Bei BOC ist das jedoch nicht der Fall.
Ich habe bisher 2X an deren HV teilgenommen.
Von den 6 Banken bei denen ich Depots (mit BOC) unterhalte haben es nur 2 geschafft mir Eintrittskarten u. Stimmrechte zu organisieren.Die anderen 4 haben mir auf den letzten Drücker am Tag vor der HV Bescheinigungen über die vom mir gehaltenen Aktien ins Hotel gefaxt.Wenn ich diese gefaxten Stimmrechte wirklich benötigt hätte (z.B. um einen 5% Anteil nachzuweisen),so hätte BOC das problemlos nicht anerkennen können.
Auch bei vielen von den ESBC Mitgliedern an Axel übertragenen Stimmrechten hat es nicht geklappt.
Da stellt sich doch die Frage ob die Aussies zu blöd sind oder ob es einen anderen Grund dafür gibt????
Wenn man nun weiss,dass die Aktien,für die die Stimmrechte ausgegeben wurden für die Dauer bis zur HV für den Verkauf gesperrt sind u. somit auch nicht für Shortselling ausgeliehen werden dürfen,so könnte das ein Grund sein warum es mit der Aushändigung der Stimmrechte solche Probleme gibt.
Wenn die Shortposition in BOC jetzt knapp unter der erlaubten 10% Schwelle liegt (40 Mill St) u. zur HV 10-20 Mill. Stimmrechte angefordert werden,so müssten JPM,HSBC,ANZ u. co sich diese Shares erstmal über die Börse besorgen BEVOR sie die Stimmrechte herausgeben,wenn sie nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommen wollen.
Wohin eine solche Nachfrage bei BOC den Sharepreis treiben würde kann sich ja jeder leicht vorstellen.;-)))))))))))))))))))))
Da ist es natürlich einfacher ein paar Europäer auf taube Ohren stossen zu lassen.
Aus diesem Grund sollten wir auch frühzeitig (so Anfang Januar) mit einem von der ESBC vorbereiteten Formular unseren Banken verbindliche Anfragen nach der genauen Vorgehensweise stellen, wie wir ggf. sicherstellen dass es mit der Uebertragung unserer Stimmrechte an den Präsidenten der ESBC auch 100% klappt.
Wenn zu einem so frühen Zeitpunkt ein paar 100 solcher Anfragen in AU eintrudeln so könnte das schon für gewaltigen Wirbel sorgen,der nicht unbemerkt bleiben dürfte. ;-))))))))))))))))))))))