen sollte
"China dominiert die Lithium-Eisenphosphat-Batterietechnologie (LFP), die entscheidend dafür ist, dass Elektroautos zunehmend für den Massenmarkt erschwinglich sind."
"LFP-Batterien sind sicherer, günstiger und benötigen keine problematischen Rohstoffe wie Kobalt oder Nickel."
"„Es führt kein Weg an der Tatsache vorbei, dass die LFP-Chemie für die globale und europäische Marktdurchdringung von Elektrofahrzeugen von entscheidender Bedeutung ist“, so T&E."
"Größere Hersteller wie die VW-Tochter PowerCo oder das Stellantis-Mercedes-TotalEnergies-Joint-Venture ACC prüfen laut T&E, Teile ihrer Produktion auf LFP umzustellen."
ecomento.de/2025/12/03/...europa-lfp-batterien-nutzen-sollte/
Stellantis hat verstanden, dass die LFP-Batteriechemie entscheidend für die Elektromobilität ist und hat die Investition in die geplante NMC-Batterieproduktion in Kaiserslautern und in Italien beendet.
4) ACC beerdigt Batterie-Projekte in Deutschland und Italien endgültig
"Die Automotive Cells Company (ACC) hatte damals die Bauarbeiten an seinen Batteriezellfabriken in Kaiserslautern und im italienischen Termoli pausiert – offiziell im Rahmen eines Strategie-Reviews, da eventuell von einer Nickel-basierten Zellchemie auf kostengünstigere Batterietechnologien umgesattelt werden sollte, zumindest wurde das erwogen."
"In der ersten und bisher einzigen ACC-Fabrik im französischen Douvrin, die seit 2023 Zellen produziert, setzt ACC auf NMC-Batteriezellen (Nickel-Mangan-Kobalt). Haupt-Anteilseigner Stellantis hat aber inzwischen mit CATL einen Partner für günstigere LFP-Zellen gefunden,..."
www.electrive.net/2026/02/09/...hland-und-italien-endgueltig/