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Steinhoff Informationsforum


Beiträge: 89.343
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Steinhoff Int. Hol. kein aktueller Kurs verfügbar
 
H731400:

Nochmal

 
17.12.22 11:40
Monate oder Jahre später nachdem der Kurs bei 1-2 Cent rumhampelt wird es ein Angebot geben da es natürlich völliger Schwachsinn ist SH weiter an der Börse zuführen. D.h. Ihr bekommt dann den Durchschnittskurs der letzten 6 Monate geboten. Keinen Cent werden die Hedgefonds euch schenken. D.h. Ihr bekommt am Ende 2-3 Cent für 20% eurer Aktien. Für mich kommt das einem Totalverlust gleich. Jeder der letzte Woche zwischen 5—9 Cent verkauft hat, hat noch etwas wenigstens gerettet. Wenn die 95% der Aktien dann haben irgendwann geht das Ding von der Börse. Die restlichen 5% werden ihre Anteile eventuell nie wieder los bekommen bzw Ihre Verluste mit anderen Gewinnen verrechnen.

Viele kapieren das aber noch nicht.

Denkt dran es gibt wichtigere Dinge im Leben als Geld.

Die Leute die auf Kredit hier gezockt haben tun mir besonders leid. Lernt draus  
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harry74nrw:

Was gibt es da nicht zu verstehen?

 
17.12.22 11:40
www.wiwo.de/unternehmen/handel/...f-uebernehmen/28870106.html


Unternehmen wird überleben
Investmentcase der Gläubiger übernimmt
Aktionäre gehen leer aus
Der oben geschriebene Beitrag spiegelt meine heutige Meinung
Antworten
H731400:

Silver

 
17.12.22 11:41
3 Cent für alle Aktien ist deutlich besser als 3 Cent für nur 20% der Aktien.  
Antworten
isostar100:

#bullishbaer

2
17.12.22 11:43
es ist gegen die kleineren gläubiger gerichtet. die 16 grössten gläubiger haben sich mit steinhoff grob geeinigt und die kleineren sollen ausbezahlt und aus dem cva geworfen werden. und wenn sie das schnell machen, bekommen sie noch ein zückerchen drauf mit der early bird fee.

wirklich gut für uns aktionäre ist es deswegen nicht, aber vielleicht, ich sage vielleicht, ist es nicht ganz so übel wie es jetzt aussieht.

ich persönlich warte erstmal ab, ob ein debt/equity swap teil des vorschlages ist.
mit swap okay, ohne swap...buuh.
Antworten
Mer stonn zo .:

meine persönliche Sicht

4
17.12.22 11:50
nachdem sich meine Schockstarre so langsam gelöst hat, für mich steht hier wirklich finanziell sehr, sehr viel auf dem Spiel, beginne ich wieder klarer zu denken;

die Meinungen der Longies reichen hier von totaler Kapitulation- rette sich wer kann und panikartigem Verkauf, bis zu jetzt erst  -recht Trotzhaltung -und weiteren Zukäufen! Ich kann das sehr gut nachvollziehen und fühle mit allen Aktionären mit;

Auch ich bin hin und hergerissen, habe aber bislang nur wenige 100k meiner gewaltigen Position verkauft;

Als man sich vor 5 Jahren in die totale Abhängigkeit dieser Geldhyänen begeben musste, um die vorprogrammierte Insolvenz zu verhindern, hat man dies seitens des Managements sicher nicht freiwillig getan; es gab aber wohl damals keine andere Möglichkeit; die Zeit drängte.
Nach der erfolgreichen Bewältigung von step 1/2, wurde ja der Rettungsplan weiter verfolgt . Die politische und wirtschaftliche Großwetterlage haben den vorher als leichter beschrieben Step 3  extrem erschwert und der erfolgreichen Bewältigung des Steps einen deutlichen Strich durch die Rechnung gemacht;

viele hier geben dem Management in ihrer derzeitigen  emotionalen Verfassung eine große Schuld; das kann ich nachvollziehen, habe aber eine andere Meinung!

ich denke, das Management hat die kriminelle Geldgier dieser Hedgefonds  unterschätzt; Es handelt sich hier um ein klares Diktat der HFs, mit vernichtenden Konditionen;
Dieses Friss oder stirb -Angebot liegt Steinhoff sicher schon länger auf dem Tisch; Für diesen Deal der HFs benötigt man keine 11 Monate; es wurde nicht verhandelt sondern diktiert,

