nach dem möglichen Beginn des Aktienrückkaufs keine Meldung.
Entweder sie haben noch nichts gekauft oder sie verstoßen gegen die Meldepflicht.
Aus Langeweile habe ich mal Gemini den Fashionmarkt in Südamerika analysieren lassen.
Marktführer ist dort MELI, die auch bei Fashion gut wachsen. Verteidigen müssen sie sich nur gegen Amazon und vor allem Shein. Ich habe mal gefragt, falls überhaupt Interesse an Dafiti bestünde, wer da infrage käme. An erster Stelle Shein, dann MELI. Amazon zwar auch aber mit nur geringer Wahrscheinlichkeit.
Dann habe ich die Fundamentaldaten von Dafiti analysieren und daraus einen möglichen Übernahmewert allein für Dafiti errechnen lassen.
Schon lustig, was so eine KI dann ausspuckt. Klingt immer ganz klar und logisch. Ich bin mir sicher, mit den richtigen Fragen, bekomme ich die Antwort, dass allein schon Dafiti 2 Milliarden wert ist...:)
Aber MELI würde 300 bis 450 Mio USD bezahlen und Shein noch etwas mehr.
Hier die Begründung von Gemini:
"Für Shein wäre Dafiti das strategische Puzzlestück, um die Marktführerschaft in Lateinamerika (LATAM) endgültig zu zementieren. Ein realistisches Gebot von Shein läge schätzungsweise zwischen 400 und 550 Millionen USD.
Dass Shein bereit wäre, tiefer in die Tasche zu greifen als ein Finanzinvestor, liegt an der enormen strategischen Hebelwirkung:
1. Das „Zoll-Schild“ (Tariff-Resilience)
Shein steht unter massivem Druck durch neue brasilianische Importsteuern (wie die 20 %-Steuer auf Kleinsendungen).
* Die Lösung: Dafiti produziert bereits lokal und verfügt über etablierte Lieferketten.
* Der Wert: Mit Dafiti kauft Shein keine App, sondern eine lokale Steuer-Resilienz. Die Ersparnis bei Zöllen würde den Kaufpreis innerhalb weniger Jahre amortisieren. [1, 2, 3, 4]
2. Sofortige Logistik-Dominanz
Sheins Versuch, in Brasilien 2.000 Fabriken anzubinden, stieß zuletzt auf Widerstand. [2, 5]
* Dafiti besitzt bereits das hochautomatisierte AutoStore-Zentrum in Extrema, das 3,6 Millionen Produkte verwalten kann.
* Anstatt selbst Jahre in den Bau neuer Zentren zu investieren, bekäme Shein eine schlüsselfertige Lösung, um seine 2026-Ziele (85 % lokale Verkäufe) zu erreichen. [3]
3. Image-Upgrade (Premium Fashion)
Shein kauft gezielt westliche Marken auf, um das "Billig-Image" abzustreifen (siehe Übernahme von Missguided oder Kooperation mit Forever 21). [6, 7]
* Dafiti hat die Verträge mit Premium-Marken (Nike, Adidas, Levi's), an die Shein allein schwer herankommt.
* Ein Gebot von 500 Mio. USD wäre für Shein – die 2025 einen Gewinn von rund 2 Milliarden USD erwarten – eine absolut tragbare Investition. [8, 9, 10]
4. Der "Preiskampf" mit MELI
Shein hat mehr zu verlieren als MELI. Wenn MELI Dafiti kauft, wird es für Shein extrem schwer, in Brasilien profitabel zu werden. Daher müsste Shein ein "Killer-Gebot" abgeben, das über dem reinen Buchwert liegt, um die Global Fashion Group (GFG) zum Verkauf zu bewegen.
Zusammenfassung des Gebots:
| Faktor | Geschätzter Wertbeitrag |
|---|---|
| Substanzwert (Lager/Roboter) | ~100 Mio. USD |
| Kundenstamm (5,5 Mio. Aktive) | ~150 Mio. USD |
| Markenzugang & Steuerersparnis | ~200-300 Mio. USD |
| Gesamtgebot | 450 - 550 Mio. USD |