Trendfolger-Wettkampf mit 2 Musterdepots


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Mecki:

Wochenkommentar

2
11.09.11 00:03
Ich habe diesen Thread etwas relaunched. Die aktuellen Depotwerte und die Performance der einzelnen Werte seht ihr nun unter meinem Avatarbild in den entsprechenden Transaktionsdepots. - Alles andere gibt’s nun immer in einer Bilddatei unterm Wochenkommentar.

Das Aktien-Depot zeigt weiterhin relative Stärke zum Gesamtmarkt. Es verlor nur 1%, der Dax verlor in dieser Woche dagegen über 6%.
So soll es sein, aber so wird es sicherlich nicht immer sein können. Der Start ist zumindest gelungen. Und das, obwohl die drei starken Goldminenaktien, die sich in der Trend-Rangliste nun schon unter den Plätzen 1-5 befinden, immer noch keinen Zugang ins Depot finden konnten.
Estavis, Update Software und Ajinomoto liegen zwar nur geringfügig im Plus, sind aber damit immer noch stark genug, um in der Rangliste nicht unter Platz 20 zu fallen. Die beiden China-Aktien Harbin Electric und China Security & Surveillance sind dagegen mit 13 bzw. 20% Gewinn bisher ein guter „Gold-Ersatz“ gewesen.

Das ETF-Depot konnte wie erwartet stark zulegen. In dieser Woche sogar fast so stark, wier der Dax verlor.
Der Short ETF auf den EuroStoxx 50 konnte die assymmetrische Kursentwicklung von letzter Woche wieder glattstellen und 8 % zulegen (der Euro Stoxx 50 verlor nur 6%). Der Short-ETF auf den S&P 500 profitierte zudem von der Euro-Schwäche gegenüber dem Dollar.

Nächster Freitag ist Hexensabbath. An solchen großen Verfallstagen von Termingeschäften werde ich immer Aktien in der Rangliste auswechseln. Vielleicht schaffen es nun auch wieder einige Dax-Titel in die Liste nach den starken Kursrückgängen. Aber eigentlich favorisiere ich Nebenwerte, weil diese längere Trends ausbilden können. Und genau das braucht ein Trendfolger: Lange Trends!


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Wer auf einen fahrenden Zug springt, ist im wirklichen Leben wagemutig, an der Börse risikoscheu.
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Mecki:

Verkauf von China Security & Surveillance

 
16.09.11 10:28
Aus dem Trendfolger Aktien-Depot ist China Security & Surveillannce zum gestrigen Frankfurter Eröffnungskurs verkauft worden. Die Transaktion brachte einen Gewinn von 22,31%.

Der Grund ist die Übernahme des Unternehmens durch einen Finanzinvestor. Die Aktie ist ab heute nicht mehr an der Börse gelistet, da sie nun in eine Beteiligungsgesellschaft übergegangen ist.

www.finanznachrichten.de/...d-agreement-plan-of-merger-020.htm

Da die Cash-Position im Aktien-Depot über 20% liegt, wird am Montag eine neue Aktie gekauft.

Am Wochenende erfolgt wie üblich der Wochenkommentar.



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Mecki:

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3
17.09.11 23:11
Der Dax konnte in dieser Woche so stark zulegen wie seit Juli nicht mehr. Gut möglich, dass institutionelle Trader zum Hexensabbath hin noch versucht haben, die Kurse in die Höhe zu treiben. Vor drei Monaten rechnete die Masse im Dax mit Kursen zwischen 6400 und 8000 Punkten. Also versuchten die Institutionellen nun, den Markt noch möglichst weit nach oben zu ziehen, um ihre Verluste zu minimieren. Das ist ihnen ja auch ganz gut geglückt, der Dax konnte in dieser Woche um 7,4 % steigen.

Dementsprechend büßte mein ETF-Depot kräftig ein, aber es verlor weniger als der Dax. Nur 4%. Der Short-ETF auf den Hang Seng kann sogar ein kleines Wochenplus aufweisen. Das Aktien-Depot konnte nur um 1% zulegen, weshalb der Dax in dieser Woche klarer Gewinner in diesem Wettbewerb ist. Erstaunlich ist, dass das Aktien-Depot seit Beginn um 4% besser als das Short-ETF-Depot ist. Dabei hat der Dax in dieser Zeit 10,6% verloren. In meinen Depots schlagen die Bullen die Bären, im Markt ist es andersherum.

Nun ist der Hexensabbath überstanden und die Karten werden neu gemischt. So auch in meiner Rangliste. 23  Aktien wurden ausgetauscht. Die Liste der Absteiger und Aufsteiger findet ihr unten.

Im Aktien-Depot wird am Montag mit dem Eröffnungskurs in Frankfurt African Barrick Gold gekauft, da durch die außerplanmäßige Veräußerung von China Security & Surveillance nun mehr als 20% Cash im Depot sind.

Mit den neuen Aktien in der Rangliste sind auch die 4 Depotwerte enger im oberen Teil der Rangliste zusammengerückt. Denn die meisten neu hinzugekommenen Aktien sind in der unteren Hälfte der Rangliste zu finden. Viele dieser „Neulinge“ hatten zuletzt kräftig verloren, weshalb sie nun so günstig bewertet erscheinen, dass sie eine Chance zum Eintritt ins Trendfolger-Aktien-Depot bekommen. Aber ohne Fleiß kein Preis! Zuerst müssen die Aktien zeigen, ob die günstige Bewertung durch Fremdeinwirkung „erprügelt“ wurde, oder ob sie selbstverschuldet und damit verdient ist, weils eben einfach eine „Ramschaktie“ ist (Praktiker läßt grüßen … und weg damit). – Looser-Aktien bleiben – zumindest in diesem Aktien-Depot – außen vor.

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25.09.11 12:52
In dieser Handelswoche liefen meine beiden Musterdepots scherenartig auseinander. Das ETF-Depot konnte über 8% zulegen, das Aktien-Depot verlor 7%.

Die außerordentlich gute Performance des ETF-Depots liegt daran, dass die Kurse in Hongkong endlich auch kräftig einbrachen. Außerdem konnten der  HKD wie auch der USD stark gegenüber dem Euro zulegen, wovon die nicht währungsgesischrten Short-ETFs profitierten.

Im Aktien-Depot wurden in dieser Handelswoche die angesammelten Kursgewinne seit Auflegung vernichtet. Übeltäter ist Harbin Electric. Die Aktie verlor in dieser Woche 25%. Da ich keine schlechten News finden konnte, ist der Abschlag wohl dem schwachen Gesamtmarkt in China geschuldet.

Neu ins Aktien-Depot wurde am Montagmorgen African Barrick Gold aufgenommen. Die in Afrika tätige und in London gelistete Tochter der größten Goldminengesellschaft der Welt, Barrick Gold, verlor in dieser Woche zwar auch etwas an Wert, hielt sich im Vergleich zu anderen Goldminengesellschaften aber noch ganz gut. Der Goldpreis konnte wegen des starken US-Dollars nicht von der kriselnden Politfinanzbörse profitieren und brach stattdessen um 8,5% ein.

Ist die Goldblase angetochen worden?

Jahreszahlen gab es von der Estavis-AG. Obwohl der Umsatz zurückging hielten die meisten Anleger der Aktie die Treue. Sie verlor im Wochenverlauf nur 3%. Wichtig wird sein, ob die Aktie in Kürze die 2,00 EUR-Marke zurückerobern kann:

Trendfolger-Wettkampf mit 2 Musterdepots 442581

Ansonsten droht ein schneller Kursrutsch auf 1,80 EUR.

Mehr Infos zu dem präsentiertem Jahresergebnis findet ihr hier:

http://www.boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_562575

Harbin Electric ist trotz des brutalen Abverkaufs in dieser Woche in der Trend-Rangliste noch gut positioniert, so dass ein Verkauf sich zur Zeit nicht aufdrängt.