Für mich sieht es eher so aus, als habe das Management in den vergangenen Monaten händeringend nach einer akzeptablerern Alternativlösung gesucht, was bis heute aufgrund der derzeitigen Gesamtsituation kein Ergebnis erbracht hat;
So verstehe ich diese schwammigen unklaren Meldungen am Mittwoch eher als letzten Hilferuf in der verzweifelten Lage - die Zeit läuft davon- sich evtl doch noch aus dieser ausweglosen Umklammerung der HFs zu befreien!
Es gab ja seitens des Managements auch immer mal klare Aussagen, dass man auch aus Sicht der Aktionäre eine befriedigende Lösung präsentieren wolle; das hielte ich für glaubhaft.
Auch wenn klar sein dürfte, dass wir Aktionäre hier keine Priorität besitzen.
Ganz alleine das Verhindern der Insolvenz steht hier im Vordergrund, und die wollen alle Seiten verhindern, das ist Fakt,  sonst hätten  sich alle Beteiligten die letzten 5 Jahre sparen können!
Es bleibt die Frage, wie es jetzt weitergeht! Viele hier präsentierte Szenarien sind interressant und nachvollziehbar, aber bleiben angesichts der dürftigen Nachrichtenlage nur Theorie!

Sollte der Deal tatsächlich zustande kommen, weiß bislang niemand für uns was unter dem Strich dabei bleibt; ich befürchte, viel wird es nicht sein! aber evtl. doch mehr als die jetzigen 2,5 cent;

es bleibt spannend- auch wenn ich mir eine andere Art der Spannung erhofft hätte!

Antworten
Martin Sp.:

Newson

8
17.12.22 11:51
Warum sollte ich nicht relaxt sein ?

Sehe es doch einmal so : Da sind Gläubiger, die wollen neben 10 % Zinsen in den nächsten drei Jahren UNBEDINGT auch noch 80 % der

gesamten Firma haben, von der wir ja letztendlich allesamt Aktionäre sind. Also müssen diese Aktien, bzw. Stimmrechte doch recht

interessant, bzw. wertvoll sein. Denn ansonsten hätten die Gläubiger ja auch sagen können :

Uns reichen die 10 % auf Grund der wirtschaftlichen Lage nicht ( warum eigentlich nicht ), und wir wollen jetzt 12 oder 14 % Zinsen haben.

Aber genau das machen sie eben nicht. Und dies ist schon lange in Vorbereitung ( siehe das monatelange Dirigieren des Kurses ) gewesen.

Und durch diese halbvollständige, und bedrohende Mitteilung ( ah nee, dass war ja nur ein Vorschlag !!! tssss. ) seitens Steinhoff ( und ich

dachte immer ein Management arbeitet für, und nicht gegen seine Aktionäre ) bekommen die mich hier ganz bestimmt nicht herausgedrängt.

Dafür sollen die sich andere Angsthasen aussuchen.

Ein Fußballspiel dauert halt auch 90 Minuten. Und manchmal gibt es auch eine Verlängerung. Und eine Verlängerung der Verlängerung.

Und erst DANN, wenn abgepfiffen wird, ist das Spiel auch ( vielleicht ) zu Ende.

Also ist doch noch genug Zeit, um sich alles ganz relaxt anzuschauen und in aller Ruhe, jeder für sich selber, die hoffentlich richtige

Entscheidung zu treffen. Es wird hier mit Sicherheit noch einige Meldungen, Klagen u.s.w. vor der HV geben. Und dann schauen wir einmal, wie

sich dann so die Gemengelage darstellt.

Panik und Hetze, und dass noch bei unvollständigen Gegebenheiten, sind an der Börse halt immer ein schlechter Ratgeber !

Relaxte Grüße

M.



