ARIVA.DE Redaktion  | 
aufrufe Aufrufe: 3697

KI-Budgets steigen rasant: Warum Microsoft, Snowflake und Oracle zu den größten Gewinnern zählen

Die KI-Revolution ist in den IT-Budgets angekommen. Eine CIO-Umfrage zeigt: Unternehmen investieren massiv und verschieben damit die Machtverhältnisse in der Softwarebranche.
play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
Visuelle Darstellung von künstlicher Intelligenz.(Symbolbild)
Quelle: - ©unsplash.com
Adobe Inc 212,30 € Adobe Inc Chart +0,90%
Zugehörige Wertpapiere:
Alphabet Inc A 240,30 € Alphabet Inc A Chart +0,69%
Zugehörige Wertpapiere:
Amazon Inc 176,58 € Amazon Inc Chart +0,71%
Zugehörige Wertpapiere:
Atlassian Corp 59,34 € Atlassian Corp Chart +1,68%
Zugehörige Wertpapiere:
Datadog Inc 103,00 € Datadog Inc Chart +1,90%
Zugehörige Wertpapiere:
Docusign Inc 41,075 € Docusign Inc Chart -0,11%
Zugehörige Wertpapiere:
Figma Inc 17,40 € Figma Inc Chart -1,14%
Zugehörige Wertpapiere:
Hubspot Inc 208,20 € Hubspot Inc Chart +0,24%
Zugehörige Wertpapiere:
Microsoft Corp 315,80 € Microsoft Corp Chart +0,81%
Zugehörige Wertpapiere:
Oracle Corp 121,68 € Oracle Corp Chart +0,46%
Zugehörige Wertpapiere:
Salesforce Inc 162,44 € Salesforce Inc Chart +0,82%
Zugehörige Wertpapiere:
ServiceNow Inc 91,80 € ServiceNow Inc Chart +0,19%
Zugehörige Wertpapiere:
Snowflake Inc 135,16 € Snowflake Inc Chart +0,82%
Zugehörige Wertpapiere:
Workday Inc 111,92 € Workday Inc Chart 0,00%
Zugehörige Wertpapiere:

Die Rolle künstlicher Intelligenz in Unternehmen verändert sich gerade grundlegend. Was lange als Experiment galt, wird zunehmend zur festen Größe in den IT-Strategien. Eine aktuelle Umfrage der Investmentbank Jefferies unter 30 Chief Information Officers liefert dazu klare Zahlen – und spannende Einblicke für Anleger.

"Die Befragten gaben an, im Durchschnitt 8,7 Prozent ihres gesamten IT-Budgets für KI-Tools und -Funktionen aufzuwenden, wobei 63 Prozent über ein dediziertes KI-Budget verfügen", heißt es in der Mitteilung der Analysten. Für den Markt ist das ein entscheidender Wendepunkt. "Dies deckt sich mit der zunehmenden Priorisierung von KI-Initiativen, da Unternehmen von der Experimentierphase zur Implementierung übergehen", so die Experten weiter.

Diese Entwicklung spielt vor allem großen Plattformanbietern in die Karten. Jefferies sieht insbesondere Microsoft, Snowflake und Oracle als Top-Favoriten im Bereich Unternehmenssoftware. Der Grund liegt in ihrer Position im KI-Ökosystem: Sie liefern die Infrastruktur, auf der Anwendungen überhaupt erst entstehen können.

Das bestätigt auch ein weiterer Punkt der Umfrage. "Auf die Frage, welche Anbieter am meisten von der zunehmenden Verbreitung von KI profitieren, belegten Cloud-Service-Anbieter (Amazon, Microsoft (Microsoft Aktie), Google usw.) mit 33 Prozent der Nennungen erwartungsgemäß den ersten Platz, dicht gefolgt von den Grundlagenforschungslaboren (OpenAI, Anthropic usw.) mit 30 Prozent“, so die Analysten. Unternehmen wie Amazon, Google (Alphabet A Aktie), OpenAI und Anthropic stehen damit im Zentrum der aktuellen KI-Wertschöpfung.

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NG7S0C3 , DE000NB18JB7 , DE000NB2DSV9 , DE000NB5ER89 , DE000NB5H1P9 , DE000NB54P34 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Bemerkenswert ist dabei auch die Einschätzung zur Wettbewerbssituation. "Dies unterstreicht unserer Ansicht nach, dass die derzeitigen Befürchtungen von Investoren hinsichtlich einer KI-Disruption etablierter Anwendungen durch KI-Startups möglicherweise übertrieben sind, da Skalierbarkeit, Daten und Vertrieb als wirksame Wettbewerbsvorteile dienen.“ Mit anderen Worten: Die großen Player haben strukturelle Vorteile, die sich nicht so leicht aushebeln lassen.

Doch die Studie zeigt auch die andere Seite der Medaille. Während Infrastruktur-Anbieter als relativ stabil gelten, geraten klassische Softwarelösungen zunehmend unter Druck. Besonders deutlich wird das bei Adobe und DocuSign. Rund 40 Prozent der Befragten sehen diese Unternehmen als besonders gefährdet durch KI.

Allerdings relativieren die Analysten diese Einschätzung zugleich. "Wir sehen dies eher als Indikator für die Stimmung der CIOs hinsichtlich ihrer KI-Positionierung und sind weiterhin überzeugt, dass alle etablierten Unternehmen die Chance haben, Innovationen voranzutreiben und sich als KI-Vorreiter zu positionieren. Bemerkenswert ist, dass Infrastrukturanbieter ein minimales Verdrängungsrisiko aufwiesen, was die Ansicht stützt, dass Plattformebenen weiterhin beständiger sind."

Auch andere Softwarefirmen stehen verstärkt im Fokus der Diskussion. Dazu zählen HubSpot, Atlassian, Workday, ServiceNow, Salesforce, Figma und Datadog. Laut Umfrage sehen viele CIOs hier ein erhöhtes Risiko, dass Teile des Geschäftsmodells in den kommenden Jahren durch KI ersetzt oder grundlegend verändert werden könnten.

Für Investoren verdichtet sich damit ein klares Bild: Die entscheidende Frage ist nicht mehr, ob KI kommt, sondern wer die Kontrolle über die zugrunde liegende Infrastruktur hat.

Fazit

Die CIO-Umfrage liefert einen klaren Fingerzeig: KI verschiebt die Macht in Richtung Plattform- und Infrastrukturanbieter. Microsoft, Snowflake und Oracle (Oracle Aktie) gehören zu den größten Profiteuren, während Teile der klassischen Softwarebranche unter Anpassungsdruck geraten.

Dieses Video wird aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen nicht abgespielt. Wenn Sie dieses Video betrachten möchten, geben Sie bitte hier die Einwilligung, dass wir Ihnen Youtube-Videos anzeigen dürfen.

Redaktion Ariva/MW


Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend