Sieger des TV-Duells gestern abend war...


Thema
abonnieren
Beiträge: 79
Zugriffe: 3.657 / Heute: 1
SchwarzerLor.:

Sieger des TV-Duells gestern abend war...

 
26.08.02 06:56
Zur Abstimmung springen.

Diese Nachricht wurde automatisch erzeugt. Der Thread wird nach jeder 3. vergebenen Stimme im Board nach oben geholt.

Antworten
ecki:

Ich habe keiner getippt, aber was heißt A....?

 
26.08.02 07:41
Vielleicht bin ich falsch vereinnahmt worden.
Antworten
FranzS:

Das Rededuell wurde für meinen Geschmack

 
26.08.02 07:54
zu steril präsentiert. Wenn beide noch einen Mundschutz getragen hätte, wäre die Szene perfekt gewesen.

Grüsse
FranzS
Antworten
ecki:

Da gebe ich Franzs recht.

 
26.08.02 08:03
Direkte Gegenrede hätte dem Duell bestimmt gutgetan, auch um die Unterschiede der beiden besser rauszuholen. So war es für beide leichte ihre vorbereiteten Sätze unterzubringen.

Grüße
ecki  
Antworten
taos:

Die Fragen sind falsch gestellt.

 
26.08.02 08:16
Es fehlt die Frage:

Schröder (weil einfach kompetenter, glaubwürdiger)  

Taos
Antworten
altmeister:

die abstimmung ist zwar nicht

 
26.08.02 08:23
sonderlich representativ aber immer hin scheint nicht alles verloren.
hatte wirklich schon ernste sorgenfalten auf der stirn weil in diesem börsen forum mit vorliebe links radikale stimmen sich geringschätzend äußern.

mfg
Antworten
bilanz:

Abstimmung

 
26.08.02 08:35
Stoiber ist und bleibt kompetenter.
Er ist glaubwürdiger und wirkt seriöser!
Antworten
sportsstar:

Wenn es einen Sieger gab..dann Stoiber!

 
26.08.02 09:23
Denn alleine die Tatsache,dass sogar in seinen eigenen Reihen ein wesentlich schlechteres Abschneiden im direkten Rededuell mit unserem "Medien"-Kanzler befürchtet wurde und eine Vielzahl von kompetenten Persönlichkeiten POSITIV überrascht waren, zeigt wie lohnend der Auftritt für Stoiber gewesen ist..
Viele Sozialdemokraten und Schröder-Befürworter hatten auf eine konfusere Äh-Rhetorik, auf zu weitschweifende Antworten und mangelnde Profilierung via TV seitens Stoiber gehofft und getippt..doch sie sind im Grunde enttäuscht worden.Wenn man also ein Resumeé zieht in der Sprache unsres Forums, würde ich sagen..die Analystenerwartungen wurden um ein paar (Stoiber-)Cent übertroffen..was die Börse bzw. die Wählerschaft daraus macht lässt sich nicht  repräsentativ in unterschiedlichsten Umfragen prognostizieren, sondern erst am 22.September bestimmen!
Was allerdings bei einem interessierten Zuschauer, der sich grundsätzlich nicht viel mit Politik auseinandersetzt,was im Übrigen der Großteil der Wählerschaft nicht macht,hängen bleibt,ist der überraschend positive Auftritt von @mund S.

Was ich vermisst habe, war das Thema der Bildungspolitik..welches man auch aufgrund einer Hochwasserkatastrophe nicht ersetzten und rausschmeißen kann, da es einfach zu fundamental ist, was die Zukunft unseres Landes und der Gesellschaft anbelangt!Erst wird Monate lang über Pisa gesprochen und dann unterhält man sich über die Kanzlergattinen..private Sender eben!

Antworten
Brina:

sportsstar, du sprichst mir aus der seele

 
26.08.02 09:40
stoiber hat seinen auftritt mit bravour gemeistert.

sabrina
Antworten
Schnorrer:

@SL: du kannst es Dir einfach nicht verkneifen ...

 
26.08.02 09:45
Ich sach ma: die rechte Sosse zeichnet sich nicht gerade durch Größe aus, eher durch Anmaßung. Aber das sei Euch gegönnt, Ihr könnt ja alles besser. Außer Hochdeutsch und sonstige Dinge, die den Menschen vom Affen unterscheiden.
Antworten
avantgarde:

was ich nicht verstehe ist,

 
26.08.02 09:55
warum nach der Sendung die meisten Prognosen eher für Schröder gestimmt haben. Selbst Aust und Nowotny haben sich deutlich für Stoiber ausgesprochen, jedoch war die Befragung nach ende der Sendung eher positiv für den Kanzler.

Ich versteh das nicht, der aktivere, selbstbewußtere und einfach bessere war Stoiber.


Ich denke die Bürger geben zur Ende der Amtszeit wieder dem Kanzler das vertrauen (leider). Sie beachten dabei nicht, daß dies weitere 4 Jahre stillstand bedeutet. Ich liege falsch? Hier die Begründung:

Es hat sich in der Geschichte herausgestellt, daß die Bundesregierung meist gegen eine politisch anders orientierte Landesregierung gestellt wird. Die Bürger wählen meist im Bund eine andere Farbe als auf Landesebene. Da die CDU derzeit die Mehrheit im Bundesrat bildet, wird sie alle wichtigen Entscheidungen blocken, so daß eine Regierbarkeit auf Bundesebene schwer wird.

Selbiges hat man zwischen 1994 und 1998 unter H. Kohl erlebt, der einfach keine Dinge mehr beschließen konnte, aufgrund mangelnder Mehrheitsverhältnisse.

Gewinnt die CDU jedoch die Wahl, haben sie bis zu den nächsten Landtagswahlen auf jeden Fall die Mehrheit in Bundestag und Bundesrat. Dadurch könnten tiefgreifende Veränderungen schnell herbeigeführt werden.

in diesem Sinne

Avantgarde
Antworten
sbroker:

die frage habe ich mir gestern auch gestellt,

 
26.08.02 10:04
zumal die blitzumfragen für schröder besser endeten.
ich denke einfach es gibt viel zuviele leute, die einfach nicht verstehen was gestern gesagt wurde. diese leute hören zu und denken sie verstehen, verstehen aber z.b. (wichtig) nicht die cleverness und taktik der beiden kandidaten warum diese etwas sagen wie sie es sagen. sie erkennen keine rethorische mittel die angewendet werden usw...
ausserdem können die leute nach einer solchen sendung (und das ist in einer amerikanischen studie erfasst worden) nicht die einzelnen argumente zusammenführen. sie können also keine schlussfolgerrungen daraus ziehen, was die gesagt wurde. was dann noch kommt, ist, dass sie innerlich schon aufs schlusswort warten, denn da ist bei vielen dieser leute der punkt an dem sie sich festhalten können, aber vielleciht garnicht sollten.
sie haben nicht verstanden was gestern geschah, wer besser war. deswegen nimmt man alte positionen ein, die da lauten, spd...


meine analyse zu diesem thema!
sbroker
Antworten
avantgarde:

sehr richtig Sbroker

 
26.08.02 10:08
die Leute können diverse Sachverhalte einfach nicht nachvollziehen. Sobald sie von Zins- und Zinseszins hören gehen die Ohren schnell zu.

Man könnte meinen die Menschen haben sich nach dem überzogenen Zeitkonto entschieden.

Also dann

Avantgarde
Antworten
Dr.UdoBroem.:

Ihr seid schon klasse, ihr beiden!

 
26.08.02 10:14
Immer wenn ein Wahl- oder Umfrageergebnis nicht ins eigene Weltbild passt, waren die Leute einfach zu dumm, die komplizierten Sachverhalte zu verstehen :-)

Ich lach mich schlapp.


<img src=/images/voting.png border=0> Sieger des TV-Duells gestern abend war... 762065mitglied.lycos.de/ArbeiterX/Dr1.jpg" style="max-width:560px" >
Antworten
Schnorrer:

Darf ich mitlachen? Danke.