Antworten
silverfreaky:

Was für fragwürdige Gestalten sich hier rumtreiben

3
17.12.22 11:52
sieht man ja auch das Tschäff sich nicht meldet.Selbst der "Verleger" von diesem Forum hat sich noch nicht gemeldet.
Antworten
Max0402:

Niederländisches Recht

 
17.12.22 11:56
Die Frage die sich stellt, wie sieht es bei einer Insolvenz nach niederländischem Recht aus.
Vielleicht gibt es ja hier Juristen die sich mit der Materie auskennen und dieses einmal näher erläutern.
Antworten
bullisch Baer:

Manche denken halt erst nach

 
17.12.22 11:58
bevor sie etwas posten ;-)

außerdem kann man ja nicht wirklich etwas herauslesen aus dieser wirren Meldung. Sinnlose Spekulationen gibt es schon genug. Auch meine eigene ist zwar begründet, aber lässt sich nicht belegen.

Wenn weitere, und dann klarere Meldungen kommen, werden sich die Profis schon noch äußern.
Antworten
isostar100:

swap - ja oder nein?

 
17.12.22 12:01
für mich die entscheidende frage, ob hier ein debt equity swap teil des plans ist.

- bei der matress-sanierung hat sich steinhoff mit den gläubigern auf einen swap geeinigt, schulden gegen rund 50% an der firma.
- so ein swap ist in der angelsächsischen businesskultur standard, teil des scheme of arrangements.


zitat wikipedia: "Im britischen Common Law ist der Debt Equity Swap eine gebräuchliche Restrukturierungsmaßnahme innerhalb des Scheme of Arrangement. "
de.wikipedia.org/wiki/Schuldenbeteiligungstausch
Antworten
Lulumann:

Kölle Alaf

3
17.12.22 12:01
So nun ist ein bisschen Ruhe eingekehrt und
wir können die unvollständigen Informationen
von SH versuchen einzuordnen.
Die Situation ist völlig verwirrend von SH
so gewollt, da sie die Gläubiger vor die Wahl
stellen. Nach Niederländischem Gesetz wird
die drohende Insolvenz sehr detailliert aufgearbeitet und dann werden sie die Wucher
Zinsen der Gläubiger Auseinandernehmen, so wie Bulle &Bär es richtig erklärte hat .
Hier ist noch gar nichts entschieden und wir klein Anleger können uns zusammen tun und
eine Anwaltskanzlei mit unseren Klagen wegen
Insolvenz Verschleppung nach Deutschem Recht vor den Kadi ziehen bzw. vor der BaFin.
Antworten
Helmut84:

Mein letztes Posting zu Steinhoff

14
17.12.22 12:02
Was war das für eine Zeit.

