VERSICHERUNGSMAFIA TEIL 1/ UNGLAUBLICH


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007Bond:

Der Staat, Banken und Versicherungen ....

 
27.08.02 13:46
@AlanG. Auch ich bin bei der HUK versichert - und kann das von Dir Gesagte nur bestätigen. Die Schadenfreiheitsrabatte sind schon lange keine Rabatte mehr. Den Versicherungsgesellschaften gelingt es fast jedes Jahr - oft auch versteckt - Preiserhöhungen durchzuführen, beispielsweise auch dadurch, indem sie Regional- oder Fahrzeugklassen noch weiter nach oben schrauben. Bei einer genaueren Untersuchung der Kosten, konnte ich feststellen, dass ich als Versicherungsnehmer nach ca. 10 Jahren (inkl. Vollkaskoschutz) 50% des Neupreises(Listenpreis!!) meines PKW an die Versicherungsgesellschaft gezahlt habe - und das, obwohl ich in diesen Zeitraum unfallfrei gefahren ist.
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neo andersson:

sag mal proxi, hast du deinen eigenen beitrag

 
27.08.02 13:47
eigentlich gelesen?
da steht doch lang und breit drinne, dass in den höherern schadenquoten die flut _nicht_ drinne ist.

und das die versicherer die prämien wegen den anderen naturkatastrophenschäden anheben.

und dann wetterst du, dass die versicherer ja eigentlich keinen schaden durch das hochwasser haben, und doch deswegen eigentlich keine prämien anheben sollten?

das passt doch vorne und hinten nicht zueinander was du da schreibst.

und nein, ich bin kein versicherungsdozent, wieder falsch geraten. und es sind keine wortgebilde, sondern mathematische begriffe, die nicht aus der versicherungswelt stammen. vermeide ich sie, sind meine ausführungen für einige nur binsenweisheiten, nenne ich nur wenige, bist du schon überfordert. vielleicht solltest du den versicherern nicht vorschreiben wie sie ihre prämien kalkulieren sollen, wenn du nicht mal die grundidee kennst. von solvabilität wollen wir hier mal gar nicht reden.

in diesem sinne

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proxicomi:

@CALEXA in der 3. PERSON??... IHRO GNADEN.........

 
27.08.02 13:54
ihro majestät, nie würde es mir, in der submissesten betrachtung einfallen, sie zu ver... ihro gnaden.

oder sprichst du für eine bestimmte gruppe?

das was du geschrieben hast, ist doch das was ich gesagt habe. also haben wir einen KONSENS.

kein schaden (für die versicherung), aber erhöhung der gebühren.
wenn der industrie ein schaden ensteht, steigen die versicherungen bei dieser versichrungs-clientel, aber doch nicht für die masse.

aber ich habe erreicht, was ich wollte, hier zeigen sich die teilnehmer die direkt mit der branche etwas zu tun haben.
calexa, h-m, würde ich dir nicht zutrauen eher was gediegenes sicher HUK o.ä.,
ich freue mich schon auf deine nächsten ausfälle....
bzw. ausfälligkeiten gegen meine person.

gruß
proxi  
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calexa:

Nee Du

 
27.08.02 15:23
ich erspare mir, Dir und allen anderen jeden weiteren Kommentar in der Sache.

So long,
Calexa
www.carstenlexa.de
Antworten
proxicomi:

Großartig Calexa, DANKE:)

 
27.08.02 16:36
bleiben wir wenigstens von deinem pseudo-intelligenten phrasen verschont.
nanu, wo ist denn deine tolle seite, von heute mittag. keine werbung?
ich dachte wenigstens das dein POD neo, auch mal was zur verteidigung der versicherungslobby in deutschhland vom stapel läßt. oder ist er nur ein kleiner volkswirt, der auch noch nach ein paar semestern bwl, sein studium schmiss.
vwler ist ja auch etwas, da hat man immer die versicherungsfibel im bücherbord und kann etwas "finanzchinesich", von oben herab der tumben masse vorwerfen.


gruß
proxi  
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neo andersson:

aha, vwler also

 
27.08.02 20:26

bald haste ja alles durch proxi.
vielleicht solltest du noch bäcker und fallschirmseidegeradezieher in deine vermutungsliste aufnehmen.

hat das eigentlich einen tieferen sinn, dass du so völlig ohne grund versuchst streit anzufangen, oder ist das einfach so eine entscheidung aus dem bauch heraus? das ich etwas von dem thema verstehe, zu dem du dich äussern zu müssen meinst, tut mir ja auch leid, lässt sich aber nun mal leider nicht ändern.

meine frage, wie du dein risiko mit festverzinslichem absicherst hast du leider nicht beantwortet, sondern versuchst es mit anfeindungen.

mach dir weniger gedanken darüber, was ich so an vokabular benutze, sondern denke mal lieber mal darüber nach, wie jemand sein leben gestalten soll, der nach deiner empfehlung ohne versicherung rumrennt und aufgrund von unfall oder krankheit wirtschaftlich auf den ruin zusteuert. greifst du ihm dann unter die arme? oder ergehst du dich dann auch in persönlichen unflätigkeiten und logisch unzusammenhängenden vorwürfen?

