Rot-Grün dreht bei ! Irakkrieg-Beteiligung?


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Rot-Grün dreht bei ! Irakkrieg-Beteiligung?

 
26.09.02 14:28
P O L I T I K

Rot-Grün dreht bei

Die Wahl ist gewonnen, nun denken Gerhard Schröder und Joschka Fischer offenbar doch über einen deutschen Beitrag zum Kampf gegen Irak nach.

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtete am Donnerstag unter Berufung auf das Auswärtige Amt, für die Zeit nach einem Krieg gegen Saddam Hussein habe Berlin nichts ausgeschlossen. Zuvor hatte Außenminister Fischer (Grüne) bereits erklärt, die Bundesregierung lehne zwar einen Krieg gegen Irak ab, nicht aber einen Folgeeinsatz mit Mandat der Vereinten Nationen.

Damit wird laut „FAZ“ folgendes Szenario wahrscheinlich: Die Bundesregierung bleibe zwar bei ihrer ablehnenden Haltung eines militärischen Schlages gegen Bagdad, trage dies aber weniger aggressiv vor als im Wahlkampf. Zugleich werde die Bundesregierung Washington durch diplomatische Kanäle signalisieren, dass Deutschland sich an einem Einsatz zur Stabilisierung des Landes nach einem Krieg mit Soldaten beteiligen werde.

Kanzler Schröder (SPD) hatte bisher stets betont, dass seine Ablehnung unabhängig von einem Mandat der Vereinten Nationen sei. Dies scheint sich dem Bericht zufolge jedoch ausschließlich auf einen Krieg gegen Irak bezogen zu haben. Denn Fischer sagte zu einer Folgemission, diese müsste an ein UN-Mandat gebunden sein.

Nach der gewonnenen Wahl hatte Fischer der „New York Times“ gesagt, es sei „ein Tag des Glücks“ für ihn. „Doch ich weiß, dass ich einen bitteren Preis für diese Glück bezahlen werde, für diesen einen süßen Tag des Glücks.“

Doppelbesuch in Washington

Zuerst hatte Fischer einen Besuch angekündigt, nun will offenbar auch der Kanzler in die USA reisen. Das Kanzleramt erwäge ein direktes Gespräch zwischen Schröder und US-Präsident George W. Bush, um die deutlich gestörten Beziehungen wieder zu verbessern, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ am Donnerstag.

Im Kanzleramt heiße es, das ursprünglich beim Nato-Gipfeltreffen in Prag am 21. und 22. November geplante Treffen Schröder-Bush sei zu spät. Sollte Washington die Idee positiv aufnehmen, werde es vorher einen Kurzbesuch Schröders in den USA geben, so der Bericht.

Außenminister Fischer hatte am Mittwoch in Berlin gesagt, er werde zum „frühestmöglichen Zeitpunkt“ nach Washington reisen. Ein Sprecher des Außenministeriums sagte, konkrete Reisedaten gebe es noch nicht.

Nach Angaben von Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye arbeitet die Bundesregierung „mit großer Geduld“ daran, Missstimmungen und Missverständnisse in den deutsch-amerikanischen Beziehungen zu beseitigen. Über die einzelnen Schritte machte er keine Angaben. Zu hoffen sei, dass die „Verstimmung“ bis zum Nato-Gipfel Ende November in Prag bereinigt sei.

Rumsfeld verließ eilig die Tafel

US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld hatte am Dienstagabend in Warschau ein Abendessen der Nato-Verteidigungsminister verlassen, bevor sein deutscher Kollege Peter Struck das Wort ergreifen konnte. Er erklärte das auf einer Pressekonferenz am Mittwoch mit dienstlichen Erfordernissen. Seiner Meinung nach habe Struck zu dem Zeitpunkt bereits gesprochen. Gleichwohl ließ er erkennen, dass er sich durch die Haltung Deutschlands in der Irak-Frage getroffen fühlt.

Rumsfeld verwies auf ein Sprichwort in seiner Heimat, wonach man nicht noch graben solle, wenn man in ein Loch hineingeraten sei. Als ihm klar wurde, dass dies auch bedeuten könne, Deutschland mache die Dinge mit seinen Wiedergutmachungsbemühungen nur schlimmer, sagte er: „Lasst uns so tun, als ob ich das nie gesagt hätte.“

Fragen, ob es direkte Verbindungen zwischen dem Terror-Netzwerk El Kaida und Irak gebe, beantwortete Rumsfeld mit „Ja“. Zur Begründung verwies er auf CIA-Dokumente und auf das vom britischen Premierminister Tony Blair vorgelegte Dossier. Es sei ein erneuter Beweis, dass die bisherigen Sanktionen nicht zur Entwaffnung Iraks geführt hätten und dass man überlegen müsse, mit welchen Mitteln dies erreicht werden könne.

Nato-Generalsekretär George Robertson warnte bei dem Treffen, die Meinungsunterschiede in der Irak-Politik dürften nicht die Einheit des Bündnisses schwächen.

Hilferuf an „Amerikas treuesten Freund“

Blair soll Schröder aus der Klemme helfen. Bei seinem ersten Auslandsbesuch nach der Bundestagswahl unterhielt sich der deutsche Bundeskanzler am Dienstagabend mehr als zwei Stunden lang mit dem britischen Premierminister. Bei dem Gespräch in London ging es nach Angaben aus Downing Street vor allem um das Thema Irak.

Das Treffen, das auf Schröders Wunsch stattfand, sei „wie immer gut“ gewesen, verlautete aus Londoner Regierungskreisen. Blair soll zwischen Deutschland und den USA vermitteln, um das derzeit frostige Verhältnis wieder zu verbessern, wie die BBC berichtete.

US-Präsident Bush hat Blair wiederholt als den „treuesten Freund Amerikas“ bezeichnet. Anders als Schröder schließt Blair einen Militärschlag gegen Iraks Diktator Saddam Hussein – auch ohne UN-Mandat – nicht aus. Der britische Regierungschef unterhält aber auch gute Kontakte zu Schröder und hatte dem SPD-Vorsitzenden in den vergangenen Wochen sogar Wahlkampfhilfe geleistet. Die Tatsache, dass die beiden Sozialdemokraten in der Irak-Frage unterschiedlicher Auffassung sind, habe das Verhältnis nicht belastet, hieß es aus London.

