Genosse Blair: Saddam mit A-Bombe?


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Anarch:

Genosse Blair: Saddam mit A-Bombe?

 
04.09.02 14:52

Saddam forciert Atomwaffenprogramm


Die britische Regierung hat angedeutet, was für Beweise sie hat, die Irak belasten: Saddam Hussein lasse momentan in hohem Tempo Atomwaffen entwickeln. Die von Premierminister Tony Blair versprochenen Beweise seien „sehr überzeugend“ und könnten einen Meinungsumschwung der Öffentlichkeit hinsichtlich eines Krieges gegen den Irak herbeiführen, sagte der Staatssekretär im Außenministerium, Mike O'Brien, am Mittwoch. Nach Informationen der „Times“ wird Blair in den nächsten 14 Tagen zu Krisengesprächen mit US-Präsident George W. Bush über Irak nach Washington reisen.

Mehrere führende Politiker aus Blairs Labour-Partei sagten, vor allem Material, das belege, wie weit Saddam Hussein bei der Entwicklung von Atombomben fortgeschritten sei, könne parteiinterne Kritiker eines Krieges eventuell überzeugen. „Zu chemischen und biologischen Waffen gibt es schon genug Material“, sagte Donald Anderson, der Vorsitzende des außenpolitischen Ausschusses im britischen Unterhaus. „Was der Premierminister angedeutet hat, waren Beweise hinsichtlich der Bemühungen des irakischen Regimes, atomare Kapazitäten aufzubauen.“ Bruce George, der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, sagte, er hoffe, dass das Beweisdossier rechtzeitig vor dem Labour-Parteitag Ende dieses Monats veröffentlicht werde.

04.09.02, 14:20 Uhr
(Quelle:  dpa)

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mod:

Blair, ein kluger, gebildeter Sozialist o.T.

 
04.09.02 14:59
Antworten
sir charles:

Die neue Abteilung des Pentagon, nämlich

 
04.09.02 15:01
bewußt Falschmeldungen in die Gegend zu streuen dürfte schon arbeiten.

Falls man keine im Irak findet nimmt man halt eine mit.

mfg
SC
Antworten
hagenbeck:

krieg

 
04.09.02 15:02
mit stoiber in den krieg !

oder mit schröder auf neutralem boden !
Antworten
Thomastrada.:

der Boden ist so lange neutral bis "aus versehen"

 
04.09.02 15:03
eine Bombe auf ihn fällt...

Gruß,
T.
Antworten
mod:

hagenbeck, wo

 
04.09.02 15:04
war Dein Geschrei beim

Fischer/Schröder-Hurra

in Sachen Jugoslawien- und Afghanistankrieg?
Antworten
Kritiker:

@ hagenbeck, bis jetzt ging es ...

 
04.09.02 15:06
.. mit Schröder in die Kriege, das ist wohl fakt!
Und wer in den nach Irak zieht, bestimmen die USA und sonst niemand, sowohl Schröder wie Stoiber sind da Marionetten und zwar ganz kleine. - Kritiker.
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carlson:

@Kritiker

 
04.09.02 15:09
du hast sie ja nicht mehr

Fronten sind GLASKLAR

mit Schröder zusehen
oder
mit Stoiber mitkämpfen

WAHLENTSCHEIDENDE AUSSAGE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Antworten
hagenbeck:

@kritiker

 
04.09.02 15:09
selbstbewusstsein gegenüber den usa
nicht in jeden krieg folgen
der weg von schröder

der 'unglaublich bush hat mich
persönlich in seinem office empfangen'
stoiber wird machen was andere ihm
sagen - so wie er es im übrigen
jahrzentelang praktiziert hat

schau dir mal seine körperhaltung an
als er noch am absatz von kohl, streibl,
strauss ....  usw. hing
Antworten
Kritiker:

@ hagenbeck, das Selbst -

 
04.09.02 15:23
- bewußtsein gegen die USA haben doch nicht einmal die Deutschen Aktionäre.
Bush wird sich nicht um Schröder's Gerede auf einer Wahlversammlung kümmern und sein Fischer wird gar nicht gehört!
Wer die Macht hat, schafft an. Blair hat dies bereits kapiert.
Wir haben doch längst diskutiert, warum die Flieger in die Türme gekracht sind. Weil Teile der Welt diese Möchtegern-Sheriffs satt haben. Nur im Gegensatz zu uns, kann der Islam sich wehren. Das ist fakt! Leider - Kritiker.
Antworten
Apfelbaumpfla.:

ich versteh's nicht

 
04.09.02 15:33
also mal schauen:

1. Es werden Beweise gefordert.
2. Wird ein Beweis angedeutet, wird schon mal unterstellt, er sei gefälscht, obwohl man ihn gar nicht kennt.


