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Trading Bougainville Copper (ADRs) 867948

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Bougainville Coppe. 0,1145 € +2,23% Perf. seit Threadbeginn:   -80,53%
 
nekro:

Trading Bougainville Copper (ADRs) 867948

54
29.09.07 00:25
Obwohl für mich Bougainville Copper Aktien 852652 (US BOCOF.PK)u. ADRs 867948 (US BOCOY.PK) den gleichen Wert besitzen (beide repräsentieren 1 Bougainville Copper) gibt es bei der Kursstellung in D gravierende Unterschiede.

Schlusskurs heute in Fra

Aktie 852652 0,609 VOL 110 000 St
ADRs  867948 0,50  VOL 376 772 St

Obwohl beide Gattungen auch in USA gehandelt werden,kann man nur die ADRs ohne Lagerstellenwechsel gewinnbringend nach USA crossen.

So wurden heute in USA 353 K ADRs zwischen 0,75 u.0,80 USD oder 0,5395 u.0,5642 € gehandelt,was lockere 10% über D Kurs ist.Ein Grossteil davon dürfte von den ESBC stammen u.so dem hiesigen Markt wieder entzogen sein.

Eine heutige Kauforder in AU von 300K a 0,95 AUD 0,5911 €  wurde nur zu 2/3 bedient.

Jetzt fehlen nur noch die  erwarteten  weiteren positiven Meldungen aus Bougainville u. die Chartausbrüche über 1 AUD,0,80 USD,0,60 € u.0,50€ (ADR).An allen Marken wurde schon erfolgreich gekratzt.Der nächste Schritt sollte eine Stabilisierung darüber sein

Ob jetzt Aktie oder ADR am besten performt bis Jahresende,lassen wir uns überraschen ;-)))))))))
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macouba:

Erste Einschätzung

3
04.10.26 12:54
I. Die historischen Präzedenzfälle: Wie der Supreme Court reagiert
Der Supreme Court von PNG gilt im Commonwealth-Raum als ausgesprochen unabhängig und hat eine klare Linie: Das Parlament kann den Gerichten ihre verfassungsmäßige Kontrollfunktion nicht entziehen.Zwei historische Fälle sind hierbei wegweisend:
1. Der Fall SCR No 1 of 1984 (Re Intergroup Power etc.) – Das Verbot von Ausschlussklauseln
In diesem Grundsatzurteil stellte der Supreme Court unmissverständlich klar, dass sogenannte „Privative Clauses“ (Klauseln in Gesetzen, die eine gerichtliche Überprüfung verbieten oder einschränken) die Verfassung verletzen.
Das Urteil: Das Gericht entschied, dass Abschnitt 155 der Verfassung den Gerichten die absolute und unumstößliche Pflicht überträgt, die Einhaltung der Gesetze zu prüfen.
Bedeutung für Bougainville: Selbst wenn im Gesetz von 2026 das Wort „nicht justiziabel“ steht, würde der Supreme Court auf Basis dieser Präzedenz argumentieren: Das Gesetz mag für normale Gerichte unanfechtbar sein, aber die verfassungsmäßige Pflicht des Supreme Courts, Grundrechte (wie Eigentum) zu schützen, kann durch kein einfaches Gesetz ausgehebelt werden.
2. Die illegale Verstaatlichung der Ok Tedi-Mine (2013)
Ein extrem ähnlicher Fall ereignete sich 2013 unter der Regierung von Peter O’Neill. Das Parlament von PNG verabschiedete ein Gesetz, um die Anteile des Entwicklungsfonds PNGSDP an der riesigen Ok Tedi-Mineohne Entschädigung zu verstaatlichen, und versuchte gleichzeitig, den Rechtsweg für die Betroffenen massiv zu blockieren.