 
26.08.02 10:19
Helden von heute eben ... es droht die totale Verstoiberung, verstoiberter und vergauweilter als Ihr es jemals hättet erahnen können.  
Antworten
Geronimo:

Red Jacket

 
26.08.02 10:23
Wer etwas Wichtiges vorhat,
sollte nicht lange Reden halten,
sondern nach ein paar Worten zur Sache kommen.



Antworten
Thomastrada.:

ob das schlimmer ist, als verschrödert zu sein...? o.T.

 
26.08.02 10:24
Antworten
sbroker:

@unsern doktor...

 
26.08.02 10:26
erstens: das habe nicht ich mir ausgedacht. es ist bewiesen.
zweitens: woher willst du wissen, dass mir das bild von gestern nicht gepasst hat?
drittens: mir fällt es auch schwer diese aussage zu machen, dass viele leute dafür einfach zu dumm sind. aber man muss den tatsachen auch ins auge schauen. wir können das verstehen, und nicht verstehen wie man es nicht verstehen kann. aber es ist so! guck dir doch mal die ganzen leute an die man so im fernsehen sieht. guck dir mal nur eine talkshow an, was da für primitive + richtig dumme leute da sitzen /stehen. das ist doch nicht mehr feierlich. wenn ich die ganzen menschen sehe, wird mir schlecht. und dann komme ich folglich auf ein thema, welches gestern in keinster weise diskutiert wurde. und das ist ein grosser fehler. nämlich die bildungspolitik.
also dr. überdenken!
sbroker
Antworten
villa:

Schröder kam mir vor, als hätte er vorher eine

 
26.08.02 10:34
Hasch-Pfeife "geschmokt".

Endlich hat Stoiber den Schauspieler Schröder mit all seinen oberflächlichen Aussagen entlarvt.  
Antworten
avantgarde:

Es ist doch schön wenn man andere Leute

 
26.08.02 10:42
zum Lachen bringt.

Vor allem unser Schnorrer, der vor wenigen Tagen noch angekündigt hat, dieses Aktienboard mit seinem Geistigen Dünnschiss nicht mehr zu besuchen - Du hälst Deine Versprechen leider auch nicht.

Ach ja und dann die verbalen Entgleisungen zum Themenbereich Flutkatastrophe, bei der selbst einige seiner engtsen Anhänger und Jünger von ihm Abstand nahmen, weil sie für einen kurzen Moment einsahen, wer oder was schnorrer wirklich ist.

Hier einige Zitate aus dem Thread:
---------------
"Und diese Dummheit wird noch staatlich unterstützt. Ich könnte kotzen (wenn ich mich nicht schon wegen anderer Dinge ausgekotzt hätte).

Keine Mark für diese Vollidioten. "


"Ihr Scheiß-Besserwisser ... alle miteinander"

"oder sind nur noch Nazis als Moderatoren übriggeblieben?"

--------------

Und Udo Broemme, nichts was man äußert hat objektiven Charakter - das wissen wir spätestens seit Der Fußball EM 2000 und Erich Ribbeck. Warum also nimmst Du für Dich in Anspruch alles in Frage stellen zu können, wenn ich oder wir nur unsere Meinung zu einem Thema sagen. Und wenn ich behaupte, alle anderen Menschen wären dumm, dann wäre das ebenfalls MEINE MEINUNG, und nichts, an dem Du auch nur rütteln könntest.

In diesem Sinne

Avantgarde
Antworten
Aktie-X:

Ihr seit echt witzig!!!

 
26.08.02 11:08
Wo war Stoiber kompetenter? Nirgendwo. Jeder hört nur das was er hören möchte.
Wie kann man sagen das man im Bundesrat für den Weg der SPD bezüglich der Flutopfer stimmt um im gleichen Atemzug einen Rückzieher zu machen?
Stichwort: anderen Weg einzuschlagen .... Ziel richtig
-> Das hilft den Leuten nicht. Die brauchen schnell Geld und kein langes hin und her was durch diesen Satz von Stoiber in Aussicht gestellt wird!!!!
Antworten
BRAD PIT:

@ Aktie-x

 
26.08.02 11:17
Du mußt zwischen den Zeilen zuhören, dann erkennst Du den Unterschied.
Am deutlichesten war es beim Thema Militäreinsatz.

Stoiber´s Kritik an Schroeder war da berechtigt.

Du mußt dir vorstellen, dass man manchmal aus politischen Gründen nicht alles sagen kann, um einen Gesamtplan nicht zu gefährden.
Begründung:

Saddam läßt seit JAhren keine Waffeninspektuere ins Land, obwol die UNO das beschlossen hat. Die UNO verliert jegliche Autorität, wenn die Situation so bleibt. Es wäre ja lächerlich, wenn die Konsequenz der Mißachtung einer UNO-Resolution ein die wäre, dass es heißt "saddam Du böser Junge".

Natürlich muß die UNO also mit einem Angriff drohen, wenn sie ernst genommen werden will. Wenn Schroeder jetzt kategorisch diese Strafe ablehnt, dann lacht sich Saddam doch tot.

Dass ausgerechnet ich diese Ansicht vertrete wird vielleicht einige wundern, da ich hier dafür bekannt bin, dass ich gegen einenen amerikanischen Militäreinsatz in der Region bin. Da ist aber kein Widerspruch drin, wenn ich zwischen UNO (als Sprachrohr aller Nationen) und den Amis (Cowboys) unterscheide.  
Antworten
Aktie-X:

@ BRAD PIT

 
26.08.02 11:26
Das was Stoiber in der Hinsicht sagen wollte war schon klar. Die Drohung muß möglich sein auch wenn es eventuell nicht zum Einsatz der Bundeswehr kommt.

Nur zu Info: Die UNO kann nicht mit einem Militärschlag drohen, denn sie besitzt keine Truppen! Da stehen nur die Amis dahinter die die UNO unter Druck setzen um eine "Vorwand" für einen Angriff zu bekommen.
Schön wäre es außerdem wenn Deutschalnd einmal einen ständigen Sitz in der UNO hätte!!!!!!!!!!!!!!!!!

Zum anderen müssen wir nicht den Amerikanern blind in einen Angriffskrieg folgen. Stoiber ist in der Hinsicht ein Ja-sager und hat keine eigene Meinung gegenüber über den Amis.
Schröder ist mir da lieber, da er denen auch mal entgegenwirkt!!!
Antworten
avantgarde:

irgendwie warn bei Schröder auch immer die

 
26.08.02 11:26
anderen Schuld und sowieso die Umstände schlecht.

Wenn man schon selbst sagt, daß man die Arbeitslosenzahlen drastisch senken wird, und auch noch dazu sagt, das man dann nicht wiedergewählt werden will, wenn man dieses Ziel nicht erreicht, dann frage ich mich, worüber wir eigentlich noch streiten.

Wer von uns hier ist also naiv und will wieder den Kanzler, der in Bezug auf NIcht-einhalten eines Versprechens seins gleichen sucht.

Stoiber hat zumindest eine Chance verdient. Schröder hat seine Chance in vier Jahren verspielt.

avantgarde
Antworten
avantgarde:

und außerdem...

 
26.08.02 11:31
das ein SPD Bundeskanzler von einem "deutschen Weg" spricht, ist schon etwas hart.

Der Deutsche Weg vor dem Krieg war einmarschieren, der deutsche Weg nach dem Krieg war Mund halten und löhnen. Das ist bis heute so geblieben.

Wir können uns nicht immer vor unserer Verantwortung drücken - außerdem beklagen viele hier das die Amis die Weltpolizei spielen - nur wie selbst können daran etwas ändern, aber nicht, in dem wir den Schwanz einziehen und das Portemonaite unterwegs liegen lassen.

Avantgarde
Antworten
Aktie-X:

@avantgarde

 
26.08.02 11:41
Wieso ist denn der "deutsche Weg" immer ein Problem!!!
Sobald wir nicht ja zu allem sagen was die Amerikaner machen, sondern den "deutschen Weg" gehen, dann soll es immer Krieg sein?