Es war eine spannende und aufregende Zeit. Kann mich noch gut erinnern wo ich 2017 meine erste Steinhoff Aktie gekauft hatte. Und damals auch extra im Ariva Forum angemeldet und sehr oft zu Steinhoff geschrieben und hatte mir da auch einen gewissen Namen aufgebaut. Bekannt war ich eher für kritische Kommentare. Steinhoff ist die einzige Aktie wo ich bisher in einem Excel alle meine Trades eingetragen hatte. Ich habe in Summe 72 Trades bei der Aktie gekauft. Ich habe sehr oft gekauft und verkauft. Teilweise viel zu früh verkauft teilweise aber auch ein richtig gutes Händchen gehabt. In der Spitze hatte ich 11.500 Euro investiert. Mehr aber auch nicht weil Steinhoff war immer ein absolutes Risiko Investment. Ende 2019 zum Höhepunkt hatte ich 128.500 Aktien zu genau 0,09. Wo ich dann gemerkt habe das es durch die Corona Krise keine so schnellen Fortschritte bei der Neuausrichtung mehr geben wird habe ich dann nicht mehr gekauft und über mehrere Tranchen verkauft. Im Nachhinein da teilweise zu viel zu schlechten Kursen. In Summe hatte ich im Jahr 2022 im Schnitt nur zu 0,093 verkauft. Ich war dann überrascht wie gut Steinhoff dann eigentlich durch die Corona Krise gekommen ist. Ich hatte dann Ende 2020 noch 33.333 Aktien. 2021 wo die starke Rally gekommen ist hatte ich dann zu deutlich besseren Kursen verkauft (Schnitt zu 0,16). Ende 2021 hatte ich dann noch 8.333 Stück. Meine Gewinne davor waren zumindest so hoch das diese Stücke dann quasi gratis waren. Das Ziel war dann diese Aktie einfach auf Ewig im Depot liegen zu lassen weil falls der Kurse stärker steigt ich dann weiterhin investiert bin und mich freue plus auch als Erinnerung an die wahnsinnig aufregende Zeit mit Steinhoff. Alleine was ich Stunden in diesem Forum verbracht habe. Ich muss sagen zu 100% war ich von Steinhoff ab 2020 aber nicht mehr überzeugt weil ich das Thema 10 Mrd. Schulden 10% Zinsen super kritisch gesehen habe. Jeder Monat der vergeht ohne das eine Lösung bei Step 3 gibt ist ein verlorener Monat. Ich war echt beeindruckend vom Turnaround bei Matress, Entwicklung bei Pepco und Pepkor. Trotzdem werden alle operativen Fortschritte bei 1 Mrd. Zinsen im Jahr förmlich aufgefressen. 2022 ist dann aber etwas eingetreten was meine Einstellung zu Steinhoff massiv verändert hat. Die Russland Krise in Verbindung mit den steigenden Zinsen. Auf einmal haben Dax Konzerne bis zu 5% Zinsen gezahlt für neue Finanzierungen. Aktienkurse von Pepco und Pepkor sind massiv eingebrochen und alle Firmen die hohe Schulden haben bzw. Verluste machen (zb: Tech Aktien, Steinhoff ..) sind massiv negativ eingestuft worden. Habe dann im Juni 2022 meine letzten Steinhoff Aktien zu 0,168 verkauft. War irgendwie ein trauriger Moment da ich einige Monate davor ja noch den Plan hatte Steinhoff für immer zu halten. Ich habe mir aber gedacht Steinhoff hat 10 Mrd. Schulden und zahlt 10% Zinsen, das günstige Zinsniveau ist verschwunden. Wenn Dax Konzerne bis zu 5% Zinsen zahlen. Meine Firma hatte auf einmal Schwierigkeiten bei der Geldaufnahme am Kapitalmarkt. Da habe ich mir gedacht wie soll das Steinhoff schaffen Step 3 zu attraktiven Konditionen abzuschließen. Ich konnte mir nicht erklären wie und habe dann verkauft. Zu einem Freund von mir der stark in Steinhoff investiert ist (seine größte Depot Position der nie verkauft hatte) habe ich gesagt ich denke du solltest auch verkaufen. Er hat gemeint er will nicht verkaufen. Habe dann zu ihm gesagt glaubst du Steinhoff kann bei diesem Umfeld das ganze irgendwie positiv abschließen. Vermutlich nicht hat er gemeint. Er will aber trotzdem drinnen bleiben weil es könnte ja sein das die Aktie trotzdem steigt und bei 0,3 Euro war er ja auch schon sehr stark im Plus. Er ist heute immer noch in der Aktie investiert. Was ich bei Steinhoff als super negativ empfunden habe das ich oft massiv angegangen wurde weil ich eher eine kritische Meinung zu Steinhoff hatte. Ich finde es gut wenn Leute unterschiedliche Meinungen haben aber ein Problem von diesem Forum war und auch der Facebook Gruppe das man nicht in der Lage war sich vernünftig mit kritischen Kommentaren auseinander zu setzen. Ich wurde in der Facebook Gruppe geächtet weil ich ein Posting veröffentlicht hatte wo ich der Meinung war das es Steinhoff nicht schaffen kann ohne eine Kapitalerhöhung durchzuführen. Es daher zu einer massiven Verwässerung der Aktionäre kommen kann. Mein Posting wurde gelöscht und ich wurde verwahrt weil ich ein Unruhestifter Bin. Als blöder Basher wurde ich verleumdet und ich soll mich schleichen. Das war ein Tag wo ich dermaßen traurig und geschockt war das ich eine Zeitlang brauchte um zur Ruhe zu kommen. Es kam mir schon so vor als ob es eine Steinhoff Sekte gibt und alles kritische sofort verpannt werden muss.

Dabei versetzen wir uns in ein neutrale Lage: Steinhoff hatte ein massiv hohes negatives Eigenkapital, hat nur Beteiligungen wo man keinen direkten Zugriff auf die Vermögenswerte wie dem Cash hat also nur über Dividenden oder Beteiligungsverkäufe Rückflüsse erzielen kann. Zusätzlich haben wir ein super schwieriges Umfeld für Refinanzierungen. Wer auf diesen Planeten soll diese Firma im Jahr 2022 refinanzieren ohne das er eine Auflage hat das Eigenkapital muss steigen und die Schulden müssen vorher sinken. Step 3 ohne Debt/Equity Swap oder Kapitalerhöhung war im Jahr 2022 nicht möglich. Das hat man auch an den Aussagen vom Management vernommen. Zuerst war noch das Ziel sich günstiger zu finanzieren danach nur noch eine Laufzeitverlängerung zu bekommen. 10 Mrd. Schulden und 10% Zinsen und dann nur Laufzeitverlängerung. Wenn diese 1 Mrd. zinsen noch weiter läuft dann kann sich das irgendwann nicht mehr ausgehen. Die Vermögenswerte von Steinhoff steigen nicht um 1 Mrd. pro Jahr oder Steinhoff macht keine Mrd. Gewinn vor Zinsen pro Jahr.

Das große Problem am Ende für Steinhoff war das man zu lange gebraucht hatte und alles zu komplex war. Heute 5 Jahre später gibt es noch keinen Abschluss von Step 3. Wäre die Russland Krise 1 Jahr später gekommen oder wäre Steinhoff in der Lage gewesen heute vor 1 Jahr wo auch Kurse von 0,25 Euro waren Step 3 zu vollziehen dann hätte man es schaffen können. Ich denke am Anfang ist Step 2 und 3 parallel gelaufen und man hatte einen konkreten Plan. Dann war das Problem das Step 2 zu lange gedauert hat und Step 3 sich dann auch noch massiv eingetrübt hatte. Dann war es im Jahr 2022 nicht mehr möglich Step 3 zu vollziehen und jetzt musste man langsam reagieren weil die Schulden schon in 6 Monaten fällig sind um eine Insolvenz zu vermeiden.

Was mich jetzt aber doch überrascht hat wie radikal die Maßnahmen waren. Aber Stand heute hat Steinhoff mehr Schulden als Vermögenswerte ist also faktisch pleite und durch die hohen Schulden gibt es auch keine positive Fortbestehungsprognose. Deswegen denke ich mir hatte das Management keine andere Wahl als diese Konditionen zu akzeptieren. Vor 1 Jahr hätte man noch aus einer eher starken Position mit den faktisch null % Zinsen im Hintergrund agieren können. Jetzt war man halt massiv unter Druck. Ein fremder Dritter Partner hätte das nie refinanziert also ging es nur mit den bestehenden Gläubiger. So hart wie es jetzt für die bestehenden Aktionäre klingt. Wenn ich etwas habe das weniger Wert ist also ich Schulden habe und diese Schulden in 6 Monaten fällig sind und aufgrund der Verpfändung der Anteile ich dann alles verliere ist es immer noch besser zukünftig 20% zu besitzen als in 6 Monaten gar nix zu besitzen.  Die Steinhoff Geschichte ist in meinen Meinung beendet. Auch das es keine Börsennotierung mehr gibt ist eine sehr harte Nummer die ich so nicht erwartet habe. Die Gläubiger werden kein Interesse haben das die Minderheitsaktionäre zukünftig was bekommen und wenn man auch was bekommt werden es wohl auch nicht mehr als ein paar Cent sein. Da man die Aktien danach auch nicht mehr handeln kann und man aufgrund der fehlenden Börsennotierung auch keine wirklichen großen News mehr erhalten wird, wird ohnehin alles zukünftig eine super Blackbox werden. Ich denke es wäre das sinnvollste wenn man das Kapital einfach beendet auch wenn es sehr schwer wird (alleine wegen der Steuergutschrift muss man ohnehin einmal verkaufen) und das wichtigste Lessons Learned aus der Geschichte mitnimmt.

Ich war in meinem Leben einmal in einer Aktie überinvestiert (ca. 40-50% von meinem Depot). Und das war Wirecard. Und ich hatte massives Glück im Unglück das ich zu 88 Euro noch rausgekommen bin und mit einem Hebelprodukt dann nach Steuer Gutschrift nur ca. 7-8k verloren hatte.

