Der Volkswagen ID.4 bei einer Probefahrt.
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Volkswagen überrascht mit Milliarden-Cashflow

Volkswagen hat mit einem Netto-Cashflow von 6 Milliarden Euro die Erwartungen weit übertroffen. Welche überraschenden Faktoren hinter diesem Erfolg stecken und was das für die Aktie bedeutet.
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Die Aktien von Volkswagen (VW Aktie) stiegen, nachdem das Unternehmen einen besser als erwarteten Netto-Cashflow für 2025 in seiner Automobilsparte bekannt gegeben hatte. Der Netto-Cashflow für das Jahr belief sich auf rund sechs Milliarden Euro und lag damit 1 Milliarde Euro über dem Vorjahreswert.

Analysten hatten lediglich mit einem Netto-Cashflow von etwa null gerechnet. Das Unternehmen hatte zwar bereits auf ein mögliches Aufwärtspotenzial der Prognose hingewiesen, doch das Ausmaß überraschte selbst die Experten.

Auch UBS zeigte sich positiv, obwohl sie darauf hinwiesen, dass die Käuferseite die Erwartungen bereits höher angesetzt hatte. "Dies ist dennoch ein starkes Ergebnis", erklärten die UBS-Analysten.

Der Haupttreiber des Ergebnisses war ein geringeres Betriebskapital, das sich jedoch im ersten Quartal 2026 teilweise wieder umkehren könnte. Besonders wichtig war die reduzierte Investitionsquote, die mit einer Investitionsrate von knapp unter 12 Prozent (statt der prognostizierten 12 bis 13 Prozent) etwa 2 bis 2,5 Milliarden Euro weniger ausmachte.

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Für das Jahr 2026 erwartet Volkswagen einen freien Cashflow von rund fünf Milliarden Euro, einschließlich einer Zahlung von 1 Milliarde Euro an das Rivian Joint Venture, jedoch ohne potenzielle Vermögensverkäufe. Dies entspricht etwa den Konsensprognosen der Analysten.

Auf die Frage nach den operativen Zahlen (OP) teilte Volkswagen in der anschließenden Telefonkonferenz mit, dass der Konsens für das vierte Quartal bei einer Marge von 4,5 Prozent oder 3,9 Milliarden Euro in absoluten Zahlen liegt. Der Vergleich der Konsensprognosen mit den tatsächlichen Ergebnissen deutet darauf hin, dass die operative Marge des Unternehmens im vierten Quartal nahezu den Erwartungen entsprach.

Volkswagen stellte zudem fest, dass der Konsens für die operative Marge im Jahr 2026 bei 5,2 Prozent liegt. Das Unternehmen erwartet, dass das Volumen unverändert bleibt und sich die regionalen Trends fortsetzen.

Die Preisgestaltung bleibe wettbewerbsfähig, aber es werden Vorteile durch die Einführung neuer Produkte erwartet. Der Antriebsstrangmix dürfte aufgrund höherer Verkaufszahlen von Elektroautos (BEV) weiterhin negativ bleiben, jedoch weniger stark als im Jahr 2025.

Insgesamt erwarten die UBS-Analysten für das Jahr 2026 eine operative Marge von 4,5 bis 5,5 Prozent bei einem flachen oder leicht wachsenden Umsatz. Der freie Cashflow wird auf eine Spanne von 4 bis 6 Milliarden Euro geschätzt. Sie werten den positiven Cashflow und die Investitionsdisziplin als Signal, dass Volkswagen sich positiv von anderen deutschen Autoherstellern abhebt. Die Aktienbewertung ist aber weiterhin "neutral".

Autor: sbh-Redaktion/neb


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