Der Präsident bleibt verschnupft

Das Weiße Haus hatte zuvor erneut betont, dass es nach der deutschen Kritik an Bushs Irak-Kurs nicht einfach zur Tagesordnung übergehen wird. Nach den „Exzessen“ im deutschen Wahlkampf wäre es nicht „natürlich“, so zu tun, als sei nichts geschehen, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Ari Fleischer, am Dienstag. Man könne die Worte, die während des Wahlkampfs gefallen seien, nicht ignorieren. „Ich denke, dass niemand überrascht sein sollte, dass Worte und Handlungen Konsequenzen nach sich ziehen und dass sie nach der Wahl nicht einfach nichtig sind“, erklärte Fleischer weiter. „Die Beziehungen sind offensichtlich belastet.“

26.09.02, 12:45 Uhr
news.focus.de/G/GN/gn.htm?snr=111253&streamsnr=7&q=2





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FranzS:

Ich schlage vor, dass Europa eine

 
26.09.02 14:32
ordentliche Ablaßzahlung an die USA leistet, dann geht uns der Weltfrieden eh nichts mehr an.

Grüsse
Franz
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Pate100:

man das ist sooo wiederlich wie Fischer und

 
26.09.02 14:36
schröder jetzt den Ammis in den Arsch kriescht!!! Mann ich könnte kotzen...
Und die Ammis geniesen es jetzt richtig uns zu erniedrigen. Man schämt sich ja deutscher zu sein!

Gruss Pate
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Spitfire33:

Bundesregierung lehnt weiterhin

 
26.09.02 14:40
militärische Maßnahmen ab.
26.09.2002    

 Beifall und Bedenken  

  Schwerer Stand: Der deutsche Verteidigungsminister Peter Struck  
 

 
Zentrales Thema beim Treffen der NATO-Verteidigungsminister in Warschau war die Irak-Politik der USA. Das gespannte Verhältnis zwischen Washington und Berlin bleibt bestehen.

Es war ein Treffen ohne konkrete Tagesordnung. Und wohl auch deshalb rückte knapp zwei Monate vor dem Erweiterungsgipfel der Allianz in Prag das zur Zeit aktuellste politische Thema in den Mittelpunkt des Interesses: die Irak-Politik der USA und die Reaktion der NATO. Einige Staaten hätten "auf unterschiedliche Art ihre Bedenken zum Ausdruck gebracht", erklärte US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld am Ende der zweitägigen Beratungen. Aber sie hätten auch ihr Interesse bekundet, den US-Präsidenten und die Weltgemeinschaft zu unterstützen, um einen Weg zu finden, den Irak zu entwaffnen.

Gespaltenes Bündnis

Um konkrete militärische Unterstützung für die eigenen Irak-Pläne sei es den USA in Warschau nicht gegangen, hatte NATO-Generalsekretär Robertson zuvor erklärt. Und: Die NATO sei keine Anti-Irak-Alllianz. Dennoch war die Stimmungslage offensichtlich nicht einheitlich. Vor allem die Briten unterstützten in Warschau mit ihrem Geheimdienst-Dosssier zu Massenvernichtungswaffen die harte Haltung der USA gegenüber dem Irak. Auch Polen schließt eine militärische Option nicht aus. Und der spanische Verteidigungsminister nannte die US-Ausführungen beeindruckend.




Das Bündnis scheint gespalten. Der deutsche Verteidigungsminister Peter Struck wies noch einmal darauf hin, dass die Bundesregierung militärische Maßnahmen ablehnt.




Wichtig sei vor allem, Saddam Hussein zu veranlassen, die Inspekteure bedingungslos ins Land zu lassen, um herauszufinden, ob er über die Produktion von Massenvernichtungswaffen verfügt

"Nicht isoliert"

Er habe im übrigen den Eindruck gehabt, so Struck weiter, dass viele NATO-Partner so dächten wie Deutschland, sich aber zurückhielten. Deutschland sei mit seiner Position in der NATO nicht isoliert, so der deutsche Verteidigungsminister. Struck hatte in Warschau zudem noch eine zweite, eine atmosphärische Front zu verarbeiten. Das deutsch-amerikanische Verhältnis ist offenbar weiterhin dramatisch angespannt. Daran haben auch die jüngsten Vermittlungsbemühungen des Kanzlers nichts geändert. US-Verteidigungsminister Rumsfeld amüsierte die Journalisten in Warschau mit zynischen Bemerkungen.

Dass es unter diesen Umständen nicht zu einem bilateralen Treffen zwischen Struck und Rumsfeld kommen konnte, ist klar. Der Bundesverteidigungsminister versuchte dennoch Verständnis für die Haltung seines amerikanischen Kollegen zu finden und meinte, dass man verstehen könne, dass er im Augenblick nicht die Möglichkeit gesehen hat ein bilaterales Gespräch mit Deutschland zu führen. Aber, so der Minister optimistisch und vielleicht auch realistisch, das wird sich sicherlich ändern.



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Thomastrada.:

Überraschend! o.T.

 
26.09.02 14:44
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mod:

Das war gestern! "Was interessiert mich das

 
26.09.02 14:45
Geschwätz von gestern!"
Meint wohl wer in alter deutscher Tradition?
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Bankerslast:

ach ja,

 
26.09.02 14:50
und noch nebenbei... die Grünen denken über eine ERHÖHUNG der Ökosteuer nach.
Wie haben einige von der Linksfraktion hier gepostet: "Die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber."
*grööööööööööööööööööl*
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Antichrist:

Was ist das denn

 
26.09.02 14:53
für ne irreführende Überschrift ?
Was hat eine UN-gestützte Folgemission mit der Beteiligung an einem Krieg zu tun ?
Das ist BILD-Niveau !
Antworten
Antichrist:

Bankerslast

 
26.09.02 14:58
Wie wäre es, wenn Du mal Fakten postest.
Tatsache ist, das die SPD eine Erhöhung der Ökosteuer über den 1.1.2003 hinaus ablehnt.
Und wenn ein Herr Loske (seines Zeichens umweltpolitischer Sprecher der Grünen) so etwas in die Welt setzt, dann musst Du nicht gleich so tun als wäre dies bereits beschlossene Sache.
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mod:

Frau beachte das FRAGEZEICHEN ! o.T.