Die Reaktion der Justiz: Es folgten jahrelange, erbitterte Rechtsstreitigkeiten. Die Gerichte machten deutlich, dass der verfassungsmäßige Schutz vor Enteignung (Abschnitt 53) nicht durch politische Notwendigkeiten ausgehebelt werden darf. Der Fall endete in internationalen Schiedsverfahren und massiven Imageverlusten für den Staat.
II. Die Reaktion des indischen Investors (Lloyds Metals and Energy)
Für einen ausländischen Investor wie Lloyds Metals and Energy Ltd. ist eine solche „Nicht-Justiziabilitäts-Klausel“ ein zweischneidiges Schwert:
Das politische Versprechen: Die autonome Regierung von Bougainville (ABG) hat Lloyds diese Klausel als „Schutzschild“ verkauft. Die Botschaft war: „Wir haben die Altlasten mit Bougainville Copper Limited (BCL) per Gesetz beendet, und niemand kann euch diesen Deal gerichtlich wieder wegnehmen.“
Die juristische Realität: Große Bergbaukonzerne und deren Rechtsabteilungen wissen sehr wohl, dass solche Klauseln in demokratischen Commonwealth-Staaten rechtlich hochgradig instabil sind. Statt Rechtssicherheit schafft die Klausel ein massives Länderrisiko:
Investitionsbremse: Solange BCL vor dem Supreme Court gegen das Gesetz klagt, läuft Lloyds Gefahr, Millionen in die Exploration zu stecken, nur um am Ende zu erleben, dass das gesamte Gesetz vom Verfassungsgericht kassiert wird.
Finanzierungsprobleme: Internationale Banken und Konsortien verweigern für solche Projekte oft die Kreditvergabe, wenn die zugrundeliegende Lizenz in einen ungelösten Verfassungsstreit verwickelt ist.
Fazit
Die Klausel im Gesetz von 2026 sollte den Weg für Lloyds freimachen, hat aber das genaue Gegenteil bewirkt: Sie hat Panguna in ein juristisches Minenfeld verwandelt. BCL und die unzufriedenen Landbesitzer haben mit den Abschnitten 53 (Eigentum) und 155 (Gerichtliche Kontrolle) der Verfassung die weitaus besseren juristischen Karten, um das Gesetz vor dem Supreme Court zu Fall zu bringen.
Von meinem iPhone gesendet
Antworten
Babar_Rüssel.:

Richtig

 
05.10.26 01:20
Ishmael Toroama ist nicht bei "Wünsch dir was".
Antworten
Charly77:

#26040

 
05.10.26 19:54

In weiten Teilen, @macouba, stimme ich zu.

Ich kann allerdings (noch) nicht erkennen, dass BCL vor dem Supreme Court gegen das Gesetz klagt bzw. aufgrund der Verfassung "die weitaus besseren juristischen Karten hat" / hätte ... vor dem Hintergrund, dass der Urheber dieses Gesetzes, der mögliche Beklagte also, gleichzeitig derjenige ist, der den Takt innerhalb BCLs vorgibt. Ist es also vorstellbar, dass der absolute Mehrheitseigner tatsächlich gegen sich selbst klagt?

Antworten
antares0650:

@charly

 
06.10.26 11:34
BCL und die unzufriedenen Landbesitzer haben mit den Abschnitten 53 (Eigentum) und 155 (Gerichtliche Kontrolle) der Verfassung die weitaus besseren juristischen Karten, um das Gesetz vor dem Supreme Court zu Fall zu bringen.
Antworten
dagobertlchen:

antares0650

 
06.10.26 11:43
Aber ich fürchte, das kann Jahre dauern.
Antworten
kjensw:

.

 
06.10.26 20:14
Auf die paar Jahre...
Antworten
Charly77:

@antares

 
06.10.26 20:22

Damit ist allerdings meine Frage nicht beantwortet: Klagt ein Unternehmen, dessen Mehrheitseigner ein Gesetz beschlossen hat, gegen eben dieses Gesetz? Ist es realistisch, dass dieser Mehrheitseigner eine solche Klage zulässt?


