Amis sind doch Halsabschneider !
Wohngebiet getroffen
Am siebten Tag der Luftangriffe in Afghanistan haben die USA erstmals einen Fehlschuss mit einer noch unbekannten Zahl ziviler Opfer eingeräumt. Ein US-Kampfjet habe irrtümlich ein Wohngebiet in der Hauptstadt Kabul bombardiert, teilte das Pentagon mit. Es handele sich mindestens um den dritten Fehltreffer bei den Angriffen. Die Bombardements von Taliban-Stellungen wurden am Samstagabend (MESZ) weiter fortgesetzt.
Bush zufrieden mit Verlauf der Angriffe
US-Präsident George W. Bush sprach in seiner wöchentlichen Radioansprache von einer erfolgreichen ersten Phase im Kampf gegen den Terrorismus: "Wir haben das Netzwerk der Terroristen innerhalb Afghanistans auseinander gerissen", sagte er.
Deutschland - Proteste gegen den Krieg
Unklarheit über Gesamtzahl der Opfer
Beamte des Pentagons bestätigten, dass bei dem Fehlschuss eine lasergesteuerte Bombe ihr geplantes Ziel um rund 1600 Meter verfehlt habe. Zuvor hatte die afghanische Nachrichtenagentur AIP gemeldet, beim Beschuss des Flughafens von Kabul seien in einem benachbarten Dorf vier Zivilisten ums Leben gekommen. Ob es sich um den gleichen Vorfall handelte, war zunächst unklar. Damit liegt die Zahl der von AIP gemeldeten zivilen Opfer seit Beginn der Angriffe am vergangenen Sonntagabend bei über 300. Eine unabhängige Bestätigung für diese Zahlen gibt es nicht.
Fernsehteams dürfen nach Afghanistan
Internationale Fernsehteams können nun möglicherweise erstmals seit Beginn der Aktionen über die Folgen der Luftangriffe berichten. Pakistan gestattete rund 20 Medienvertretern nach eintägiger Verzögerung die Ausreise nach Afghanistan. Die Kameraleute und Journalisten wollen auf Einladung der Taliban in das Dorf Kuram fahren, wo in der Nacht zum Donnerstag 160 Zivilisten bei einem US- Angriff ums Leben gekommen sein sollen.
Weitere Verdachtsfälle wegen Milzbrand
Nach vier bestätigten Anthrax-Fällen grassiert in den USA die Furcht vor der Infektion mit Milzbranderregern. Zwei in Nevada und Kalifornien aufgetauchte weitere Verdachtsfälle waren zunächst noch ungeklärt. Bei der Firma Microsoft in Reno und beim Filmkonzern Sony Pictures waren verdächtige Briefe mit einem weißen Puder aufgetaucht. Ob sie Anthrax-Spuren enthielten, sollen Tests ergeben.
Milzbrand - USA in Angst
Proteste gegen US-Militärschläge
In mehreren deutschen Städten protestierten zehntausende Menschen gegen die US-Militärschläge. In Berlin versammelten sich nach Veranstalterangaben 25.000 bis 30.000 Demonstranten, die Polizei sprach von 15.000. Bei einer Friedensdemonstration in Stuttgart kamen laut Polizei rund 10.000 Menschen zusammen. Im Londoner Hyde Park versammelten sich mehr als 5000 Menschen zu einem Protestmarsch. In der schottischen Stadt Glasgow protestierten mehrere Tausend gegen den Krieg.
