"...Alleine, dass dieses als streng vertraulich (Anm: Brief von Tilk an den AR der K+S) gezeichnete Dokument zielorientiert der Presse zugespielt wurde, sollte Anlaß sein, obige Überlegungen nochmals zu überdenken..."
Darüber kann man sicherlich diskutieren; wenn Sie den in Ihrer Aussage latent enthaltenen - nicht ganz unberechtigten - 'Maßstab' zu Grunde legen, muss man allerdings ebenfalls darüber sprechen, warum der Vorstand der K+S mit seiner Fragebogenaktion ausschl. die Privatanleger um Zustimmung gebeten hat, nicht in Verhandlungen zu treten und hierbei auch noch abweichend eben nicht das 'Stimmberechtigte Kapital' als Gewichtung bei der Auswertung der Fragebogenaktion zugrunde gelegt hat.
Wäre der Vorstand davon ausgegangen ein ähnliches Ergebnis zu erhalten, sofern mit dem 'Stimmberechtigten Kapital' gewichtet worden wäre, wäre keine sequenzielle Befragung erforderlich gewesen.
Womit übrigens das Argument: " ...Wenn die Mehrheit wirklich aufgebracht wäre (oder sagen wir die Einflussreichsten) so wäre Steiner längst Geschichte...." (Quelle: Doc2) nicht wahrscheinlicher wird. Insbesondere, wenn man die publizierte Aussage (sinnge.) 'wir wissen das wir liefern müssen und wir werden liefern' in diesem Kontext kurz vor der Hauptversammlung betrachtet.
Das galt es herauszuarbeiten.
Schönes Wochenende (und im Sinne von K+S mit viel Schnee und Eis)