@calexa
ich muss leider deiner these mit dem draufhauen zum hirnschonen bestätigen.
dahingehend hat sich hier wohl nicht viel geändert in den letzten monaten ( jahren?). aber was solls, ich habe meine ansprüche an die menschheit im laufe meines lebens nach unten geschraubt. ist wohl der einzige weg. resignation.

in diesem sinne
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proxicomi:

@neo

 
27.08.02 23:57
entweder hast du ein starkes sendungsbedürfnis, in sachen ver(un)sicherungen, oder aber, du wirst den intellektuellen ansprüchen deines kulturkreises nicht gerecht. und versuchst dann hier, wo eh alle unter deinem niveau sind zu glänzen.

das du etwas, von dem geschäft mit der angst verstehst, steht außer zweifel.
nur in deiner borniertheit, die aus jeder zeile quillt, erweist du der branche einen bärendienst.
das ist gut so.
denn der normalverbraucher der das liest, sieht eindeutig, wer hier partei für wen ergreift.

mit dem festverzinslichen(das hat mit dem thema fast nichts zu tun) geldanlegen, meine ich das beispiel aus der börse online, letzte ausgabe. da war der wert einer lv plötzlich um 50% gefallen. fadenscheinige argumente, vom 11.09.01, sowie die baisse mußten herhalten.

diese person hätte mehr vom geld gehabt, nach den jahren gerechnet, wenn sie in einen sparplan eingezahlt hätte.
in diesem zusammenhang, möchte ich auch mal gerne an diese "RÜCKKAUFWERTE" einer lv erinnern.
ich glaube jeder, weiß was ich damit meine:)
zinsloses dahrlehen an den trust, welches dann noch um bis zu 50% verfällt......


ich rede hier nicht von kv's, oder versichrungen die man wirklich braucht.
############################
aber, es ist auch eine bestimmte mir nicht unbekannte art, wie man leute fertig, bzw. lächerlich macht, erkennbar.
erst der restalkohol(negativ ich trinke nicht), dann die zusammenhänge verkehren, zum schluß dann noch die person für unzurechnungsfähig erklären.

gut geschult, würde ich sagen.
############################

in diesem sinne

gruß
proxi
Antworten
neo andersson:

dir ist schon klar, dass ich eher ein gegner der

 
28.08.02 09:21
versicherungsgesellschaften bin, oder?

du hast schon meine threads gelesen, in denen ich davon abrate, da geld zu investieren?

der unterschied ist, dass ich weiß wofür sie _definitiv nicht_ verantwortlich sind, und das sind die sachen, denen du ihnen am anfang vorwirft und völlig falsch durchargumentierst.

das die kapital-lv sich kaum für den kunden rechnet, der über ein  einigermassen gesundes portfolio verfügt, ist klar. trotzdem kann sie, gering gewichtet, eine ergänzung sein, solange die steuerlichen vorsorgeaufwendungen noch nicht erschöpft sind.

du must in deinen verfolgungswahn einfach mal sachlich richtiges von sachlich falschen unterscheiden. man kann sich auch mit sachlich richtiger kritig gegen die versicherer äussern, und muss nicht sachlich falsche argumentationen anbringne und die leute angreifen, die einen darauf aufmerksam machen.

nur weil ich deine kritik für völlig falsch halte, bin ich noch lange kein geschulter vertreter der versicherungsbranche, der jemanden systematisch fertig macht.

in diesem sinne
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gurkenfred:

@neo: vergiß es. der is

 
28.08.02 09:52
völlig verbrettert.....wer noch nich kapiert hat, daß eine kapital-lv eigentlich gar keine versicherung ist, dem ist eh nich zu helfen.
generell:
es ist wohl ne zeiterscheinung, daß leute mit gesundem halbwissen meinen, zu jedem thema was beisteuern zu müssen, und ab nem bestimmten punkt auch sachlichen argumenten nicht mehr zugänglich sind. die diskussion hier ist ein gutes beispiel dafür.
p.s.: maloche in der in der industrie, bevor hier der verdacht aufkommt, daß ich herr kaiser bin....
Antworten
proxicomi:

@gurki

 
28.08.02 09:57
du wirst es nicht glauben, aber es gibt ein menge leute, die genau an das glauben, was du bereits als falsch erkannt hast.

ich wollte hier nur mal wieder einige wachrütteln mehr nicht.


gruß
proxi
Antworten
calexa:

Das mit dem "Wachrütteln"

 
28.08.02 10:08
hat voll funktioniert, und ziemlich viel "Kopfschütteln" gab es gratis dazu......*g*

Ich für meinen Teil würde die Diskussion beenden.

Jeder solle sehen, wie er glücklich wird, Versicherung hin oder her.

Wenn jemand meint, er müsse eine Versicherung abschließen, dann sollte er immer überlegen, ob er sie wirklich benötigt. Dabei ist immer zu bedenken, daß sich nicht jedes Risiko abfangen läßt.
Am wichtigsten ist eine private Haftpflichtversicherung, die sollte man immer haben. Ist nicht teuer, und kann einiges abfangen....

Achja, ich bin nicht grds. gegen Lebensversicherungen. Wie ist denn so die Meinung zu fondsbasierten Lebensversicherungen, um die Diskussion mal wieder auf eine sachliche Schiene zu lenken?

So long,
Calexa
www.carstenlexa.de
Antworten
gurkenfred:

@proxi

 
28.08.02 10:10
ehrbare intention, is ja auch nix gegen zu sagen.
ich fands nur seltsam, daß du neo und calexa so persönlich angepflaumt hast, obwohl beide sachlich geblieben sind....kannte ich so vorher nicht von dir.

nix für ungut.


Antworten
gurkenfred:

@calexa: bin grundsätzlicher

 
28.08.02 10:15
feind von LV´s wg. der intransparenz.

hab allerdings über meinen AG ne direkt-lv abgeschlossen, weil die firma die pauschalsteuer übernimmt. dadurch wird die sache lukrativ.
ansonsten grundsätzlich: keine geldanlage über versicherungen (kapital-lv) sondern wirklich nur versicherungen.....
Antworten
neo andersson:

kapitalanlagen trennen

 
28.08.02 10:28

risikolv für den familienversorger, eine phv, hausrat, ggf gebäude , ggf krankenzusatz. das ist der wichtige block.

berufunfähigkeitszusatzversicherung ist eigentlich superwichtig, aber in meinen augen viel zu teuer.

der vorteil der k-lv ist, dass man mit recht niedrigen sparbeiträgen ohne weiteres nachdenken eine annehmnbare rendite erziehlen kann. zusammen mit den steuerlichen vorteilen ( wenn man sie denn nutzen kann ), kommt man auf eine gute rendite.

ohne den steuerlichen zusatznutzen kann man natürlich selbst eine höhere rendite erziehlen, muss sich aber wieder um seine anlagen kümmern. ob man das jedem arbeitnehmer ohne die geringsten kapitalmarktkentnisse zumuten kann, ist dann die nächste frage.

von fondsgebunden lv würde ich abraten. auch hier: risiko lv abschliessen und den fonds woanders kaufen. wenn einem die entwicklung des fonds nicht passt, kann man wecheln, ohne den versicherungsschutz zu verlieren. hat man die sachen kombiniert und der fonds läuft nicht, muss man jedesmal mit einem höheren eintrittsalter eine neue risikolv abschliessen.

sollten allerdings alle kunden auf die idee kommen, ab sofort nur noch risikolv's abzuschliessen anstatt k-lv, würden die risikolvs auf dauer auch teuerer werden. dies hat etwas mit varianzminimierenden effekten auf seiten der versicherer durch produktkombination zu tun ( die dann wegfallen würde ) und führt hier mal wieder viel zu weit.

in diesem sinne
Antworten
proxicomi:

@gurkenfred

 
28.08.02 10:33
ein sachlicher dialog ist etwas anderes.
ich bin da sehr tolerant, aber nicht so.

mir gings nur um diese erhöhungen, die fadenscheinigen begründungen der versicherungen etc.

ansonsten bin ich völlig entspannt.:)

fonbezogene lv's, das schlimme ist das die assekuranzen dies geld immer in eigene schlecht performende fonds lenken. so haben sie immer einen netten topf voll mit geld, aus dem sie dann zinslos geld entnehmen können.

www.fondsweb.de/global/asp/fprofile.asp?wkn=849098
www.fondsweb.de/global/asp/fprofile.asp?wkn=502651

da gibt es wenigstens, vernünftige ausschüttungen.
gruß
proxi
Antworten
calexa:

Aber

 
28.08.02 10:36
wenn ich eine fondsgebundene Risikolebensversicherung abschließe,
dann profitiere ich doch von den Steuervorteilen, daß ich bei einer Haltedauer von länger als 12 Jahren keine Steuern auf die Erträge zahle.
Die Basierung auf Aktien steigert die Rendite.