Nein, wir machen keinen Angriffskrieg gegen den Irak mit nur weil Bush von seiner innenpolitischen Unfähigkeit ablenken will!!!
Antworten
Wärnä:

meine Meinung dazu

 
26.08.02 12:35
kurz zum Rededuell:
Steril, eine reines Frage-/Antwortspiel, keinerlei neue Fakten, alles bekannt. Und ein direkter Schlagabtausch der Kandidaten fehlte komplett. Duell? Fehlanzeige.
Für die Veranstalter dieser Sendung würde mein Urteil lauten "Thema verfehlt, Note 5".

Meine Meinung zu diesem Thema allgemein:
Ein derartiges Duell beeinflusst vor allem durch den Eindruck, WIE die Kandidaten etwas sagen, und weniger dadurch WAS sie sagen. Das kam auch bei den Analyse-Sendungen gestern abend durch: Die meisten Kommentare drehten sich darum, WIE etwas gesagt wurde, welche rhetorische WIRKUNG die Kandidaten hatten. Sachfragen waren nur sekundär wichtig. Und das finde ich schade.
Ich bin der Meinung dass derartige Duelle sehr überschätzt werden. Was habe ich davon, wenn ein Kandidat sich schlagfertig und selbstsicher präsentiert und als "Sieger" des Duells hervorgeht? Was habe ich davon, wenn der Kandidat in diesem Duell eine glänzende taktische Rolle spielt (und nichts anderes ist das was man dort sieht!)??? Sind diese Oberflächlichkeiten eigentlich das Wichtigste, wovon man heutzutage seine Wahlentscheidung abhängig macht??? Armes Deutschland.

Noch etwas zu Stoiber/CDU/CSU:
Eins verstehe ich nicht: Die Steuerreform der SPD wurde von der Opposition zunächst abgelehnt. Jetzt heißt es "Wehe wenn  Schroeder die 2. Stufe der Steuerreform verschiebt".
Was soll denn diese Hin- und Her-Eierei der CDU/CSU???
Erst ist das alles Mist und nun wollen sie Schroeder einen Strick daraus drehen, wenn er die 2. Stufe dieses "Mists" auf Eis legt???

Ist nur ein Beispiel zum Thema Glaubwürdigkeit. Sagt mehr aus als irgendsoein Rededuell...

Antworten
Thomastrada.:

Ist doch klar:

 
26.08.02 13:30
je früher sie kommt, desto eher haben wir's hinter uns! ;-)

Gruß,
T.
Antworten
avantgarde:

entschuldige Wärnä, aber die Sachlage ist

 
26.08.02 13:56
so nicht richtig.

Bereits 1997 wollte die damalige CDU Regierung die sog. "große Steuerreform "durchbringen. Damals wurde sie von der SPD Mehrheit im Bundesrat geblockt.

Nach 1998 hat dann die SPD diese bereits Jahre zuvor angedachte Steuerreform Schreibchenweise durchgesetzt, wodurch fast jedes Jahr 1 neue Steuer entstanden ist, um auf der anderen Seite Menschen zu entlasten.

Bei der Diskussion gestern ging es aber darum, daß Schröder nun die letzte Stufe der Steuerreform zunächst auf Eis legen will, d.h., daß es zum 01.01.2003 KEINE Steuererleichterungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber geben wird. Dadurch scheffelt der Staat 12 weitere Monate mehr Steuern, die Belastung für die Menschen nimmt aber prozentual zu, da die vorerst letzte Stufe der Ökosteuer neu hinzukommt ab anfang nächsten Jahres.

Schröder weiß, daß er durch die ausbleibenden Steuererleichterungen sehr viel mehr Geld in die Kassen bekommt als er für die Flutkatastrophe aufbringen muß. Kann jeder leicht ausrechnen: Ca. 100 € Mehrbelastung pro Haushalt. * 33.000.000 * 12.  (grob überschlag)




Antworten
wiederholer:

@aktie-X

 
26.08.02 14:48
bezüglich posting nr.20

Wie kann man sagen das man im Bundesrat für den Weg der SPD bezüglich der Flutopfer stimmt um im gleichen Atemzug einen Rückzieher zu machen?
Stichwort: anderen Weg einzuschlagen .... Ziel richtig
-> Das hilft den Leuten nicht. Die brauchen schnell Geld und kein langes hin und her was durch diesen Satz von Stoiber in Aussicht gestellt wird!!!!  


stoiber macht keinen rückzieher er sagt das er das anders finanzieren würde.wenn er die macht hätte, was er im moment nicht hat, dann würde er einen anderen weg gehen.
wenn er jetzt aber auf seine lösung (gelder der bundesbank) bestehen würde und eine zustimmung im bundesrat deshalb nicht zu stande kommen würde, so hätten die flutopfer überhaupt nichts davon.

stoiber geht lieber den falschen weg als durch die ablehnung im bundesrat überhaupt keinen weg zu gehen.
Antworten
Kritiker:

SPD-Spitze ist und bleibt ..

 
26.08.02 15:24
... unglaubwürdig, weil, wenn Schröder und Müntefering sagen, die Wirtschaft in der BRD "sei" 2002 gestiegen, der DAX hat aber 25% verloren, dann verstehen diese Herren nichts von Wirtschaft oder sie heucheln uns etwas vor.
Doch wie dazu einige Arivaner-Meinungen als Aktionäre passen?? Zs-Zs!!
Meine Prognose für uns, nur wenn Stoiber kommt, werden die Kurse hochgehen; deshalb sammeln viele Anleger heute schon ein, verpasst es nicht!!
Das rät  - Kritiker.  
Antworten
ruhrpottzocker:

Wie meinst du das, Kritiker ?

 
26.08.02 15:45
<img src=/images/voting.png border=0> Sieger des TV-Duells gestern abend war... 762517
Antworten
Kritiker:

@ ruhrpottzocker

 
26.08.02 16:11
Ich versuche es: Wenn die Wirtschaft echt steigt, steigen auch die Aktienkurse.
Doch die A-Kurse sind ehrlicher als die Politiker, also liegen Schröder und Müntefering falsch! - Oder??
Also mal Parteienstreit außer acht: Die Situation in der BRD liegt so, daß die Wirtschaft mit einer SPD-Regierung nicht will (Ausnahme Hartz). Daran ist der Super-Kanzler H.Schmid schon gescheitert - war schade!!
Demnach geht es in der Wirtschaft nur mit CDU oder FDP aufwärts - egal wie die Politköpfe aussehen. Stoiber wird wahlmäßig hier in der Wirkung von der SPD überschätzt - es könnte auch Merkel sein.
Frage: Warum werden genau jetzt soviele Leute ausgestellt?? Um zu beweisen, daß es die SPD nicht kann. Mit der CDU werden sie wieder eingestellt (vielleicht nicht dieselben); um zu zeigen: die CDU kann's - oder die FDP.
So einfach ist das Spiel. Deshalb, wenn wir gute Aktienkurse wollen, muß die SPD weg. Das ist keine Frage von Qualität. Nur wenn die noch dazu kommt oder fehlt, gibt es den Ausschlag für den 22.9.02. Logo? - Kritiker.
Antworten
ruhrpottzocker:

So habe ich das noch gar nicht gesehen !

 
26.08.02 16:13
<img src=/images/voting.png border=0> Sieger des TV-Duells gestern abend war... 762552
Antworten
Karlchen_I:

@Kritiker: Und wie ist das in Amiland? o.T.

 
26.08.02 16:16
Antworten
ruhrpottzocker:

Keine Fangfrage, Karlchen I

 
26.08.02 16:16
<img src=/images/voting.png border=0> Sieger des TV-Duells gestern abend war... 762557
Antworten
Reila:

Karlchen, das wollte ich auch fragen.

 
26.08.02 16:19
Vermutlich zieht dann der Dax den Dow nach oben - hahaha.

