das Argument lautet immer, bei VW waren viel weniger Aktien im freefloat:
1. bei VW sind 465 Mio Aktien ausgegeben, bei freefloat 10% sind es also 46,5 Mio Aktien
2. bei k+s sind nur 191 Mio Aktien augegeben, davon 80 % im freefloat sind 152 Mio.
ca 24 Mio sind short zu decken. Im letzten posting habe ich bereits geschrieben dass MS 10 % physically-settled call options gekauft hat, die der Verkäufer physisch liefern muss, das heisst weitere 19,1 Millionen Aktien müssen vom Verkäufer der Optionen erworben werden.
Das bedeutet, dass 24 Mio + 19 Mio = 43 Millionen Aktein erworben werden müssen, was fast einem drittel der im freefloat befindlichen Aktien entspricht.
VW ist damals von 40 € auf über 1000 € gestiegen = 2500 %
die oben beschriebene Ausgangslage lässt zumindest die Chance (dafür gibt es natürlich keine Garantie) auf einen short-sqeeze im Bereich 800%,
was durchaus also in den Bereich 150 - 200 € als möglich erscheint.
3. Die im Bundesanzeiger aufgeführten short-Bestände sind nur diejenigen über 0,5 %. So wie die Banken und Analysten sich überschlagen haben, ist es durchaus möglich, dass noch 150 Banken oder mehr weltweit short Papiere unter der Meldeschwelle in Ihren Depots schlummern haben die die Quote noch weiter nach oben treiben.
Hier liegen massenhaft Unsicherheitsfaktoren vor, aber hier scheint alles möglich, auch ein shortsqueeze ähnlichen Ausmaßes wie bei VW