Die Trend-Rangliste wird weiterhin von den drei Goldminengesellschaften angeführt. Auf Platz 4 ist Suzuken, ein Pharmadienstleister aus Japan vorgerückt. In das obere Tabellenviertel konnte der Zeitarbeits-Spezialist Amadeus Fire vorrücken, weil die Aktie gegen den Trend leicht zulegen konnte. Aber für eine Aufnahme ins Depot ist es noch ein weiter Weg. - Nur die Besten kommen ins Töpfchen....


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Trendfolger-Wettkampf mit 2 Musterdepots 442581
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01.10.11 00:00
Weil ich morgen zu einem Kurzurlaub starte, kommt diesmal ein etwas verfrühter Wochenkommentar:

Das Aktien-Depot konnte zur Vorwoche 1,3% zulegen. Harbin Electric wird am Montag zum Frankfurter Eröffnungskurs verkauft, da die Aktie in der Rangliste unter Platz 20 abgerutscht ist. Ob in der Woche darauf eine neue Aktie aufgenommen wird ist fraglich, weil dafür mindestens 20% Cash im Depot vorhanden sein muss. Diese Regel finde ich sinnvoll, da bei einem fallenden Gesamtdepot die Cashquote automatisch steigt und ich damit als prozyklischer Trader zumindest etwas antizyklisch agieren kann.

Außerdem ist Cash in diesen Zeiten nicht das Schlechteste!

Ajinomoto zahlte eine Dividende in Höhe von 0,078 Euro pro Aktie, die im nebenstehenden Transaktionsdepot aber noch nicht von Ariva berücksichtigt wurde.

Estavis rutschte, wie im vorigen Wochenkommentar befürchtet, unter die 2,00 EUR-Marke und wird nun aller Voraussicht nach die Unterstützung bei 1,80 EUR testen. Bleibt abzuwarten, ob dieser Test dann zum Verkauf der Aktie führt oder ob sich das Halten letzendlich doch noch lohnen wird.

Der Dax, der in dieser Woche eine Bärenrallye hinlegte, konnte den Rückstand zu beiden Tredfolger-Depots etwas verringern.

Im Vergleich zum Gewinn des Dax in dieser Woche hat sich das Short-ETF-Depot mit einem Minus von 3,5% noch ganz passabel geschlagen. Die Short-ETF's vom S&P 500 und vom Hang Seng Index machten die Erleichterungsrallye der europäischen Indizes über die Aufstockung des rettungsschirmes nicht mit und konnten sogar leicht steigen bzw. nur wenig fallen. Zur Zeit ist der Short-ETF auf den Hang Seng „mein bestes Pferd im Stall“ (wer hätte das vor kurzem gedacht? - ich nicht !)

In der Maske vom Handelssystem habe ich nun sowohl die prozyklischen als auch die antizyklischen Handelssignale eingegeben. Das bedeutet bei einem Ansteigen des RSI 27 auf Wochenbasis über 50,00 wird ein prozyklisches Kaufsignal gegeben. Wenn der RSI die Marke von 30,00 unterscheidet, dann wird die Short-Position glattgestellt. Ein Backtest hat ergeben, dass ich mich wohler dabei fühle antizyklisch long zu gehen erst dann, wenn nach einem Wiederüberschreiten der 30'er Marke diese daraufhin nochmals unterschritten wird. Aber dazu mehr, wenn so ein Fall eintritt.

In der Rangliste gab es einen außerturnusmäßigen Aktientausch. Chaoda Modern Agriculture wurde durch Hanseyachts ersetzt, weil die Aktie vonm Handel ausgesetzt wurde, und ich damit keine vernünftige Trendbestimmung mehr vornehmen kann. Als Grund für die Aussetzung wird verbotener Insiderhandel vorgegeben.
Die neue (alte) Aktie HanseYachts kann sich schon auf Platz 5 finden und wäre damit ein Anwärter für das Aktien-Depot.


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Trendfolger-Wettkampf mit 2 Musterdepots 444379
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09.10.11 12:55
Alle beobachteten Indizes konnten im Wochenverlauf zulegen, so dass mein ETF-Depot die zweite Woche in Folge Verluste hinnehmen musste. Weiterhin ist mein Hang Seng-ShortETF „mein bestes Pferd im Stall“.

Das Aktiendepot schloss nahezu unverändert. Dass es nicht besser performte, liegt an der Verkaufstransaktion von Harbin Electric am Montagmorgen. Die Aktie öffnete 14% tiefer als am Freitag. African Barrick Gold, Update Sotware und Ajinomoto konnten dagegen im Wochenvergleich zulegen. Estavis wird, wie von mir erwartet, weiterhin von der 1,80 EUR-Marke wie von einem Magnetfeld nach unten gezogen. Dabei rutschte sie in der Ranglistentabelle unter Platz 20. Damit wird die Aktie am Montag zum Eröffnungskurs in Franfkurt verkauft.

Beim letzten Wochenkommentar hatte ich übersehen, dass ich noch „Cash im Topf“ hatte, so dass nach dem verlustreichen Verkauf von Harbin Electric nun doch mehr als 20% Cash im Depot liegen. Damit wird die beste Aktie aus der Rangliste gekauft.

Der japanische Pharmahändler und -dienstleister Suzuken kommt nun als zweiter japanischer Titel ins Depot. Die Aktie ist in Deutschland  nur in Frankfurt gelistet und wurde in den letzten 10 Jahren nur an drei (!) Tagen gehandelt. In einem Realdepot kann man diese Aktie eigentlich nur mit Limit kaufen bzw. muss einen hohen Spread in Kauf nehmen. Da es sich hier nur um ein virtuelles Depot handelt, wird am Montag auch keine Handelsaktivität meinerseits im Orderbuch sichtbar werden. Die Transaktionskosten liegen wie bei Ariva üblich bei 10 EUR. Ein Spiel ist eben doch nie das echte Leben!

Kriterien für Aktien in meiner Rangliste sind

1. Handelbarkeit in Deutschland, egal wie hoch die Umsätze sind.

2. Aktien aus dem deutschsprachigen Raum sollen mindestens eine Marktkapitalisierung von 10 Mio EUR, ausländische Aktien mindestens eine Marktkapitalisierung von 100 Mio EUR aufweisen
3. Die Aktien müssen günstig bewertet sein.

Im Aktionär las ich neulich in einem Artikel von dem Kolumnisten und Börsenindikator-Erfinder Thomas Gebert, dessen Kolumnen ich sehr schätze, dass bei Aktien billig teuer heißt und teuer billig. Weil alle wissen, dass diese Aktie billig ist, haben viele diese Aktie schon im Depot. Dadurch ist die billige Aktie schon teurer als wie sie wäre, wenn alle dächten, die Aktie wäre teuer bewertet. Daher liefern teure Aktien oft eine bessere langfristige Performance ab als billige Aktien.
Diese Publizisten-Meinung hat mich schon ziemlich beschäftigt und ich glaube, dass darin auch „wahres“ drin steckt. Die günstige Bewertung kann nicht das einzige Kriterium für den Kauf einer Aktie sein, denn ich kenne viele Aktien, die sind schon seit nunmehr 10 Jahren günstig bewertet und Anleger haben damit nur Geld verloren. Daher kombiniert dieses Aktien-Depot auch die Strategie des billigen Einkaufes mit dem Momentumansatz. Vielleicht ist ja doch mal eine Aktie dabei, die billig ist, ein ausgezeichnetes Management und ein Geschäftsmonopol besitzt und seit Jahren schon keine Umsatzeinrüche und Kapitalerhöhungen vermelden musste.  Und das wichtigste: keiner hat diese Aktie auf dem Zettel! - Suzuken vielleicht?

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Trendfolger-Wettkampf mit 2 Musterdepots 446441
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15.10.11 12:49
Mit Beginn der Berichtssaison könnten nun fundamentale Daten der Unternehmen wieder in den Vordergrund rücken, nachdem zuletzt nur die Karte der Politbörse ausgespielt wurde. Diese Änderung der Perspektive könnte den vielen unterbewerteten Aktien aus der Rangliste „in die Karten spielen“, d.h. die Anleger suchen wieder nach zu unrecht unterbewerteten  Aktien.

