. . . haben z.Zt. alle ein bißchen die Hosen voll. Würde mich nicht wundern, wenn die Verlage zukünftig genauer hinsehen, was ihre jungen hochbegabten Journalisten so verzapfen.
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. . . haben z.Zt. alle ein bißchen die Hosen voll. Würde mich nicht wundern, wenn die Verlage zukünftig genauer hinsehen, was ihre jungen hochbegabten Journalisten so verzapfen.
Jetzt muss ich Euch mal kurz Danke ! sagen. Schön dass der eine oder andere einen Post keineswegs dem Sinn nach verstehen muss um trotzdem brav drauf zu antworten!!
a.) hab ich keine harten Eier- bzw. selbiges auch nie behauptet (des Lesens und Verstehens mächtige mögen es nachprüfen) sonst müsste ich ja long gehen.......
b.) den paranoiden Angsttraum der nur aus einer kruden Fehleinschätzung der Einflussmöglichkeiten einzelner herrühren kann- MarcHe wolle S2M zerstören, in die Insolvenz treiben- ist ein echter Brüller. Hu gruselig- so einen Wahn möcht ich nicht haben.
C.) Zugegeben (+ Danke! für das zugestandene Hirn fws- irgendwo wusste ich dass es einen Unterschied zwischen uns geben muss)- zuletzt habe ich tatsächlich ein bisschen Geld mit folgenden Losnummern: VTOSLY; LS6936 und LS0EQF gewonnen- kommt gut, kann ich nur empfehlen, die Lose sind übrigens noch verkäuflich wenn Du mal auf die Gewinnerseite schnuppern magst....
Prinzipiell jedoch hoffe ich- gell da guckst Du- auf einen Erfolg von S2M! habe ich doch noch exakt ein Kilo der Scheinchen- dank günstigem EK (1,5k ge- 0,5k verkauft-sorry wenn Euer Verlust mein Gewinn ist) bin ich selbst bei einen Inso-Zock noch sicher im Plus und war auf S2M-Kosten schön 2 Wochen in der Sonne......
Also push, push, push weiter- aber bitte mit ein bissl Hirn und Substanz damit Ihr auch mal Teile der stillen Leserschaft auf eure Seite kriegt- und den Kurs ein wenig liftet,
LG Warren (der mit dem Hirn- nicht mit dem Testosteronstau)
Danke! Danke für Dein bissl Hirn. Tolle Ratschläge.
Und jetzt . . . wie sagtest Du noch . . . push, push, push weiter . . .
Ja sicher. Alles klar.
Gern rechne ich den kostendeckenden Strompreis einmal unter den von Dir getroffenen Annahmen aus. Im anderen Thread hattest Du die Kosten eines 242 MW-Kraftwerks mit 1,54 Mrd. Dollar angesetzt. Darüber hinaus unterstellst Du 3% jährliche Betriebskosten (ich nehme an, dies sind 2% Abschreibung und 1% Wartung, Personal usw.)
Im ersten Schritt ergeben sich daraus 1,54 Mrd. Dollar x 3% = 46,2 Mio. Dollar Betriebskosten p.a.
Nun zur Finanzierung. Ich rechne dabei mit dem für SoM günstigen Fall, dass noch vor Jahresende mit dem Bau begonnen wird und ein Cash Grant von 30% vereinnahmt wird. Damit sind nur noch 70% von 1,54 Mrd. zu finanzieren, also 1,078 Mrd. Dollar.
Im zweiten Schritt unterstelle ich einen Zinssatz von 6,5% für Eigenkapital und Fremdkapital. Welcher Anteil fremdfinanziert wird, ist nicht so wichtig für die Rechnung, weil natürlich auch die Eigenkapitalgeber einen Verzinsung haben wollen.
Es ergeben sich 1,078 Mrd. Dollar x 6,5% = 70,1 Mio. Dollar Finanzierungskosten p. a. Addiert man die obigen Betriebskosten hinzu, erhält man anfängliche jährliche Gesamtkosten von 116,3 Mio. Dollar.
Im letzten Schritt nehmen wir die jährliche Stromproduktion eines Blythe Kraftwerks. Das sind 2.120 Gwh (siehe #4402). Dividiert durch die jährlichen Gesamtkosten wäre ein Einspeisungspreis von rund 18 Cent kostendeckend. Vorsicht: Das ist nicht der Retailpreis! Die üblichen Einspeisungspreise in den USA liegen um 7 Cent.
Hier noch ein sehr guter "grüner" Link: www.greentechmedia.com/articles/read/...es-from-san-francisco/ Die Quelle beschreibt die Probleme mit den PPAs sehr genau "A signed PPA is not enough". In der Mitte des Artikels kommt der Autor zur Schlussfolgerung:
"Assuming the ITC cash grant covers 30% ($9B), and the rest is financed 50% debt to 50% equity, the CSP developers will need to raise $10B in debt and another $10B in equity. According to investment bankers, available financing is probably closer to $1 to $2 billion, which means that the vast majority of projects will be left scrambling."
In den Kommentaren zu diesem Artikel findet sich wiederum der Hinweis (Brett Prior) auf ein Market Price Referent von 10-11 Cent für 20-25jährige Laufzeiten. Diesen Wert hatte ich in meinen Rechnungen zugrundegelegt. SoMs Projekte werden wohl "scrambled", also Rührei.
Rhapsody hatte mir eine Frage gestellt. Die habe ich beantwortet. Rhapsody geht, wie im anderen Forum nachzulesen, von 1,54 Mrd. Dollar aus.