Sicherlich, eine LV ist kostenintensiv und vielleicht wenig transparent.

Dafür spricht aber in meinen AUgen eine relativ gute Rendite. Oder?

Bei einem Fonds müßte ich ja irgendwann auch mal das Finanzamt beteiligen....

So long,
Calexa
Antworten
neo andersson:

calexa

 
28.08.02 11:03

-eine risikolebensversicherung ist an gar nichts gebunden, auch nicht an einen fonds. die risikolebensversicherung sichert nur den todesfallschutz ab und liefert überhaupt keine rendite/auszahlung im erlebensfall ( ist auch nicht ganz korrekt, da eventuelle zinsgewinne aus geschäften mit vorhandenen alterrückstellungen am ende ausgezahlt werden, die sind aber minimal)

- eine kapitalbildene lv ist nach 12 jahren kapitalertragsteuerfrei, da hast du recht, somit auch die erträge aus dem sparanteil, der dan mit fonds erwirtschaftet wurde.

- bei einem fonds musst du das finanzamt nur an den dividengewinnen deines fonds beteiligen, jedenfalls wenn du ihn länger als 12 monate hälst ( spekufrist [steuerberater/fachleute mögen mich hier ggf. korrigieren]). danach sind die kursgewinne des fonds steuerfrei. die frage ist also, in welchem segment dein fonds liegt.

- die rendite der lv ist nicht so schlecht wie ihr ruf, aber auch lange nicht s gut, wie man es bei einem so langen anlagehorizont erwarten könnte. gerade im moment werden die renditen stark gekürzt, und diese phase wird wohl noch eine zeitlang anhalten. im moment wäre ich persönlich also mit neuabschlüssen vorsichtig. das problem ist, dass die rendite der lebensversicherer mit den aktienmärkten koreliert und damit auf lange genauso unplanbar ist.

geldanlage und versicherung würde ich immer trennen. ich kaufe keine schuhe beim bäcker, keine brötchen beim schuster und keine versicherungen bei der bank. allerdings lege ich mein geld i.a. auch nicht bei versicherungen an. versicherungen sind ein meinen augen zum versichern da.

in diesem sinne
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neo andersson:

zum thema prämienerhöhung

 
28.08.02 11:47
"Düsseldorf - Die Sturm- und Überschwemmungsschäden dieses Jahres werden nach Ansicht der Versicherer nicht zu höheren Prämien in der Auto, Hausrat- und Gebäudeversicherung führen. Das gilt auch für gewerblich-industrielle Betriebsunterbrechungsversicherungen, bei denen nicht nur in Ostdeutschland Elementarrisiken (Hochwasser, Überschwemmung, Erdbeben, Erdrutsch, Erdsenkung, Lawinen, Schneedruck) sehr restriktiv gedeckt werden. Sturmfluten und Rückstau in der Kanalisation werden nicht versichert.

"Auch nach früheren Sturm- und Hochwasserkatastrophen hat die Allianz die Prämien nicht erhöht", sagt Klaus Schmidtke von der Münchener Allianz, die von den Schäden in Ostdeutschland besonders betroffen ist. In den Prämienkalkulationen seien solche Großereignisse enthalten. Insgesamt werden sich die Risiken für Erstversicherer in überschaubarem Rahmen halten, einiges von der Schadenlast wird von Rückversicherern getragen.

Genaue Schadenzahlen gibt es noch nicht. Hochrechnungen etwa von Merril Lynch, Swiss Re und Münchener Rück gehen für Europa von volkswirtschaftlichen Gesamtschäden in Höhe von 15 Mrd. Euro aus. Davon sind aber allenfalls 20 Prozent, also drei Mrd. Euro, versichert. Zwei Mrd. Euro davon dürften bei Rückversicherern bleiben.

Natürlich wird jeder Versicherer, wenn die Schadensummen exakt vorliegen, die Situation neu beurteilen, heißt es in der Assekuranz. Nach einer Umfrage der WELT unter zwölf Gesellschaften bestehen keine Überlegungen, die Prämien zu erhöhen. "Nicht alle Schaden sind bereits gemeldet, sagt eine Axa-Sprecherin: "Die Menschen haben im Augenblick noch anderes zu tun. Sie räumen auf und sichern ihren Besitz. Das geht vor."