 
26.09.02 14:58
Antworten
der hundesohn:

große überschrift und .... o.T.

 
26.09.02 15:00
Antworten
Pate100:

wie kann man an einer UN gestützten Folgemission

 
26.09.02 15:02
teilnehmen/bezahlen wenn man den Krieg davor (angeblich) völlig ablehnt????
Die Ammis bomben Saddam weg und schnappen sich das Öl und der dumme Rest der Welt macht danach die Drecksarbeit. Man mir wird schlecht...
Antworten
Antichrist:

Und jetzt ?

 
26.09.02 15:02
Ändert ein Fragezeichen etwas daran, dass Du eine mögliche Beteiligung an einem Irak-Krieg aus der Tatsache ableitest, dass man nicht ausschliesst sich an einer Folgemission zu beteiligen ?
Antworten
preisfuchs:

das war doch sooo klar das die beiden

 
26.09.02 15:04
schröder und fischer nicht regierungsfähig sind, es nie sein werden und uns mittelständler kaputt machen. aber was sein soll, muss wohl sein. am besten ich überlege mir ein neues konzept wie sie von mir keinen müden euro an steuern kassieren.
fuck off grün/rot
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Antichrist:

Pate

 
26.09.02 15:04
Naja, wenigstens gibst Du zu, dass Du ebenfalls davon überzeugt bist, dass es der US-Regierung nur um das Öl geht.
Antworten
mod:

Sehr interessantes Posting von Reila (oben)

 
26.09.02 15:08
34. Schauspieler, Regisseur oder Drehbuchautor?   Reila  26.09.02 15:03
 
Warum wohl hat Schröder kurz vor der Wahl eine mögliche Beteiligung Deutschlands am Irak-Krieg thematisiert und zwar in einer Form, daß sich jede Mutti sicher wähnte, daß ihr Sohn nicht dorthin muß, wenn sie Schröder wählt? Dabei war doch nie auch nicht von den Amis an eine deutsche Beteiligung in einem möglichen Krieg gedacht.
Hat eigentlich eine rot-grüne oder eine schwarze Regierung deutsche Soldaten zuerst in einen Kampfeinsatz im Ausland geschickt? Allerdings war damals die CDU ja auch dafür.

R.  
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lutzhutzlefutz:

stimmt preisfuchs

 
26.09.02 15:11
aber warum wundert´s Dich, war doch von Anfang an klar, daß Rot-Grün nach der Wahl umkippt.

Bin auch mal gespannt auf den 3. großen Fehler Strucks:

1. Er ist in Berlin während Rumsfeld reden schwingt
2. Er will mit den Holländern die Führung der UN-Truppen in Afghanistan übernehmen, ohne das die Holländer davon wissen.
3. der nächste Schnitzer kommt bestimmt innerhalb der nächsten 7 Tage
Antworten
altmeister:

überraschend? sicher nicht! o.T.

 
26.09.02 15:13
Antworten
Prime_ecki:

mod, bitte schimpf nicht auf die, die konsequent

 
26.09.02 15:13
bleiben.
Die Haltung der Regierung ist die Mehrheitsmeinung in Deutschland, und damit haben rot/grün den Wahlkampf gewonnen. Nicht jeder mag dem Bush hinten reinkriechen, auch die amerikanischen Demokraten halten die Politik Bushs für sehr gefährlich und für eine Gefährdung der Anti-Terror-Allianz. Denk mal nach, bitte.
Antworten
Thomastrada.:

Vorprogrammierter Koalitionsstreit:

 
26.09.02 15:13
preisfuchs:

ökosteuer anheben?

 
26.09.02 15:20
lohnnebenkosten senken?
welchen sinn soll das ergeben?
der mittelstand braucht günstiges geld um zu investieren. hehe die messen sind leer, kaum aufträge. der ausstellt muss froh sein wenn seine kosten nicht zu hoch waren, weil keine aufträge rein kommen.
lieber eine MwSt von 20% als den scheiss was die vorhaben.
jetzt kriechen sie den amis in den arsch das falsche hinterlistige dt. rot grüne regierungspack. die zeit wird kommen das alle nach einen neuen adolf rufen, echt schlimm!
Antworten
Pate100:

Antichrist

 
26.09.02 15:20
warum soll ich das nicht zugeben, hab doch nie was anderes geschrieben?


Gruss Pate
Antworten
mod:

stimmt, prime_ecki ,

 
26.09.02 15:30
konsequent verlogen ...

Du hast es genau erfasst!
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Reila:

Wer gibt denn da einen Schwarzen?

 
26.09.02 16:02
Also, wenn einer vor einer Woche sagt, es gibt keine deutsche Irak-Beteiligung, auch nicht mit UN-Mandat und jetzt läßt er seinen Außenminister erklären, aber beim Aufräumen sei man mit UN-Mandat schon dabei, dann darf man die Handelnden Personen doch wohl Lügner nennen, oder verlogen oder wie man sonst noch Zeitgenossen (Zeitgenossen gefällt mir übrigens, kommt wohl von Genossen auf Zeit.) bezeichnet, die nicht ehrlich sind.

Und jetzt vollbringt dieser Fischer doch das Kunststück zu behaupten, die Schröder-Ausage von letzter Woche bezöge sich nur auf Kampfeinsätze, nicht auf die Einsätze danach. Er hätte das nie anders verstanden. Nun, ich schon! Die halten uns für blöd. Mit uns kann man machen, was man will - denken die ...

R.
Antworten
Happy End:

.

 
26.09.02 16:11
Rot-Grün dreht bei ! Irakkrieg-Beteiligung? 798793

 
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Reila:

Hey, hey Modderatoren,

 
26.09.02 16:11
vergebt eure Sterne doch an die, die Wahlversprechen im Wochentakt brechen.

R.
Antworten
ecki:

Arschkriecher und Verlogenes Pack sind nun

 
26.09.02 16:13
mal Beleidigungen. Ich nehme mal an preisfuchs sieht das auch so und hat keinen Grund sich zu beschweren.