Doch wie verlief diese recht bullische Börsenwoche für die Musterdepots? Mein Bären-ETF-Depot brach um 6,2% ein und notiert nun genauso wie das Aktien-Depot im Minus. Auch das Aktiendepot verlor in etwa 1%, weil es keine verprügelten Aktien enthält, die in dieser Woche besonders stark stiegen. Aber noch können beide Musterdepots die Benchmark Dax schlagen.

Im Aktien-Depot wurde die Immobilien-Aktie Estavis verkauft, der japanische Pharmadienstleister Suzuken kam neu hinzu. Da wieder knapp über 20% Cash vorrätig sind, wird am Montag zum Eröffnungskurs neben African Barrick Gold die zweite in Afrika tätige Goldminenaktie ins Depot geholt.
Die südafrikanische Aktie DRD Gold konnte in den letzten Jahren nicht vom steigenden Goldpreis profitieren, wie an diesem Vergleichschart gut ersichtlich ist:

Trendfolger-Wettkampf mit 2 Musterdepots 448420

Das 2012er KGV liegt laut Analystenschätzungen bei 3. Das Unternehmen zahlt eine Dividende, notiert etwa auf Buchwertniveau und ist schuldenfrei. Der Börsenbrief „Mining & Exploration Stocks“ bezeichnete DRD sogar als die billigste Goldminenaktie der Welt. Gründe für diese Unterbewertung gibt es allerdings zahlreiche: Langandauernde Produktionsausfälle wegen Streiks oder Unfällen, kriminelle Vorgänge vor Ort etc. Aber ob diese Unterbewertung tatsächlich gerechtfertigt ist, das entscheidet wie immer der Markt und nicht der Analyst.

Von den beobachteten Indizes ist der S&P 500 einem Handelssignal von Short auf Long am nächsten. Sobald der RSI 27 auf Wochenbasis über 50 Punkte notiert und der GD32 im Wochenvergleich gestiegen ist, wird der Short-ETF glattgestellt und eine Long-Position in Aussicht gestellt. Aber noch ist es nicht soweit. Mein Handelssystem geht zur Zeit von weiter fallenden Kursen in allen beobachteten Indizes aus.

In der Rangliste hätte die Aktie von Artnet eigentlich nach oben zu den trendstärksten Aktien aufschließen müssen, da sie in dieser Woche um fast 20% steigen konnte.
Aber ich kann zur Zeit keine Trendstärke der Aktie ermitteln. Das Unternehmen nahm am 26. September einen Aktienumtausch 1:1 vor. Da mein Chartprogramm die Kursentwicklung nur nach dem Umtausch anzeigt, kann für diesen kurzen Zeitraum keine Trendstärke errechnet werden. Ich hoffe, dass in Kürze die Kursverläufe der alten und neuen Aktien zusammengefügt werden, so dass ich wieder die Trendstärke bestimmen kann.




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Trendfolger-Wettkampf mit 2 Musterdepots 448420
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22.10.11 12:36
Der S&P 500 probt den Ausbruch. Dieser vielbeachtete Index ist über die 50-Punkte-Linie meines RSI-Indikators gestiegen und kündigt nun lautstarker als noch vorige Woche ein Long-Signal an. Aber erst wenn auch der GD 32 im Wochenvergleich höher steht, reagiert mein Handelssystem auf dieses Bullengebrüll. Solange bleibt der Short-ETF auf den S&P 500 im ETF-Depot.
Damit ich mir nicht zuviele Fehlsignale bei einem Seitwärtsverlauf einfange, wird ein 4-Punkte-Puffer unter dem Ausbruchswert des RSI-Indikators gesetzt. Damit wird nicht bei 49,99, sondern erst bei 46,64 Punkten das Long-Signal rückgängig gemacht.
Alle anderen beobachteten Indizes notieren noch ziemlich deutlich unter der 50 Punkte-Marke, so dass in der nächsten Woche meine Augen vornehmlich auf den S&P 500 gerichtet sind.

Das ETF-Depot konnte in dieser Woche immerhin 1% zulegen, während der Dax nahezu unverändert zur Vorwoche notiert. Das Aktien-Depot verlor hingenen 1,4%.

Update Software und African Barrick Gold legten in dieser Woche ihre Quartalszahlen vor.

Bei Update Software trägt die Umstellung auf das neue Geschäftsfeld Miet-Software weiter Früchte. Kunden können frei entscheiden, ob sie die benötigte Software als Lizenz kaufen oder mieten wollen. Von den Neukunden haben sich bisher 45% für die Mietsoftware entschieden. Das Unternehmen erwartet für dieses Jahr ein ausgeglichenes Ebit, spätestens 2013 soll die alte Margenstärke zurückerlangt sein. Da die Aktie knapp unter dem Jahreshoch notiert, scheinen die Anleger für die weitere Geschäftsentwicklung positiv gestimmt zu sein. Im Wochenvergleich konnte die Aktie 6% zulegen.

African Barrick Gold verkündete gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Produktionsanstieg um 11%. Allerdings erhöhten sich die Cashkosten um 12%. Die Aktie reagierte kaum auf die Zahlen und notiert etwa 15% unter dem Jahreshoch.

DRD Gold wurde am Montag ins Depot gebucht. Zur Zeit notiert die Aktie leicht im Minus.

Die beiden japanischen Titel korrigierten die Anstiege der letzten Wochen etwas, notieren aber noch deutlich über Platz 20 in der Trenstärke-Rangliste.

Zwei Aktien konnten durch kräftige Kursanstiege in die Top 20 der Rangliste aufrücken:

Der chinesische Online-Game-Konzern Shanda Interactive profitierte von einem Übernahmeangebot.  Der Vorsitzende und Mehrheitsaktionär möchte die Firma komplett übernehmen.

Micronas Semiconductor hingegen übertraf nach Vorlage der Zahlen die Umsatzerwartungen. Die Aktie stieg im Wochenvergleich über 8% und konnte zahlreiche Aktien in der Tabelle überholen.


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Trendfolger-Wettkampf mit 2 Musterdepots 450445
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29.10.11 12:23
Das ETF-Depot verlor in dieser Woche 7,66 %. Da das Aktien-Depot und der Dax kräftig zulegen konnten, muss die Handelssystem-Strategie kräftig Häme einstecken. Das Handeln nach Rangliste (Aktien-Depot) und eine Buy and Hold Strategie (Dax) haben im Wettkampf zur Zeit klar die Nase vorn.

Was gilt im ETF-Depot zu tun?
Der S&P 500 hat ein Umkehrsignal von Short auf Long geliefert. Da nun auch der GD 32 im Vergleich zur Vorwoche gestiegen ist, muss der Short-ETF verkauft werden.
Ich interpretiere das Kaufsignal des S&P 500 eher als Vorbote für einen Trendwechsel und nicht als irreführenden Ausreißer.
Nach reiflicher Überlegung wende ich das Kaufsignal im S&P 500 nun gemäß folgender Regel an: Sobald ein Index einen Trendwechsel anzeigt, darf der Gegentrend nur noch zu höchstens 50% im Depot vertreten sein.
Das bedeutet für das Depot, dass ich die laut RSI 27 auf Wochenbasis schwächsten Indizes, die ich im Depot shorte, ebenfalls verkaufen werde. Denn diese hätten am meisten Aufholbedarf, wenn der S&P 500 tatsächlich ein Vorbote für einen Trendwechsel in den anderen Indizes ist.
Damit werden am Montag neben dem Short-ETF auf den S&P 500 auch die Short-ETF's auf den CAC 40 und den Hang Seng verkauft. Die beiden Short-ETF's auf den Euro Stoxx 50 und den Dax bleiben vorerst im Depot.
Ein Long-ETF auf den S&P 500 wird aber frühestens in der übernächsten Woche gekauft werden. Die Cash-Position wird also erstmal auf knapp 60% erhöht, die Short-Quote wird im Depot ab Montag nur noch ca. 40% betragen.
Trendfolgesysteme neigen immer zu einer gewissen Trägheit, wenn es auf das Umschalten von Short auf Long oder umgekehrt geht. Durch die starke Signalwirkung des ersten Umkehrsignals kann ich dieser Trägheit etwas entgegenwirken.