R.
Antworten
ruhrpottzocker:

Zerdeppert ihm doch nicht sein Weltbild, ihr Bösen

 
26.08.02 16:20

Es ist doch so schön schräg.

<img src=/images/voting.png border=0> Sieger des TV-Duells gestern abend war... 762564
Antworten
Kritiker:

@ Karlchen - USA ...

 
26.08.02 16:32
In den USA ist bektl. alles anders. Ich habe deutlich geschrieben : in der BRD!
Die großen Parteien in USA sind in geringerem Gegensatz. Dort stehen Ellebogen gegen Demokratie. Doch auch dort geht die Wirtschaft lieber mit der Bush-Partei, weshalb dieser auch gewinnen "durfte".
Bei uns hingegen gibt es in der Unternehmerges. eine grundsätzliche Ablehnung der Sozialisten. Das hat auch etwas mit der Sturheit der Gerkschaftler zu tun: Flächentarif, Mitbestimmung, Kündigungsschutz etc., etc. Und wenn dann die SPD auch noch Fehler macht, ist es eben aus!
Es wird über die Arbeitgeber ein völlig falsches Bild ins Volk gesetzt: staatspolitische Verantwortung (Fr.Kunkel), soziale Pflichten usw.
Der Arbeitgeber hat zuviel Arbeit und gibt sie einem Mitarbeiter für Lohn - AUS!!! Nichts weiter.
Wie wird man Arbeitgeber?: Gewerbeantrag - Schulden machen - Arbeiten - FERTIG!
Kann im Prinzip jeder, der will. Doch kaum bist Du es, kommt ein Sozi und hält vor Dir die Hand auf und will Bedingungen stellen.
Und das paßt den Risikoträgern nicht: Also FDP oder CDU (CSU) - Kritiker.
Antworten
SchwarzerLor.:

Die Flut spült Schröder aufs offene Meer.

 
26.08.02 17:19
Hätte ich nicht gedacht, den Noch-Kanzler so nervös zu sehen. Da die Flut vielleicht noch 2-3 Tage Medienthema ist, wird auch hier der Stimmungsbonus bald hinüber sein. Stoiber hat ganz klar gewonnen, u.a. waren die Aussagen zum Dt. Weg Schröders ein Volltreffer!
@Taos: Schröder und kompetent? Wo lebst du denn? Du hast wohl die letzten 4 Jahre nicht in D gewohnt...
Antworten
rübezahl:

Jetzt will ich mich mal einmischen!!

 
26.08.02 17:34
Für mich hat Stoiber gelogen!! Das wissen wir doch alle, daß Deutschland wesentlich von der Konjunktur der USA abhängig ist. Warum schauen wir denn tagtäglich voller Angst auf die amerikanischen Börsen?? Zu behaupten, daß die deutsche Konjunktur eigenständig ist, schlägt das Fass den Boden aus und verarscht den "Normalverbraucher", der vom Wirtschaftssystem nicht soviel Ahnung hat!!! Wenn ich mir Stoiber als Kanzler vorstelle, wird mir schlecht!! Aber dieser Mann ist sehr geschickt. Er weiß, daß sich die Wirtschaft erholen wird und das zu einem Zeitpunkt, wo er ins Amt gewählt wird. Der "Normalverbraucher" wird denken, daß alles sein Verdienst ist und es wird die längste Amtszeit für einen Kanzler in der deutschen Geschichte. Gruß, Rübe
Antworten
rübezahl:

noch ein Nachtrag

 
26.08.02 17:44
Stoiber führt allerdings einen fehlerfreien Wahlkampf. Die Behauptung, er wäre nicht medienwirksam, ist pure Tiefstapelei. Das ist doch ein charmanter, seriöser alter Herr, der durch sein ständiges Lächeln den Massen suggeriert, alles im Griff zu haben. Schaut Euch mal diese schöne braungegerbte Haut an!! Das ist ja schon fast sexy!!
Antworten
Anarch:

@Rübezahl: O-Ton Schröder 1998

 
26.08.02 17:45


"Mein Aufschwung" Kanzlerkandidat Schröder im Sommer 1998

[...] Als Bundeskanzler Schröder mit der Frage konfrontiert wurde, ob der Abschwung im Herbst 2001 auf sein Konto gehe, sagte er: "Ich muss mir das zurechnen lassen." Im Sommer 1998 hatte der damalige Kanzlerkandidat Schröder in einer "Was nun, ...?"-Sendung behauptet: "Dieser Aufschwung ist mein Aufschwung". Eine seither häufig zitierte Formulierung. [...]


Ähnlichkeiten rein zufällig ;-)
Antworten
rübezahl:

Ja, ich bin G. Schröder

 
26.08.02 17:50
und spekuliere unter dem Kürzel"Rübezahl" mit Aktien, um meine Frau und Tochter zu ernähren!!
Antworten
kunibert:

@Rübezahl, sehr geehrter Kanzler

 
26.08.02 17:54
USA hat eine Arbeitslosenquote von 5,9%
Wir haben eine von 10%

Warum der grosse Unterschied?
Antworten
rübezahl:

Schauen Sie sich mal die Insolvenzen am

 
26.08.02 18:02
Neuen Markt an, dann wissen Sie es! Wenn ich da an Leute wie Haffa denke, die  in Ihren Hotelbars breit in die Kamera gegrinst haben und jetzt teilweise in U-Haft sitzen, oder mit Bilanzfälschungen ihre Mitarbeiter verarscht haben... das kann man doch nicht den Schröder in die Schuhe schieben!!
Antworten
chrismitz:

...waren RTL u. SAT1!

 
26.08.02 18:07

15 Millionen Zuschauer!

Gruß
Antworten
FruchTiger:

hallo

 
26.08.02 18:14
ich habs auch gesehen!
schade dass westerwelle nicht dabei war
Antworten
kunibert:

@Rübenzahl

 
26.08.02 18:17
Schon einmal im Leben etwas von
"Rahmenbedingungen der Wirtschaft" oder
vom Rechtssystem gehört?
Kennst Du etwas von "SEC" seit 1929?

Das ist bei uns wohl auch abhängig von der US-Konjunktur?

Antworten
chrismitz:

Ja, echt schade, FruchTiger! Michael Mittermeier

 
26.08.02 18:18

hätte auch dabei sein sollen, beim Kanzlerduell!

Was meinst du, Tigerchen?

Gruß
Antworten
kunibert:

ARD und ZDF schließen Regeländerung für zweites TV

 
26.08.02 18:26
ARD und ZDF schließen Regeländerung für zweites TV-Duell aus
 
München (dpa) - ARD und ZDF wollen die Regeln für das zweite TV- Duell zwischen dem Kanzler und seinem Herausforderer nicht ändern. Die Chefredakteure Hartmann von der Tann und Nikolaus Brender lehnten neue Spielregeln für die zweite Runde ab. Das zweite Duell zwischen Gerhard Schröder und Edmund Stoiber findet am 8. September statt. Die SPD würde die Regeln gern ändern, die Union will an dem bisherigen Procedere festhalten.

 

18:17 am 26.08.2002  
Antworten
Kopi:

bild.t-online.de

 
26.08.02 18:34
Rekord-Ansturm auf Abstimmung zum TV-Duell:
305 000 Stimmen, 1500 Leserbriefe

Für die User heißt der Sieger
Edmund Stoiber

Der Tag nach dem TV-Duell. Ganz Deutschland diskutiert über den Zweikampf Schröder gegen Stoiber. Riesen-Ansturm auch auf das Meinungscenter bei Bild-T-Online. 305 000 Stimmen wurden bis 16.30 Uhr abgegeben, 1800 Lesermails erreichten die Redaktion. Rekord!

Für die User hat Herausforderer Edmund Stoiber (CSU) das Duell gewonnen. 63 Prozent sahen ihn als Sieger. Nur 37 Prozent stimmten für Kanzler Gerhard Schröder (SPD).