@Reila
Wenn man deinen Argumenten folgen würde, dann ist das rote Kreuz zur Kriegsführung gegründet worden. Ich jedenfalls kann keine Lüge sehen und hoffe weiterhin, dass die Deutsche Regierung konsequent gegen Kriegseinsätze steht, vor allem auch gegen Alleingänge der USA.

Auch wenn die Börsenanalysten der wallstreet schon jubeln und diskutieren, um wieviel 1000 Punkte der Dow nach oben schießen würde, wenn sie endlich Bomben schmeissen würden.

Grüße
ecki  
Antworten
Karlchen_I:

Die Wortwahl von Preisfuchs ist zwar ....

 
26.09.02 16:29
etwas grob - in der Sache hat er aber recht.

Wie gut, dass ich nicht rot oder grün gewählt habe, denn ich dachte mir schon so etwas.
Antworten
Mara:

Lasst euch von diesem Preisfuchs nicht täuschen !

 
26.09.02 16:33
Der gehört in die linksradikale Ecke, hat beim Sieg der Rot-grünen sicher laut gejubelt und will sich jetzt tarnen.
Antworten
Reila:

Naja ecki,

 
26.09.02 16:39
die Begriffe sind zwar sehr umgangssprachlich, aber vermitteln doch relativ anschaulich, was gemeint ist.

Da steht unser Gerd erst staatstragend vor den Kameras und sagt selbstbewußt mit uns nicht. Bügelt dafür auch noch einen US-Journalisten so richtig publikumswirksam ab. Die Justizministerin verhält sich maximal undiplomatisch.

Und nachdem die Amis uns erst mal ihren Hintern zugedreht haben (haben auch überreagiert) rudert man zurück und versucht gut Wetter zu machen. Das erinnert an das kleine Kind, das etwas kaputtgeschmissen hat, dann heult und sagt: Aber das wollte ich doch nicht. Das alles passiert innerhalb von sieben Kalendertagen. So etwas wäre unter einer beliebigen Vorgängerregierung - gleich ob christliberal oder sozialliberal nicht möglich gewesen. Aber was redet man nicht alles, nur um gewählt zu werden. Über "Pack" würde ich also mit mir reden lassen. Sollte man besser Komiker sagen? Aber auf "Verlogen" muß ich bestehen.

Und was die Argumentation mit dem Roten Kreuz betrifft: Ich glaube es geht um den Bundeswehreinsatz in einem Gebiet, das erst noch richtig heißes Kriegsgebiet werden soll. Und wenn es da wieder friedlich-freundlich ist, gehen unsere Soldaten da hin, um Rot-Kreuz-Ersatz zu spielen? Sehr feinsinnig Deine Vergleiche. Aber der Zweck heiligt wohl wieder mal die Mittel.

R.  
Antworten
Andromeda:

Lüge oder nicht?

 
26.09.02 16:41
Zitat von Schröder aus dem 1. TV-Duell:
"Und unter meiner Führung wird es keine Beteiligung Deutschlands an einer militärischen Intervention geben." (Es war der Irak gemeint)

Ist es eine militärische Intervention, wenn man Soldaten nach einem Krieg zur Friedenssicherung in einem Land stationiert? Ich denke die Antwort ist eindeutig.
Antworten
lutzhutzlefutz:

Parallelen zu Clinton

 
26.09.02 16:44
der sagte doch seinerzeit: "I never had Sex with that woman..."

Unsgerd sagte doch: "Deutschland schickt keine Soldaten in den Irak"

Weiß jemand eigentlich, was die ABC-Spürpanzer in Kuwait machen? Warum zieht die eigentlich keiner ab? Schläft der neue Verteidigungsminister? Ach nee, stimmt Kuwait ist ja nicht Irak!
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preisfuchs:

mara dich würde ich rot-grün poppen

 
26.09.02 16:50
aber sei sicher, wählen rot / grün nein danke.
he du rot grünes moderaten schwein. wenn du die wahrheit nicht verträgst, geh auf eine messe, schau dich um du depp und dann bewerte. du hirni
Antworten
ecki:

Reila, du hast auch schon logischer argumentiert.

 
26.09.02 16:50
Die Herta DG hat sich maximal undiplomatisch verhalten.... "Aber was redet man nicht alles, nur um gewählt zu werden."
Ohne ihr Blödsinniges Geschwafel wäre der Wahlsieg wohl um einiges höher ausgefallen.

Und wenn unsere Regierung jetzt auf Kriegseinsatz gegen den IRAK umschwenken würde, dass wäre verlogen und ein Betrug am Wähler, oder wäre es dann plötzlich ok?

Gib zu, die können machen was sie wollen, egal was, du wirst es falsch finden, oder? Sag mal was sie machen könnten, was richtig gut wäre und nicht "verlogen". Geht gar nicht, oder?

Grüße
ecki  
Antworten
Mara:

Preisfuchs, rede nicht von Dingen, von denen

 
26.09.02 16:51
du nichts verstehst !!
Antworten
preisfuchs:

mara stell dich mit dem arsch gegen eine wand

 
26.09.02 16:53
überleg und poste nicht wie ein kind. voralem spiel nicht die frau du transe
Antworten
Mara:

Tut mir leid, ich gehöre nicht zu deinesgleichen! o.T.

 
26.09.02 16:54
Antworten
Reila:

Zur Erinnerung für die Genossen:

 
26.09.02 16:54
Schröder drohte bei Irak-Angriff sogar mit Abzug der Spürpanzer aus Kuwait. Und jetzt bietet die Regierung militärische Hilfe nach einem US-Angriff an. Das sind Wendehälse. Und es wird eine lächerliche Diskussion darüber geben, was Intervention ist. Die DDR-Truppen hätten damals 1968 nicht mehr in der Tschechoslowakei intervenieren können, denn die Russen waren schon da und die Tschechen schon "besiegt". Die Volksarmee der DDR hätte nur noch als humanitäre Aktion einmarschieren können. Das ist offenbar Kanzler-Logik. Die Feinheiten werde ich nicht verstehen.