Das Aktien-Depot konnte in dieser Woche 4,3% zulegen, was vor allem DRD Gold zu verdanken ist. Der viertgrößte südafrikanische Goldproduzent konnte im Vergleich zur Vorwoche um 17% steigen, nachdem die Quartalszahlen die Anleger erfreut hatte. Außerdem gibt es inzwischen vier Interessenten für eine Untertagemine, an der DRD Gold zu 74% beteiligt ist, und für die DRD schon lange einen Käufer sucht. Durch den Verkauf, der bis Dezember vonstatten gehen soll, kann sich DRD Gold nun verstärkt auf sein Kerngeschäft, den Tagebau, konzentrieren.

In der Rangliste gab es in dieser Woche keine spektakulären Verschiebungen.

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Trendfolger-Wettkampf mit 2 Musterdepots 452556
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3
05.11.11 12:01
Das Aktien-Depot und das ETF-Depot konnten in dieser politisch ereignisreichen Börsenwoche im Plus schließen. Das ETF-Depot hätte allerdings noch besser abgeschnitten, wenn ich am Montag nicht 3 Short-ETF's verkauft hätte. Daher konnte es den Dax seit Wettbewerbsbeginn nicht überholen, sondern nur mit ihm gleichziehen.

Aber was heißt schon „Wenn...“ ! Wenn Papandreou nicht die Märkte brüskiert hätte, dann hätten vielleicht alle beobachteten Indizes im Plus geschlossen.

Das ETF-Depot:

Da der S&P 500 in der Vorwoche ein Kaufsignal gegeben hat, und ich dieses Signal als Vorbote für eine Trendumkehr auch in den anderen beobachteten Indizes gedeutet habe, muss ich nun gemäß dieser Interpretation handeln.
Das Kaufsignal für den S&P 500 wird erst wieder aufgehoben, wenn sowohl der GD 32 unter dem Wert der Vorwoche schließt und wenn der RSI 27 auf Wochenbasis bei oder unter dem nachgezogenen „Stopp Loss“ im Indikator bei 49,66 schließt.
Der GD 32 notiert in dieser Woche zwar wieder unter dem Wert der Vorwoche, aber das genügt nicht für ein Umkehrsignal. Würde ich dem nachgeben, dann gäbe es in Seitwärtsbewegungen Umkehrsignale im Wochentakt. Und das will ich nicht.

Ich kaufe am Montag zum Eröffnungskurs also einen Long-ETF auf den S&P 500. Da ich dem Kaufsignal einen Wirkungskreis über den großen amerikanischen Index hinaus zutraue, werde ich außerdem einen ETF auf den Index kaufen, der das meiste Aufholpotential besitzt. Und das ist der ATX. Denn der österreichische Leitindex hat den niedrigsten RSI-Wert.

Da die Cashquote aktuell knapp unter 60 % liegt, kann ich keinen dritten Long-ETF kaufen, so dass etwas weniger als 20% Cash im Depot verbleibt. Damit nimmt das ETF-Depot ab Montag eine relativ neutrale Long/Short Gewichtung ein.

Das Aktien-Depot:

Im Aktiendepot konnte ich dank DRD Gold den Dax klar schlagen. Der südafrikanische Goldproduzent konnte in dieser Woche über 7% zulegen. Größter Verlierer mit knapp 6% war Ajinomoto.

Update Software veröffentlichte heute den Quartalsbericht. Die Aktie gab leicht nach.

In der Rangliste konnten 2 chinesische Aktien die größten Sprünge nach oben machen: China Railway Construction und Airmedia.
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Trendfolger-Wettkampf mit 2 Musterdepots 454476
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13.11.11 14:30
Das ETF-Depot:

Der in dieser Woche antizyklisch neu gekaufte österreichische Leitindex ATX konnte noch nicht überzeugen, verlor seit Kauf knapp 3%. Der Long-ETF auf den S&P 500 dagegen feierte einen guten Einstand und bestätigte seine relative Stärke zum ATX.
Die beiden Short-ETF's auf den Dax und den EuroStoxx 50 gaben nach, so dass das ETF-Depot mit 1% Minus die Woche beendete.

Die Cash-Quote liegt bei 17,77%. Erst bei einer Cash-Quote ab 20% kann ein neuer ETF zugekauft werden.

Im Handelssystem gab es keine Signale, so dass auch hier kein Handlungsbedarf besteht.

Das Depot bleibt damit neutral aufgestellt und hofft auf eine Outperformance von S&P 500 und ATX gegenüber Dax und EuroStoxx 50.

Das Aktien-Depot:

Das Aktien-Depot konnte zwar zulegen, blieb in dieser Woche aber hinter dem Dax zurück, der 1,5% gewann.
Beste Aktie war Ajinomoto. Schlechteste DRD Gold.

DRD Gold nannte zwar einen möglichen Käufer für die Untertagemine, aber der Kauf soll nicht in Cash, sondern durch einen Aktientausch erfolgen, was die Anleger nicht gerne hörten.
Angeblich gibt es noch weitere Interessenten aus China. Sollte es doch noch zu einem Bieterwettkampf und einem Verkauf der Mine über Cashzufluss erfolgen, dann dürfte das die Kurse von DRD Gold weiter beflügeln. Unterbewertet ist die Aktie sowieso, ob nun zurecht oder nicht, das wird der Markt entscheiden.

Update Software ist in der Rangliste auf Platz 16 zurück gefallen, während die beiden japanischen Aktien aus dem Depot sich um jeweils einen Platz verbessern konnten. Fällt eine dieser Aktien unter Platz 20, dann wird sie verkauft.

Im oberen Teil der Rangliste konnten sich die beiden deutschen Small-Caps Softing und Analytik Jena verbessern, aber solange keine meiner Depotaktien richtig schwächelt, kann kein Aktientausch erfolgen.
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Aktuelle Rangliste und Handelssystem

2
13.11.11 14:32
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2
19.11.11 12:59
Zuerst das Erfreuliche: die beiden Trendfolge-Depots haben seit Spielbeginn besser performt als der Dax.
Nun das weniger Erfreuliche: In meinem Handelssystem zum ETF-Depot gab es ein Fehlsignal.

Das ETF-Depot

Das ETF-Depot notiert auf dem nahezu gleichen Niveau wie am Ende der Vorwoche. Aber es gibt Handlungsbedarf. Der Trendwechsel im S&P 500, den mein Handelssystem anzeigte, hat sich leider als Fehlsignal erwiesen. Auch meine Interpretation des Trendwechsels erwies sich als falsch. Der Trendwechsel hat bisher keine Signalwirkung für die anderen Indizes hervorgebracht.

Am Montag wird der Long-ETF auf den S&P 500 verkauft, da der RSI-Indikator unter den Indikatoren-Stopp-Loss gerutscht ist. Zur Zeit liegt der ETF wenige Cent im Plus. Schmerzlicher erweist sich das Fehlsignal beim antizyklischen Long-Einstieg in den ATX. Dieser liegt nach zwei Wochen mit satten 9% im Minus. Da mein Indikator RSI 27 auf Wochenbasis noch knapp über dem Indikatoren-Stopp-Loss notiert, behalte ich den Long-ETF auf den ATX noch eine weitere Woche im Depot. Nur mit einem starken Kursanstieg nächste Woche wäre ein frühzeitiger Verkauf noch zu verhindern.

Das Aktien-Depot:

Das Aktien-Depot verlor in dieser Woche 1,1%, konnte damit aber den Dax klar outperformen, der 4,25% verlor.

Alle Aktien notieren in der Rangliste noch im oberen Viertel, so dass kein Handlungsbedarf besteht.


