Nun ich kenne nicht den Vertrag mit UC - Es kann ja so allerhand blödsinn vertraglich vereinbart werden. Der Streit zwischen UC und SM wird vermutlich in der Frage liegen, ob UC kündigen durfte und dieses in einem schulhaften Verhalten von SM beruhte.
Fällt die Antwort zugunsten von UC aus, könnte es ein Desaster sein für SM. Fällt die Antwort negativ aus, könnte UC seine Millionen verlieren.
Da unsere Gerichte qualitativ oftmals unzureichend entscheiden, kann ein besonnener Vergleich für die Streitparteien sinnvoll sein - in diesem Fall macht es natürlich keinen Sinn, über die einzelnen Vorgänge in der Öffentlichkeit zu sprechen, da es den Vergleichsabschluss nur erschweren wird. Nach einem Vergleichsabschluss wird keiner mehr darüber sprechen, da sie eigentlich eine Verschwiegenheitsverpflichtung abschließen sollten.
Ein Vergleichsabschluss sollte für die Aktionäre positive Auswirkungen haben, da hierdurch Ruhe einkehren könnte, und die Glaubwürdigkeit nicht mehr in Frage gestellt werden.
Ein Gerichtsprozess kann lange dauern und in der jeweiligen Instanz unterschiedliche Ergebnisse hervorbringen und so für längere Unsicherheiten sorgen.
Persönlich lässt sich natürlich auch die mystische Frage stellen, ob nicht UC von der "Atomlobby" zu so einem Handeln verführt wurde - für eine solche Annahme fehlt mir allerdings ein finales Ergebnis - also ich denke nicht, dass dahinter solche Machenschaften stecken - es bleibt dennoch ein Rätsel, warum nach so kurzer Zeit der Stuhl geräumt wurde. Die vergangenen Fehlbuchungen könnes es wohl nicht gewesen sein - vielleicht sollte soetwas auch für die Zukunft versucht werden - und das Misslingen führt nun bald vielleicht zur dritten Gewinnwarnung?
Also ich denke, dass es sicherlich einen Vergleich geben wird, die Zahlen sind für die Zukunft vermutlich nicht so wichtig. Es bleibt die Frage Warum ? Diese Antwort würde mich sehr interessieren - vielleicht wollte UC auch nur abkassieren, wenn der Vertrag dämlich genug war ?
Klar ist auch, dass immer vor Bekanntgabe von Nachrichten diverse Personen davon Kenntnis haben und wenn sie nicht zu ungeschickt sind, hieran partizipieren können.
Schlimmer finde ich die Schreiber in den Börsenblättern, die bei umsatzarmen Aktien für viel Bewegung sorgen können, was aus meiner Sicht sehr häufig passiert.
Insofern zählt immer die eigene Meinung und unterschiedliche Informationsquellen, die Überzeugung und etwas Glück.