Nach Darstellung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) haben die Schadenzahlungen im ersten Halbjahr für Sturm- und Flutschäden bei Autovollkasko um 2,5 Prozent, bei Hausrat um fünf und bei Wohngebäuden um 18 Prozent über dem Vorjahr gelegen. Dabei sind die Flutschäden in Nord-, Ost -und Süddeutschland allerdings nicht enthalten. Selbst wenn sich das bisher bekannte Schadenausmaß verdreifachen würde, hätten Sturm- und Elementarschäden "nur einen verschwindend kleinen Anteil am Gesamtschadenaufkommen" der Gebäudeversicherung, die die Risiken Sturm, Feuer, Leitungswasser, Hagel, Einbruch/Diebstahl und Vandalismus umfasst.

Die hohen Belastungen sind nach Ansicht des GDV und mehrerer Versicherer kein Grund, die höheren Schadenzahlungen auf die Prämien abzuwälzen. Auch dann nicht, wenn die Police eine Dynamik bei Wert und Prämie vorsieht. Stürme und Elementarschäden seien "normal. Deren Eintrittshäufigkeit in der Vergangenheit und Eintrittswahrscheinlichkeit in der Zukunft seien neben dem einzelnen Schaden für die Tarifgestaltung maßgebend.

Das reine Sturmrisiko, bei Wohngebäuden, Hausrat und Autos mitversichert, ist häufiger, aber nicht so aufwendig. Elementarschäden sind in aller Regel teurer, aber im Westdeutschland nur in drei Prozent aller Wohngebäude- Policen enthalten. Im Osten ist der Prozentsatz dank der früheren Haushaltsversicherung der DDR höher, wenn sie nicht durch neuere Policen westdeutscher Versicherer abgelöst worden sind.

Nach Schätzungen des GDV bestehen rund 2,9 Mio. Verträge mit der Zusatzdeckung "Elementarschäden". Von den 25 Mio. Hausratversicherungen enthalten 2,3 Mio. (neun Prozent), von den 18 Mio. Wohngebäudepolicen 550.000 (drei Prozent) diesen Zusatz. "

quelle: die welt
es wird also noch nicht mal eine prämienerhöhung geben. da scheint die berliner zeitung andere informationen zu besitzen, als der gdv.

in diesem sinne
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proxicomi:

@NEO

 
28.08.02 12:55
die assekuranz musste sich der meinung in diesem thread beugen.
;)

obwohl ich das so auch nicht glaube, das wäre ja völlig untypisch.
von welchem tage ist denn dieser text?


gruß
proxi

Antworten
neo andersson:

aus der welt von heute,proxi

 
28.08.02 13:03

"www.welt.de/daten/2002/08/28/0828un353130.htx" 28.08.2002

und somit _nach_ der behauptung der berliner zeitung veröffentlicht worden.

in diesem sinne
Antworten
calexa:

In der FAZ von heute

 
28.08.02 13:21
wird dagegen über mögliche Beitragserhöhungen berichtet......

Danke Neo für die Aufklärung. Zu den Begrifflichkeiten: Ich hatte sie verwechselt, natürlich meinte ich die k-lv.


So long,
Calexa
Antworten
proxicomi:

PROPAGANDAMASCHINE läuft...

 
28.08.02 14:14
auf hochtouren, um verwirrung zu stiften.
vor allem jetzt wo viele im urlaub sind.



gruß proxi
Antworten
proxicomi:

Konsequenzen der Flutkatastrophe

 
29.08.02 13:10
ftd.de, Mo, 19.8.2002, 16:38  
Deutsche Versicherer rätseln über Konsequenzen der Flutkatastrophe

Die deutsche Versicherungsbranche ist sich uneinig. Während einige Versicherer nicht mit außergewöhnlich hohen Schadensbelastungen angesichts des Hochwassers rechnen, bangen andere um ihre Ergebniserwartungen.

Die Sachversicherungsgruppe der Allianz hat wegen der Flutkatastrophe ihr Ergebnisziel für das laufende Jahr in Frage gestellt. Bereits im ersten Halbjahr habe sich die Anzahl der gemeldeten Sturm- und Hagelschäden auf rund 213.000 Fälle nahezu verfünffacht, teilte die Allianz Sachgruppe Deutschland am Montag in München mit. Die zusätzlichen Belastungen durch die Flutkatastrophe der vergangenen Tage ließen sich noch nicht abschätzen. Davon hänge aber ab, ob der geplante Vorsteuer-Gewinn von 3,6 Mrd. Euro erreicht werden könne.