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Trendfolger-Wettkampf mit 2 Musterdepots 458920
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26.11.11 12:42
Das ETF-Depot:

Die beiden Short-ETF's auf den Dax und Euro Stoxx 50 konnten in dieser Woche zwischen 5 und 7% zulegen. Weil die Indizes 4 Tage in Folge fielen, konnten die ETF's vom täglichen Zurücksetzen auf den Hebel 1 profitieren.

Genau anders herum verhielt es sich beim Long-ETF auf den ATX. Während der Index in dieser Woche „nur“ 7,5 % verlor, verlor der ETF 10%. Hier erwies sich das tägliche Zurücksetzen des Hebels auf 1 als nachteilig. Das ETF-Depot kann daher nur ein Wochenplus von 1% verzeichnen.
Der ATX-ETF wird  am Montag mit einem dicken Minus verkauft (zur Zeit -15,75 %), da der Indikatoren-Stopp-Loss unterschritten wurde.
Ein zweiter Versuch eines antizyklischen Long-Einstieges in den ATX auf tieferem Kursniveau könnte nicht mehr lange auf sich warten lassen. Der RSI-27 Indikator auf Wochenbasis ist schon nah dran an der Marke 29,99, ab der ein antizyklisches Long-Signal aktiviert wird.

Der Long-ETF auf den S&P 500 ist am vergangenen Montag verkauft worden, so dass die starken Verluste von knapp 5%, die der S&P 500 in dieser Woche verzeichnete, das Depot nicht mehr negativ beeinflussen konnte.

Wie geht’s weiter? - Wie interpretiere ich mein Handelssystem?

Nach dem Fehlsignal im S&P 500 und der endlos sich hinziehenden europäischen Schuldenkrise, die in den nächsten Wochen und Monaten keine zufriedenstellenden Lösungen erwarten lassen, interpretiere ich mein Handelssystem wie folgt:

Der Abwärtstrend der großen Indizes hat sich durch das Fehlsignal bestätigt, so dass Long-Positionen (noch) zu gefährlich sind. Nach einer kurzen Gegenbewegung erwarte ich spätestens im Januar einen weiteren starken Sell-Off, wie wir ihn im August gesehen haben. Dieser wird den Dax unter 5000 Punkte und den Euro Stoxx 50 unter 2000 Punkte runterziehen.

Während oder nach diesem von mir erwarteten Sell-Off könnte dann ein antizyklischer Long-Einstieg gewagt werden, soweit mein Handelssystem hierfür temporär richtige Signale liefert.

Die Short-Quote beträgt zur Zeit über 45%. Da das Handelssystem wieder  100 % Short anzeigt und 37% Cash vorliegen, werde ich am Montag einen Short-ETF auf den S&P 500 ins Depot legen. Die Gewichtung wird wie üblich bei 20% liegen.

Der S&P 500 ist der Index mit dem zur Zeit höchsten RSI-Wert, und damit anfälliger für Kursstürze, wenn sich der Abwärtstrend in den weltweiten Indizes verstärkt. Das sahen wir auch im August beim brutalen Absturz des Dax, der vor dem Sell-Off als Fels in der Brandung Europas galt und dann mit am kräftigsten verlor.

Das Aktien-Depot:

Das Aktien-Depot verlor weniger als die Hälfte von dem, was der Dax in dieser Woche verlor. Die Behauptung von relativer Stärke zeigt sich auch darin, dass sich die 5 Depotwerte schon mehrere Wochen recht stabil im oberen Viertel der Trendrangliste halten können.

Am meisten verlor African Barrick Gold mit Minus 8,5%. Die beiden japanischen Aktien und DRD Gold notieren nahezu unverändert zur Vorwoche. Update Software gab abermals etwas nach, konnte sich in der Rangliste aber um 3 Plätze verbessern.

In dieser fiel mir auf, dass nun schon 5 chinesische Aktien unter den ersten 20 aufzufinden sind (Netdragon Websoft, Shanda Interactive, Airmedia, Zhongpin und China Railway Construction). Bei chinesischen Nebenwerten scheinen die Anleger wieder Risikoappetit zu verspüren.

Die chinesische Aktie von Airmedia konnte einen starken Sprung von Platz 40 auf Platz 8 machen und Netdragon Websoft ist zur Zeit mit Platz 2 Kaufkandidat Nummer 1.

Airmedia ist ein Anbieter von Reklameflächen auf Flughäfen und profitierte zuletzt von einem Börsenbrief, der die Aktie zum Kauf empfahl.

Netdragon Websoft ist ein Online-Game-Entwickler. Am 30. November veröffentlicht das Unternehmen die Quartalszahlen. Der starke Anstieg in dieser Woche gegen den Trend – die Aktie gewann 13% -  läßt auf gute Zahlen hoffen.

Trendfolger-Wettkampf mit 2 Musterdepots 461203

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Mecki:

Wochenkommentar

 
03.12.11 18:51
Durch die Bereitstellung billigen Geldes zur Rettung des Interbankenhandels kam es in dieser Woche zu einer sagenhaften Rallye von über 10% im Dax. Mit dieser Performance konnte keines meiner beiden Musterdepots mithalten. Das ETF-Depot verlor fast 6%, das Aktien-Depot konnte 1,77 % zulegen.

Das ETF-Depot:

Am Montag wurde der Long-ETF auf den ATX verkauft und dafür ein Short-ETF auf den S&P 500 gekauft. Das war ein denkbar schlechtes Timing gewesen, da die Indizes daraufhin eine beeindruckende Rallye hinlegten.

Dennoch reicht diese Rallye noch nicht aus, um im Handelssystem Long-Signale auszulösen. Der RSI 27 auf Wochenbasis im S&P 500 kann zwar wieder über 50 Punkte steigen, aber solange der GD  32 im Wochenchart noch niedriger notiert als zum Ende der Vorwoche, bleibt das Short-Signal erhalten.

Da 37% Cash im Depot vorhanden sind, wird nächsten Montag sogar noch ein Short-ETF nachgelegt. Gekauft wird ein Short-ETF auf den französischen Leitindex CAC 40. Mein Handelssystem ist solange im Bären-Lager, bis mindestens einer der acht beobachteten Indizes ein Long-Signal liefert.


Das Aktien-Depot:

Im Aktien-Depot konnten African Barrick Gold und Update Software diese Woche um knapp 4% steigen, die drei anderen Aktien im Depot veränderten ihren Depotwert nur geringfügig.

Anders als in den großen Indizes kam es zu keiner liquiditätsgetriebenen Rallye. Die 5 Depotwerte sind nicht in großen Indizes vertreten, so dass sie auch nicht zu einem Spielball der Polikbörse geworden sind.

In der Rangliste können sich die fünf Aktien weiterhin im oberen Viertel halten, so dass kein Verkauf getätigt werden muss.

Erfreulich ist, dass das Aktien-Depot seit Start des Wettbewerbs immer noch besser als der Dax performen konnte.


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Mecki:

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10.12.11 13:23
Beide Trendfolgedepots können diese Handelswoche mit einem Plus abschließen.

Das Aktien-Depot legte über 3% zu und zeigt weiterhin relative Stärke mit Aktien, die schon seit geraumer Zeit eine stabile Trendstärke aufweisen.

Das ETF-Depot gewann nur knapp 0,5 % hinzu und fand noch keine passende Antwort auf die starken Verluste der Vorwoche.

Der Dax hingegen ging mit einem Verlust von 1,5% ins Wochenende, was nach dem starken Anstieg von über 10% aus der Vorwoche eher auf momentane Stärke als Schwäche hinweist.

Die Depots im Einzelnen:

Das Aktien-Depot:

Größter Wochengewinner war Suzuken. Der japanische Pharma-Dienstleister konnte in dieser Woche am Börsenplatz Frankfurt knapp 9% zulegen. Ajinomoto, Update Software und DRD Gold konnten sich immerhin zwischen 2 und 3% verbessern; nur African Barrick Gold verlor, allerdings nur wenige 0,7 %.

