kommen bei dem Grandinger zusammen:
www.welt.de/finanzen/article8389181/...t-nicht-ausgereizt.html
Wer fast 40 Jahren war der Goldpreis nicht viel höher als heute und der Dow unter 1.000. Mehr muss man zu dem vor Fehler strotzenden Artikel nicht sagen. Ganz schlimm ist die Behauptung, dass die Produktionskosten 800 Dollar betragen würden. Woher weiß das der Grandiger - vermutlich vom Vorsitzenden der Goldpromoter oder vom lieben Gott. Wenn man in der Wüste zufällig einen Goldklumpen findet, sind die Produktionskosten gleich 0, manche Minen fördern für 100 Dollar, andere sehr viel kostenintensiver. Und dass Preise unter die Produktionskosten fallen können, weiß schon ein 15-jähriger Handelsschüler, denn sonst würde ein Betrieb dicht gemacht, wenn er Verluste schreibt. Daher sind die variablen Kosten die Preisuntergrenze eines Bergbaubetriebs, die aber in der Regel im Vergleich zu den fixen Stückkosten sehr viel niedriger sind. Und bei keinem anderen Gut spielt eine mögliche Enthortung eine so große Rolle wie beim Gold, die die Preise extrem von den kurz- und langfristigen Produktionskosten, die durch neue Förder-Methoden auch wieder sinken können, lösen kann.
Wenn John Locke einst folgerte "Ein Irrtum entsteht nicht durch einen Mangel an Wissen, sondern mangelndes Urteilsvermögen", dann hat er nicht bedacht, dass es einmal einen Herrn Grandinger geben könnte, denn der weiß auch nichts.