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Der Spiegel, 11. September 2002

Bundeskanzler Schröder: Unser Nein zu einer Intervention im Irak ist wohl begründet

Die Bundesregierung bleibt bei ihrer ablehnenden Haltung zu einer Militärintervention im Irak. Bundeskanzler Schröder erklärte in einem Gespräch mit der "Berliner Zeitung" am 11. September, Deutschland sei mit seiner Haltung in der Irak-Frage nicht isoliert. Mit ökonomischem, diplomatischem und politischem Druck müssten die Waffeninspektoren zurück in den Irak gebracht werden.

Deutschland sei mit seiner Haltung in der Irak-Frage nicht isoliert. Seine Argumente gegen eine militärische Intervention würden von UN-Generalsekretär Kofi Annan genauso wie von EU-Außenpolitiker Javier Solana geteilt, erklärte Bundeskanzler Gerhard Schröder am 11. September 2002 in einem Gespräch mit der Berliner Zeitung. Mit der von ihm durchgesetzten Entscheidung, sich an der Bekämpfung des internationalen Terrorismus im Rahmen der Operation "Enduring Freedom" zu beteiligen, habe Deutschland mehr Möglichkeit gewonnen, seinen Partnern auch einmal "Nein" zu sagen, so der Kanzler. Dieses Nein sei eine prinzipielle Position, finanzielle Gründe dürften in einer solchen außenpolitischen Frage keine Rolle spielen, sagte Schröder.

Der Kanzler hatte bereits am 4. September 2002 in einer Pressekonferenz zu außenpolitischen Fragen seine ablehnende Haltung zu einem möglichen Angriff auf den Irak bekräftigt: "Unter meiner Führung wird sich Deutschland an einer Intervention im Irak nicht beteiligen", sagte Schröder. Dieses wäre selbst dann nicht der Fall, hatte der Bundeskanzler einen Tag zuvor in der "Rheinischen Post" betont, wenn es ein UN-Mandat gebe.

Der Kanzler hatte bereits mehrfach betont, an dem Ziel festzuhalten, die UN-Waffeninspekteure wieder in den Irak zu bringen. Einen Wechsel der Ziele in der Irak-Politik halte er für falsch, so Schröder. Die vorliegenden Informationen legten keine neue Bedrohungsanalyse nahe. Es bestehe daher auch kein Anlass, die bisherige, wohlbegründete Politik zu korrigieren.

Schröder nannte drei Punkte, die gegen eine Militärintervention sprächen. So würde eine Intervention im Irak die internationale Koaltion gegen den Terrorismus erschüttern. Auch sei der Kampf gegen den internationalen Terrorismus noch nicht beendet und die Taliban noch nicht besiegt. Zudem fehle es an einer Konzeption für eine politische Neuordnung im Nahen Osten nach einer möglichen Intervention.

In seiner Erklärung zum Jahrestag der Terroranschläge auf die USA vom 11. September erinnerte der Kanzler daran, dass der Kampf gegen den Terrorismus noch nicht gewonnen sei. Die internationale Koalition gegen den Terror müsse deshalb fortbestehen, denn zu einem dauerhaften Frieden sei es noch ein weiter Weg.  

Vorwürfe des Anti-Amerikanismus wies der Kanzler zurück. Die deutsche Position werde auch in Europa wahrgenommen und unterstützt. Auf der Basis gemeinsamer Werte und gesicherter Beziehungen könnten auch Meinungsverschiedenheiten ausgetragen werden. Alles andere wäre Unterordnung, betonte Schröder. Deutschland habe als zweitgrößter Truppensteller bei allen internationalen Einsätzen nach dem 11. September 2001 sehr deutlich gezeigt, dass es zur Solidarität fähig und bereit ist. Der Kanzler erinnerte hier beispielsweise an die deutsche Beteiligung an Einsätzen auf dem Balkan und in Afghanistan oder auch bei Enduring Freedom.

Zu den deutschen Fuchs-Spürpanzern, die gegenwärtig in Kuwait stationiert sind, sagte der Bundeskanzler, die Panzer seien für die Operation Enduring Freedom im Einsatz. Für diese Operation habe der Bundestag seine Zustimmung gegeben. Im Falle eines Angriffs auf den Irak, der nicht mehr durch den Bundestagsbeschluss gedeckt wäre, müssten die Panzer und die 52 deutschen Soldaten aus dem Kuwait abgezogen werden.

Antworten
lutzhutzlefutz:

Preisfuchs Vorsicht

 
26.09.02 16:55
sonst beißt Dir Ihr Kampfhundhund von hinten die Eier ab. Dann besser zwei Stückchen Fleisch in die Heizung klemmen...
Antworten
Mara:

Rambo steht nicht auf klitzekleine vertrocknete

 
26.09.02 16:56
Nüsse !
Antworten
preisfuchs:

schröder der falsche sack

 
26.09.02 16:59
und wenn....... dann haben wir es nicht verdient wieder gewählt zu werden. 4 jahre später wieder gewählt.
2003 ca. 4,5 mill arbeitslose.
2004 ca. 5 mill arbeitslose
2005 aufstand in deutschland!
Antworten
ecki:

Und Reila, wo ist jetzt die Lüge?

 
26.09.02 17:00
Übrigens haben in der Zwischenzeit noch einige Staaten und Politiker mehr eine ähnliche Haltung wie Deutschland eingenommen.

Und wo sind deine Vorschläge für gutes unverlogenes Handeln? Bist halt auch bloss Anti! Ohne Konzept.
Antworten
preisfuchs:

also mara

 
26.09.02 17:00
zomb17? oder welche doppel ID?
Antworten
Reila:

ecki,

 
26.09.02 17:01
konsequent wäre es, wenn der Kanzler bei seiner ursprünglichen Haltung bliebe.

Im übrigen bin ich in keiner Partei und erlaube mir eben meine eigene Meinung. Muß auf niemanden Rücksicht nehmen und will auch keine Wahl gewinnen.

R.
Antworten
Mara:

Bei der nächsten Wahl wird abgerechnet !

