Lieferengpass bei Sharp
Der erwartete Lieferengpass von LCD-Fersehern ist bei dem japanischen Elektronikkonzern Sharp eingetreten. Da die Kunden schneller als erwartet auf die großflächigen Flachbildschirme umsteigen, kann das Unternehmen mit der steigenden Nachfrage nicht mehr Schritt halten. Allein schon die Fußballweltmeisterschaft im Sommer stachelt das Geschäft mit den großformatigen Geräten an. Im dritten Quartal 2005 war Sharp noch Marktführer, im vierten Quartal rutschte das Unternehmen jedoch auf den dritten Platz ab. Nun droht dem Konzern, weitere wichtige Marktanteile zu verlieren. Derzeit investiert das Unternehmen 1,45 Milliarden Dollar für den Ausbau seiner Produktion und hofft so bis zum Herbst seine Engpässe vollständig beseitigen zu können.
Ebenso leidet Loewe unter einem Lieferengpass, deshalb wird das Unterhaltungselektronik-Unternehmen künftig außer von Sharp auch von Samsung seine Geräte beziehen. Samsung, Philips und Sony haben derzeit keine Lieferschwierigkeiten. Weltweit sollen 2005 rund 20 Millionen LCD-Fernseher verkauft worden sein. Laut Prognose des Marktforschungsinstitutes iSuppli sollen dieses Jahr etwa 31 Millionen abgesetzt werden. 2009 werden die weltweiten Verkäufe auf 77 Millionen Einheiten geschätzt.
abra
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