dpa
USA schlagen zurück
Afghanistan - US-Bomben töten Zivilisten
USA - Furcht vor neuen Milzbrandattacken
Deutschland - Demos gegen US-Angriffe
Prinz Charles - Speiste mit Bruder bin Ladens
Asien - Massenproteste gegen die USA
Schadensersatz - Für Terroranschlagsopfer
Bin Laden - Reist in Krankenwagen umher
Foto-Serie - Amerika schlägt zurück
Reaktionen
Uno - Flüchtlingskommissarin fordert Kampfpause
Rotes Kreuz - Startet Hilfsflüge für Afghanistan
Bundestag - Regierungserklärung von Schröder
Foto-Serie - Reaktionen auf die US-Angriffe
Hintergründe
Taliban - 4000 Krieger zur Nordallianz übergelaufen
Nordallianz - Meldet Einnahme wichtiger Stadt
Bush - Veröffentlicht Liste gesuchter Terroristen
El Kaida - Das Netzwerk bin Ladens
El Kaida - Die Drohungen im Wortlaut
Porträt - Osama bin Laden
Taliban - Terrorregime in Afghanistan
"Most wanted" - Fotos gesuchter Terroristen
Awacs-Flugzeuge - Was sie können
11. September 2001
Fotos - Porträts der Attentäter
O-Töne - Videos und Interviews
Foto-Serie - Anschlag auf New York
Foto-Serie - Pentagon in Flammen
Reportage - Aus der Apokalypse
Chronologie - 11. September 2001
Rückblick - Terrorangriffe gegen die USA
Politik
Afghanistan - US-Bomben töten Zivilisten
CSU-Parteitag - Stoiber wiedergewählt
Prostitutionsgesetz - SPD und Grüne einig
Aus aller Welt
USA - Furcht vor neuen Milzbrandattacken
Spanien - 17 Verletzte bei Bombenanschlag
Prinz Charles - Speiste mit Bruder bin Ladens
Wirtschaft
Konjunktur - Deutschland von Pleitewelle erfasst
Lufthansa - Erwägt Vier-Tage-Woche
Bankgeheimnis - Union gegen Abschaffung
Wohngebiet getroffen
Am siebten Tag der Luftangriffe in Afghanistan haben die USA erstmals einen Fehlschuss mit einer noch unbekannten Zahl ziviler Opfer eingeräumt. Ein US-Kampfjet habe irrtümlich ein Wohngebiet in der Hauptstadt Kabul bombardiert, teilte das Pentagon mit. Es handele sich mindestens um den dritten Fehltreffer bei den Angriffen. Die Bombardements von Taliban-Stellungen wurden am Samstagabend (MESZ) weiter fortgesetzt.
Bush zufrieden mit Verlauf der Angriffe
US-Präsident George W. Bush sprach in seiner wöchentlichen Radioansprache von einer erfolgreichen ersten Phase im Kampf gegen den Terrorismus: "Wir haben das Netzwerk der Terroristen innerhalb Afghanistans auseinander gerissen", sagte er.
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Unklarheit über Gesamtzahl der Opfer
Beamte des Pentagons bestätigten, dass bei dem Fehlschuss eine lasergesteuerte Bombe ihr geplantes Ziel um rund 1600 Meter verfehlt habe. Zuvor hatte die afghanische Nachrichtenagentur AIP gemeldet, beim Beschuss des Flughafens von Kabul seien in einem benachbarten Dorf vier Zivilisten ums Leben gekommen. Ob es sich um den gleichen Vorfall handelte, war zunächst unklar. Damit liegt die Zahl der von AIP gemeldeten zivilen Opfer seit Beginn der Angriffe am vergangenen Sonntagabend bei über 300. Eine unabhängige Bestätigung für diese Zahlen gibt es nicht.
Fernsehteams dürfen nach Afghanistan
Internationale Fernsehteams können nun möglicherweise erstmals seit Beginn der Aktionen über die Folgen der Luftangriffe berichten. Pakistan gestattete rund 20 Medienvertretern nach eintägiger Verzögerung die Ausreise nach Afghanistan. Die Kameraleute und Journalisten wollen auf Einladung der Taliban in das Dorf Kuram fahren, wo in der Nacht zum Donnerstag 160 Zivilisten bei einem US- Angriff ums Leben gekommen sein sollen.
Weitere Verdachtsfälle wegen Milzbrand
Nach vier bestätigten Anthrax-Fällen grassiert in den USA die Furcht vor der Infektion mit Milzbranderregern. Zwei in Nevada und Kalifornien aufgetauchte weitere Verdachtsfälle waren zunächst noch ungeklärt. Bei der Firma Microsoft in Reno und beim Filmkonzern Sony Pictures waren verdächtige Briefe mit einem weißen Puder aufgetaucht. Ob sie Anthrax-Spuren enthielten, sollen Tests ergeben.
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Proteste gegen US-Militärschläge
In mehreren deutschen Städten protestierten zehntausende Menschen gegen die US-Militärschläge. In Berlin versammelten sich nach Veranstalterangaben 25.000 bis 30.000 Demonstranten, die Polizei sprach von 15.000. Bei einer Friedensdemonstration in Stuttgart kamen laut Polizei rund 10.000 Menschen zusammen. Im Londoner Hyde Park versammelten sich mehr als 5000 Menschen zu einem Protestmarsch. In der schottischen Stadt Glasgow protestierten mehrere Tausend gegen den Krieg.
dpa
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