Die Abweichung war jetzt nicht unbedingt riesig, aber trotzdem tendenziell gut für den Gold-Preis, da Heli-Ben der Entwicklung des US-Arbeitsmarktes eine besonders hohe Aufmerksamkeit schenkt, wenn es darum geht seine Geldpolitik eventuell weiter zu lockern. Von daher könnte ein schwächerer Arbeitsmarkt am Ende vielleicht den letzten Ausschlag geben die gestern im FED Protokol genannten Maßnahmen zumindest teilweise in absehbarer Zeit auch umzusetzen. Das Zentralbanker-Treffen in Jackson Hole Ende August wird sicher das zum Thema haben. Mehr Liquidität würde wieder mehr Inflationsgefahr bedeuten, d.h. mehr "Flucht" in Gold als Wertkonservierer. Gleichzeitig "droht" ja noch Draghi demnächst seine Liquiditäts-Bazooka abzufeuern. Es könnte also vor zwei Seiten der Goldpreis in den kommenden Wochen weiter angetrieben werden.
USA: Anträge auf Arbeitslosenunterstützung steigen überraschend14:44 23.08.12
WASHINGTON (dpa-AFX) - In den USA sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend gestiegen. Im Vergleich zur Vorwoche sei die Zahl um 4.000 auf 372.000 Anträge geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten mit einem Rückgang auf 365.000 Anträge gerechnet. Zudem wurde der Vorwochenwert von 366.000 auf 368.000 Anträge nach oben revidiert.