Und noch ein Auszug aus einer gestrigen Nachricht von BCL:

"As advised by the Company Secretary, we expect to finalise the Audit and file this week."



Antworten
antares0650:

@charly

2
13.10.26 17:27
soweit ich mich mit dem Aktienrecht auskenne hat der Mehrheitseigentümer nicht das Recht eine Klage zu verhindern.
Die Aufsichtsratsmitglieder sind meiner Meinung nach verpflichtet die Klage einzureichen:
Vorsitzender: Kearnneth Nanei
Mitglied des Verwaltungsrates: James Rutana
Mitglied des Verwaltungsrates: Sir Melchior Togolo
Mitglied des Verwaltungsrates: Maryanne Hasola

Sir Melchior Togolo ist gleichzeitig CEO seit Mai 2026 dauerhaft bestellt.
ChatGPT sagt folgendes:
Wenn eine Aktiengesellschaft (AG) durch einen Staat rechtlich enteignet wird, hängt es davon ab, wer enteignet, auf welcher gesetzlichen Grundlage das geschieht und welches Recht für die AG gilt.

Entscheidend ist die Unterscheidung zwischen einer Klage im Namen der AG und einer Klage durch einzelne Aktionäre in eigenem Namen.

1. Wer darf für die AG klagen?

Am Beispiel einer österreichischen AG gilt grundsätzlich:

Die zentrale Rechtsgrundlage ist § 71 des österreichischen Aktiengesetzes: Der Vorstand vertritt die AG gerichtlich und außergerichtlich.

2. Was bedeutet das für Bougainville Copper Limited?

Wenn der Staat Vermögen der BCL enteignen würde, kämen grundsätzlich folgende Wege infrage:

Die BCL selbst: Der Vorstand könnte im Namen der Gesellschaft gegen die Enteignung oder wegen unzureichender Entschädigung vorgehen.

Einzelne Aktionäre: Sie könnten ihre eigenen Rechte verfolgen, etwa wenn sie unmittelbar in ihren Aktionärsrechten verletzt werden. Sie können aber nicht automatisch für sämtliche Schäden der Gesellschaft klagen.

Der Aufsichtsrat bzw. einzelne Direktoren: Sie könnten je nach Zuständigkeit und Vertretungsregelung Schritte einleiten oder auf eine Klage der Gesellschaft hinwirken.

Internationale Schiedsverfahren: Diese wären nur möglich, wenn eine passende Rechtsgrundlage besteht, beispielsweise ein anwendbarer Investitionsschutzvertrag oder eine entsprechende Vereinbarung.

Die Verfassung Papua-Neuguineas sieht in Abschnitt 53 grundsätzlich Schutz vor ungerechtfertigter Eigentumsentziehung und eine angemessene Entschädigung vor. Ob und wie das im konkreten Fall durchsetzbar ist, hängt von der Art der Enteignung und den betroffenen Rechten ab.

Eine entscheidende Rückfrage: Meinen Sie eine mögliche Enteignung der Bougainville Copper Limited durch die Regierung Papua-Neuguineas oder durch die Autonome Regierung Bougainvilles? Davon hängt ab, welche konkreten Klagewege und Gerichte infrage kommen.
1. Die konkrete Situation bei Bougainville Copper Limited

Die aktuelle Entwicklung ist wichtig: Es geht nicht nur um eine mögliche Enteignung in der Zukunft.

Am 19. Juni 2026 wurde berichtet, dass die Autonome Regierung Bougainvilles (ABG) der BCL die Grundlage für die Wiedererschließung der Panguna-Mine entzogen hat. Nach einer Gesetzesänderung wurden die Rechte aus der bisherigen Explorationslizenz EL01 zugunsten einer 25-jährigen Bergbaulizenz für die Gesellschaft Bougainville Minerals Limited zurückgestellt. BCL prüfte laut Bericht ihre rechtlichen Möglichkeiten.