Was wollt ihr eigentlich?

dazu kommt noch:

3. Der Beweis wird veröffentlicht, und könnte damit wertlos sein, weil er vertuscht werden könnte.

Was würdet ihr tun, wenn ihr solche Beweise hättet?


Grüße

Apfelbaumpflanzer
Antworten
hagenbeck:

ok

 
04.09.02 15:38
ich geb dir auf jedenfall recht - er wird sich
nicht um das gerede kümmern

aber genau deshalb brauchen wir nicht in leicht
gebückter haltung hinterher hecheln !
Antworten
Seth Gecko:

Kritiker, nicht gleich den ganzen Islam

 
04.09.02 16:02
beschuldigen. Der Großteil der Angehörigen dieser Religion ächtet die Attentate des 11. September genauso wie wir Europäer.
Und Blair hat so gut wie nichts kapiert. Wenn sich Europa mal einigen würde (und die brit. Regierung tat zuletzt sehr viel dagegen (siehe Euro)), währen die von Dir angesprochenen Machtverhältnisse (Supermacht USA) andere.
Übrigens, auch die britische Bevölkerung, ja sogar weite Teile der brit. Presse befürworten das Vorgehen von Fischer/Schröder in Sachen Irak.

cu, seth
Antworten
BRAD PIT:

@seth gecko

 
04.09.02 16:05
Genau, das muß auch berücksichtigt werden.

Von wem stanmmt übrigens der Satz "Nur ein toter Indianer ist ein guter Amerikaner"?
Antworten
Kritiker:

@ Seth Gecko..Deine...

 
04.09.02 16:13
..Ausführungen widerlegen meine nicht!
Warum soll der Islam beschuldigt sein? Für ihn war es ein Befreiungskampf - und, daß Orientalen ihr wahre Meinung sagen, ist mir völlig neu!
Ich habe auch nicht behauptet, daß Blair im Sinne der Briten agiert, sondern, daß er die Machtverhältnisse besser kennt.
Und ein geeinigtes Europa hätte nur Sinn, wenn dadurch die USA aus dem Atlantikpakt gehen würden.
Was den € betrifft, freue ich mich, daß die Briten ihn in Frage stellen, denn seitdem geht es bei uns bergab. Schade um die DM!! - Kritiker.
Antworten
pusherman:

Blairs Beweise?

 
04.09.02 16:23
Sollte Tony Blair wirklich konkrete Beweise vorlegen können, die eindeutig belegen dass Hussein ´mit Hochtouren an der Entwicklung einer Atombombe arbeitet, von biologischen und chemischen Waffen wollen wir jetzt gar nicht mal in diesem Zusammenhang sprechen, dann kann es nur eins geben: Sollten die UNO-Inspekteure dann keinen Zugang zum Irak bekommen, ist ein Angriff auf den Irak unausweichlich. Da gibt es nun auch wirklich überhaupt keine andere Option. Das ist meine Meinung und damit basta!


Gruss

Pusherman
Antworten
BRAD PIT:

@pusherman

 
04.09.02 17:16
kurzfristig gedacht, magst du ja recht haben. Aber in meinem anderen Thread hatte ich die möglichen globalen Folgen dieses Krieges geschildert.
Das könnte tatsächlich, - wahnwitzig aber wahr-, zum 3. Weltkrieg führen.

Ist das die Sache wert?
Antworten
pusherman:

@brad

 
04.09.02 18:42
Es gibt in so einem Fall DEFINITIV keine Alternative. Man kann einen solchen Despoten doch nicht mit der Welt machen lassen was er will. Er führt doch alle nur an der Nase herum. Die Katastrophe apokalyptischen Ausmasses gibt es nicht bei einem baldigen eventuellen Angriff auf den Irak sondern erst  wenn dieser Mensch aus Bagdad im Besitz der entsprechenden Waffen ist und dann Gnade uns allen Gott. Für mich ist die Haltung der britischen Regierung genau die Richtige. Man muss auf eine bedingungslose und ungehinderte Rückkehr der UN-Inspektoren bestehen und sollte dies vom Irak nicht zugelassen werden müssen die mit den entsprechenden Konsequenzen rechnen. Ich denke wenn Blair die Beweise vorlegen wird, denkt vielleicht auch ihr hier anders. Die Haltung von SChröder zur Zeit ist nichts als reiner Opportinismus. Er merkt dass  unter der deutschen Bevölkerung eine klare Ablehnung einer deutschen Beteiligung bei einem US-Angriff auf den Irak vorherrscht und versucht dies mit Blick auf die Wahlen auch entsprechend auszunutzen. Dies ist ihm laut der letzten Umfragen ja auch gelungen. Diese Haltung bewirkt aber nur dass sich Hussein so sicherer fühlt und mit seinen Spielchen weitermachen wird.
Wie gesagt, warten wir ab bis Blair die Beweise vorlegen wird und dann wird wohl jedem vernünftig denkenden Menschen klar sein, dass nur noch ein Einlenken der Regierung in Bagdad einen Krieg abwenden kann. Dieses Einlenken müsste aber dann wirklich und dies kann man gar nicht oft genug betonen, ohne JEGLICHE Bedingungen erfolgen.

Auf jeden Fall aber wäre die Welt wesentlich sicherer gäbe es keine Menschen(?) Marke Hussein. Diese stellen die Gefahr dar und nicht Leute wie Blair oder Bush, der letztendlich eine Entscheidung in Abstimmung mit seinen vorbildlichen britischen Freunden und nicht alleine treffen wird.
Ein Krieg gegen den Irak, dass kannst Du mir, lieber Brad, glauben wird nicht zum 3.Weltkrieg führen. Diese Angst halte ich für unbegründet. Die Welt muss sich nur darin einig sein, dass es Hussein ist, der alle zum Narren hält und dass wird sie, sobald die Beweise gegen ihn vorliegen. Und bevor diese nicht vorliegen, wird es auch keinen Angriff geben. Deswegen würde ich zu einigen hier im Board einfach sagen: Beruhigt Euch wieder! Einige Postings heute klangen hier ja schon fast wie Panik. Diese ist aber einfach nicht angebracht.

Pusherman  
Antworten
Hill:

Das Pentagon will für bessere Propaganda sorgen

 
04.09.02 19:41

Das Pentagon will für bessere Propaganda sorgen



Florian Rötzer 20.02.2002
Mit einer neuen Abteilung will das US-Verteidigungsministerium vielleicht auch mit gefälschten Nachrichten die Medien und damit die Öffentlichkeit manipulieren

Propaganda, Beeinflussung der Medien, Streuung von Nachrichten im eigenen Interesse und insgesamt "psychologische Kriegsführung" sind natürlich keineswegs neue Strategien von Regierungen, sowohl die Bürger der eigenen Nation, als auch die von feindlichen Staaten zu manipulieren. Die US-Regierung scheint jetzt die gezielte Manipulation der öffentlichen Meinung allerdings mit einem vom Pentagon nach dem 11.9. geschaffenen "Office of Strategic Influence" noch stärker als bislang forcieren zu wollen und schlägt auch hier wieder eine Bahn ein, die bereits ausgiebig in der Hochzeit des Kalten Krieges beschritten wurde.



Psychologische Kriegsführung oder der Kampf um den Verstand und den Willen der Menschen


Eine zentrale Aufgabe der CIA im Kalten Krieg bestand in der Ausführung der Propaganda. Dazu gehörten alle Tätigkeiten, die "der Verbreitung gewisser Meldungen oder einer bestimmten Doktrin" dienen: "Dies wurde mit Hilfe einer bestimmten Form der Berichterstattung oder mittels spezieller Debatten oder Aufrufe bewerkstelligt, die darauf angelegt waren, die Denk- und Verhaltensweisen einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppe gezielt zu beeinflussen" (Direktive des Nationalen Sicherheitsrates vom 10. Juli 1950). Die "psychologische Kriegsführung" sollte im Speziellen mit nicht-militärischen Mitteln "ausgewählte Meldungen beziehungsweise ein bestimmtes Gedankengut vermitteln ...., um so Meinungen, Sichtweisen, Gefühle und das Verhalten ausländischer Gruppen in einer Weise zu beeinflussen, dei das Erreichen nationaler Ziele fördert".

Der "Kampf um den Verstand und den Willen der Menschen", den Präsident Eisenhower mit der psychologischen Kriegsführung gewinnen wollte, führte 1951 zur Schaffung des Psychological Strategy Board (PSB), das Strategien entwickeln sollte, wie man die Öffentlichkeit manipulieren könne, ohne sich den Anstrich eines totalitären Regimes zu geben. So wurde beispielsweise der "Kongress für kulturelle Freiheit" geschaffen, über den Medien, Kongresse, Ausstellungen und sogar Konzerte, auch Preise und Stipendien finanziert wurden. Man versuchte seinerzeit, vornehmlich die nicht-kommunistische Linke zu umgarnen. Das wurde allerdings Präsident Johnsohn 1967 zuviel, der nach dem Bericht des Katzenbach-Ausschusses verlangte, dass keine verdeckten finanziellen Unterstützungen mehr an Bildungseinrichtungen oder private Organisationen gehen sollten, woraus der CIA aber geschlossen haben soll, man könne weiterhin kommerzielle Organisationen oder internationale Organisationen mit Sitz im Ausland Gelder zukommen lassen.

In den 80er Jahren aber dachte man unter der Präsidentschaft von Ronald Reagan, in vielem Vorbild von Bush jr., wieder über die direkte Beeinflussung der öffentlichen Meinung nach. Zunächst hieß das Programm "Project Truth", später "Project Democracy", das von einem ehemaligen CIA-Mitarbeiter, Walter Raymond, geleitet wurde. Ziel dieser Projekte war nicht nur die Öffentlichkeit im Ausland, sondern auch die Meinungsbildung im eigenen Land sollte beeinflusst werden. So wollte man unter anderem die Haltung der Menschen zur Unterstützung der verdeckten Aktionen in Nicaragua durch die Reagan-Regierung "korrigieren".

Es ist also keineswegs so, wie uns ein Journalist in der [1]Süddeutschen etwas blauäugig einreden will, dass die Amerikaner erst spät das Instrument der Desinformation entdeckt haben sollen: "Diese dereinst vom sowjetischen Geheimdienst KGB perfektionierte Methode der Desinformation war von den Amerikanern stets beklagt worden; inzwischen scheint man sich - nach dem Motto: `Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen` - von ihrer Wirksamkeit überzeugt zu haben."


Information Operations: aggressive und defensive Propaganda


Nach dem Kalten Krieg wurde die psychologische Kriegsführung vom Pentagon in das umfassendere Konzept der [2]Information Operations (IO) eingeordnet. Dazu gehören offensive und defensive Maßnahmen, um "feindliche Information und Informationssysteme" zu beeinflussen und die eigenen Informationen und Informationssysteme zu verteidigen. Als Ziele der IO wird die Beeinflussung der "menschlichen Führung und der menschlichen Entscheidungsprozesse eines Gegners oder eines möglichen Gegners" verstanden. IO [3]umfassen "psychologische Operationen, physische Zerstörung, elektronische Kriegsführung (EW), Angriffe auf Computernetze und deren Verteidigung, militärische Täuschung, Gegenpropaganda, Gegentäuschung, Informationssicherung (IA), Operationssicherheit (OPSEC) und Eindringen in Computer". Dabei sollen die IOs mit damit verbundenen Aktivitäten wie der "internationalen öffentlichen Information" (IPI) synchronisiert werden, um "Informationsthemen zu unterstützen, feindlicher Propaganda entgegen zu steuern, ausländische Rezipienten günstig zu beeinflussen und alliierte oder neutrale Rezipienten zu informieren".

Während aber die Ziele der IPI bis vor kurzem zumindest noch nicht direkt unter die IO-Strategien fallen sollte, sondern als komplementäre Verbreitung von "genauen und tatsachengetreuen" Informationen verstanden wurden, scheint nach dem 11.9. ein Umsetzen im Pentagon eingesetzt zu haben. Still und leise wurde ein "Office of Strategic Influence" eingerichtet, das neben den International Information Programms ( [4]IIP des Außenministeriums, dem vom Weißen Haus eingerichteten "War Room" und den bereits bestehenden [5]News-Sites des Verteidigungsministeriums für die Lancierung gefälschter Nachrichten zuständig sein soll.