Ich rechne übrigens stets mit einem Zinssatz von 6,5%. Der entspricht den Refinanzierungskosten von SoM. Ein Gewinn ist da also nicht enthalten. Setzt Du die in der obigen "grünen" Quelle genannten Zinssätze an, verschlechtert sich das Ergebnis entsprechend.
Es ist bei Analysen und Ratings üblich, mit den öffentlich bekannten Zahlen zu arbeiten, um sich ein eigenes Urteil über die Rentabilität von Projekten zu verschaffen. Die Alternative besteht darin, auf eigenes Urteil zu verzichten und den Verlautbarungen von SoM zu glauben. Das halte ich allerdings für eine schlechte Idee. Die hier von Triple-Zero in Aussicht gestellten sagenhaften Gewinne, die den SoM-Kurs in ungeahnte Höhen treiben werden, sind anti-aufklärerisch und pure Illusion.
Die Kosten eines Blythe Kraftwerks habe ich mir ja nicht aus den Fingern gesogen. Vielmehr stammen diese Angaben von SoM selbst. Lies mal hier in der ftd, einer seriösen Quelle, die sich auf "eigene Angaben" von SoM beruft. Hier der Link:
www.ftd.de/unternehmen/industrie/...nenkraftwerk/50170379.html
Und die Preisangabe zur Stromeinspeisung hatte ich auch weiter oben belegt.
und das wo ich Lanzarote so liebe........mist. Aber gut:Bist ein ganz schlaues Kerlchen- genau denen mit 3 Eiern würde ich empfohlen mit k.o. von 18 long zu gehen- du hoffentlich auch- trotz deines (geäußerten- oder tatsächlichen) Optimismus bezüglich S2M.
Auch mit 16 wird man nämlich-ratzfatz - ausgestoppt(soll jedenfalls schon passiert sein- oder?)
Was das ganze mit meinen Tipps zu tun haben soll erschliesst sich aber wohl nur jemandem der geistig auf deiner Welle liegt- klar darf man die gerne in die Tonne treten- ich will keinen belehren- für mich haben sie nicht schlecht funktioniert- ich brauche keinem Geld hinterherzuweinen oder auf die Rückeroberung meines Einstiegs zu warten.
Mein SL liegt bei 15,15- da ist cool sein nicht schwer.
Schönes WE, versuch mal zu geniessen, und wenns nur das schöne Wetter ist.
P.S.: Poste doch mal was substantielles- wie MarcHe- oder wenigstens mal was intelligentes
LG Warren
Mit welchem Faktor würdest Du den marktabhängigen Strompreis denn über zuikünftige Jahre skalieren, wenn Du folgende Parameter versuchst einzubeziehen?
Ressourcenverknappung
Wachsendes Bewußtsein für die Gefahr von Umweltkatastrophen
Emmissionshandel
Politischer Druck
Sicher nicht einfach zu beantworten.
Aber der Marktpreis für Strom wird steigen. Vor allem auch in den USA. Das ist gewiß.
Mit Deiner Berechnung #4495 kann ich mich anfreunden. Du rechnest offenbar mit einem Kapazitätsfaktor von 0,31, um auf die Energiemenge von 657 Gwh pro Jahr zu kommen. Ich hatte oben mit 0,3 gerechnet, entsprechend 636 Gwh pro Jahr.
So wie ich die PPAs verstanden habe, enthalten sie aber gerade keine tageszeitabhängige Vergütung. Vielmehr wird zwischen der Grundlast (7 cent) und der Spitzenlast eine Art Mittelwert gebildet und werden zusätzliche Preissteigerungen einbezogen. Auf diese Weise hat der Kraftwerksbetreiber eine sichere Kalkulationsgrundlage.
Fazit: Wenn Brett Prior recht hat, könnte die Sache knapp hinkommen. Gewinne wie in den seligen Andasol-Zeiten, als es zuzüglich zum Einspeisepreis 25 Euro-Cent pro kwh als Subvention gab, insgesamt also 32 Euro-Cent bzw. 44 UC-Cent pro kwh, also mehr als das Dreifache des jetzt in Rede stehenden Preises, sind aber keinesfalls zu erwarten.
Wir haben jetzt einige Zeit über die Einspeisevergütung (Market Price Referent) diskutiert, die für den Erfolg des Blythe Projekts entscheidend ist. Dabei kursierten verschiedene Zahlen. Ich habe jetzt hierzu die ultimative Quelle gefunden, die zugleich erklärt, warum die von uns gefundenen Angaben auseinandergehen.
Vorweg: Kalifornien verwendet eine andere Subventionstechnik für CSP als Spanien oder Deutschland: Es gibt ein Cash Grant oder ab Januar 2011 einen Tax Credit, aber keine Einspeisepreise mit Subventionscharakter. Damit die Investoren sicher planen können, ist die CSP-Einspeisevergütung gesetzlich für die gesamte Vertragslaufzeit festgelegt. Und zwar hier:
www.cpuc.ca.gov/PUC/energy/Renewables/mpr.htm
Man sieht in der Tabelle: Die Vergütung hängt davon ab, wann der Vertrag startet und über welchen Zeitraum er läuft, weil die MPRs bereits prognostizierte Preissteigerungen enthalten. Bei "Contract Start Date" 2013 und 20 Jahren Laufzeit beträgt die Einspeisevergütung 10,898 Cent pro Kilowattstunde. Die von Rhapsodie in einem Leserkommentar gefundene Angabe 13-14 Cent pro Kilowattstunde gilt für später beginnende Projekte.
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