Gesetzliche Regeln für Analysten geplant


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calexa:

Gesetzliche Regeln für Analysten geplant

 
18.10.01 00:10
Also doch: Gesetzliche Regeln für Analysten geplant

17. Okt. 2001 Die Bundesregierung setzt nun doch auf gesetzliche Regeln für Analysten, um Anleger besser zu schützen. Unter anderem werde geprüft, ob die Finanzberater bei Aktientipps künftig offen legen müssen, ob sie oder ihre Arbeitgeber diese Papiere besitzen, sagte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums am Mittwoch.

Der Analystenverband DVFA warnte vor einem deutschen Alleingang in dieser Frage. Dieser könne zu einem Verlust von Arbeitsplätzen führen.

Idee eines freiwilligen Kodex gescheitert

Die Bundesregierung hatte zunächst in Zusammenarbeit mit zahlreichen Verbänden darauf gesetzt, über einen freiwilligen Verhaltenskodex mehr Transparenz für die Anleger zu schaffen und die Unabhängigkeit der Berater zu garantieren. Ein breit angelegter freiwilliger Kodex, der etwa auch Verhaltensregeln für Journalisten festschreiben sollte, scheiterte vergangene Woche in der zuständigen Expertenkommission.

Gesetzliche Verhaltensregeln für Finanzanalysten sollen nun in das Vierte Finanzmarktförderungsgesetz aufgenommen werden. Ziel sei es, die bestehenden Wohlverhaltensregeln für die Finanzberater im Wertpapierhandelsgesetz zu konkretisieren, hieß es im Finanzministerium. Geprüft würden derzeit neben der besseren Verhinderung von Interessenskonflikten auch schärfere Kontroll- und Sanktionsmöglichkeiten durch das Bundesaufsichtsamt für das Wertpapierwesen (BaWe).

DVFA: Europäische Richtlinie würde Standortproblem lösen

Die Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) als größte Standesvertretung der Analysten warnte davor, dass durch die Pläne der Regierung „Arbeitsplätze exportiert werden“ könnten. Für Analysten sei es heute gleich, von wo aus sie über ein Unternehmen berichteten, sagt DVFA-Geschäftsführer Gerrit Volk.

„Wenn wir hier scharfe Regeln einführen, die andere europäische Länder nicht haben, dann gehen die halt nach London oder Zürich.“ Volk betonte, grundsätzlich habe der Verband gegen Sanktionen nichts einzuwenden, wenn Analysten Fehlverhalten nachgewiesen werde. Die DVFA plädiere aber dafür, die Frage auf europäischer Ebene zu regeln. Hier liege bereits seit Mai ein Entwurf für eine Missbrauchsrichtlinie der Europäischen Kommission vor. Die DVFA hat gut 1.200 Mitglieder, in ihr sind etwa 80 Prozent aller Analysten organisiert.
(Quelle: faz.net)

So long,
Calexa
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Dixie:

Mit anderen Worten = Nix passiert! o.T.

 
18.10.01 08:02
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calexa:

Und nochmal up! o.T.

 
18.10.01 09:39
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