Hunzinger da braucht einer deine Hilfe


Thema
abonnieren
Beiträge: 40
Zugriffe: 1.350 / Heute: 3
flexo:

HIER gibts billiges BAUGELD

 
23.07.02 11:06
die Frage stellt sich natürlich: Kann man mit diesem Geld auch ohne Stahlscheiben bauen?
Ja - das Parlament ist eindeutig auf der Seite des deutschen Bauherren!

www.hunzinger.de

Und Polítik spielt keine Rolle: Wer SPD wählt der darf sich auf eine Party im Kleingartewn freuen! Also SCHRÖDER WÄHLEN (lt. Wahlplakat)
Antworten
rohrberg:

özdemir

 
23.07.02 11:56
wieso muss der pisapreisträger ö. nach 8 jahren bundestag in denen er
ca. 1,6 mio bekommen (nicht verdient) hat zum ersten mal, und dann nur 80 000
steuern zahlen?
bei mir (viel weniger einkommen) macht das finanzamt schon nach einem jahr druck,  
Antworten
broker11:

Auch CDU bekam Geld

 
23.07.02 12:01
Dienstag, 23. Juli 2002
Der Fall Hunzinger
Auch CDU bekam Geld  

Auch die CDU hat von dem PR-Unternehmer Moritz Hunzinger Geld erhalten. Die Thüringer CDU bestätigte einen Bericht der "Thüringer Allgemeinen", wonach sie ein Honorar für einen Vortrag von Wissenschaftsministerin Dagmar Schipanski eingestrichen hat.
Antworten
BeMi:

Das ist doch das Businessmodell einer

 
23.07.02 12:04
PR-Agentur.

Mit allen können und allen Geld geben zwecks  .......
Antworten
broker11:

Hunzinger : Unionsparteien profitierten am meisten

 
23.07.02 12:07
Hunzingers zahlungsfreudige Moral
Unionsparteien profitierten am meisten

Nahezu alle großen Bundestagsparteien erhielten größere Spendensummen von PR-Manager Moritz Hunzinger. In den Rechenschaftsberichten der beiden großen Unions-Parteien CDU und CSU sind für die Jahre 1998 bis 2000 knapp 190.000 Euro aufgelistet. CDU-Chefin Angela Merkel sagte, dass ihr die Höhe der Hunzinger-Spenden an die CDU nicht bekannt sei.
Foto-Serie - Hunzinger und seine Politikfreunde


Ein kleines Sümmchen verschwiegen

Im Wahljahr 1998 flossen rund 210.000 Mark aus drei verschiedenen Töpfen an drei Parteien: Die Hunzinger Public Relations GmbH spendete 76.000 Mark an die CDU, die Hunzinger Information AG bedachte die CSU mit 30.000 Mark, und die FDP erhielt 45.000 Mark vom Privatmann Moritz Hunzinger und 60.000 Mark von der Hunzinger Public Relations GmbH. Die Veröffentlichungsgrenze für Großspenden an Parteien lag in diesen Jahren bei 20.000 Mark.

Vermutlich noch größere Zahlungen geleistet
Nach Informationen der Hamburger Illustrierten "Max" überwies Hunzinger in dem Jahr aber weit mehr Spenden an die Parteien, als in den Berichten angegeben. Dies gehe aus einer Spendenübersicht aus dem Hause Hunzinger hervor, die der Illustrierten vorliege. Mindestens 165.000 Mark (statt der angegebenen 105 000 Mark) seien an die FDP gegangen, an die CDU 99.500 Mark (statt 76.000 Mark). Über die Höhe der Einzelspenden - und damit die jeweilige Veröffentlichungspflicht - machte "Max" keine Angaben.

Antworten
loge:

Der kleine Unterschied

 
23.07.02 12:07
ist eben, dass die CDU und nicht Frau Schipanski das Geld bekommen hat.

Wenn Jan Ulrich des Dopings ueberfuehrt wird, wird er gesperrt. Das gleiche sollte man fuer Herrn Oezdemir erwaegen. Und zwar lebenslang. Als Politiker untragbar.
Antworten
chartgranate:

Bravo Tyler für Posting 25!!!