DIE WICHTIGESTE REGEL MUSS LAUTEN: niemals in einer Aktie überinvestiert zu sein (nicht verliebt zu sein) gerade nicht wenn man ein größeres Depotvolumen hat. Egal wie überzeugt man auch ist. NIEMALS NIEMALS NIEMALS.

DIE ZWEIT WICHTIGESTE REGEL MUSS LAUTEN: Niemals Geld investieren was man in naher Zukunft braucht. NIEMALS NIEMALS NIEMALS

Wenn man alleine diese 2 Regel zukünftig beherrscht wird man in Zukunft deutlich besser unterwegs sein. Und ich spreche nicht von Performance sondern von der allgemeinen Psyche. Es darf niemals passieren das wenn etwas an der Börse passiert das ich ein Problem mit meinem Leben bekomme, mit dem Schlafen … habe. Mein Depot muss so aufgebaut sein das ich auch 1 Jahr nicht ins Depot schauen absolut ruhig schlafen kann mit meinem Depot und negative Entwicklungen an der Börse werden niemals in meinen Alltag rüberschwabben.

Ich habe in meinen 15 Jahren an der Börse schon so viel erlebt bin in der Finanzkrise einmal im Büro am WC am Boden gesessen weil die Verluste so hart waren oder konnte nicht schlafen in der Corona Krise weil ich nicht wusste wie es mit den Aktien und meinem Depot weitergeht. Dann war noch die Wirecard Krise.  Ich habe schon so viel erlebt und gelernt. Und Stand heute bin ich super stark diversifiziert in Aktien und ETF. Habe ein tolles Depot was einiges an Dividenden generiert. Vereinzelt ein paar riskante Aktien aber nirgends stark investiert. Ein Depot mit dem ich mich pudelwohl fühle auch wenn es zu einer neuen Krise kommt. Und auch wenn es sowie diesen Donnerstag einen super negativen Tag gibt (Dax über 3% im Minus, Steinhoff bricht massiv ein) das mein Depot aber nicht wirklich hart treffen wird.





Antworten
gewinnnichtve.:

15.12.

5
17.12.22 12:02
Der 15.12.2022 ist für mich persönlich der schwärzeste Donnerstag meines Lebens gewesen.

Keine Ahnung, ob ich mich jemals davon erholen werde, aber zu 1, 2 oder 3 Cent werde ich meine Aktien nicht verkaufen. Lieber vergammeln sie im Depot.
Antworten
Herr Greif:

Déjà-vu

6
17.12.22 12:06
Ich habe 2012 einen sehr ähnlichen Fall erlebt.

Das Unternehmen war insolvent. Es gab einen Plan, dem die Aktionäre zustimmen konnten. Die Abstimmung erfolgte persönlich durch jeden Aktionär. Die Abstimmungsunterlagen wurden durch die depotführende Bank verteilt.

Der Plan hielt 2 Möglichkeiten bereit:

1. Bei Zustimmung erhalten die Vorzugsaktionäre 75% an einem neu gegründetem Unternehmen und die Stammaktionäre 25%. Ich gehörte zur letzteren Gruppe.

2. Keine Zustimmung bedeutet keinen Anteil.

Ich habe dem Plan zugestimmt.

Die Aktien des insolventen Unternehmens wurden dann im entsprechenden Verhältnis durch die Aktien des neuen Unternehmens ersetzt. Das ging automatisch durch die depotführende Bank.

Diejenigen, die dem Plan nicht zugestimmt hatten, gingen leer aus. Die Stammaktionäre stehen eben bei der Verteilung der Insolvenzmasse am Ende der Fresskette.

Anfangs waren die neuen Anteile nicht handelbar - es gab keine Preisfestsetzung. Dann etwa nach einem guten Jahr - ganz überraschend und anangekündigt - fing München (oder wars die Börse Berlin?) den Handel an. Im Zuge des Wasserfalls (Verteilung der Insovenzmasse) erhöhten sich die Anteile mehrmals.

Hätte ich die Anteile nicht peu à peu verkauft, hätte ich heute, also ca 10 Jahre später, das damals investierte Kapital größtenteils wieder zurück.

Das war ein ähnlicher, nicht gleicher Fall. Ich möchte damit nur sagen, dass so ein Konstrukt einen sehr langen Atem erfordert und es keinesfalls sicher, ob und was da zurückkommt.