Dass diese Aktie nicht stärker verlor, überrascht. Denn das Unternehmen senkte in dieser Woche seine Prognose für die Goldproduktion 2011, weil es in der Buzwagi Mine Stromprobleme gab. Dass die Aktie nach der Meldung nicht einbrach, könnte darauf hinweisen, dass die Aktienbewertung auch nach den nun zu erwartenden Gewinnreduzierungen für 2011 als günstig eingeschätzt wird.

Alle Depotaktien können sich im oberen Viertel der Rangliste behaupten, so dass kein Handlungsbedarf besteht.

An die Spitze der Rangliste hat sich der chinesische Betreiber von Werbeflächen auf Flughäfen, Airmedia, gesetzt. Aber solange keiner der Depotaktien unter Platz 20 fällt, kann Airmedia nicht für das Depot gekauft werden.

Da nächster Freitag Hexen-Sabbath ist, werde ich wieder einige Aktien aus der Rangliste in fundamental noch günstiger bewertete Aktien auswechseln. Aber welche Aktie ein Schnäppchen oder welche Aktie ein ewiger Looser ist, das zeigt sich an der Platzierung in der Rangliste. Eine günstige Bewertung ist kein Freibrief für steigende Kurse, wie man an vielen Aktien aus dem unteren Bereich der Tabelle ersehen kann. Die scheinbar günstige Bewertung verprügelter Aktien wie Payom Solar, Twintec oder Klöckner & Co. trifft auf Risiken im Management oder in der zukünftigen Gewinnentwicklung des Unternehmens, welche immer noch stärker im Fokus der Anleger stehen als die günstige Bewertung.

Das ETF-Depot:

Nach dem kräftigen Verlust der Vorwoche, kann sich das ETF-Depot in dieser Woche nur geringfügig verbessern.

Am Monatg habe ich den Short-ETF auf den CAC 40 gekauft, um die Cash-Quote zu reduzieren.

Das Handelssystem zeigt unverändert 100% Short an, der GD 32 des S&P 500 konnte (noch ?) kein Long-Signal ausbilden.

Spannend wird sein, ob die amerikanischen Indizes nach den Euro-Gipfel-Entscheidungen weiterhin relative Stärke zu Europa zeigen können. Denn spätestens nun haben sich die beiden unterschiedlichen Vorgehensweisen der Krisenbewältigung herauskristalliert: Schuldenunion (USA) kontra zukünftiger Stabilitätsunion (Europa). Bisher scheint der Markt der Schuldenunion seine Stimme zu geben. Warum sollte der Markt nun seine Meinung ändern?



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Mecki:

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2
18.12.11 12:01
Freitag war wieder Hexen-Sabbath, und die Rangliste ist diesmal kräftig durchgewechselt worden. 38 Aktien sind ausgetauscht worden, also fast die Hälfte ist vom Hexenbesen erfasst worden.

Dass es so viele sind, kann auch daran gelegen haben, dass ich mein Bewertungssystem ein wenig verändert habe. Hatte ich zuvor nur auf die Schätzungen für die Zukunft geschaut, so habe ich nun die Umsatz- und Gewinnentwicklungen der Vergangenheit mitberücksichtigt. Aktien mit konstantem Umsatzwachstum und konstanter Ertragsstärke konnten so besser punkten.

Nun befinden sich keine Banken mehr in der Rangliste. Außerdem sind viele ausländische Aktien weggehext worden. Deutsche Aktien dominieren jetzt die Rangliste.

Aber dennoch gilt weiterhin: Ob eine Aktie unterbewertet ist oder nicht, entscheide nicht ich, sondern allein der Markt. Es gilt in diesem Trendfolgedepot daher, früh genug eine unterbewertete Aktien zu kaufen, die vom Markt auch tatsächlich als Schnäppchen erkannt worden ist. Dieses soll dann im Idealfall so lange gehalten werden, bis aus dem Schnäppchen ein teures Juwel geworden ist.

Und wie haben sich die Depots in der letzten Woche geschlagen?

Das Aktien-Depot:

Das Aktien-Depot verlor 2,9% und kann damit trotz des Verlustes weiterhin relative Stärke zum Dax zeigen. Mit der positiven Performance von 2% seit Spielbeginn kann ich zufrieden sein, immerhin verlor der Dax in diesem Zeitraum 8,5%. Größte Wochenverlierer waren die beiden Goldminenaktien.

African Barrick Gold wird am Montagmorgen verkauft, da die Aktie in der Rangliste unter Platz 20 gefallen ist. Update Software notiert auf Platz 19 und könnte damit als nächste Aktie zum Verkauf stehen.

Das ETF-Depot:

Mit 4 Short-ETFs konnte das ETF-Depot natürlich Boden gutmachen und gewann 4,6%. Das ist fast soviel, wie der Dax verlor. Der im Nachhinein antizyklisch wirkende Kauf des CAC 40 Short-ETF in der vorigen Woche hat sich bis jetzt ausgezahlt.

Mein Handelssystem zeigt weiterhin 100% Short an. Der S&P 500 ist wieder unter die 50 Punkte Markte im RSI-Indikator gefallen, so dass ein Kauf von Long-ETF's in weitere Ferne gerückt ist.


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Mecki:

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24.12.11 11:09
In der vorletzten Handelswoche des Jahres konnte man gut das Windows-Dressing beobachten. Aktien, die seit Jahresanfang im Plus sind, steigen weiter. Aktien, die das Jahr mit einer desaströsen negativen Performance beenden werden, müssen finale Prügel einstecken.
In der Rangliste trendstarker und vermeintlich günstig bewerteter Aktien kann sich das amerikanische Kreditkartenunternehmen Visa an die Spitze setzen, und damit einige ebenfalls weiter gestiegene Aktien wie Suzuken, Dürr und den direkten Konkurrenten Mastercard überholen.
Gekauft wird Visa für das Aktien-Depot aber nicht. Nach dem verlustreichen Verkauf von African Barrick Gold liegen nur 17% Cash im Depot. Gekauft werden Aktien erst ab 20% Cash.
Das Aktien-Depot schloss unverändert zur Vorwoche. DRD Gold gab weiter nach, die anderen drei Aktien erzielten leichte Wochengewinne.

Das ETF-Depot verlor etwas mehr als der Dax in dieser Woche gewann. Im Handelssystem hat der RSI-Indikator für den S&P 500 wieder ein Long-Signal geliefert. Da der GD 32 auf Wochenbasis aber noch Short anzeigt, wird kein Umkehrsignal aktiv. Sollte sich der S&P 500 in den nächsten Wochen weiter nach oben bewegen, dann könnten wieder Long-ETF's gekauft werden.

Ich wünsche allen Mitlesern frohe Weihnachten.

Ich wünsche allen Mitlesern ein frohes Weihnachtsfest.
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Aktuelle Rangliste und Handelssystem

 
24.12.11 11:10
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01.01.12 17:32
In der letzten Handelswoche verloren beide Musterdepots an Wert. Knapp 1 % verlor das Aktiendepot. 0,3 % verlor das ETF-Depot. Der Dax konnte hingegen 0,3% zulegen.

Das Aktien-Depot:
Montag wird Update Software verkauft, da die Aktie unter Platz 20 in der Rangliste notiert. Damit kann in der darauffolgenden Woche eine neue Aktie ins Depot kommen.

DRD Gold verlor die dritte Woche in Folge. Sollte die Aktie nicht in Kürze nach oben drehen, droht auch hier ein Verkauf wegen einsetzender mittelfristiger Trendschwäche.

Die beiden japanischen Aktien Suzuken und Ajinomoto konnten in dieser Woche weiter zulegen, liegen jeweils mit 13% im Plus seit Kauf.

Das ETF-Depot:

Das Handelssystem zeigt weiterhin keine neuen Handelssignale. Der GD32 konnte im S&P500 noch nicht nach oben drehen.

Der Short-ETF auf den S&P 500 konnte wegen der Dollarstärke etwas zulegen, die anderen drei ETFs verloren leicht an Wert.