Von Großschäden ist die Allianz Sachgruppe im ersten Halbjahr verschont geblieben. Im ersten Halbjahr 2002 seien die Beitragseinnahmen um 2,4 Prozent auf rund 6,1 Mrd. Euro gestiegen, teilte der Konzern weiter mit. Dabei habe sich die Zahl der gemeldeten Schäden um zehn Prozent auf 2,2 Mio. erhöht. Die Zahl der Sturm- und Hagelschäden habe sich auf 213.000 verfünffacht. Wegen der geringeren Belastung durch Großschäden sei der Aufwand für Versicherungsfälle aber nur um 5,4 Prozent auf 3,4 Mrd. Euro gestiegen. In der Sachgruppe ist das Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft der Allianz in Deutschland zusammengefasst.



Finanzielle Belastung hält sich in Grenzen


Der Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) geht hingegen davon aus, dass die Schäden "eher überschaubar" blieben, da nur wenige Gebäude gegen Überschwemmungen versichert seien. "Die finanzielle Belastung hält sich in Grenzen, weil die Versicherungsdichte nicht so hoch ist", sagte auch ein Sprecher der Münchener Rück. Der weltgrößte Rückversicherer geht trotz des Hochwassers von einer Schadensbelastung aus Unwettern in Deutschland in diesem Jahr aus, die sich im Rahmen der normalen Spanne von 300 bis 500 Mio. Euro liege, wenn auch "wahrscheinlich am oberen Ende", fügte er hinzu.


Die Hochwasser-Schäden sind nach Angaben von Experten nur teilweise versichert. So deckt die einfache Hausratversicherung diese nicht ab. Etwas besser sieht es für die Betroffenen in Ostdeutschland aus. Allein in Sachsen und Thüringen haben rund eine Million Haushalte eine so genannte Haushaltversicherung bei der Allianz. Diese beinhaltet im Gegensatz zur normalen, im Westen üblichen Hausratversicherung auch die Übernahme von Hochwasserschäden. Diese Verträge hatte die Allianz nach der Vereinigung übernommen. Eine Sprecherin sagte, da viele Gebiete noch immer überschwemmt seien, seien Prognosen über die Belastung für den Versicherungskonzern momentan noch nicht möglich.



© 2002 Financial Times Deutschland
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ftd.de, Do, 29.8.2002, 11:20  
Münchener Rück: Krise der Finanzmärkte färbt Bilanz rot

Der Rückversicherer Münchener Rück hat im zweiten Quartal rote Zahlen geschrieben. Das liegt vor allem an der Krise der Finanzmärkte und den Terroranschlägen vom 11. September.

Unter dem Strich stehe ein Verlust von 383 Mio. Euro, teilte der Konzern am Donnerstag in München mit. Im Vorjahr hatten noch 493 Mio. Euro im Plus zu Buche gestanden. Insgesamt habe die Münchener Rück im Ergebnis nach Steuern einmalige Belastungen von 2,6 Mrd. Euro im zweiten Quartal verkraften müssen. Viele Experten hatten mit einem deutlich höheren Fehlbetrag gerechnet.

Hauptgrund dafür sind ebenso wie beim Konkurrenten Swiss Re hohe Abschreibungen auf Wertpapiere. Hinzu kommen Rückstellungen für die angeschlagene US-Tocher American Re. Nach Veröffentlichung der Zahlen rutschte die Aktie tief ins Minus: um fast fünf Prozent, während der Dax gut zwei Prozent verlor. Die Beitragseinnahmen stiegen vor allem durch kräftige Preiserhöhungen um 19 Prozent auf 9,7 Mrd. Euro. Wegen der weiter nervösen Aktienmärkte gab der Konzern für das laufende Jahr keine Ergebnisprognose mehr ab.



Weitere Wertberichtigungen nicht ausgeschlossen


Er könne nicht ausschließen, dass die Münchener Rück im dritten und im vierten Quartal weitere Wertberichtigungen auf Wertpapiere vornehmen müsse, sagte Vorstandsmitglied Jörg Schneider laut Redetext in München. Die für die Rückversicherung typischen Prognoserisiken und die unsichere Entwicklung an den Börsen machten eine halbwegs verlässliche Vorausschau unmöglich. Bisher hatte die Münchener Rück als Ziel für 2002 einen um Sondereffekte bereinigten Gewinn von 1,7 Mrd. Euro genannt. Bei den Bruttobetragseinnahmen rechnet der Rückversicherer weiter mit einem Anstieg um zehn Prozent auf rund 40 Mrd. Euro.