Das ist rechtlich von einer vollständigen Enteignung der gesamten Aktiengesellschaft zu unterscheiden: Der Entzug oder die Überlagerung einer Bergbaulizenz bedeutet nicht automatisch, dass sämtliche Vermögenswerte der BCL enteignet wurden. Es kann aber einen erheblichen Eingriff in ihre wirtschaftlichen Rechte darstellen.

2. Wer könnte konkret klagen?

A. Bougainville Copper Limited selbst

Der Vorstand bzw. die vertretungsbefugten Direktoren könnten im Namen der BCL ein Verfahren anstrengen. Infrage kämen insbesondere eine gerichtliche Überprüfung des Gesetzes oder der Behördenentscheidung und gegebenenfalls ein Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz. BCL hatte bereits 2018 gegen eine Lizenzentscheidung der ABG ein Verfahren vor dem National Court von Papua-Neuguinea eingeleitet. Dieses Verfahren wurde 2024 nach der Einigung über die Lizenzverlängerung beendet.

B. Aktionäre der BCL

Aktionäre könnten klagen, wenn sie selbst in ihren Rechten verletzt werden oder das jeweilige Gesellschaftsrecht eine Klage im Namen der Gesellschaft zulässt. Ein Aktionär kann aber nicht einfach den gesamten Unternehmensschaden als persönlichen Schaden einklagen.

C. Internationale Verfahren

Ein internationales Schiedsverfahren wäre nur bei einer passenden rechtlichen Grundlage möglich. Allein die Tatsache, dass BCL an der australischen Börse notiert ist, begründet noch keinen internationalen Entschädigungsanspruch.

3. Wer kontrolliert BCL als Aktionär?

Die Regierung Bougainvilles und die Bevölkerung erhielten 2025 zusammen rund 72,9 % der BCL-Aktien. Damit besitzen sie die Mehrheit der Gesellschaft.

Das führt zu einer wichtigen Frage: Wenn die Regierung, die die Lizenzentscheidung getroffen hat, zugleich die Mehrheit der Aktien hält, können sich Interessenkonflikte zwischen staatlichen Interessen und den Interessen der Gesellschaft ergeben. Die Mehrheitsbeteiligung nimmt der BCL aber nicht automatisch das Recht, ihre eigenen Unternehmensinteressen gerichtlich zu verfolgen.

4. Meine entscheidende Einschätzung

Der rechtlich wichtigste Ansatzpunkt wäre zunächst, prüfen zu lassen, ob das neue Bergbaugesetz und die Vergabe der 25-jährigen Lizenz an Bougainville Minerals Limited rechtmäßig sind und ob dadurch bestehende Rechte der BCL verletzt wurden.

Um zu beurteilen, wer eine Klage gegen wen erheben kann, müsste man insbesondere das Bougainville Mining (Amendment) Act 2026, die Lizenzbedingungen und die Gesellschaftsunterlagen der BCL untersuchen.

Die entscheidende Unterscheidung lautet: Soll die BCL selbst gegen die Regierung Bougainvilles klagen, oder wollen einzelne Minderheitsaktionäre gegen die Regierung bzw. gegen die Verantwortlichen der BCL vorgehen? Für diese beiden Fälle gelten unterschiedliche Voraussetzungen.
Bei der Bougainville Copper Limited (BCL) muss man zwei grundsätzlich unterschiedliche Klagewege unterscheiden: eine Klage der Gesellschaft selbst und eine Klage einzelner Aktionäre. Ein dritter Fall ist die Klage gegen die Direktoren, wenn diese die Interessen der Gesellschaft nicht ausreichend schützen.

1. Die drei Möglichkeiten im Vergleich

2. Klage der BCL gegen die Regierung Bougainvilles

Die BCL müsste im Wesentlichen folgende Voraussetzungen erfüllen:

Eigene Rechtsposition: Sie müsste darlegen, welche Rechte ihr zustanden, beispielsweise aus der Explorationslizenz EL01 oder aus anderen rechtlich geschützten Ansprüchen.