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Trendfolger-Wettkampf mit 2 Musterdepots 472473
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07.01.12 18:52
Die erste Handelswoche im neuen Jahr war für den Dax mit einem Plus von knapp 3% erfreulich verlaufen.
Meine Trendfolge-Musterdepots kommen nicht so gut wie der DAX in das neue Jahr. Das Aktien-Depot konnte nur knapp 1% zulegen, das ETF-Depot verlor hingegen 0,6%.

Das ETF-Depot:

Der Dax Short-ETF verlor diese Woche 3%, die anderen drei Short-ETF's bewegten sich im Vergleich zur Vorwoche kaum vom Fleck.
Transaktionen stehen nächste Woche nicht an, denn der GD 32 auf Wochenbasis im S&P 500 Chart hat es immer noch nicht geschafft, höher zu stehen als zum Ende der Vorwoche. Ein kleiner Kursanstieg des S&P 500 nächste Woche würde aber schon genügen, um ein Long-Signal auszulösen. Dann würde die Short-Quote auf unter 50% reduziert werden. Zur Zeit hat das Depot eine Short-Quote von 82,5% und hält17,5 % Cash.

Das Aktien-Depot:

DRD Gold konnte zur Vorwoche endlich wieder zulegen, liegt nun seit Kauf mit 9% im Plus. Trotz des Wochengewinns von etwa 3% ist DRD Gold in der Trendrangliste weiter auf Platz 17 abgerutscht. Fällt die Aktie unter Platz 20, muss sie verkauft werden.

Die beiden japanischen Aktien Ajinomoto und Suzuken konnten sich stabil halten und leichte Kursgewinne verbuchen.

Update Software wurde am 2. Januar mit einem Gewinn von 6,5 % verkauft.

Die Cash-Quote liegt nun bei 37%. Am Montagmorgen wird gemäß Trendrangliste die Dürr AG gekauft. Das im SDAX gelistete Unternehmen ist ein Maschinen- und Anlagenbauer für Lackiertechniken, die vorwiegend in der Automobilindustrie Verwendung finden. Die Aktie konnte in dieser Woche ein neues 5-Jahres-Hoch erklimmen. Zum Allzeithoch, das im Juli 1997 erreicht wurde, sind es noch 18%. Ich bin gespannt, ob die Aktie, die seit 2 Jahren ohne große Korrekturen nach oben schnellt, in den nächsten Wochen und Monaten seine Trendstärke beibehalten kann und das Allzeithoch knacken kann.

In der Trendrangliste konnte Bob Mobile von Platz 18 auf Platz 3 vorrücken und wäre nach Dürr nun der nächste Kaufkandidat. Die beiden US-Kreditkartenunternehmen verloren zu Jahresbeginn etwas an Wert, dabei rutschte Mastercard tiefer in der Liste ab als Konkurrent Visa.

Überraschenderweise konnte keine Aktie neu in die Top 20 aufrücken.
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Trendfolger-Wettkampf mit 2 Musterdepots 474369
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14.01.12 22:59
Am Freitagnachmittag gab es schlechte News für Europa. Standard & Poors wird einige Ratings europäischer Länder, darunter Frankreich, abstufen. Außerdem haben die privaten Gläubiger die Verhandlungen mit Griechenland abgebrochen.
Und was machen die großen Aktienindizes? Nach einem kurzen Kursdämpfer rappeln sie sich gegen Handelsende wieder auf und legen zu.

Negative News zur Schuldenkrise scheinen die Anleger immer weniger zu interessieren.

Zu den Musterdepots:

Das ETF-Depot kann im begleitenden Handelssystem immer noch kein Umkehrsignal vorweisen. Solange die GD 32 im S&P 500 und im MDAX nicht im Wochenchart nach oben drehen, bleibt das Musterdepot mit über 80% in Short-ETF's investiert.

Das Depot verlor in dieser Woche 1,11% und liegt seit Auflegung schon über 10% im Minus. Eine kurzfristige Outperformance zum Dax wäre nur noch zu erreichen, wenn es in den nächsten Wochen zu stark fallenden Kursen bei den beobachteten Indizes kommt. Dann würde sich das Warten auf das Drehen des GD 32 doch noch als richtig erwiesen haben.

Besser läuft es im Aktien-Depot, das in dieser Woche sogar den Dax schlagen konnte. Seit Auflegung liegt es knapp 4% im Plus, während der Dax seitdem 1,5% verlor.

Am Montag wurde mit Handelseröffnung die Dürr AG gekauft. Dürr und die anderen drei Aktien im Depot konnten jeweils etwas über 2% zulegen.

Da die Cash-Quote unter 20% liegt, wird keine neue Aktie gekauft.

Aber DRD Gold ist unter Platz 20 in der Trendrangliste gerutscht. Gemäß den Regeln wird DRD Gold am Montagvormittag verkauft. Die Aktie notiert zur Zeit mit 11,7% im Plus, so dass höchstwahrscheinlich ein weiterer Verkauf mit Gewinn getätigt werden kann.

In der Trendrangliste konnte sich Zhongpin überaschend an die Spitze setzen. Zhongpin verdient das meiste Geld mit dem Verkauf von Schweinefleisch in China. Zhongpin ist momentan erster Kandidat für den Aktienkauf übernächste Woche. Aber auch Celgene, Yue Yuen, Visa und Teva Pharmaceutical sind heiße Anwärter.

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Trendfolger-Wettkampf mit 2 Musterdepots 476420
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21.01.12 12:23
Im Vergleich zum Dax zeigten sich meine Musterdepots in dieser Woche von der schwachen Seite. Während der Dax über 4% zulegen konnte, verlor das ETF-Depot über 3%. Auch das Aktien-Depot schloss mit einer negativen Performance, die mit knapp 0,6% aber noch moderat ausfällt. Allerdings steht das Aktien-Depot seit Wettkampfbeginn imme rnoch besser als der Dax da.

In beiden Musterdepots gibt es nun reichlich Handlungsbedarf.

Das ETF-Depot:

Im ETF-Depot ist im begleitendem Handelssystem nun endlich das schon lange erwartete Umkehrsignal eingetreten. Im Chart des S&P 500 ist der GD 32 auf Wochenbasis nach oben gedreht und hat damit das Kaufsignal des RSI bestätigt, womit nach meiner Interpretation nun ein Umkehrsignal vorliegt.

Beim Dax und Mdax liegen inzwischen auch Kaufsignale des RSI vor, die allerdings vom GD 32 noch nicht bestätigt wurden.

Da die Cash-Quote unter 20% liegt, wird am kommenden Montag noch kein Long-ETF gekauft.

Infolge des Umkehrsignals darf die Short-Quote nun höchstens 50% betragen. Da diese zur Zeit bei über 80% liegt, werden die Short-ETF's auf den S&P 500 und auf den Dax verkauft, weil sie die zur Zeit trendstärksten der im Depot vertretenen Indizes sind. Die Short-ETF's auf den Euro Stoxx 50 und den CAC 40 bleiben vorerst im Depot.

Übernächsten Montag ist dann mit dem Kauf von Long-ETF's zu rechnen.

Das Aktien-Depot:

Im Aktien-Depot wurde am vergangenen Montag DRD Gold verkauft. Da der erste Kurs in Frankfurt etwa 4,5% höher lag als der zuvor verzeichnete Schlusskurs, konnte die Aktie mit einem respektablen Gewinn von 16,8% ausgebucht werden.

Die drei im Depot verbliebenen Aktien mussten allerdings Verluste auf Wochensicht hinnehmen; dabei ist Ajinomoto in der Rangliste unter Platz 20 gerutscht und wird am kommenden Montag verkauft.

Gleichzeitig kommt eine neue Aktie ins Depot, es ist wieder eine asiatische, diesmal jedoch keine japanische, sondern eine chinesische. Der Fleischhändler Zhongpin konnte letzte Woche in Frankfurt weitere 17% zulegen, so dass nun an einer Aufnahme ins Musterdepot kein Weg mehr vorbei führt.

