- Bahnstrecke Halle-Kassel wird modernisiert.
- Ab dem 16. Januar gibt es Ersatzbusse statt Züge.
- Sanierungskosten betragen rund 625 Millionen Euro.
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Was erwartet Fahrgäste grundsätzlich?
"Die nächsten drei Jahre fahren wir ein bisschen mehr Bus", fasste der Pressesprecher des Bahnunternehmens Abellio, Stefan Dietrich, die Lage bei einem Pressetermin mit der Deutschen Bahn zusammen. Teils seien massive Einschränkungen im Bahnverkehr mit Komplettsperrungen auf der Strecke zu erwarten. "Es gibt aber keine Alternative", so Dietrich mit Blick auf den geplanten Schienenersatzverkehr mit Bussen.
Was bedeutet das konkret?
Schon am Freitag, 16. Januar, wird die Zugstrecke zwischen Sangerhausen in Sachsen-Anhalt und Leinefelde in Thüringen gesperrt. Statt der Bahnen sollen dann bis zum 12. März Busse fahren. Zwischen Sangerhausen und Leinefelde soll unter anderem stündlich ein Expressbus als Ersatz verkehren, der aber nicht an allen anderen Stationen hält. Die Expressbusse seien etwa 45 Minuten länger unterwegs als die Züge auf der Strecke. Mehrere Unterwegshalte werden mit weiteren Bussen angefahren.
Ab Ende Juli soll die Strecke dann ab Halle in mehreren Bauabschnitten gesperrt werden: erst bis Berga-Kelbra, ab Ende August bis Nordhausen und ab Anfang Oktober bis Leinefelde. Auch dann werde es Ersatzfahrpläne mit Bussen geben. Genaue Informationen dazu finden Fahrgäste etwa auf den Websites von Abellio und der Deutschen Bahn. Auch auf der Website zum Sanierungsprojekt werden die Sperrungen aufgeführt: https://halle-eichenberg.deutschebahn.com.
Auch an manchen Bahnhöfen und Bahnübergängen fallen Arbeiten an, die dort zu Einschränkungen führen können. Dabei geht es etwa darum, Bahnsteige barrierefrei zu gestalten. Für manche Arbeiten müssen zudem Straßen gesperrt werden. Dazu sollen separate Informationen erfolgen.
Wie lange soll die Arbeiten laufen und was passiert überhaupt?
Bis die Modernisierung der rund 170 Kilometer langen Strecke Ende 2028 abgeschlossen werden soll, ist weiter immer wieder mit Einschränkungen für Bauarbeiten zu rechnen. Deutsche Bahn und Abellio planen, regelmäßig über die Arbeiten und die daraus resultierenden Folgen für Fahrgäste zu informieren.
In die Sanierung sollen rund 625 Millionen Euro fließen. Dabei geht es vor allem auch darum, alte Stellwerke durch elektronische zu ersetzen. Sie sollen helfen, die Bahnstrecke zwischen Halle und dem hessischen Kassel zuverlässiger zu machen. Auch der Güterverkehr soll davon profitieren: Für lange Güterzüge sollen Sangerhausen und Röblingen am See 740 Meter lange Überholgleise entstehen./maf/DP/zb
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