Fast zwei Drittel waren vom Fernseh-Zweikampf enttäuscht, sagten „Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt“ (64 Prozent). Nur 36 Prozent zeigten sich zufrieden.

Interessant für den Wahlkampf: Immerhin 36 Prozent der User gaben an, das TV-Duell habe ihre Entscheidung für die Stimmabgabe am 22. September beeinflusst.

Antworten
rübezahl:

Kann keinen Call auf Münchner Rück kaufen!!!! o.T.

 
26.08.02 18:59
Antworten
fosca:

Es ist wirklich zum schaudern.

 
26.08.02 20:49
Stoiber Auftritt war besser als Schroeders?
Stoiber kam mir vor wie ein ewig grinsender Waden-Beisser, der sich Kohl-Auftritte als Vorbild fuer seine Mimik und Aussprache reingezogen hat.
Stoiber schaffte es nicht einmal seinem Kontrahenten in's Gesicht zu schauen. In die Kamera grinsen und sie mit Herr Bundeskanzler anquatschen, das kam echt gut ;).
Wer diesen Haufen von Ideoten waehlt, setzt sich fuer weitere Verschuldung ein und das obwohl Deutschland schon jetzt die Auflagen der EU-Mitgliedschaft nicht mehr erfuellt.
Die derzeitige Foerderung von alternativen Energien wird zugunsten von Kernenergie gestoppt. Geplante Windparks in der Nordsee duerften so der Vergangenheit angehoeren.
Was meinte Merkel noch in einem Interview. Sie will sich dafuer einsetzen, den Anteil alternativer Energien auf 4% zu erhoehen und das zu einem Zeitpunkt, wo sie bei 7% stehen.
Stoiber passt allenfalls in's Gruselkabinett, als die ewig laechelnde Mumie. Am besten nimmt er dann den Kasper Mertz und die gut informierte Merkel mit.
Antworten
fosca:

Ideot == Idiot o.T.

 
26.08.02 21:02
Antworten
morepixel:

@avantgarde... toll, wie du schreibst...

 
26.08.02 21:51
...kann dir in jeder beziehung nur zustimmen, egal ob zum thema schnorrer oder diesem tv-duell.

:-)

morepixel
Antworten
satyr:

Eigentlich wollte ich mich nicht äußern aber

 
26.08.02 23:13
es muß noch bemerkt werden,der Verlierer sind wir.Das Volk das für so blöd gehalten wird,daß sie sich von so einer Veranstaltung beeinflussen lässt.
Wenn es schon ein Erfolg ist, daß Stoiber was auswendig lernen kann und fast ohne Fehler Vortragen kann dann gute Nacht.
Sein Grinsen übrigens hat er glaube ich nicht es erinnerte mich eher an den frühen Louis de Funes.
Ja und Schröder mein Genosse Gerd sag ich,das war kein Meisterstück eher ein Schmierentheater.Gerd wer hat dir gesagt du sollst den Langweiler geben wirf den Mann raus.
Alles in allem bin ich immer mehr der Meinug man sollte diese Verarsche stoppen und nicht zur Wahl gehen  
Antworten
venetian:

...und ich dachte

 
27.08.02 02:08
dass der jammer-ossi morepixel uns erspart bleibt....

falsch gedacht

ven
Antworten
SchwarzerLor.:

@fosca: Das Gleiche galt für Schröder.

 
27.08.02 08:07
Beide haben sich nicht angeschaut, wie im ZDF analysiert wurde.
@satyr: Wer sagt denn, daß sich von uns jemand davon beeinflußen läßt? Meine Wahlentscheidung stand schon lange vorher fest!
Antworten
fosca:

@SL

 
27.08.02 10:55
Das ist so nicht richtig. Schroeder hat Stoiber in die Augen gesehen, wenn er ihn ansprach. Stoiber grinste dabei in die Kamera.
Was das ZDF analysiert interessiert mich dabei recht wenig. Ich brauche keine Analyse um das selbst gesehene beurteilen zu koennen.
Antworten
hjw2:

sorry, aber ihr habt nen Knall

 
27.08.02 11:06

man sollte die zwei Ritter von der traurigen Gestalt

jagen, dass sie Schuhe und Strümpfe verlieren
und nicht auch noch wählen.

Ihr Wähler seid verantwortlich für die ewig währende

Muppetshow.


peinlich peinlich peinlich



Antworten
satyr:

@S-Lord Ob sich jemand beeinflußen

 
27.08.02 11:08
oder nicht ist nicht die Frage.Der Punkt ist ,daß die denken das Wahlvolk ist so blöd und dementsprechend ist auch die Politik.
Antworten
avantgarde:

Beide Kontrahenten haben sich zunächst nicht

 
27.08.02 11:17
angesehen. Auch Schröder nicht den Stoiber. Erst als es ein wenig spannender wurde und die Angriffe seitens Stoiber sich verschärften, hat Stoiber zu Schrödi rübergesehen.

Also ich weiß nicht was Du da gesehen hast fosca, aber mehr als pari kann da nicht rauskommen..


Im übrigen ist Stoiber nach der Sendung auf Schröder zugegangen, um seinem Widersacher die Hand zu schütteln. Wie beurteilst Du das??

Avantgarde
Antworten
flexo:

Stoiber ist zum Handschütteln auf Schröder zu,

 
27.08.02 11:19
oder wollte er ihm etwa an den "SCHRITT" gehen?
Antworten
ecki:

War SIEGER im Fernsehen?

 
27.08.02 11:28
Ich dachte, der ist jetzt beim Bund?

Sandsäcke schleifen oder so. Das tut ihm mal ganz gut....

Grüße
ecki
<img src=/images/voting.png border=0> Sieger des TV-Duells gestern abend war... 763458home.arcor.de/a0777/gifs/schafe/schaf006.gif" style="max-width:560px" ><img src=/images/voting.png border=0> Sieger des TV-Duells gestern abend war... 763458home.arcor.de/a0777/gifs/schafe/schaf006.gif" style="max-width:560px" ><img src=/images/voting.png border=0> Sieger des TV-Duells gestern abend war... 763458home.arcor.de/a0777/gifs/schafe/schaf006.gif" style="max-width:560px" >
Antworten
calexa:

Deshalb postet er also nicht mehr

 
27.08.02 13:02
Und ich habe mich schon über die Ruhe in diesem Board gewundert......*g*

So long,
Calexa
www.carstenlexa.de
Antworten
Kopi:

Ernüchterung bei der SPD

 
27.08.02 13:17
Berlin – Katerstimmung in der SPD am Tag nach dem großen TV-Duell zwischen Kanzler Schröder und seinem Herausforderer Edmund Stoiber (CSU)! Selbst führende Sozialdemokraten mussten einräumen, dass Stoiber nach dem Eindruck vieler Fernsehzuschauer beim Duell eine bessere Figur gemacht hatte als erwartet.

„Stoiber war für seine Verhältnisse nicht schlecht“, lobte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit vorsichtig den Herausforderer. Schleswig Holsteins Ministerpräsidentin Heide Simonis gab Schröder gar Ratschläge: „Der Kanzler sollte beim nächsten Mal etwas lockerer und angriffslustiger sein.“

Die Nachrichtenagentur AP urteilte unterdessen, dass Schröder „seiner Entthronung als volksnaher Medienpolitiker scheinbar widerstandslos“ zugesehen habe.

Gleichzeitig konnte Stoiber auch in den meisten Umfragen klar punkten: So bescheinigte ihm das Institut Infratest-dimap, eine höhere Kompetenz (39 %) als Schröder (35 %) bewiesen zu haben. Und: Stoiber konnte bei der Kanzlerfrage deutlich von 29 auf 36 % zulegen, während Schröders Werte nur von 40 auf 42 % stiegen.

Ähnlich sah es die Forschungsgruppe Wahlen (ZDF): Hier bescheinigten 41 % der Befragten Stoiber eine höhere Kompetenz als Schröder (13 %).