 
26.09.02 17:01
Deinen Zwergenaufstand kanst du dir irgendwo hinstecken, Preisfuchs.  
Antworten
preisfuchs:

also mollymara mit ohrring im linken ohr

 
26.09.02 17:05
ich weis wo
Antworten
lutzhutzlefutz:

auch bei der nächsten Wahl

 
26.09.02 17:05
sind die Wähler nicht schlauer. Solange es Idioten wie Möllemann gibt, und die CDU (nicht die CSU) keinen vernünftigen Kanzlerkandidaten aufstellen kann, wird sich nix ändern.

Der Bürger wählt immer noch den kopf, und nicht das Programm!
Antworten
Mara:

Du weisst gar nichts, Preisfuchs, überhaupt nichts

 
26.09.02 17:10
Leute wie du haben auch rot-grün verdient. Etwas anderes wäre für die auch zu schade. Erhälst du Kontra, schreist du gleich: Mama, Mama, die Doppel-ID hat mich gehauen ! Wahrscheinlich sind Schröder und Fischer auch Doppel-ID ? Nein - mit so Typen wie dir ist kein Blumentopf zu gewinnen. Gut, dass es auch andere gibt, die bei der nächsten Wahl das Ruder herumwerfen.  
Antworten
ecki:

Genau, BRD wird nicht militärisch Intervenieren.

 
26.09.02 17:11
Will ich doch schwer hoffen, dass es dabei bleibt.

Deiner Meinung nach waren die Einsätze der Bundeswehr in Mazedonien, Kambodscha, Bosnien (und was ich sonst noch alles vergessen habe) alles Militärische Interventionen? Dann liegt wohl doch ein Problem der Begrifflichkeiten vor.

@preisfuchs
Warum hängst du hier eigentlich auch dermassen den Prolo raus, wie mamoe. Hast du das nötig?

Grüße
ecki  
Antworten
Mara:

Du kannst ausserdem froh sein, dass ich mich

 
26.09.02 17:12
mäßige. Normalerweise würdest du von mir ganz etwas anderes zu hören bekommen. In Anbetracht deiner Unwichtigkeit stört mich das aber nicht weiter.
Antworten
Antichrist:

Nur um es mal klar zu stellen

 
26.09.02 17:13
Ich meine, man muss unterscheiden zwischen 'friedenssichernden Maßnahmen' auf der einen Seite und 'kriegerischer Intervention' auf der Anderen.

Zu kriegerischen Interventionen hat die Regierung mit ihrer ablehnenden Haltung klar Stellung bezogen.
Allerdings schliesst das nicht friedenssichernde Maßnahmen im Zuge einer UNO-Resolution aus.
Die Bundesregierung hat ja auch, wenn ihr Euch erinnert, bereits angeboten Waffen-Inspekteure in den Irak zu schicken und damit bereits unterstrichen, an friedenssichernden Maßnahmen teilnehmen zu wollen.
Die Idee eines Folgeeinsatzes ist also nur die konsequente Fortsetzung eines humanitären Kurses - nicht mehr und nicht weniger !

Das ist mir persönlich alle Male lieber, als das Deutschland (wieder) rumbombt.
Antworten
preisfuchs:

mara die wichtige

 
26.09.02 17:15
ohne konzept´mit vorlauter klappe. no brain aber ein geschrei für 10. hunde die bellen beisen nicht. jetzt wiedersprich dich mal nicht wenn du eine richtige schwarze wärst du verkappter rot-grüner parteigenosse.
Antworten
lutzhutzlefutz:

Gut erkannt Antichrist!

 
26.09.02 17:16
Warum ist das bei den Amis vor der Wahl nicht angekommen? Kann Gerd sich so schlecht ausdrücken? Das kann mir keiner erzählen! Das war alles reine Wahlkampftaktik.

Und jetzt wird weiteegemacht wie bisher, kein Wahlversprechen gehalten, und kein auch nur sonst wie kleines Problem von der Regierung gelöst!
Antworten
taipan09:

aber

 
26.09.02 17:18
es war doch auch nie im Gespräch, dass deutsche "rumbomben".
Und es hat ganz sicher auch niemand erwartet, dass deutsche Soldaten Schulter an Schulter mit den G.I.`s im Irak einmarschieren. Schröder hat zu Dingen "Nein" gesagt, die niemand von ihm/uns verlangt hat. Es hat doch nicht wirklich jemand ernsthat erwartet, dass die Bundesregierung auf ihrem Anti-USA Kurs bleibt?  
Antworten
ecki:

@lutzhutzlefutz : Du vergisst eines:

 
26.09.02 17:19
Auch bush ist im Wahlkampf (5.11.) und wegen der katastrophalen Wirtschaftslage schwer angeschossen. Da holzt er jetzt nach aussen. Aber angeblich sind nach Umfragen 68% der Amis gegen einen Alleingang der USA im IRAK.

Wir sind in guter Gesellschaft.

Grüße
ecki  
Antworten
mod:

Aber er is ne Art "Popstar", das reicht o.T.

 
26.09.02 17:20
Antworten
Mara:

Unsere Konzepte werden umgesetzt werden.

 
26.09.02 17:21
Du kannst nur quaseln, jammern oder schreien. Dein Stil ist saumiserabel, deine Postings inhaltsleer. Es ist verlorene Zeit, sie zu lesen. Ich lasse das auch jetzt und schließe mich sicher der Mehrheit hier damit an.
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ecki:

Da hamm er es wieder. Ist man gegen die Politik

 
26.09.02 17:21
von Bush, schon ist man Antiamerikaner. :-(

Holzhammerlogik.
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Reila:

Deutsche kämpfen schon längst im Ausland:

 
26.09.02 17:23
Die neue Wehrmacht marschiert: Anfang März 2002 waren deutsche Eliteeinheiten in schwere Bodenkämpfe verwickelt - zum ersten Mal seit der Abwehrschlacht um Ostpreußen im Frühjahr 1945. "Deutsche Soldaten kämpfen an vorderster Front" lautete die Schlagzeile der "Süddeutschen Zeitung", und ein US-Offizier in Kabul lobte gegenüber der Nachrichtenagentur ddp die Landser als "einfach hervorragend", sie seien in Ostafghanistan "mit an vorderster Front" und durchkämmten Höhlen und verdeckte Stellungen. Die Operation läuft unter dem Codenamen Anaconda, ...

