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Nach der Kaufpanik ist vor der Kaufpanik


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Libuda:

zu 4623: Nicht alle sehen den Weltuntergang

 
24.01.26 18:00
Japans:

Der japanische Aktienmarkt erlebt nach Jahren der Stagnation einen bemerkenswerten Aufschwung. Experten prognostizieren für 2026 ein weiteres Wachstum, unterstützt durch steigende Reallöhne und eine stabilisierende Yen-Politik.

Ein wesentlicher Treiber dieses Wachstums ist die verstärkte Binnenkonjunktur, unterstützt durch Reformen der Unternehmensstrukturen. Die japanische Regierung investiert massiv in Künstliche Intelligenz, Halbleiter und Verteidigung, während steigende Löhne und sinkende Inflation den Konsum ankurbeln.

Die Prognosen für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2026 wurden auf 0,9 Prozent Wachstum angehoben, während die Staatsausgaben mit 22,5 Billionen Yen über den Erwartungen liegen. Trotz geopolitischer Risiken wie den US-Zöllen und den Handelsbeziehungen zwischen den USA und China erwarten Experten keine Rezession. Für ausländische Anleger bleibt jedoch der volatile Yen ein entscheidender Faktor, wobei eine langsame Stabilisierung des Yen infolge vorsichtiger Zinserhöhungen der Bank of Japan erwartet wird.

Auch die Bank of America sieht einen positiven Ausblick für den japanischen Aktienmarkt im Jahr 2026. Die Analysten prognostizieren, dass makroökonomische Faktoren wie steigende Reallöhne und verbesserte Unternehmensprofitabilität die Kurse im Jahresverlauf stützen werden.

www.it-boltwise.de/...fschwung-und-neue-chancen-bis-2026.html



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Libuda:

zu 4926: Japans Schulden beherrschbarer

 
24.01.26 21:32
Japans Schulden beherrschbarer als das in anderen Fällen ist bzw. war.

Zunächst einmal gilt, dass Japan im Gegensatz zu anderen Krisenfällen nicht in einer Währung verschuldet ist, die die eigene Notenbank nicht selbst herstellen kann.

Allerdings ist auch eine hohe Staatsverschuldung in der eigenen Währung problematisch: Angeführt werden hier das Anheizen der Inflation und die Zinsbelastung des Staates durch die hohe Kreditaufnahme.

Übersehen wird hierbei aber ein großer Vorteil Japans: Wenn die japanische Notenbank ihre gigantischen Bestände an US-Staatsanleihen reduziert, fallen gigantische Gewinne der japanischen Notenbank an, denn diese Anleihen sind zu sehr viel niedrigen Dollarkursen in Yen umgerechnet bilanziert, als Yen-Erlöse beim Verkauf anfallen. Und diese Gewinne fließen dem japanischen Staat zur Finanzierung seiner Ausgaben zu, was gegenüber einer Anleihefinanzierung den Vorteil hat, dass das nicht zu späteren Zinsausgaben führt.

Für das Anheizen der Inflation ist es allerdings egal, ob die Staatsausgaben über Kredite oder Gewinnausschüttungen der Notenbank finanziert werden.

Fazit: Ein gewisser Inflationseffekt ist in Japan wegen der altersbedingten Konsumzurückhaltung sogar eher erwünscht, die Gefahr, dass die Zinslasten den Staatsetat auffressen, ist aber durch den möglich Abbau von US-Staatsanleihen in Japan geringer als sonst überall in der Welt

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Libuda:

Schlecht für die Aktienblassen

 
13:47
Schlecht für die Blasenbildung auf den Aktienmärkten, aber eher gut für europäische Anleger in japanischen Nicht-Export-Aktien.

The carry trade in Japan involves borrowing yen at low interest rates to invest in higher-yielding assets, but recent changes in monetary policy may pose risks to this strategy.

Current State of the Carry Trade

The carry trade has been a popular strategy for investors who borrow in Japanese yen, which has historically had low or negative interest rates, and invest in higher-yielding assets, particularly in the U.S. and other markets. However, recent developments indicate that this strategy may be under threat due to changes in Japan's monetary policy.

Interest Rate Changes: The Bank of Japan (BoJ) has maintained its benchmark interest rate at 0.75%, but there are indications that further rate hikes may be on the horizon. This shift could increase the cost of carry, making the strategy less attractive for investors.

Yen Strengthening: As the yen begins to strengthen, carry traders may face pressure to liquidate their positions to avoid losses from currency fluctuations. A stronger yen can erode the returns from investments made with borrowed yen, prompting traders to convert their assets back into yen before it appreciates further.

Rising Bond Yields: The yield on Japanese government bonds has been increasing, which enhances the attractiveness of domestic investments. This trend could lead to a repatriation of capital as domestic investors prefer local assets over foreign investments, further complicating the carry trade landscape.
Future Implications

The potential for further interest rate hikes and a stronger yen could signal the end of the carry trade era as it has been known. Investors may need to reassess their strategies, weighing the risks of currency fluctuations against the yields available in different markets. Analysts suggest that the carry trade may become less viable, leading to a more cautious approach to global portfolio allocation.

In summary, while the carry trade has been a lucrative strategy for many investors, the evolving economic landscape in Japan, characterized by potential interest rate increases and a strengthening yen, poses significant risks that could reshape this investment approach in the near future.

www.bing.com/...6F51A254026ED&FORM=QBRE&sp=2&lq=0

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