Die Schadensbelastung durch die Flut in Mitteleuropa schätzte die Münchener Rück auf einen mittleren dreistelligen Millionen-Betrag, der aber unter 500 Mio. Euro liegen werde. Die Swiss Re schätzt den Schaden für das eigene Unternehmen auf umgerechnet 107 Mio. Euro.



© 2002 Financial Times Deutschland

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ftd.de, Do, 29.8.2002, 8:50  
Allianz: Geringe Belastung durch Hochwasser

Die Allianz hat erstmals eine Schätzung ihrer Kosten der Flutkatastrophe abgegeben. Auf Grund ihrer starken Stellung im Osten Deutschlands wird der Konzern dort einen Großteil der Versicherungsschäden tragen.

Nach Angaben der Allianz vom Donnerstag wird die Flut den Konzern in Deutschland mit brutto 580 Mio. Euro belasten. Dies entspreche weniger als zwei Prozent des erwarteten Schadenvolumens im laufenden Geschäftsjahr. In Österreich schätzt die Allianz die Belastung auf brutto 120 Mio. Euro, in der Tschechischen Republik auf 115 Mio. Euro.

Die Jahrhundertflut hatte vor allem in Ostdeutschland Städte und Dörfer entlang der Elbe und ihrer Zuflüsse verwüstet. "Auf Grund unserer sehr starken Marktposition im Osten Deutschlands trägt die Allianz den maßgeblichen Teil des versicherten Schadens in den betroffenen Regionen", sagte Allianz-Vorstand Reiner Hagemann. Betroffen seien in erster Linie Gebäude- und Hausratversicherungen. Derzeit seien 80 Sachverständige der Allianz für die Schadensregulierung vor Ort unterwegs. Erste Vorschüsse seien schon geflossen. Die Allianz werde auch in Zukunft Elementarschadendeckungen in der Gebäude- und Hausratversicherung anbieten, betonte Hagemann.


Der Rückversicherer Swiss Re schätzt den eigenen Aufwand für die Flutschäden auf 250 Mio. Schweizer Franken (170 Mio. Euro).



© 2002 Financial Times Deutschland
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Assekuranz
Hohe Flutkosten für Versicherer


29. Aug. 2002 Die vergangenen zwölf Monate waren keine rosigen Zeiten für die Versicherer. Gerade hatte sich die Branche von den Folgen des 11. September erholt, da kam mit der Jahrhundertflut die nächste große Belastung. Erste Zahlen von der Allianz deuten darauf hin, dass die Kosten weitaus höher sind als zunächst erwartet wurde.

Europas größter Versicherer bezifferte den Schadensbetrag für den Konzern mit 550 Millionen Euro - das ist die Summe, die nicht durch Rückversicherungen abgedeckt ist. Der Betrag entspricht rund zwei Prozent des erwarteten Gesamtschadenvolumens in diesem Jahr. Aufgrund des hohen Marktanteils der Allianz in Ostdeutschland trägt sie den maßgeblichen Anteil des versicherten Schadens in den betroffenen Regionen. Brutto, also ohne Berücksichtigung der Rückversicherungen erwartet die Allianz Hochwasserschäden in Deutschland, Österreich und Tschechien von 815 Millionen Euro.

„Hässliche Zahl“

Der Schadensbetrag von 550 Millionen Euro ist etwa doppelt so hoch wie im Vorfeld von Analysten erwartet wurde. Da es sich um eine erste Schätzung handelt, weisen Experten darauf hin, dass sie letztlich noch höher ausfallen könnte. Das könnte dann deutliche Auswirkungen auf den Gewinn in diesem Jahr haben. Jedenfalls nahmen die Analysten von M.M. Warburg die Zahl zum Anlass, ihre Gewinnschätzung für das laufende Jahr auf Vorjahresniveau herunterzuschrauben.

Eine „hässliche Zahl“ für die Allianz, sagt auch Arne Jockusch, Analyst bei Merck Finck. Sollten noch einige Herbststürme hinzukommen, würde der Konzern seinen Planungsetat für Naturkatastrophen deutlich überziehen. Entsprechend gerieten Allianz-Aktien im frühen Geschäft an der Frankfurter Börse zunächst deutlich unter Druck, konnten sich aber schnell wieder ein wenig fangen, so dass gegen Mittag nur noch ein Verlust etwa drei Prozent zu Buche stand.