Angesichts solcher Zahlen und Kommentare machte sich in der SPD wenige Tage nach der Euphorie über das Flutkrisen-Management Ernüchterung breit.

Prompt ging SPD-Generalsekretär Franz Müntefering zum Gegenangriff über: Er verlangte, die strengen Regeln für das nächste TV-Duell am 8. September bei ARD und ZDF zu lockern. Sie erlauben es dem Kanzler bislang nicht, Stoiber spontan ins Wort zu fallen und ihn so aus dem Konzept zu bringen.

Schröder selbst sagte: „Ich wünschte mir etwas mehr Möglichkeit, direkt einzugreifen.“ Der Kanzler lehnt es aber ab, für das nächste Duell „ins Trainingscamp einzurücken“.

 Allerdings: Beide Lager hatten vor dem ersten TV-Duell wochenlang über die Regeln verhandelt, die u. a. eine Zeitbegrenzung (90 Sekunden) pro Antwort vorsehen und es beiden Politikern nicht erlauben, einander zu unterbrechen.

Deshalb reagierte Stoibers Wahlkampfmanager Michael Spreng auch ablehnend auf den Vorstoß aus dem Regierungslager: „Die SPD hätte das wohl gerne, aber an den Regeln wird nichts geändert.“
Antworten
Kopi:

internationale Pressestimmen

 
27.08.02 13:46
"Corriere della Sera" (Mailand, Italien)

"Das erste Fernsehduell zwischen Kanzler und seinem Herausforderer in der Geschichte der Bundestagswahlen hat die Erwartungen nicht enttäuscht. (...) Schröder wirkte eher bedrückt, mit leicht düsterer Miene und hat zu keinem Zeitpunkte irgendwelche Gefühle zu erkennen gegeben. Im Gegensatz dazu hat Stoiber gern gelächelt, zeigte sich aggressiver und sogar fast spöttisch, und versuchte mit einigem Erfolg, sein eher hölzernes Image abzustreifen. Dem bayerischen Ministerpräsidenten sind praktisch keine Schnitzer unterlaufen und allein das ist für ihn bereits ein sehr gutes Resultat."

"The Independent" (London, Großbritannien)

"Stoibers Sieg war umso beeindruckender, weil Experten vorhergesagt hatten, dass Schröder im Vorteil sein würde, da dieser als Deutschlands bester Stegreif-Kommunikator seit Bundeskanzler Willy Brandt gilt. Doch zur Überraschung seiner Anhänger und Gegner gleichermaßen, schien Stoiber seine gestelzte Sprechweise und sein hölzernes Auftreten auf wundersame Weise überwunden zu haben. Stattdessen lächelte er munter. Schröder dagegen gelang es nicht, von der Aura seines Amtes zu profitieren. Er erschien zuweilen zaghaft und wurde oft in die Defensive gedrängt."

"La Repubblica" (Rom, Italien)

"Aus dem großen Fernsehduell in Deutschland geht der konservativ-christliche Herausforderer Stoiber gegenüber dem, wenn auch weiterhin höchst populären Kanzler, zu aller Überraschung gestärkt hervor. Das ist ein sehr wichtiges Signal, wenn auch bis zu den Wahlen am 22. September noch fast ein Monat Zeit ist. Zwar gab sich Schröder selbstsicher, aber in bestimmten Augenblicken war er nervös und hat weniger locker als ansonsten gewirkt. Sich selbst behauptend und überzeugend, doch zugleich angespannt, hatte es der Kanzler mit einem Stoiber zu tun, der oftmals auf ungezwungene Art lächelte und der es in der Auseinandersetzung zugleich verstand, öfters in den Angriff zu gehen."

"Financial Times" (London, Großbritannien)

"Edmund Stoiber hat eine überraschend gute Vorstellung geliefert. Es ist ihm gelungen, die Diskussion auf das Thema Arbeitslosigkeit und Wirtschaft zu konzentrieren. Schröder, normalerweise ein versierter Medienprofi, vermittelte anfangs ein Gefühl des Unbehagens und brauchte Zeit, um in Schwung zu kommen. Außerdem wurde er durch die entschiedene Haltung seines Herausforderers oft in die Defensive gedrängt."

Antworten
gurkenfred:

ecki, SIEGER war im fernsehen!!

 
27.08.02 14:14
allerdings nicht als SIEGER beim fernsehduell sondern bei den aufnahmen am deich von klein-broitzem beim abdichten von potentiellen schwachstellen. er trug ein modisches doppelripp-bundeswehr-unterhemd. im hintergrund war leicht unscharf der audi rs4 zu sehen; auf der motorhaube rekelte sich jessyca und rief immerzu:"wann biste fertig mit den sandsäcken, siegerlein??? ich warte!"
Antworten
MaxCohen:

"Bulldogge und Königspudel"

 
27.08.02 15:13
KÖRPERSPRACHE BEIM TV-DUELL

"Bulldogge und Königspudel"


Der Psychotherapeut und Unternehmensberater Ulrich Sollmann analysiert im Interview mit SPIEGEL ONLINE das Spitzenduell zwischen dem Kanzler und seinem Herausforderer. Das enge Korsett des TV-Duells, so sein Fazit, habe die Eigenheiten von Gerhard Schröder und Edmund Stoiber letztlich nicht verdecken können.

SPIEGEL ONLINE: Herr Sollmann, als Experte für Körpersprache müssen Sie sich am Sonntagabend doch gewaltig gelangweilt haben?

Ulrich Sollmann: Nein, überhaupt nicht.

SPIEGEL ONLINE: Aber schien es nicht, als ob Gerhard Schröder wie auch Edmund Stoiber Körpersprache vermeiden wollten?

Sollmann: Das geht gar nicht - denn ohne Körpersprache kann man gar nicht kommunizieren. Nein, beide waren durch diese besondere Situation - dem ersten Fernsehduell zweier Spitzenkandidaten in Deutschland - unter enormem Stress. Und unter Stress greift man unbewusst auf Reaktions- und Verhaltensmuster zurück, die lebensgeschichtlich erworben wurden.

SPIEGEL ONLINE: Was haben Sie den Kandidaten abgelesen? Fangen wir mit dem Kanzler an.

Sollmann: In den ersten Sekunden wirkte Schröder ernst, finster, gebremst. Gar nicht souverän lächelnd, jovial wie ein Macher.

SPIEGEL ONLINE: Und Stoiber?

Sollmann: Er lächelte zunächst, aber relativ schnell merkte man, dass das antrainiert war und bald wieder ausgeknipst wurde.

SPIEGEL ONLINE: Also zeigten beide hohe Stresssymptome?

Sollmann: Auf jeden Fall. Schröder schien anfangs von seiner Energie verlassen worden zu sein, Stoiber hingegen wirkte als einer, der nach einer inneren Vorgabe handeln und erscheinen wollte.

SPIEGEL ONLINE: Aber schien es nicht, als seien beide Kandidaten gar nicht gemeinsam im Studio?

Sollmann: Das sehe ich anders. Stoiber war nicht in der Lage, sich auf Schröder einzulassen, mit ihm in Blickkontakt zu treten. Er hatte diese gebremst aggressive Kopfbewegung - er wirft den Kopf leicht nach rechts hinten, als wollte er ausholen und seinen Satz loszulassen. Schröder hingegen nahm nach rund 25 Minuten den ersten Augenkontakt zu Stoiber auf, wurde daraufhin freier und gelöster. Das war ein Zeichen von Souveränität und Lockerheit, von Führungskompetenz. Dazu gehört auch, sich im geeigneten Augenblick zurücknehmen zu können.

SPIEGEL ONLINE: Also hatte sich Schröder besser im Griff?

Sollmann: Als der Kanzler voreilig auf Stoiber antworten und von einem der beiden Moderatoren unterbrochen wurde, hat er sich sofort gebremst. Das war kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Moderne Führungskompetenz zeigt sich auch darin, dass man flexibel auf Situationen reagiert. Stoiber hat in manchen Situationen die völlig falschen Signale gesendet - wenn er über ernste Dinge sprach, lächelte er - das wirkt auf viele Menschen unangemessen.