 
23.07.02 12:29
Das trifft die Sache doch am ehesten auf den Kopf.....
Immer wieder interessant zu sehen wie überall,so auch hier an board,noch nach den besseren und schlechteren Parteien gesucht und darüber diskutiert wird, wenn uns die gesamte Parteienlandschaft in den letzten Jahren doch eindrucksvoll bewiesen hat,daß sie alle aus dem selben Holz geschnitzt sind und ihre Basis alle auf den selben Werten (nämlich überwiegend Gier nach Macht,Geld,Sozialstatus,eigenen Privilegien und einem ausgeprägten Sendungsbewusstsein)begründet ist.....daß da inzwischen auch die lieben Grünen angekommen sind ist nach der langen Politikzugehörigkeit inzwischen doch eher zwangsläufig als verwunderlich.Glaubt denn wirklich noch irgendjemand hier daß eine der grossen Parteien weniger korrupt als die andere,moralisch integerer als die andere,mehr am Gemeinwohl des Volkes als die andere (ausser dem zum Weiterregieren unbedingt notwendigen Symphatiegewinn und
-erhalt populistischen Aktionismus fürs Volk)gelegen,humanistischer als die andere usw usw usw sei....????
Wer will denn inzwischen wirklich noch einen Spielstand bzgl.Skandale und Skandälchen aller möglichen Couleur zwischen den Parteien erstellen und glaubt dann wirklich noch einen Gewinner und einen Verlierer feststellen zu können.....wer will sich denn wirklich noch mit Überzeugung an dem Sisyphus-Spiel des gegenseitigen Aufrechnens von Vergehen oder gebrochenen Wahlversprechen der letzten 20 Jahre beteiligen???

Der Filz der dieses (und auch andere Länder)erstickt,in seinen momentanen Zustand getrieben und wirkliche Entwicklungen oder gar das Zerschlagen mancher jahrealter "gordischer Knoten" unmöglich macht zieht sich durch alle Ebenen der Politik(sowie auch-Medien und Wirtschaftsachse) durch.Sicher gibt es in jeder Sparte auch die Ausnahmetypen die wirklich Verbesserungen des Systems und Bekämpfung seiner "Wurzelerkrankungen" im Sinn haben....doch diese sind nicht in der Lage aus der Vogelperspektive zu agieren sondern können lediglich ihr direktes Umfeld bearbeiten....da dauern Wunder und essentielle Veränderungen natürlich länger.
Versteht mich nicht falsch,ich bin schließlich auch ein Teil dieses Apparates (wenn auch ein kleiner)und habe dadurch natürlich einen gewissen Blickwinkel auf die Zusammenhänge und die Motivationen vieler Agierenden(wenn auch nur einen sehr beschränkten),und natürlich weiss ich auch,daß es schon immer so war (egal in welcher Regierungs-oder Staatsform man lebt oder lebte)und die vollkommene Gesellschaft der Gerechtigkeit,Freiheit und Chancengleichheit für alle ein Wunschtraum bleiben wird.Dinge sind wie sie sind und ich prangere somit weniger den Gesamtzustand sondern viel mehr diejenigen welche ihn zu verantworten haben und seiner Wahrung kräftig mitarbeiten an.Doch die kommen aus allen politischen Farben ,bunt gemischt,denn die Wurzeln des Übels stecken im menschlichen Wesen und seinen Trieben und die richten sich nach keiner politischen Farbe,kennen eine solche noch nicht einmal.
Antworten
MaMoe:

@Kicky, Neo, Tyler ...

 
23.07.02 12:48
@Kicky: das ist aber schade ... ich wäre als guter Verlierer gern gekommen ...
@Neo: die Frage ist, welchem Verein man sonst angehören sollte ... ich gehöre der Schwesterpartei mit dem "S" in der Mitte an und die Verfilzung bzw. der Lobbismus habe ich persönlich zu 100% nur als Vorteil empfunden ... das mag zwar moralisch verwerflich sein, aber wir leben in der Welt, die eben so ist, wie sie ist ... die Diskussion über den "Moralbegriff" führt sich selbst ad absurdum q.error d. (in Anlehnung an q.e.d.)