Schon im Oktober hatte das Pentagon, um den Krieg in Afghanistan besser zu verkaufen und das eigene Image zu polieren, die Werbeagentur [6]Rendon Group für 100.000 Dollar monatlich engagiert ( [7]Werbeagentur soll für besseres Image sorgen). Vor allem, weil das amerikanische Vorgehen gegen den Terrorismus muslimischer Prägung in der arabischen Welt nicht gut ankam, sollte das PR-Unternehmen hier helfen, die Einstellung der Menschen zu ändern. Rendon hat zu Beginn der 90er Jahre bereits für die Regierung von Kuweit gearbeitet, aber auch zusammen mit dem CIA für die irakanische Oppositionsgruppe Iraqi National Congress, die im Zuge der womöglich geplanten Angriffe wieder interessant als ein irakisches Äquivalent für die Nordallianz wird. Offenbar war das Ergebnis des ersten Vertrags, das nun Rendon wiederum im Auftrag des Pentagon weiter zusammen mit der geheim operierenden PR-Abteilung arbeiten soll.


Vorbild: Golfkrieg I?


Möglicherweise hat das Pentagon einen Mediencoup der Art im Auge, wie er bereits für den Golfkrieg 1991 erfolgreich geschmiedet wurde. Schon vor dem Krieg gegen den Irak hatte die Organisation Citizens for a Free Kuwait 1990 PR-Agentur [8]Hill and Knowlton engagiert, um der militärischen Befreiung Kuweits Nachdruck zu verleihen. Die Organisation wurde wieder von der kuweitischen Regierung finanziert, die das gerade Gegenteil einer demokratischen Regierung war.

Die PR-Agentur schaffte es, ein fünfzehnjähriges kuweitisches Mädchen, die Krankenschwester "Nayirah", am 10. Oktober vor dem Menschenrechtsausschuss in einer öffentlichen Anhörung darüber berichten zu lassen, dass irakische Besatzer angeblich mit Gewehren in Krankenhäuser eingedrungen und Säuglinge aus den Brutkäsen geholt und auf den kalten Boden geworfen oder verkauft hätten. Die Agentur ließ von der Aussage einen Film herstellen, der dann an Sender verteilt wurde, die diesen auch brachten und Entsetzen bei den Zuschauern auslösten. Zudem gelang es der Agentur, während der Sitzung des Sicherheitsrats der UN am 27.11. Bilder von angeblich gefolterten Kuweitis an den Wänden zu präsentieren und angebliche Zeugen aussagen zu lassen. Zwei Tage später setzte der Sicherheitsrat dem Irak ein Ultimatum für den Rückzug aus Kuweit.

Im Januar hatte man dann, um den Beginn des Kriegs zu beschleunigen, die Zahl der getöteten Säuglinge bereits auf 312 erhöht, wie vor dem außenpolitischen Ausschuss des US-Kongresses berichtet wurde. Auch Amnesty International übernahm ebenso wie der Großteil der Medien diese Zahl ungeprüft. Präsident Bush sen. berief sich auf diese Geschichte, die Medien wiederholten sie beständig. Acht Tage nach der Sitzung begann am 16. Januar 1991 die Bombardierung um drei Uhr Morgens am Golf und 19.00 Uhr in Washington, also zur besten Sendezeit. Später stellte sich heraus, dass "Nayirah" die Tochter des kuweitischen Botschafters in Washington und die Story eine Fälschung war, die allerdings den Beginn des Kriegs entscheidend legitimierte.


Das Office for Strategic Influence


Auch wenn nach Angaben der [9]New York Times und der Sprecherin des Pentagon, Victoria Clarke, noch nicht entschieden wurde, wie das Office for Strategic Influence arbeiten soll, so hat man bereits unter der Leitung von Simon Worden, einem ehemaligen Astrophysiker, der von der Nasa zur Air Force übergewechselt ist und dort neben IO vornehmlich für die Militärstrategie im Weltraum zuständig war, begonnen, Pläne für künftige Kampagnen auszuarbeiten, die auf ausländische Medien und das Internet ausgerichtet sind und auch verdeckte Operationen beinhalten. Neben "weißer" Propaganda, die auf Tatsachen beruhe, werde man auch "schwarze" Kampagnen mit gefälschten Informationen durchführen, die man beispielsweise über Personen oder Organisationen an die Medien bringen will, die angeblich in keiner Beziehung zum Pentagon stehen. Gedacht wird auch daran, Journalisten, Politikern oder Meinungsführern Emails von einer fingierten .com-Adresse zu schicken, in denen für die Politik der USA geworben oder Regierungen anderer Länder kritisiert werden.

