Pascal Grunow war bereits drei Jahre lang als Werkstudent in der Redaktion von BörsenNEWS tätig und ist heute Teil der Redaktion von Wallstreet-Online. Sein Schwerpunkt liegt vor allem auf Kryptothemen, bei denen er aktuelle Marktbewegungen und Trends rund um digitale Währungen aufbereitet.
Bitcoin notiert am Montagvormittag bei 65.455 US-Dollar und verzeichnet damit ein Plus von 1,75 Prozent. Auch der gesamte Kryptomarkt präsentiert sich deutlich fester. Die gesamte Marktkapitalisierung steigt um 1,78 Prozent auf 2,24 Billionen US-Dollar.
Die positive Entwicklung fällt mit einer spürbaren Verbesserung der Stimmung an den globalen Finanzmärkten zusammen. Auslöser sind geopolitische Signale aus dem Nahen Osten, nachdem die USA und Iran ihre gegenseitigen Militärschläge bereits den zweiten Tag in Folge ausgesetzt haben. Anleger werten dies als Hoffnungsschimmer für eine diplomatische Annäherung und kehren verstärkt in risikoreichere Anlageklassen zurück.
Entspannung zwischen USA und Iran sorgt für Risk-on-Stimmung
Die geopolitische Entspannung wirkt sich nicht nur auf den Kryptomarkt aus. Auch die klassischen Finanzmärkte reagieren positiv. Futures auf den US-Technologieindex Nasdaq sowie den S&P 500 legen jeweils 0,5 Prozent zu.
Besonders deutlich fällt die Reaktion am Ölmarkt aus. Die Futures auf die US-Ölsorte WTI verlieren 5 Prozent und notieren nur noch bei 85 US-Dollar. Brent-Rohöl fällt um 4,7 Prozent auf 92,19 US-Dollar je Barrel. Der Rückgang der Energiepreise nimmt den Märkten einen Teil ihrer Inflationssorgen und verbessert gleichzeitig die Aussichten für risikobehaftete Investments wie Kryptowährungen.
Der Iran erklärte, die Luftangriffe weiterhin auszusetzen, sofern auch die Vereinigten Staaten auf weitere militärische Maßnahmen verzichten. Nach dem Zusammenbruch einer zuvor vereinbarten Waffenruhe im zweiten Quartal sehen Marktteilnehmer darin zumindest einen vorsichtigen Neustart diplomatischer Gespräche.
Fed-Zinsentscheid rückt in den Fokus
Neben den geopolitischen Entwicklungen richtet sich der Blick als nächstes auf die Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve am 28. und 29. Juli, die als wichtigster kurzfristiger Impulsgeber für die weitere Entwicklung an den Finanzmärkten gilt.
Nach aktuellen Markterwartungen rechnen Investoren mit einer Wahrscheinlichkeit von 61,3 Prozent mit einer Zinspause. Gleichzeitig wird eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte mit 38,8 Prozent eingepreist.
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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
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