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Deutschland zieht auch Personal der Botschaft im Irak ab

NIKOSIA (dpa-AFX) - Die Bundesregierung hat wegen des Iran-Kriegs auch das Personal der deutschen Botschaft in der irakischen Hauptstadt Bagdad abgezogen und vorübergehend außer Landes gebracht. Außenminister Johann Wadephul (CDU) sagte in der zyprischen Hauptstadt Nikosia nach einem Telefonat mit seinem US-Kollegen Marco Rubio, er habe diesem auch für die US-Unterstützung bei der Ausreise des deutschen Botschaftspersonals aus Bagdad gedankt.

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Am Samstag hatte das Auswärtige Amt bereits das Personal der deutschen Botschaft in der iranischen Hauptstadt Teheran nach erneut schweren Angriffen der USA und Israels vorübergehend im Ausland in Sicherheit gebracht.

AA: Erreichbarkeit der Botschaft im Irak weiterhin gewährleistet

Aus dem Auswärtigen Amt hieß es nun, man habe mit Blick auf die Sicherheit der Auslandsvertretungen weitere Maßnahmen zum Schutz des Personals in Bagdad ergriffen. "Die Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat Priorität und wird daher ständig im Krisenstab der Bundesregierung thematisiert." Die Erreichbarkeit der Botschaft sei gewährleistet. Die Rechts- und Konsularabteilung der Vertretung in Bagdad habe wegen der angespannten Sicherheitslage seit längerem nur noch stark eingeschränkt arbeiten können.

Wadephul in Rubio-Telefonat: Sorge vor wirtschaftlichen Folgen

Der Bundesaußenminister erklärte, er habe am Abend mit seinem US-Kollegen Rubio in einem Telefonat über die Situation im Nahen und Mittleren Osten gesprochen. Man sei sich insbesondere einig gewesen, "dass Irans wahllose Angriffe auf Länder der Region zutiefst zu verurteilen sind und von Iran sofort eingestellt werden müssen". Es sei sowohl die Sicherheit Israels als auch die Sicherheit der Partner in der Region bedroht. Gleichzeitig bestehe Sorge in Bezug auf die wirtschaftlichen Folgen einer langfristigen Auseinandersetzung./bk/DP/mis

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