Warnsignal für die Branche

Doch die Allianz-Zahlen stellen auch ein Warnsignal für die Branche dar, meinen Experten. „Die Schäden für Europas Versicherer werden deutlich höher ausfallen als vermutet“, sagt Andrew Goodwin von der Commerzbank. Die österreichische Tochter von Assicurazioni Generali hat bereits angedeutet, die Flutschäden würden für sie sehr hoch ausfallen.

Und auch die Rückversicherer müssen tief in die Tasche greifen. Die Münchener Rück schätzte die Schadenbelastung auf einen „mittleren dreistelligen Millionenbetrag, der aber unter 500 Millionen Euro liegen wird“ ein. Etwas konkreter war die Swiss Re. Die Schweizer schätzen die Flutschäden auf  250 Millionen Franken (170 Millionen Euro). Beide Aktien standen am Donnerstag unter Druck.

FAZ

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um die versprochene "verzinsung" von kapital-lebensversicherungen zu halten, wurde am markt mit kundengeldern gezockt, natürlich in solchem umfang das ein schneller ausstieg nicht möglich war.
jetzt noch die flut mit den "immensen kosten" s.o.; werden die ach so gebeutelten versicherer, ganz sicher zu erhöhungen aller prämien nutzen.

MERKE: Wenn das Geld an der Börse verzockt ist, dann gibt es ja noch genügend
Kunden die den Schaden rückfinanzieren, in den nächsten Jahren.

auch das zocken mit versicherungsderivaten bzw. versicherungsfutures, wird hauptsächlich von den deutschen und japanischen versicherern bevorzugt.
u.s.-versicherer halten sich hier sehr zurück, das wird auch seine gründe haben.



Kurzziel Allianz: 100€
Kurzziel Münchener Rück:120€


gruß
proxi
Antworten
neo andersson:

sag mal, verstehst du da grundsätzlich was falsch?

 
31.08.02 13:46

die rendite der lebensversicherung hat nichts mit dem ergebnis der sachsparte zu tun. das sind unabhängige läden. deswegen äussert sich zu den sturm- und flutschäden auch die allianz sach und nicht die allianz leben. ich verstehe überhaupt nicht, warum du permanent die flutkatastrophe in einem atemzug mit der k-lv nennst.

die kundengelder, die über den lebenbereich reinkommen, werden nicht zusammen mit den geldern, die im sachbereich reinkommen angelegt. das hat rechtliche gründe. u.a. gehören die alterrückstellungen die auflaufen jederzeit dem kunden und sind bei rückkauf auszuzahlen und 90% der erwirtschafteten überschüsse auf dem k-lv beitrag sind rechtliches eigentum des versicherungsnehmers und sind bei rückkauf auch auszuzahlen. bei querverbindungen mit der sachsparte wäre dieses nicht zu gewährleisten.

für den aktienhalter ist natürlich die performance des gesamtportfolios der allianz entscheidend, also sach, huk, leben, ausserordentliches, usw. das unterscheidet aber nun mal den aktionär vom vn.

die einnahmen aus dem sachgeschäft kommen aber nicht dem lebensversicherungskunden, oder renditeerträge aus dem lebenbereich subventionieren nicht den die sachsparte. das ist strikt getrennt.

zu glauben, dass mit eventuellen mehreinnahmen nach einer prämienerhöhung in der sachsparte die renditen in der k-lv quersubventioniert werden würden, ist ein fehlschluss, da dies verboten ist.

du hast, glaube ich, eine völlig falsche vorstellung was versicherer mit welchem geld machen und/oder machen dürfen.  

in einem hast du recht, die börse hatte einen deutlichen einfluss auf die prämien. seid langer zeit sind versicherer im operativen geschäft defizitär und haben sich nur mit gewinnen auf dem kapitalmarkt über wasser gehalten. dies ist nun vorbei und die prämien müssen endlich auf ein niveau angehoben werden, dass die sparten sich aus dem operativen geschäft tragen können.

kumulschäden tun dann ihr übriges.

die versicherungswirtschaft sollte ernsthaft über kosteneinsparung nachdenken, wenn sie die prämien nicht in den nächsten jahren dramatisch in die höhe treiben will. aber bei einer personalintensiven wirtschaft wie der versicherungswirtschaft bedeutet dies natürlich massenentlassungen.

in diesem sinne
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hjw2:

neo , mal ne frage

 
31.08.02 13:57
ist es generell richtig, dass man als vn

bei einer ges. auf gegens.

besser aufgehoben ist als bei einer

ag ?

gruss
hjw
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