Rechtswidriger Eingriff: Sie müsste begründen, warum die Aussetzung ihrer Lizenzrechte oder deren Unterordnung unter die neue Bergbaulizenz rechtswidrig ist.

Zuständiges Gericht: Es müsste geklärt werden, ob die Klage vor dem zuständigen Gericht Bougainvilles oder vor einem Gericht Papua-Neuguineas erhoben werden muss.

Passender Rechtsbehelf: Je nach Sachlage könnte sie die Aufhebung einer Entscheidung, eine einstweilige Verfügung oder Schadenersatz anstreben.

Die BCL teilte am 1. Juli 2026 mit, dass sie ein unabhängiges Ausschussgremium aus Direktoren einrichten wolle, um die rechtlichen und strategischen Schritte zu prüfen.

3. Klage einzelner Minderheitsaktionäre

Hier ist die Rechtslage besonders interessant. Nach § 143 des Companies Act 1997 von Papua-Neuguinea kann ein Aktionär oder Direktor beim Gericht die Erlaubnis beantragen, ein Verfahren im Namen der Gesellschaft zu führen.

Das Gericht berücksichtigt dabei unter anderem:

ob die Klage Aussicht auf Erfolg hat;

ob die zu erwartenden Kosten im Verhältnis zum möglichen Ergebnis stehen;

ob die Gesellschaft selbst bereits Schritte unternommen hat;

ob die Klage im Interesse der Gesellschaft liegt.

Eine solche Klage kann insbesondere zugelassen werden, wenn die Gesellschaft nicht selbst angemessen vorgeht oder es im Gesellschaftsinteresse nicht sinnvoll wäre, die Entscheidung allein den Direktoren oder der Gesamtheit der Aktionäre zu überlassen.

Das bedeutet: Ein Minderheitsaktionär muss nicht zwingend die Mehrheit der Aktien besitzen, um ein Verfahren im Interesse der BCL anzustoßen. Er muss aber die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen und die gerichtliche Genehmigung erhalten.

4. Können Aktionäre gegen die Direktoren vorgehen?

Ja, unter bestimmten Voraussetzungen. Dafür müsste beispielsweise nachgewiesen werden, dass Direktoren gesetzliche Pflichten verletzt haben, einen Interessenkonflikt nicht ordnungsgemäß behandelt haben oder der Gesellschaft einen zurechenbaren Schaden zugefügt haben.

Dass die Direktoren nicht klagen oder eine bestimmte Strategie wählen, reicht allein noch nicht aus. Sie dürfen grundsätzlich unternehmerische Entscheidungen treffen; entscheidend ist, ob sie dabei ihre gesetzlichen Pflichten einhalten.

Bei BCL ist zusätzlich relevant, dass die Autonome Regierung Bougainvilles und die Bevölkerung zusammen rund 72,9 % der Aktien kontrollieren. Die Regierung tritt somit sowohl als Regulierungsbehörde als auch als Mehrheitsaktionär auf. Das ist ein möglicher Interessenkonflikt, aber für sich allein noch kein Beweis für eine Pflichtverletzung.

5. Was wäre in diesem Fall der entscheidende Punkt?

Ein Minderheitsaktionär könnte versuchen, eine Klage im Namen der BCL zu ermöglichen, falls die Gesellschaft ihre Rechte nicht ausreichend verteidigt. Er müsste dafür nicht beweisen, dass die gesamte Enteignung bereits rechtswidrig festgestellt wurde; er müsste aber die gesetzlichen Voraussetzungen für die Zulassung der Klage erfüllen.

Für eine konkrete Beurteilung wären vor allem drei Fragen entscheidend:

Ist die neue Bergbaulizenz rechtmäßig erteilt worden?

