Führende US-Investmentfonds und Hedgefonds geraten wegen Handelsaktivitäten und Manipulationen, mit denen Anleger systematisch um mehrere Milliarden Dollar betrogen worden sein sollen, immer stärker unter Druck. Neben dem New Yorker Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer ermitteln nun auch die US-Wertpapier- und Börsenaufsicht SEC sowie die Börsenaufsichtsbehörde des US-Bundesstaats Massachusetts. Spitzer warf inzwischen vier Fondsgesellschaften und einem Hedgefonds illegale Handelsaktivitäten vor. Dass es Anklage geben werde, sei "fast sicher", sagte Spitzer. Der Hedgefonds Canary Capital Partners akzeptierte bereits eine Geldbuße von 40 Mill. Dollar. Befürchtet wird ein ernsthafter Vertrauensverlust.