SPIEGEL ONLINE: Immer wieder haben beide den Blickkontakt ja gesucht.

Sollmann: Richtig - nur gab es zwischen beiden einen elementaren Unterschied - Schröder verstand es, den Blickkontakt auch zu halten, während Stoiber nur für eine Sekunde hinüber sah und ansonsten seine Vorwürfe gegen Schröder über den Umweg der Moderatoren zu transportieren versuchte - eine absurde Situation.

SPIEGEL ONLINE: Was sagt Ihnen das ?

Sollmann: Dass Stoiber unter Stress gar nicht Kontakt mit seinem Gegenüber aufnehmen kann. Er hat dann nach einiger Zeit sich auch auf das Moralisieren verlegt, von Wahr und Unwahr gesprochen und sich selbst zum Schiedsrichter erhoben. Das ist kein Zeichen von Führungsstärke. Schröder dagegen hat davon gesprochen, was "falsch" gelaufen ist, auch in seiner eigenen Politik, und sich zugleich auf eine sachliche Ebene zurückgezogen - rhetorisch fand ich das brillant. Dagegen hat Stoiber immer stärker gedroht, den Wahltag zum Stichtag erhoben. Doch damit hat er sich aus der Diskursebene, die an diesem Abend ja hergestellt werden sollte, herausgehoben.

SPIEGEL ONLINE: Aber wirkte Schröder nicht zahnlos?

Sollmann: Er wirkte zu gebremst, als würde er nur 60 Prozent von dem geben, was er eigentlich kann.

SPIEGEL ONLINE: Oder will der Durchschnittszuschauer in Deutschland gerade diese gebremsten Kandidaten?

Sollmann: Ich glaube, die Zuschauer haben die subtile Form der Arroganz von Stoiber wahrgenommen, seine Distanziertheit. Seine Körpersprache war im Gegensatz zu der von Schröder doch sehr gehemmt, eingeschränkt. Während Schröder mal die Hand offen hielt, vom Pult wegnahm, hat Stoiber sich am Pult festgehalten und wenn er die Hand mal hochhielt, nahm er sie höchstens zehn Zentimeter hoch, spreizte sie und führte sie sofort zum Pult zurück. Das war wie ein Impuls: Es kochte in ihm hoch und sogleich funktionierte seine innere Kontrolle.

SPIEGEL ONLINE: Waren nicht letzlich beide Kandidaten durch das enge Korsett der Sendung gehandicapt?

Sollmann: Sie wussten, auf was sie sich einließen. Zudem kann auch das engste Korsett nicht die Eigenheiten eines Menschen völlig verdecken, schon gar nicht, wenn eine Sendung unter einem so hohen Aufmerksamkeitsgrad fast 90 Minuten dauert. Ich sage es mal ein wenig salopp - auch an der Leine bleibt eine Bulldogge eine Bulldogge und ein Königspudel ein Königspudel.

SPIEGEL ONLINE: Jetzt steht noch ein Duell aus, mit den weiblichen Moderatorinnen Sabine Christiansen und Maybrit Illner. Verändert das die Körpersprache der beiden Männer?

Sollmann: Stoiber muss natürlich aufpassen, dass er in der Konfrontation mit Sabine Christiansen, in deren Sendung er ja vor einigen Monaten furchtbar gestottert hat, in eine Art Retraumatisierung fällt.

SPIEGEL ONLINE: Das meinen Sie doch nicht im Ernst?

Sollmann: Natürlich. In solchen Augenblicken können selbst bei Profis unbewusste Prozesse der Retraumatisierung beginnen.

SPIEGEL ONLINE: Was raten Sie dem Kandidaten der Union?

Sollmann: Ich würde Stoiber empfehlen, seinen Impulsen Raum zu lassen und auf jeden Fall mehr Kontakt zu seinem Gegenüber zu suchen. Sein Motto müsste demnächst lauten: Augenkontakt, Augenkontakt, Augenkontakt.

SPIEGEL ONLINE: Und Schröder? Er gilt ja als Frauentyp. Ist er damit nicht in Gefahr, die letzte Runde mit den Moderatorinnen zu lässig zu nehmen?

Sollmann: Er darf nicht zu sehr mit den Frauen flirten, sich gemein machen mit den Frauen. Denn wenn der Chef anfängt, mit den Frauen zu koalieren, dann verliert er in den Augen der meisten Männer seine Glaubwürdigkeit. Ich würde ihm empfehlen, aggressiver aufzutreten.

SPIEGEL ONLINE: Also den Macho-Schröder zu spielen?

Sollmann: (lacht). So würde ich das nicht sagen - das wäre eine Nuance zu viel. Er muss sich als Alphamännchen zeigen, als Führungsperson.

SPIEGEL ONLINE: Ist es nicht merkwürdig, dass in manchen Umfragen nach dem TV-Duell Stoiber dazu gewonnen hat, insbesondere was seine Kompetenz angeht?

Sollmann: Das finde ich gar nicht. Die Umfragen sind Momentaufnahmen, die sich vor einem realen Hintergrund abgespielt haben. Viele Zuschauer hatten vor der Sendung noch den desaströsen Auftritt Stoibers in der Sendung von Sabine Christiansen vor Augen. Gemessen an dem, hat sich der Kanzlerkandidat der Union in den Augen vieler verbessert - aber das ist noch lange kein Zeichen dafür, dass ihm wirklich Kompetenz zugesprochen wird. Viele werden sagen: Okay, er hat in den vergangenen Monaten an sich gearbeitet, er war fleißig. Der eigentlich souveräne Mann an diesem Abend aber war Schröder - nur müsste er beim nächsten Mal ein wenig agressiver, gelöster auftreten.

SPIEGEL ONLINE: Also diesmal ein leichter Punktgewinn für den Kanzler?

Sollmann: Ich würde es so sagen - Schröder hat gewonnen, aber nicht gesiegt. Das Zusammentreffen am Sonntag war ein Warm-up. Beim nächsten Duell geht es für beide nur um eines - um den Sieg.

Das Interview führte Severin Weiland


So hab ich das Rededuell auch gesehen, wobei ich zugeben muß, daß ich gewisse Antipathien gegenüber Stoiber hege und ihn wohl nicht objektiv beurteilen kann.
Stoiber wirkte sehr verkrampft, all seine Posen kamen sehr rüber. Immer wenn er gefragt wurde, was er als Kanzler vorhat, hat er diese Fragen nicht beantwortet, sondern immer wieder mantraartig auf Arbeitslosigkeit und Mittelstand hingewiesen. Die Positionen der CDU/CSU sind nach dem Duell immer noch genauso unklar wie davor.
Auch Schröder schien am Anfang nervös, aber immer wenn das straffe Korsett der Diskussionsregeln etwas gelockert wurden, war er souveräner als Stoiber. Außerdem konnte er seinem Gegenüber in die Augen schauen und hat nicht wie Stoiber krampfhaft in die Kamera geblickt.
Es war wohl zu erwarten, daß die CDU einen besseren Auftritt als bei Sabine Christiansen als Erfolg für Stoiber  werten würde. Ich denke das zweite Duell wird noch durchaus neues bieten können. Es wäre zu wünsche, daß die Moderatorinnen es schaffen, Stoiber in Hinblick auf sein fehlendes Progamm ein wenig festnageln zu können. In dieser Hinsicht wurde in der vergangenen Sendung noch ziemlich sanft angefasst.

Grüße Max
Antworten
SchwarzerLor.:

Focus-Umfrage: Stoiber ist der Gewinner.

 
27.08.02 19:31
P O L I T I K

Stoiber überflügelt den Kanzler

Über 52 000 FOCUS-Online-User haben nach dem TV-Duell zwischen dem Kanzler und seinem Herausforderer einen eindeutigen Sieger gekürt.
„Mich überzeugte Edmund Stoiber mehr“ klickten bis zum Dienstagvormittag knapp 27 000 User bei FOCUS Online an. Gerhard Schröder (SPD) sahen dagegen nur 24 000 Surfer als Sieger aus dem TV-Duell gehen. Für 1000 User endete das Wortgefecht zwischen dem Kanzler und seinem Kontrahenten mit einem Unentschieden.

