- Netanjahu droht Iran mit harter Reaktion bei Angriff.
- Aktivisten berichten von bis zu 18.000 Toten in Iran.
- Regionale Spannungen könnten zu militärischer Eskalation führen.
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Scharfe Kritik an Führung in Teheran
"Wir verfolgen die Ereignisse im Iran mit großer Wachsamkeit", sagte Netanjahu. "Wir alle sind tief beeindruckt vom heroischen Kampf der Bürger Irans für Freiheit, Wohlstand und Gerechtigkeit." Aktivisten zufolge sollen bei den Massenprotesten im Iran rund 4.000 Menschen getötet worden sein. Laut Informationen der britischen Zeitung "The Sunday Times" liegt die tatsächliche Zahl deutlich höher. Dem Blatt zufolge sollen zwischen 16.500 bis 18.000 Menschen getötet worden sein.
"Man sieht die Gräueltaten, die sie angeordnet haben, gegen die Bürger ihres eigenen Landes, und das zeugt vom Wesen dieses grausamen Regimes", sagte Netanjahu über die Führung in Teheran. "Niemand kann vorhersagen, was im Iran geschehen wird, aber egal, was passiert - der Iran wird nicht zu dem zurückkehren, was er einmal war."
Regionale Spannungen mit Eskalationsgefahr
Nach Drohungen von US-Präsident Donald Trump und persönlichen Angriffen von Irans oberstem Führer Ali Chamenei wächst die Sorge vor einer militärischen Eskalation in der Region. Trump sprach sich für einen Regierungswechsel im Iran aus. Irans Präsident Massud Peseschkian erklärte, jede Aggression gegen Chamenei wäre gleichbedeutend mit einem umfassenden Krieg gegen die iranische Nation. Im vergangenen Juni kam es zu einem zwölftägigen Krieg zwischen Israel und dem Iran, der von heftigem gegenseitigem Beschuss geprägt war./le/DP/mis
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