Welche Ansprüche hat BCL aus der bisherigen Lizenz und dem neuen Gesetz?

Hat der unabhängige Ausschuss der BCL tatsächlich eine Klage beschlossen oder sich dagegen entschieden?

Die letzte Frage ist derzeit besonders wichtig: Aus der Mitteilung vom 1. Juli 2026 ergibt sich zunächst nur, dass die rechtlichen Möglichkeiten geprüft werden sollten – nicht, dass bereits eine Klage eingebracht wurde.


Die Diskussion der Freunde von Bougainville ist eröffnet !!!!!!!!!!!
Antworten
Babar_Rüssel.:

Einschätzungen

2
14.10.26 11:02
1) Wir sollten es einschätzen. Irgendwann muss das IBC eine Entscheidung treffen. Die Überprüfung solcher möglichen Klagen wird auch etwas dauern, aber sowas sollte keine 6 Monate benötigen.

2) Bei den KI-Recherchen wurde der Bruch über die EL-01 Vereinbarung noch nicht eingepreist. Sowas kann das Bild über das Verhalten des ABG nochmal verändern.

3) Eine weitere Sache, die Taunus Capital Management AG möchte meine Aktien für 2,5 Cent kaufen. Auch 2,5 Cent pro Aktie ist Geld, das keiner verschenkt. Das Angebot hat auch Aussagekraft, irgendwas versprechen die sich dabei.  
Antworten
antares0650:

Angebot

 
14.10.26 17:28
wie seriös kann das sein?
www.taunus-capital.de/kaufangebote
2016????
Antworten
nekro:

ASX News

 
14.10.26 21:14
half yearly eingereicht
Mein  MULTIBAGGER Favorit BOC ;-)))))
Antworten
dagobertlchen:

nekro

 
16.10.26 16:10
Tja, war wohl nichts.
Antworten
logho:

Handel ASX

 
20.10.26 17:35
Ich erwarte in Kürze die Wiederaufnahme des Handels in Sydney...
Antworten
dagobertlchen:

logho

 
20.10.26 18:38
Mit welcher Begründung?
Antworten
wf_nirvana:

Dago

 
21.10.26 07:38
”logho
Mit welcher Begründung?
dagobertlchen, 20.10.26 18:38
Was ist der Hintergrund deiner Frage?  
Antworten
dagobertlchen:

wf Nirwana

 
21.10.26 08:32
Warum sollte demnächst der Handel wieder aufgenommen werden?
Antworten
nekro:

Musingku

 
21.10.26 15:54
fter defrauding victims of tens of millions in a 1990s pyramid scheme, Noah Musingku spent decades ruling an armed, breakaway pseudo-state in Papua New Guinea. He died earlier this month.
Mein  MULTIBAGGER Favorit BOC ;-)))))
Antworten
logho:

ASX

 
26.10.26 07:36
asx.api.cmfyapp.com/asx-research/1.0/file/...&v=undefined
Antworten
logho:

Übersetzung

4
26.10.26 07:45
Antrag auf Wiederaufnahme des Börsenhandels mit BOC-Wertpapieren
Bougainville Copper Limited (ASX: BOC) (das „Unternehmen“) beantragt die Wiederaufnahme des Börsenhandels an der ASX.
Der Handel mit BOC-Wertpapieren wurde am Dienstag, dem 1. September 2026, gemäß Notierungsregel 17.5 (Listing Rule 17.5) ausgesetzt, da der Halbjahresbericht (Appendix 4D) für den am 30. Juni 2026 endenden Zeitraum nicht bis zum 31. August 2026 eingereicht worden war. Das Unternehmen hat den Halbjahresbericht am 14. Oktober 2026 nachgereicht.
BOC räumt ein, dass bereits zuvor der vorläufige Jahresabschluss für 2025 (Appendix 4E) – fällig am 27. Februar 2026 – sowie der geprüfte Jahresbericht für das am 31. Dezember 2025 endende Geschäftsjahr – fällig am 31. März 2026 – verspätet eingereicht wurden. Eine Reihe außergewöhnlicher Ereignisse beeinträchtigte den Geschäftsbetrieb des Unternehmens, darunter:Veränderungen im Führungspersonal, die zu einem Verlust an Kapazitäten und institutionellem Wissen in kritischen Phasen führten.
Der Rücktritt des erst kurz zuvor bestellten externen Abschlussprüfers im Mai 2026 sowie die anschließende Suche nach einem Nachfolger – und das zu einem Zeitpunkt, der sehr nah am Ende des Halbjahres lag.
Unsicherheiten in Bezug auf folgende Punkte:
- Die abrupte Beendigung des Prozesses zur strategischen Partnerschaft im Februar 2026, nachdem die Autonome Regierung von Bougainville mitgeteilt hatte, dass sie einen selbst gewählten Entwicklungspartner bevorzuge; sowie