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Trendfolger-Wettkampf mit 2 Musterdepots 478252
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28.01.12 13:00
Meine Musterdepots konnten sich zur Vorwoche kaum verändern. Das Aktien-Depot gewann 0,2% dazu, das ETF-Depot verlor 0,3%. Damit konnte der Dax mit seinen 1,7% als klarer Wochensieger punkten und das Aktien-Depot in der Gesamtwertung überholen.

Das ETF-Depot:

Im begleitenden Handelssystem liegen zu den beobachteten Indizes nun schon 5 Kaufsignale des RSI vor. Aber nur der S&P 500 hat dieses bisher durch einen nach oben drehenden GD 32 bestätigt. Die Bullen stehen kurz davor die Bären vollends zu vertreiben. Die enorme Liquidität im Markt treibt die Bullen an. Wird den Bären nächste Woche noch eine Trumpfkarte gegeben oder ist auch diese in der Liqudität weggespült worden?

Als Bullenkauf für Montagmorgen gesetzt ist ein Long-ETF auf den S&P 500, da dieser Index bereits vorige Woche sein Umkehrsignal getätigt hat.

Die Cashquote liegt zur Zeit bei knapp 60%. Damit kann ich noch einen zweiten Long-ETF kaufen, da ich ein Umkehrsignal immer als Vorläufer für weitere gleichlautende Signale interpretiere und nicht als Ausreißer bzw. Fehlsignal. Ende Oktober hatte ich eine ähnliche Situation (siehe Posting 34). Damals hat sich meine Interpretation als falsch herausgestellt und reichlich Performance gekostet. Die Chancen, dass ich diesmal richtig liege, sind aus Trendfolgersicht aber erheblich höher, weil alle Indizes eine technisch stärkere Verfassung aufweisen als Ende Oktober.

Als zweiten Long-ETF werde ich nun antizyklisch den trendschwächsten Index kaufen, da dieser das meiste Aufholpotential besitzt. Und das ist momentan der japanische TOPIX, der den ATX an sich vorbeilassen musste.

Damit wird das ETF-Depot ab Montagmorgen eine Alpha-Strategie fahren, bei der die USA und Japan gegen Europa mit Schwerpunkt Frankreich antreten. Zugleich ist es eine Wette auf steigenden US-Dollar und  steigenden Yen zum Euro, da beide Long-ETF's nicht währungsgesichert sind.

Sobald ein weiteres Umkehrsignal stattfindet, wird die Vertreibung der Bären fortgesetzt. Momentan scheinen der MDAX und der Dax die nächsten prozyklischen Kaufkandidaten zu sein.

Das Aktien-Depot:

Das Timing beim Neuzugang Zhongpin war etwas unglücklich. Die Aktie notiert knapp 9% im Minus. Aber für einen Trendfolger ist nicht ein günstiger Einstieg Garant für den Erfolg, sondern dass der Aufwärtstrend baldmöglichst fortgesetzt wird. Und die Chancen stehen immer noch gut, dass nach kurzer Korrektur die Aktie weiter steigt.

Vorgemacht hat es in dieser Woche Dürr. Die Aktie konnte den Aufwärtstrend fortsetzen, nachdem die Deutsche Bank ihr Kursziel auf 42 EUR angehoben hat. Bei etwa 42 EUR liegt auch das Allzeithoch von 1997.

Die Aktie von Suzuken konnte ebenfalls zulegen, so dass das Musterdepot trotz des schlechten Starts von Zhongpin ein kleines Wochenplus vorweisen kann.

Nach dem Verkauf von Ajinomoto ist nun Platz für eine neue Aktie im Depot. Montag zu Handelsbeginn kaufe ich HeidelbergCement. Damit hat es der einzige Dax-Wert, der es in meine Liste geschafft hat, nun auch ins Musterdepot geschafft.

Knapp hinter HeidelbergCement liegen in der Trendrangliste zwei Chip-Aktien: Dialog Semiconductor und Micronas Semiconductor. Diese Aktien haben die Aufnahme ins Musterdepot vorerst verpasst.
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04.02.12 13:03
Der Dax ist auch in dieser Woche der Gewinner im Wettbewerb. Allerdings nicht mehr mit so deutlichem Vorsprung wie vorige Woche. Das Aktien-Depot ist diese Woche nur 0,4% schlechter gelaufen. Das ETF-Depot musste wieder einen Wochenverlust hinnehmen.

Das ETF-Depot:

Die am Montag gekauften Long-ETF's auf den S&P 500 und den japanischen Topix liegen im Plus. Allerdings verloren die Short-ETF's auf den Euro Stoxx 50 und den CAC 40 mehr als die Long-ETF's gewinnen konnten. So kommt es zu einem Minus von 0,55%.

Im begleitenden Handelssystem konnte in keinem der beobachteten Indizes der GD 32 auf Wochenbasis nach oben drehen, so dass kein neues Long-Signal eingetreten ist.

Trendfolgesysteme, die erst dann ein Umkehrsignal anzeigen, wenn ein gleitender Durchschnitt seine Bewegungsrichtung ändert, sind immer etwas träge, wenn es darum geht, den Wechsel von einer Baisse in eine Hausse anzuzeigen. In so einem Zeitfenster befinden wir uns momentan, oder?
Der Momentumstratege und Börsenbriefherausgeber Ralf Goerke informiert im untenstehenden Link per Video über die Lage der 200 Tage GD's in den weltweiten Aktienmärkten. Er erwartet erst im März für sein Trendfolgesystem ein Einstiegssignal für Aktien.

www.finanznachrichten.de/...s-200-tage-linien-im-check-398.htm

Im Januar wurde die Basis für ein gutes Börsenjahr gelegt, so sein Resümee. Ich vermute wie Herr Goerke, dass die seit August 2010 bestehende Baisse an den Weltbörsen in diesem Jahr zu einer Hausse umgewandelt wird. Womöglich sind wir auch schon mittendrin, aber das ist Interpretationssache.
Da ich mit dem GD 32 auf Wochenbasis arbeite - was auf Tagessicht etwa einem 138 Tage GD entspricht - dürften meine Einstiegssignale früher als Ende März einsetzen; allerdings vorausgesetzt, dass wir tatsächlich am Beginn einer längeren Hausse stehen.

Obwohl es in dieser Woche kein Long-Signal gab, werde ich am Montag das Depot mit einem weiteren Long-ETF aufstocken. Das kann ich, weil die Cash-Quote knapp über 20% liegt.

Ich werde wieder einen antizyklischen Einstieg beim österreichischen ATX wagen und hoffe, dass diese Position diesmal erfolgreicher läuft als im November.

Damit bestünde ab Montag die Long-Quote etwa bei 60%, die Short-Quote bei 40%. Sobald in einem beobachteten Index der GD 32 nach oben dreht, werde ich die Short-Quote weiter reduzieren.

Die Hausse kann also aus meiner Trendfolgersicht beginnen....


Das Aktien-Depot:

Klarer Wochengewinner im Depot war die Aktie von Dürr. Der Lackiertechnik-Spezialist konnte weitere 9% zulegen und hat das Allzeithoch von 1997 und damit auch das Kursziel der Deutschen Bank schneller als erwartet erreicht.
Grund für das Kratzen am Allzeithoch war die verfrühte Bekanntgabe der Zahlen in dieser Woche, die vortrefflich ausfielen. Dürr profitiert enorm von den Kapazitätserweiterungen in China. Warburg setzte daraufhin das Kursziel auf 44 EUR hoch, Kepler sogar auf 54 EUR.

Auch die anderen drei Aktien konnten im Plus schließen, dabei konnte Suzuken in Tokyo das aufgerissene Gap von März letzten Jahres schließen. Zhongpin liegt seit Aufnahme noch im Minus, die am Montag gekaufte Aktie von HeidelbergCement feiert einen guten Einstand mit einem Plus von 2,5%.

Da die Cash-Quote knapp unter 20% liegt, kann ich am Montag keine fünfte Aktie ins Depot nehmen. Kaufkandidat Nummer 1 in der Trendrangliste wäre zur Zeit Dialog Semiconductor.




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