Sicher ist für mich, dass wir bei einer Insovenz leer ausgehen.

Ich werde diese Zeit nicht mehr investieren. Ich versuche im Falle eines Anstiegs auszusteigen.


Antworten
bullisch Baer:

Insolvenzrecht in Holland

2
17.12.22 12:09
Quellen:
www gtai de/de/ trade/niederlande/recht/insolvenzrecht-86500
e-justice europa eu/ 110/DE/bankruptcy_and_insolvency_registers?NETHERLANDS&member=1

< Lücken selbst mit Punkten schließen, darf noch nicht ;-)>

In den Niederlanden scheint es den Tatbestand der Insolvenzverschleppung nicht zu geben. Da der Gerichtsstand in den NL ist, kann man diesen Punkt abhaken.
Antworten
Max0402:

Na dann sollen sie ein gutes Angebot machen

2
17.12.22 12:10
um an unsere Aktien zu kommen. Für mich sollte es aber über dem Kurs von Donnerstag liegen.
Meine Anteile werde ich zunächst erstmal halten.
Antworten
Lulumann:

Silver

 
17.12.22 12:10
Ja du hast recht Männlein, wo sind die
Spezialisten die uns permanent alles
versprochen haben und wie toll es ist
wenn Step 3 erledigt ist .
Anfangs war ich auch sehr von SH überzeugt ,
aber mit den Jahren musste ich erkennen , dass
Silver mit seinen Ausführungen recht hatte.
Ich bin auch immer noch dabei , muss aber
auch feststellen, dass ein Verkauf jetzt keinen Sinn ergibt. Ich warte bis es weitere Informationen gibt und die wird es geben müssen, dafür sorgen schon die Adressen die
hier noch investiert sind ,
Antworten
Grish:

Puh

3
17.12.22 12:11
Hier scheinen viele nach 5 Jahren Beziehung mit Steinhoff echt mit der Aktie verheiratet zu sein. Aber wir sind ja alle mündig, von daher hat natürlich jeder das Recht auch noch sein letztes Geld im Casino zu verzocken. Meiner Meinung nach könnt ihr maximal auf einen Dead Cat Bounce hoffen, weil die Shortseller ihre Positionen glattstellen. Aber wer den Ausstieg dann immer noch nicht schafft und weiter glaubt, dass das alles nur ein Bluff ist (selten so gelacht) oder plötzlich ein weißer Ritter auftaucht oder plötzlich die Mattress IPO stattfindet und doppelt so viel Geld einbringt wie gedacht oder oder oder, der säuft halt mit dem Kahn ab. Ein paar der Unverbesserlichen werden halt immer zurückgelassen, weil sie denken, dass die nassen Füsse einen anderen Grund haben müssen!
Antworten
Steinmätzchen:

@ mer stonn zu dir

3
17.12.22 12:18
" Ganz alleine das Verhindern der Insolvenz steht hier im Vordergrund, und die wollen alle Seiten verhindern, das ist Fakt,  sonst hätten  sich alle Beteiligten die letzten 5 Jahre sparen können! "

Weil dem wohl so ist, bleibt die mögliche Verweigerung der Aktionäre unsere einzige Waffe, um hier über die Drohung mit der Insolvenz die Hedgefonds zu bewegen nachzubessern, also zumindest eine alternative Abfindung anzubieten für diejenigen Aktionäre, die nach Jooste und der derzeitige Lage keinerlei Geld und Vertrauen mehr in diese Firma investieren möchten, schon gar nicht, wenn sie unter Kontrolle der Hedgefonds gerät und unsere Stimmrechte pulverisiert werden.

Wenn die HF davon ausgehen die Kuh  uber viele Jahre weiter melken zu können und eine positive Entwicklung  annehmen, dann können sie das auch mit den Aktionären börsennotiert oder diese abfinden und die Ergebnisse der tollen Entwicklung dann später alleine einstreichen, anstatt eine für alle Beteiligten verlustreiche Insolvenz zu riskieren.



Antworten
bullisch Baer:

# Helmut84 : dein Denkfehler

 
17.12.22 12:19
Zitat:

" Deswegen denke ich mir hatte das Management keine andere Wahl als diese Konditionen zu akzeptieren"

Das Management hat nichts akzeptiert, und kann es auch nicht. Das ist Sache der Aktionäre bei der HV !