Nach Meinung der Leser der „Bild"-Zeitung ist ebenfalls Stoiber (CSU) klarer Gewinner des Fernsehduells. Wie das Blatt in seiner Dienstagsausgabe berichtet, haben bei einer Telefonaktion mehr als 75 Prozent von 164 000 Anrufern für Stoiber votiert. Lediglich 25 Prozent hätten demnach Schröder vorne gesehen.

27.08.02, 18:45 Uhr  

Quelle: focus.de/G/GN/gn.htm?snr=110316&streamsnr=7&q=3

 
Antworten
morepixel:

@ venetian

 
27.08.02 19:39
"jammer-ossi"... schau an, das hab ich ja noch gar nicht gehört.

muß dir ja ganz schön an die nieren gegangen sein, was ich in der vergangenheit geschrieben habe, wenn du hier in diesem thread extra für mich postest...

tut mir leid, ignorier in zukunft doch einfach, was ich schreibe, okay? dann gehts dir vielleicht auch wieder besser...

morepixel
Antworten
fosca:

@SL

 
27.08.02 20:26
Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefaelscht hast.
Wer liest denn bevorzugt den Focus? Das ist ein schwarzes Schmierblatt und der "Chef" bekennender CDU-Waehler.
Ein Sieg der CDU waere absolut fatal. Wenn sie denn gewaehlt wird, dann haben die Deutschen die oekologischen und wirtschaftlichen Folgen wohl verdient.  
Antworten
Kritiker:

@ fosca ... Du mußt... o.T.

 
27.08.02 20:47
Antworten
ecki:

TV-Duell: Union droht Forsa

 
27.08.02 20:48
TV-Duell: Union droht Forsa
--------------------------------------------------

Nachdem die SPD gestern noch viel Wirbel wegen der angeblich zu
strikten Regeln des TV-Duells gemacht hatte, rückt die Kanzlerpartei
nun doch von der Forderung nach einer Regeländerung ab. Beleidigt
zeigt sich indes die Union und droht dem Meinungsforschungsinstitut
Forsa wegen einer Schröder-freundlichen Blitzumfrage.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL
www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,211199,00.html


Zum Thema
---------

- Widersprüchliche Wahlumfragen: Das Elend der Demoskopie
 www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,211139,00.html

- Auslandspresse zum TV-Duell: "Mutation zur Show"
 www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,211138,00.html

- Interview mit Wolfgang Thierse: "Journalistische Selbstüberhöhung"
 www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,211075,00.html

- Körpersprache beim TV-Duell: "Bulldogge und Königspudel"
 www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,211016,00.html

- TV-Duell: Bis zur Unkenntlichkeit verstellt
 www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,210976,00.html

- Wahlkampf: Der Kanzler verschiebt die Steuerreform und bringt die
 Union in die Defensive
 www.spiegel.de/spiegel/0,1518,211069,00.html

- Showdown in Adlershof: Die Spreng-Maschine
 www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,210974,00.html



Freie Meinung nach Unionsart. Wer das falsche Ergebnis aus Umfragen rauskriegt wird verklagt. Gute Nacht Deutschland, wenn die drankommen....
Antworten
Kritiker:

@ fosca... (Panne) ... Du mußt die

 
27.08.02 20:55
Kirche nicht lieben, aber laß sie im Dorf! Der Focus-chef steht der FDP nahe und die versteht man nicht unter schwarz. Welche wirtschaftl. Folgen meinst Du nach CDU-Sieg?? Schröder hatte 4 Jahre Zeit zu zeigen, was er kann, er hat es verpennt.
Ein Aussitzer (Kohl) reicht Deutschland!
In 4 Jahren kann ja Schröder wiederkommen. Zufrieden??  - Kritiker.
Antworten
Karlchen_I:

Aus der Frankfurter Rundschau von gestern....

 
28.08.02 09:39
Mit diskutierender Öffentlichkeit hat das nichts zu tun. In aller wünschenswerten Deutlichkeit haben Politik und Medien das TV-Duell als Ritual inszeniert. Die strengen Regeln des turn taking und die zeremonielle Zeitökonomie waren nicht lästiges Beiwerk, sondern die Sache selbst. In diesem Rahmen sind Themen und Probleme lediglich Anlass für die Performance der Widersacher. Arbeitslosigkeit, Konjunkturschwäche, Bildungskatastrophe - darüber kann man nur reden. Politischer Talk erweist sich hier als das emotionale Management dessen, was man faktisch nicht managen kann. Man könnte das als Ästhetisierung der Politik auf dem Markt der Gefühle bezeichnen.

Im permanenten Wahlkampf bilden Politik, Medien und Demoskopie eine Endlosschleife. Das TV-Duell war eine Unterhaltungssendung, in der die Medien und die Politik sich gegenseitig inszeniert haben - umrahmt von Demoskopen und Experten, die in einer anschließenden Sendung über die Sendung sichergestellt haben, was eigentlich zu hören und zu sehen war. Daraus kann man nicht nur lernen, dass Politik ein Teil der Unterhaltungsindustrie geworden ist, sondern auch, dass der Kern der Demokratie die Demoskopie ist. In dieser Form herrscht das Volk über seine politischen Führer. Demoskopie hilft den Leuten, ihre Wahl zu treffen, denn dazu müssen sie wissen, wie die anderen wählen; und sie hilft den Politikern, sich im Wahlkampf zu profilieren, denn dazu müssen sie wissen, was die Leute hören möchten.

Diese konsequente Medieninszenierung von Politik hat eine besonders schwerwiegende Folge: Die Wähler wollen nicht den besseren Kanzler, sondern den besseren Kanzlerdarsteller. Die Zuschauer des TV-Duells haben offenbar gar keine Programmatik erwartet, sondern nur Performance. Da die Bürger keine Metakompetenz haben, um die Kompetenz der konkurrierenden Politiker zu beurteilen, bleibt ihnen nur das ästhetische Urteil. Erst in den letzten Jahren haben sich die politischen Parteien darauf eingestellt und konzentrieren ihre Anstrengungen nicht mehr auf Programme, sondern auf das politische Design. Und auch das ist kein Grund zur kul-turkritischen Klage. Es geht den Zuschauern zurecht um die Performance der Kandidaten, weil die Programme der Parteien undeutlich oder ununterscheidbar sind.

Das hat durchaus seine Logik. Sozialpsychologen wissen, dass klare Ziele hinderlich sind beim Sichern von Identität. Vielversprechend sind dagegen Identitäten, die aus Kontrollbemühungen angesichts des Chaos resultieren - siehe Flutkatastrophe. Wir haben es dann mit Menschen und Geschichten statt nur mit Ideen und Werten zu tun. Die Spin Doctors, die seit Kennedys legendärem Duell mit Nixon das Management der Aufmerksamkeit übernommen haben, wissen das. Sie sind die Wärter im Zoo der politischen Tiere. Stolz zeigen sie den Besuchern die Prachtexemplare; nur das zoon politikon suchen Alteuropäer vergebens.
Antworten
SchwarzerLor.:

@fosca

 
28.08.02 10:38
Ich lese auch (!) den Focus, aber nur im Internet. Es ist in meinen Augen weniger ein politisches, vielmehr ein Lebensstil-Magazin. Ich meine mal gelesen zu haben, daß der Markwort ein FDP-Mann sei. Wer von uns liegt denn da nun falsch?
Selbstverständlich sind sämtliche Statistiken und vor allem Umfragen mit großer Vorsicht zu genießen. Die von Focus ist keinesfalls repräsentativ.
Antworten
mod:

Neue Stimmen hier? o.T.

 
04.09.02 21:17
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht Alle 1 2 3 4

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--