@Tyler: absolut korrekt: einer feiert immer ... die Frage ist wer und von welcher Blickrichtung das Ganze Betrachtung findet: der Bettler, der seine Nase am Schaufenster plattdrückt, oder der, der drinnsteht und sich den Audi RS6 gekauft hat ...
Schwierig das Ganze ... Unzufriedenheit sollte zu Konsequenzen führen ... nur sind diese nicht ersichtlich ... früher hatten die Unzufriedenen keine Möglichkeit sich zu artikulieren ... erst mit der notwendigen Lobby konnten die Köpfungsmaschinen mit Nahrung versorgt werden ... an Mangel an
Alternativen kann es nicht liegen: ein Partei zu gründen braucht nicht viel ...

und gleich gibts Fitness ...
MaMoe ...
Antworten
neo andersson:

solche probleme sind doch leicht zu lösen

 
23.07.02 13:14

politiker sollten vertreter des volkes sein. sie werden vom volk bezahlt.

wenn ich neben meinem eigentlichen job andere einnahmen und beschäftigungen habe, muss ich das meinem arbeitgeber mitteilen. so einfach ist das.

ein simples gesetz das besagt, dass jedes mdb alle einkünfte der letzten 6 monate in einem öffentlich zugänglichen werk veröffentlichen muss. und zwar sofort wenn der zahlungsanspruch entstanden ist und nicht erst dann, wenn das geld überwiesen wird.

somit ist der arbeitgeber ( das volk ) immer mit kurzer verzögerung auf dem laufenden. jede nachgewiesene einnahme die nicht in dem bericht steht wird als betrug geahndet und mit entsprechenden sanktionen belegt.

fertig. da kann dann jeder da die kohle holen wo er meint dort sei welche zu holen, und jeder kann sich gedanken machen, ob er demjenigen dann noch über den weg traut.

dann braucht man keine moraldebatte, keine neuen parteien, kein gar nichts. nur ein gesetz das die politiker verpflichtet ihrem arbeitgeber zu sagen, womit sie ihr salär neben ihrer eigentlichen beschäftigung auffüllen.

in diesem sinne  
Antworten
TD714788:

Neo....

 
23.07.02 13:31
Da hast Du mal wieder in viel eleganteren Worten das gesagt, was ich in meinem ersten Posting hiermit:

"Ich bin der Meinung, dass die Parteien und jeder einzelne Politiker ganz klar offen legen soll, welche Summe von wem kam. Egal in welcher Höhe. Alle Summen sind in Quartalsberichten zu veröffentlichen. Die Politiker dürfen dabei meinetwegen soviel nehmen wie sie wollen, allerdings bei hoher Versteuerung. Es wäre für jeden Wähler transparent, welche Partei/welcher Politiker aus welcher Lobby wieviel Geld bezieht. So wird auch das Verhalten bei Abstimmungen und Gesetzesentwürfen sicherlich viel erklärlicher."

ausdrücken wollte. ;-)

Grüsse,
Tyler Durdan

Hunzinger da braucht einer deine Hilfe 729282
neo andersson:

tyler

 
23.07.02 13:44

ach das hattest du gemeint .... :-)

ich wollte halt mal wieder was schreiben und habe irgendwie keinen content. da hilft dann nur abschreiben und so tun, als hätte man den inhalt des anderen überlesen, mitlerweile vergessen, oder einfach absichtlich in neue worte kleiden wollen.

zur ergänzung zu meinem obigen posting sei noch gesagt, dass es vielleicht so eine art ausbildung oder mindeststandard bei politikern geben sollte. :-)

in diesem sinne
Antworten
TD714788:

Neo

 
23.07.02 13:45
Könntest Du bitte, bitte wieder öfter bei Ariva schreiben ? Ich fühle mich so bestätigt ;-)

Im Ernst: Wäre schön, mal öfter von Dir zu lesen, die interessanten Beiträge nehmen nämlich weiter ab.

Grüsse,
Tyler Durdan

Hunzinger da braucht einer deine Hilfe 729310
MaMoe:

@Neo: dein Vorschlag ist absolut cool:

 
23.07.02 13:55
eine 2-4 jährige Politiker-Lehre mit IHK-Abschluss und Verbeamtung am Ende...