Ein weiteres Mal hat die Bundesregierung die Öffentlichkeit belogen. Am 8. November, als es im Bundestag um die Bereitstellung deutscher Soldaten für den "Krieg gegen den Terror" ging, hatte Kanzler Gerhard Schröder gesagt: "Mir ist besonders wichtig festzuhalten: Es geht weder um eine deutsche Beteiligung an Luftangriffen noch um die Bereitstellung von Kampftruppen am Boden." Ende Januar dementierte Außenamtsstaatsminister Christoph Zöpel einen Bericht der "New York Times": "Meiner Antwort ... können Sie in keiner Weise entnehmen, deutsche Bodentruppen seien in Afghanistan militärisch tätig." Als die Teilnahme an "Operation Anaconda" schließlich nicht mehr zu leugnen war, redete sich die Regierung mit dem Argument heraus, es kämpften nur die "circa 100" Soldaten des Kommandos Spezialkräfte (KSK), deren Einsatz für den Anti-Terror-Kampf vom Bundestag Anfang November pauschal mitbeschlossen worden war. Selbst diese Angabe ist aber zweifelhaft: So hatte der SPD-Wehrexperte Helmut Wieczoreck von "über 200" KSK-Soldaten bei Anaconda gesprochen (und war dafür gerüffelt worden). Der Zahlen-Salat sich dadurch erklären, daß Wieczoreck weitere deutsche Spezialkräfte addiert an, die nicht zur Bundeswehr gehören, aber ebenfalls in Afghanistan auf Al Qaida-Jagd sind, etwa die Bundesgrenzschutztruppe GSG-9 und - ohne jede Rechtsgrundlage - der Inlandsgeheimdienst MAD ("Tagesspiegel" laut www.german-foreign-policy.com).
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kalle4712:

Natürlich beteiligt sich D. Hat jemand jemals

 
26.09.02 17:24
etwas anderes geglaubt?
Wer Schröder kurz vor der Wahl geglaubt hat, wird wohl nie auch nur ansatzweise kapieren, wie Politiker denken und agieren.
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taipan09:

ach geh weiter ecki

 
26.09.02 17:24
du weißt genau, dass man sich keinen Amerikaner zum Freund macht, wenn man deren Präsident derart angreift.
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mod:

Lesen bildet, ecki,

 
26.09.02 17:24
Du schreibst:
"Aber angeblich sind nach Umfragen 68% der Amis
gegen einen Alleingang der USA im IRAK."

Dagegen war Stoiber auch.
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Mara:

Irgendwie fühle ich mich bestätigt !

 
26.09.02 17:26
Wenn ich mich erinnere, wie sehr ich hier kritisiert worden bin, darf ich das kurz erwähnen.  
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mod:

Zur Erinnerung,

 
26.09.02 17:28
wir waren hier

mehrheitlich gegen einen Krieg ohne UN-Mandat!

Das gilt auch noch heute!
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Antichrist:

lutz

 
26.09.02 17:29
Das dir Bundesregierung kein Wahlversprechen hält und, wie Du sagst auch sonst keine Probleme lösen wird ist eine These, die Du vier Tage nach der Wahl vertrittst ?

Ich bin der Meinung, man sollte nicht mit einer solchen Denkweise an den Start gehen und hoffe, dass die Opposition nicht eine ähnliche Haltung vertritt.

Was wir (völlig unabhängig vom Wahlausgang) brauchen, ist Aufbruchstimmung und der Wille notwendige Reformen anzupacken und durchzusetzen.
Was diesem Land garantiert nicht hilft, ist eine Trotzhaltung die sehr schnell in einer Blockadepolitik enden kann.
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lutzhutzlefutz:

Kreis geschlossen!

 
26.09.02 17:29
KSK kämpft im Ausland! Aber neue Konzepte für die Truppe liegen nicht vor. Wer will denn heutzutage noch diesem Verein beitreten, wenn er nicht weiß wo es hingeht.

Stabilo-Struck hängt seine Fahne eh nach dem Wind, und Gerd läßt wieder seine ruhige Hand kreisen. So kann daß natürlich auch in Zukunft nichts werden!
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Karlchen_I:

@mod: Und es gab auch solche Sozialparasiten....

 
26.09.02 18:01
wie mich, die überhaupt gegen einen Krieg waren.

Was mich aber an dem Duo infernale (man kann sie nach der Kosovo-Geschichte auch getrost Kriegsverbrecher nennen) Schröder/Fischer gestört hat. war, dass sie herumgeeiert haben, als es um die Frage ging, ob die in Deutschland stationierten US-Einheiten in einen Irak-Krieg eingreifen können.
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vega2000:

Warum müssen die Schwarzen immer nachtreten ?

 
26.09.02 18:06
Nun packt endlich eure Messer weg, -die Wahl ist verloren & ihr dürft vier Jahre lang schmoren.
Rot-Grün dreht bei ! Irakkrieg-Beteiligung? 799012
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mod:

News: USA wollen Saddam Hussein angeblich ins Exil

 
26.09.02 18:07
Angeblich amerikanische Bemühungen um Gang Saddam Husseins ins Exil
 
Washington (dpa) - Die USA wollen Saddam Hussein angeblich ins Exil zwingen. Das berichtet die Zeitung «USA Today». Washington und einige Nachbarstaaten des Irak bemühen sich danach in aller Stille darum, den Machthaber zu diesem Schritt zu bewegen. Nach Auskunft von Regierungsbeamten sei diese Lösung für Washington akzeptabel, wenn auch nicht offizielles Ziel. Nach US-Angaben haben amerikanische und britische Kampfflugzeuge in der Nacht eine mobile Radaranlage auf dem zivilen Flughafen der südirakischen Stadt Basra bombardiert.

17:04 am 26.09.2002  
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Antichrist:

Na dann sag ich nur:

 
26.09.02 18:10
Viel Spass bei diesem wohl eher aussichtlosen Unterfangen.
Antworten
Reila:

Ja Karlchen,

 
26.09.02 18:15
es wurde kurzzeitig über den Entzug der Überflugrechte laut nachgedacht. Da war doch Kaiser Wilhelm vergleichsweise berechenbar.