Mit der neuen Abteilung soll auch das im Oktober 2001 im Weißen Haus eingerichtete [10]Büro für Terrorismusabwehr unter der Leitung von General Wayne Downing zusammenarbeiten, aber auch militärische Abteilungen wie das Psychological Operations Command der Army, das während des Afghanistankriegs Flugblätter und Radios über dem Land abgeworfen und Radioprogramme gesendet hatte, um die Taliban-Kämpfer zu überzeugen, dass sie sich besser ergeben ( [11]On Air: US-Propaganda für Afghanistan). Ob diese PsyOp überzeugt hat, ist allerdings unbekannt.



"Our forces are armed with state of the art military equipment. What are you using, obsolete and ineffective weaponry? Our helicopters will rain fire down upon your camps before you detect them on your radar. Our bombs are so accurate we can drop them right through your windows. Our infantry is trained for any climate and terrain on earth. United States soldiers fire with superior marksmanship and are armed with superior weapons."
Auszug aus einem US-Flugblatt aus der Serie The Partnership of Nations is here to help





Offiziell ist es dem Pentagon oder der CIA verboten, auf amerikanische Medien und Bürger einzuwirken. Angeblich wolle man so, wie eine Quelle aus dem Pentagon [12]CNN versicherte, nur internationale Medien beeinflussen, und man habe keine bestimmten Pläne, Informationen zu fälschen. Da aber die Operationen sowieso im Geheimen ausgeführt werden, dürfte sich das auch höchsten durch Zufall herausstellen. Und natürlich können auch amerikanische Medien, wenn sie auch nicht direktes Ziel der IOs sein mögen, gefälschte Nachrichten übernehmen, wenn sie denn interessant erscheinen. CNN, spätestens seit dem 11.9. als staatstreues Medium fungierend, übt erstaunlicherweise nicht auch nur eine Spur direkter Kritik an dem geplanten Vorgehen, das offensichtlich die Pressefreiheit zu manipulieren sucht.

Offensichtlich aber gibt es, wie die New York Times berichtet, auch noch Kritiker innerhalb des Pentagon, die davor warnen, dass die geplanten Aktivitäten der neuen Abteilung illegal sein könnten, diese überdies zuviel Macht bekommen würde, wenn sie nicht nur für Propaganda und gefälschte Nachrichten, sondern auch für Angriffe auf Netzwerke zuständig wäre. Stellt sich heraus, dass das Pentagon Informationen fälscht, dann könnte auch dessen Glaubwürdigkeit noch stärker als bislang in Frage gestellt werden. Insbesondere wird natürlich davor gewarnt, dass auch die "freundlichen" Regierungen solchen Aktivitäten nicht besonders aufgeschlossen gegenüber stehen werden.

Ganz offensichtlich ist das Office for Strategic Influence Ausdruck dafür, dass man das bislang für internationale Nachrichten zuständigen Außenministerium entmachten, auch hier die Souveränität gegenüber den Alliierten und befreundeten Ländern durchsetzen und überhaupt stärker, jeder Kritik und Rechenschaft entzogen, im Geheimen arbeiten will. Überdies scheint es auch eine Konkurrenz vornehmlich zur CIA zu geben, die bislang für eine derartige Verbreitung von täuschenden Informationen zuständig war, während das Pentagon zumindest nach außen eine weiße Weste in dieser Hinsicht behalten wollte. Noch im September versicherte Verteidigungsministern Journalisten, er werde immer die Wahrheit sagen. Auch wenn er nicht alles sagen werde, so werde er nicht lügen. Jetzt scheint dies möglicherweise nicht mehr die Devise zu sein, und schon mit der Bestätigung der Meldung über die Einrichtung einer solchen Propagandaabteilung, dürfte das Misstrauen gegenüber Meldungen aus dem Umkreis des Pentagon noch größer werden, als dies bislang schon der Fall war. Überdies wird die Einsicht bestätigt, dass sich der Krieg gegen den Terrorismus immer stärker selbst terroristischer Mittel bedient und die US-Regierung die freien Medien der angeblich verteidigten offenen Gesellschaft nur als Instrumente für die eigene Interessensdurchsetzung versteht.