Darf ich bitte das Einstellugnsverfahren ausarbeiten ???? BITTE, BITTE !!!! Ich mach auch ein Assessment-Center mit rein !!!

Wahnsinn, diese Idee ist absolut Spitze ...

Aber zu deiner Frage vorhin: meine Anlagen ziehen mich langsam aber sicher ins Minus ... Osteuropa und Korea hatten vorher sehr gut ausgeglichen, aber ich habe den größten Teil von Osteuropa abgestossen und die Hälfte davon nach Lateinamerika umgeschichtet ... und die liegen wie Felsen fest ... irgendwie bewegen die sich überhaupt nicht (wie festgewachsen) ... dafür fällt Dt. + Europ. richtig fein in den Keller ... meine Anleihen spülts unterdessen deutlich nach oben ... also, alles im Allen bin ich zufrieden und habe neue Kauflimits gesetzt ... denn die Kohle muss endlich weg ... Cashquote neu bei 51% Tendenz fallend ... Hauptdepot mit 16% im Minus ... soll ich jetzt froh sein, oder mich schämen ... ich weiss es nicht ;-)) ... aber ich fühl mich sauwohl dabei ...

Beste Grüße
MaMoe ...
Antworten
broker11:

Gläserner Abgeordneter / Konsequenzen wegen Hunzin

 
23.07.02 16:22
Gläserner Abgeordneter
Konsequenzen wegen Hunzinger  

Nach dem Willen der SPD-Bundestagsfraktion soll das Parlament doch noch im September über eine verschärfte Offenlegungspflicht für Abgeordnete entscheiden. Damit sollen Konsequenzen aus den Verwicklungen um den PR-Berater Moritz Hunzinger gezogen werden. Künftig sollten die Parlamentarier alle Nebeneinkünfte, Tätigkeiten und Beteiligungen an Kapital- und Personengesellschaften im Bundestagshandbuch offen legen. Bisher musste dies nur intern dem Bundestagspräsidenten angezeigt werden. Die Informationen sollen auch per Internet abrufbar sein
Antworten
Karlchen_I:

Das ist die Lösung für die Probleme.......

 
24.07.02 00:12
Nur ein hungriger Hund ist käuflich - deshalb müssen wir die Hunde so sehr füttern und mästen, dass sie viel zu bequem werden, um von Lobbyisten überhaupt noch um ein Leckerli zu betteln.

Grandios die Idee. Auf so etwas muss man erst kommen. Und wer kommt darauf:

- ein deutscher Beamter

- ein deutscher Professor

- ein deutscher Jurist.

Das ist die Mischung, vor denen uns grausen sollte. Siehe Tucholsky.

Hier die Nachricht:

Politiker zu schlecht bezahlt?
Gute Leute wollen viel Geld verdienen

Die Affäre um PR-Berater Moritz Hunzinger sorgt weiter für Gesprächsstoff. Mehrere Politiker sollen von ihm aus unterschiedlichen Gründen Geld bekommen haben. Die Frage ist nun: Sind die Vorschriften, die die Einflussnahme auf Abgeordnete im Bundestag oder im Europaparlament regeln, wirksam genug? Der Staatsrechtler Hans Herbert von Arnim sagt ganz klar: Nein. "Sie können einen Abgeordneten richtiggehend kaufen", kritisiert der Professor für Öffentliches Recht aus Speyer.
Manchmal keine Frage der Ehre
Dass es Kontakte zwischen Politik und Wirtschaft gibt, "gehört zu unserem politischen System dazu und ist grundsätzlich in Ordnung", meint der Staatsrechtler. Wenn allerdings Geld ins Spiel komme, "wird die Sache hochproblematisch". Arnulf Tänzer von der Unternehmensberatung Kienbaum spricht sich daher im Interview mit T-Online für höhere Politikergehälter aus: "Grundsätzlich kann man sagen, dass durch höhere Gehälter tendenziell eine geringere Anfechtbarkeit gegeben ist."

Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht Alle 1 2 ZurückZurück

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
4 Nutzer wurden vom Verfasser von der Diskussion ausgeschlossen: ewigvarten Julia, Hejulise, Julias Schwester, Zauberwald
--button_text--