hängt immer davon ab, wie sicher man sich bei einem Unternehmen sein kann. Und das hängt auch meistens davon ab, ob man sich in der Branche auskennt, sei es aus beruflichen Gründen oder weil man intelligent genug ist sich dort einzuarbeiten.
Ich kann beide Sichtweisen verstehen. Leute, die sich auf 3-4 Aktien konzentrieren, haben es insofern leichter, als das sie sie dann viel intensiver verfolgen können. Und wenn sie sich in der Branche auskennen und die Strategie und das Produkt genau kennen, dann macht das absolut Sinn.
Leute, die aber eher unerfahren sind und keine Expertise in einer bestimmten Branche haben und die Produkte des Unternehmens nicht genau beurteilen können, denen würde ich abraten auf nur 3 Werte zu setzen, denn gerade wenn sie noch eher wenig vermögen haben, würde das natürlich finanziell als auch psychologisch möglicherweise die ganze Idee des Vermögensaufbaus über den Haufen werfen. Nicht umsonst haben sich viele Privatanleger nach dem Neuen Markt für immer von der Börse verabschiedet, weil sie da teilweise ihr ganzes Geld mit 2-3 Highflyern verzockt haben, die sie fundamental gar nicht beurteilen konnten. Ich will die heutige Zeit und die hiesigen User nicht mit den Zeiten am NeuenMarkt gleichsetzen, aber das Prinzip bleibt ja gleich. Wer selbst keine ausreichende Expertise hat und auf das Geld auch nicht verzichten kann, für den wäre bei einem Depot mit 3 Aktien und je 33% Gewichtung natürlich ein Fehlschlag (beispielsweise so eine News wie bei IVU zu Israel vor 2-3 Jahren) erstmal ein echtes Problem. Und ob der dann ganz locker sagt, ich steh das durch und halte weiter zu IVU, würde ich mal bezweifeln. Klar, wenn man ganz wenig Geld hat, muss man ja auf 2-3 Werte spekulieren. Ich hab auch mit nur einer Aktie (damals Adidas in den 90ern) angefangen und dann oft nur 2-3 Aktien im Depot gehabt. Aber mit den ersten Erfolgen und mehr Geldvermögen steigt auch die Diversifizierung, es sei denn man ist sich bei einer Aktie ganz sicher. 2009 im Tief hab ich mich auch auf 4-5 Aktien konzentriert, weil die einfach so unfassbar günstig waren. Aktuell würde ich es mir aber abgesehen von IVU nicht zutrauen, auch nur bei einer einzigen Aktie zu sagen, dass die ganz sicher in 2-3 Jahren höher steht. Dafür ist mir die Konjunkturlage zu unsicher und die Bewertungen auch nicht so wahnsinnig günstig, dass ich sagen könnte, die können nicht fallen.
Ich kann beide Sichtweisen verstehen. Leute, die sich auf 3-4 Aktien konzentrieren, haben es insofern leichter, als das sie sie dann viel intensiver verfolgen können. Und wenn sie sich in der Branche auskennen und die Strategie und das Produkt genau kennen, dann macht das absolut Sinn.
Leute, die aber eher unerfahren sind und keine Expertise in einer bestimmten Branche haben und die Produkte des Unternehmens nicht genau beurteilen können, denen würde ich abraten auf nur 3 Werte zu setzen, denn gerade wenn sie noch eher wenig vermögen haben, würde das natürlich finanziell als auch psychologisch möglicherweise die ganze Idee des Vermögensaufbaus über den Haufen werfen. Nicht umsonst haben sich viele Privatanleger nach dem Neuen Markt für immer von der Börse verabschiedet, weil sie da teilweise ihr ganzes Geld mit 2-3 Highflyern verzockt haben, die sie fundamental gar nicht beurteilen konnten. Ich will die heutige Zeit und die hiesigen User nicht mit den Zeiten am NeuenMarkt gleichsetzen, aber das Prinzip bleibt ja gleich. Wer selbst keine ausreichende Expertise hat und auf das Geld auch nicht verzichten kann, für den wäre bei einem Depot mit 3 Aktien und je 33% Gewichtung natürlich ein Fehlschlag (beispielsweise so eine News wie bei IVU zu Israel vor 2-3 Jahren) erstmal ein echtes Problem. Und ob der dann ganz locker sagt, ich steh das durch und halte weiter zu IVU, würde ich mal bezweifeln. Klar, wenn man ganz wenig Geld hat, muss man ja auf 2-3 Werte spekulieren. Ich hab auch mit nur einer Aktie (damals Adidas in den 90ern) angefangen und dann oft nur 2-3 Aktien im Depot gehabt. Aber mit den ersten Erfolgen und mehr Geldvermögen steigt auch die Diversifizierung, es sei denn man ist sich bei einer Aktie ganz sicher. 2009 im Tief hab ich mich auch auf 4-5 Aktien konzentriert, weil die einfach so unfassbar günstig waren. Aktuell würde ich es mir aber abgesehen von IVU nicht zutrauen, auch nur bei einer einzigen Aktie zu sagen, dass die ganz sicher in 2-3 Jahren höher steht. Dafür ist mir die Konjunkturlage zu unsicher und die Bewertungen auch nicht so wahnsinnig günstig, dass ich sagen könnte, die können nicht fallen.
the harder we fight the higher the wall