- die im Juni 2026 erfolgte Aussetzung und Nachrangstellung der Explorationslizenz (Exploration Licence, EL) infolge der Verabschiedung des „Bougainville Mining (Amendment) Act 2026“ und der Erteilung einer großflächigen Bergbaulizenz an Bougainville Minerals Limited für dasselbe Gebiet, das zuvor von der Explorationslizenz EL01 abgedeckt war.
Das Unternehmen erkennt an, dass diese Ereignisse die erneute verspätete Einreichung von Unterlagen nicht rechtfertigen und unterstreichen, dass robustere Systeme und Kontrollmechanismen erforderlich sind. Nach den im Laufe des Jahres 2026 festgestellten Problemen hat das Unternehmen die folgenden bestehenden Systeme und Verfahren überprüft und gestärkt:
- Erstellung monatlicher Einnahmen- und Ausgabenberichte, Bilanzen sowie Kapitalflussrechnungen,
- Erstellung und Überprüfung von Bilanzabstimmungskonten,
- Erstellung vierteljährlicher Einnahmen- und Ausgabenberichte, Bilanzen und Kapitalflussrechnungen, die dem Prüfungs- und Risikoausschuss (Audit and Risk Committee) zur Vorlage beim Verwaltungsrat (Board) übermittelt werden,
- Einführung eines zentralen Compliance-Kalenders, in dem sämtliche regelmäßigen und anlassbezogenen Offenlegungspflichten gegenüber der ASX (einschließlich der vierteljährlichen, halbjährlichen und jährlichen Berichtspflichten) erfasst sind; dieser Kalender liegt in der Verantwortung des Unternehmenssekretärs (Company Secretary), der ihn aktiv pflegt.
Das Unternehmen hat Vertretungspersonal für die Einhaltung der ASX-Fristen benannt, um eine kontinuierliche Überwachung auch in Zeiten zu gewährleisten, in denen die primär zuständigen Mitarbeiter nicht verfügbar oder anderweitig gebunden sind.
- Der Prüfungs- und Risikoausschuss des Verwaltungsrats hat ab dem letzten Quartal damit begonnen, die Einhaltung der regelmäßigen ASX-Berichtspflichten vierteljährlich als festen Tagesordnungspunkt zu überprüfen.
Bougainville Copper Limited bestätigt, dass das Unternehmen infolge der oben genannten Überprüfung nun über angemessene Vorkehrungen verfügt, um die laufenden Berichtspflichten zu erfüllen.
Im Übrigen bestätigt das Unternehmen, dass es die ASX-Börsenzulassungsregeln (ASX Listing Rules) einhält.
Zur Veröffentlichung freigegeben durch den Verwaltungsrat.
Antworten
nekro:

Reinstatement to Quotation

 
27.10.26 00:03
bid/ask 16
Mein  MULTIBAGGER Favorit BOC ;-)))))
Antworten
dagobertlchen:

Kurs

 
27.10.26 09:34
Warum der starke Kursverlust nach Wiederaufnahme des Handels?
Antworten
LOFP:

weil das OB leer ist

 
27.10.26 14:40
aktuell will niemand kaufen und einige wollen mit aller Macht raus.
es braucht weitere Erkenntnisse und aktuell ist die AKtie nicht mehr wert, als das Cash auf dem Konto.
Antworten
dagobertlchen:

LOFP

 
27.10.26 16:22
Klingt schlüssig. Dann hoffen wir mal, dass bei der Lizenzvergabe das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.
Antworten
Babar_Rüssel.:

Wasserstandsmeldung und Einordnungen

 
31.10.26 03:11
Hallo liebe und leidgeprüfte Bocianer,

das IBC geht also in die nächste Phase ihrer Prüfung. Bougainville Copper holt nach Empfehlungen des unabhängigen Board-Komitees weiteren Rechtsrat zum EL01-Konflikt ein (siehe www.kapitalmarktexperten.de/...er-aktie-rechtsstreit-poker/). Das bedeutet, die erste Instanz der Prüfung ist durch.

Wahrscheinlich liegt die Herausforderung am den vielen verschiedenen Punkten, die dubios abgelaufen sind. Die Einzelheiten fasse ich kurz zusammen, weil Ihr fast alles davon kennt, die rechtliche Gültigkeit des Gesetzes, Verletzung bestehender und zugesicherter Rechte und der Präzedenzfall (2018 - 2024). Der Korruptionsskandal wird da auch in die Argumentation einfließen, über die BCL hinaus gab es Warnungen von Richard Maru (Minister für internationalen Handel und Investitionen), das die LMEL weder die technischen noch die finanziellen Ressourcen haben für die Panguna Mine. Das ist ein Bruch der Compliance und der behördlichen Beratung (Ignored Advice). Darüber hinaus ist das eine Sittenwidrigkeit und ein Verfahrensmissbrauch, Toroama hat einen exklusiven Deal ohne Bieterverfahren durchgedrückt.

Jetzt sind es mehr Informationen geworden als ich zusammenfassen wollte. Am 24. November soll in Port Moresby über die Unabhängigkeit von Bougainville abgestimmt werden. Vielleicht wird der Termin diesmal nicht verschoben, vor dieser Debatte sollte Toroama sich warm anziehen. Da kann einiges vorgeworfen werden. Die Argumente der Politiker könnt Ihr euch selbst ausmalen, zurzeit ist da eine große Angriffsfläche.

Ishmael Toroama kann das Problem nicht aussitzen.

Jetzt interessieren mich Eure Argumente. Bitte keine Fragen schreiben, die ins Obsolete führen, zum Beispiel "Was bedeutet....Müsli".  
(Verkleinert auf 82%) vergrößern
Trading Bougainville Copper (ADRs) 867948 1531298
Antworten
Schwerdti:

....

 
31.10.26 15:08
Die erneute Einholung von Rechtsrat ist ein klares Signal: BCL behandelt den EL01-Konflikt nicht als erledigt, sondern als rechtlich und strategisch ernste Angelegenheit.
Die Kernpunkte bleiben: Aussetzung und Unterordnung von EL01, mögliche Verletzung bestehender Rechte und Zusagen, ein offenbar exklusiver Weg ohne sauberes Bieterverfahren sowie Warnungen von Minister Maru, die angeblich ignoriert wurden. Dazu kommen Zweifel an der technischen und finanziellen Leistungsfähigkeit von LMEL.
Vor dem 24. November wird das politisch noch empfindlicher: Panguna gilt als zentraler Baustein für Bougainvilles wirtschaftliche Eigenständigkeit. Wenn genau dort Verfahren, Transparenz und Rechtsstaatlichkeit infrage stehen, hat Toroama eine erhebliche Angriffsfläche groß wie ein Scheunentor – und wie schon gesagt "aussitzen ist nicht ".  
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