Ansonsten finde ich deinen Beitrag ok, weil nicht von Hysterie geprägt ;-)
Antworten
Investor Global:

LDPDOSSER:

 
17.12.22 12:20
#57065
"@Dirty

Bist leider ein falscher Hund, sorry. "


War das nicht ersichtlich ?

"Dirty" Englisch. Deutsch "Dreckig"

:):):)
Antworten
H731400:

@Deol

4
17.12.22 12:22
War einer der wenigen der Deol mit seinen Lügen und inhaltslosen Videos kritisiert hat, dafür habe ich schwarze kassiert.

Wenn Du Eier in der Hose hast und etwas Charakter dann entschuldige Dich wenigstens für Deinen Schwachsinn. Studiert etc hast Du eh nicht.

Ich weiß Du hast auch ein Vermögen verloren.  
Antworten
Coppi:

Kommt der Vorschlag durch,

4
17.12.22 12:23
wovon ich ausgehen, haben die Gläubiger 10% garantiert, solange es geht (Horizont lässt sich beliebig verschieben, da 100% Stimmrecht, Arz Ersatzdividende nur viel besser, da exklusiv), geht das so nicht mehr, können sie verwerten. Warum Management, das nicht wenigstens gedeckelt bzw. mit einer Tilgungskomponente im Sinne aller Stakeholder versehen hat, verstehe ich nicht. Das hier ist in der Tat bedenklich und sollte auch anfechtbar sein, da absolute Knebelung und gestaltungsmissbräuchliche Ausbootung der Aktionäre. Delisting ist reguliert möglich bspw. Es ist eben keine Alternative zu sagen, Aktionär stimme für a), wenn Du für b) stimmst, gehen wir unter und das auch nur, weil wir (Gläubiger) sonst den Hals nicht vollkriegen. Hier gäbe es durchaus andere Möglichkeiten, DES ist wohl die naheliegendste. An die übrigen 20% (Aktionäre) fließt unterdessen nichts, auch nicht an die 80% (Gläubiger), aber die bekommen ja die Zinsen.  

Bei der grundsätzlich guten Substanz der Töchter im ungebrochenen Wachstum ist mir auch in dem schwierigen Marktumfeld nicht begreiflich, hier keine Umschuldung mit 3ten hinzubringen. Selbst wenn man die Gläubiger nur damit konfrontieren würde, in echten Verhandlungen zu stehen, käme man zu anderen Ergebnissen. Dann hieße es nämlich, wir übernehmen mit Konsortium XY bei Laufzeitende, ihr bekommt dann Eure reguläre Tilgung samt aufgelaufener Zinsen und adios, weitere Zinsen gibt es dann keine mehr für Euch und erst recht keine sittenwidrige 80% für gar nix.

Es ist auch kein Vorschlag im engeren Sinne, zu sagen a) Strick oder b) Kugel. Jedenfalls nicht in rechtssicheren Jurisdiktionen (Listing in FaM, Sotz in NL). Besides, es grenzt an eine bodenlose Frechheit bzw. ist absolut unverfroren mit dem Angebot, die Warnung vor dem Handel mit den Aktien wieder rauszuholen. Alleine das zeigt auf wie dünn das Eis ist, auf dem die Truppe hier unterwegs ist. Man geht wohl selbst davon aus, dass die Nummer so rein rechtlich nicht fliegen kann. Und in der Tat, das hier ist SH-Betrug 2.0. Ups we did it again... bin gespannt, ob die Aktionärsseite nicht bald zur Sammelklage 2.0 bläst, VEB ist ja im Thema drin. .


Antworten
isostar100:

panic..

 
17.12.22 12:25
es gibt ein bitterböses börsensprichwort zum thema panik: " Rule 1: D'ont Panic. Rule 2: Panic First."

...was man unbedingt vermeiden sollte, bei einer panik als letzter am tiefpunkt zu verkaufen.


Antworten
Long John Silv.:

Dirty Jack 11:19

 
17.12.22 12:31
Die Aussage zeigt sehr deutlich auf welcher Seite Dirty steht.  
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