Und Bismarck hätte auch nie den Arsch eines deutschen Landsers für den Balkan riskiert. War Bismarck ein wirklicher Sozialdemokrat?

R.
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Elan:

die USA inszenieren wie die Russen

 
26.09.02 18:18
Den`Russen sagte man früher Steinzeitmethodik in der Interpreation des Kommunismus nach, nun, wenn es sowas gibt, dann wäre Bush das Synonym der Steinzeitdemokratie, oder auch diktatorische Scheindemokratie.
Rot-Grün dreht bei ! Irakkrieg-Beteiligung? 799040Rot-Grün dreht bei ! Irakkrieg-Beteiligung? 799040Rot-Grün dreht bei ! Irakkrieg-Beteiligung? 799040Rot-Grün dreht bei ! Irakkrieg-Beteiligung? 799040Rot-Grün dreht bei ! Irakkrieg-Beteiligung? 799040Rot-Grün dreht bei ! Irakkrieg-Beteiligung? 799040Rot-Grün dreht bei ! Irakkrieg-Beteiligung? 799040

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Karlchen_I:

@vega, reila......

 
26.09.02 19:02
@vega: Ich ein Schwarzer - wie kommste denn auf die Idee? Der Stoiber wäre dem Bush noch schneller hinterher gerannt.

@reila: Bismarck war strikt gegen Präventivkriege.
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Reila:

Karlchen,

 
26.09.02 19:12
deshalb auch meine ironische Bemerkung. Ist doch interessant, in dieser Frage den Reiskanzler Bismarck links von Kanzler Schröder zu finden, oder besser Schröder rechts von Bismarck. Chrustschow hätte das überholen ohne einzuholen genannnt.

R.
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Karlchen_I:

Was an Schröder links sein soll...

 
26.09.02 19:24
hat sich für mich bis heute nicht erschlossen. Der richtet immer sein Fähnchen nach dem Winde - ist eine Mischung aus Opportunist und Populist mit einem gehörigen Schuss Minderwertigkeitsgefühl. Aber natürlich: machtgierig, auch zur Kompensation seines Minderwertigkeitsgefühls. Erinnert in dieser Hinsicht sehr stark an Birne Kohl.
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ecki:

Übrigens ging 1998 das Wort vom

 
26.09.02 19:27
Rotkohl um.... ;-)
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Reila:

Karlchen, man steht ja in der Sozialdemokratie

 
26.09.02 19:36
auch etwas schamhaft zu seinem alten Liedgut. Traut sich ja keiner mehr zu singen auf dem Parteitag. Die Parteien werden sich auch immer ähnlicher. Sollten sich vielleicht zusammenschließen als deutsche Mittelmaßpartei. Gab so ein verbotenes Gedicht in der DDR, glaube von Kunze, sinngemäß:

Ein Wald,
lauter starke Bäume,
alle hoch gewachsen,
dem Himmel entgegen,
aber keiner sieht mehr als der andere.

Hier kommt vielleicht noch dazu, daß wir es mit Krüppelkiefern zu tun haben.

R.
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Trader:

Haaaalllooo Mara, wo bist Du?

 
26.09.02 19:54
Bitte verfasse doch noch ein paar nette Postings, über die man sich wirklich köstlich amüsieren kann!! Einfach herzerfrischend und so völlig gegenstandslos!
Gruß
Trader
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Spitfire33:

ARD 20.00 Uhr Nachrichten.

 
26.09.02 20:10
Aussage Fischer und Schröder.... keine Beteiligung an einem Irak- Einsatz.
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Levke:

Sturm im Wasserglas.........spitfire--mehr nicht o.T.

 
26.09.02 23:25
Antworten
mod:

Montag, 30. 9. 2002: Kehrtwende bei der SPD?

 
30.09.02 15:23
Montag, 30. September 2002
Deutscher Irak-Einsatz

Kehrtwende bei der SPD?

In der SPD wird ein Positionswechsel in der Irak-Frage nicht mehr ausgeschlossen. Nachdem sich Bundeskanzler Gerhard Schröder bislang klar gegen einen Militäreinsatz in Irak ausgesprochen hatte, deuteten am Montag erstmals führende SPD-Außenpolitiker die Möglichkeit einer Abkehr von dieser strikten Haltung an.

Der SPD-Außenpolitiker Hans-Ulrich Klose nannte als Voraussetzung dafür neue Beweise für eine Zusammenarbeit zwischen Irak und dem internationalen Terrornetz. Dies sei zwar bislang nicht der Fall. Aber Informationen von Überläufern könnten neue Erkenntnisse bringen und die Situation verändern, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag.

Bei einem Verzicht der USA auf einen Regimewechsel in Irak könnte sich der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Gert Weisskirchen, nach eigenen Worten vorstellen, dass Berlin seine Position noch einmal überdenkt. Grundbedingung sei jedoch der Nachweis, dass in Irak eine "hochexplosive Situation mit Massenvernichtungswaffen" bestehe. Dieser Beweis sei bislang nicht erbracht, auch nicht im jüngsten Dossier des britischen Premierministers Tony Blair.

Als mögliche Form des Einsatzes nannte Weisskirchen im Südwestrundfunk, dass Deutschland im Verbund mit der Europäischen Union ein Mandat der Vereinten Nationen zur Durchsetzung der Waffeninspektionen mittrage.

„Krieg kommt“

Mit einem Irak-Krieg bis spätestens Ende des kommenden Jahres rechnet der Grünen-Abgeordnete Hans-Christian Ströbele. "Der amerikanische Präsident ist längst entschlossen. Was jetzt Saddam Hussein abgefordert wird, dient eigentlich nur dazu, einen Vorwand zu schaffen", sagte er in der n-tv-Sendung "Talk in Berlin ". Die Bedingungen seien so, dass der irakische Präsident gar nicht annehmen könne. Zwar sei Saddam Hussein ein Diktator, allerdings stünden hinter der US-Politik "ganz gravierende Interessen - das Öl", sagte Ströbele.

www.n-tv.de/3069301.html
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blindfish:

bis eine entscheidung ansteht, wird die spd...

 
30.09.02 15:33
...ihre position vermutlich noch fünfmal gedreht haben...

S(pin)
P(arty) managed by
D(onkeys)...

;-)
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