Gerade erst haben 60 amerikanische Intellektuelle eine Art [13]Manifest unterschrieben, in dem sie den "gerechten Krieg" und die amerikanischen Werte verteidigen, die hinter der militärischen Aktion der USA stünden. Da wäre aber beispielsweise in diesem Zusammenhang Punkt 3 unter den fünf Prinzipien zu nennen, der den Absichten des Pentagon diametral entgegenstünde:

"The third is the conviction that, because our individual and collective access to truth is imperfect, most disagreements about values call for civility, openness to other views, and reasonable argument in pursuit of truth."

Vielleicht sollten die Intellektuellen, unter anderem Michael Walzer, Amitai Etzioni, Francis Fukujama oder Samuel Huntington, auch dafür sorgen, dass die von ihnen aufgestellten Prinzipien von ihrer Regierung befolgt werden. Ansonsten drohen die Unglaubwürdigkeit der USA und der Anti-Amerikanismus - zu Recht - zuzunehmen, wenn sich die Nation durch ihre Regierung und ihre willigen Intellektuellen als Verkörperung der "zivilisierten Welt" und als Leitbild für Freiheit und Demokratie darzustellen versucht.


Links

[1] www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel124502.php
[2]www.dtic.mil/doctrine/jel/new_pubs/jp3_13.pdf
[3]www.defenselink.mil/pubs/jrvio2001.pdf
[4]usinfo.state.gov/homepage.htm
[5]www.defenselink.mil/
[6]www.rendon.com/
[7] www.heise.de/tp/deutsch/special/auf/9942/1.html
[8]www.hillandknowlton.com/index.php?flash_installed=yes
[9] www.nytimes.com/2002/02/19/international/19PENT.html
[10] www.whitehouse.gov/news/releases/2001/10/20011009.htmll
[11]www.heise.de/tp/deutsch/special/auf/9858/1.html
[12] www.cnn.com/2002/US/02/19/gen.strategic.influence/index.html
[13] www.propositionsonline.com/Fighting_For/fighting_for.html

Artikel-URL: www.telepolis.de/deutsch/special/info/11882/1.html  


Antworten
pusherman:

Die Amis sind nicht unsere Gegner !!!!!!!!!!!!

 
04.09.02 20:28
Aber das werden hier anscheinend einige nie kapieren!
Wie wäre es einmal mit Kritik an dem Regime in Bagdad? Hört man hier gar nichts davon! Einfach unglaublich!

Pusherman
Antworten
pusherman:

Wartet ab bis die Beweise kommen

 
04.09.02 20:35

Doch die Beweise sind von den Geheimdiensten nicht so leicht zu beschaffen wie zu Zeiten des Kalten Krieges. Dort war alles irgendwie berechenbarer. Terroristenverstecke und geheime Labors, sowie die Drahtzieher solcher Operationen sind heute jedoch nicht so leicht zu entdecken. Es ist heute alles unberechenbarer und deswegen auch noch gefährlicher. Doch nicht nur die Briten auch die Amis werden in einigen Tagen oder spätestens Wochen mit Fakten an die Öffentlichkeit gehen.Vielleicht reden einige hier dann anders.  

Pusherman
Antworten
Tatanka-Yotan.:

Na ja in der Wirtschaft sind die Amis

 
04.09.02 21:24
unsere Gegener. Ich erinnere nur an die Stahlimporte und den Kauf von Voicestream durch Telekom. Als sie die Pommesbude übernehmen wollten ( Nr 6 in den USA) sahen einige Senatoren gleich eine Bedrohung der nationalen Sicherheit.
Ansonsten erinnert mich die Beweisbeschaffung sehr an Gleiwitz '39.
"Ab 5Uhr 45 wird zurückgeschossen!"
Antworten
pusherman:

Moin

 
05.09.02 08:02
Euer Freund George W. Bush wird nächste Woche an die Öffentlichkeit gehen und Beweise dafür vorlegen, dass dieser Hussein dabei ist Massenvernichtungswaffen herzustellen. Bin schon auf Eure Reaktion gespannt!
Ach ja und im Posting von tatanka wieder dieser Vergleich mit dem 3. Reich. Das ist wirklich alles was ihr hier könnt. Es ist eine Schande!

Pusherman
Antworten
sash2811:

@pusherman

 
05.09.02 08:12
deine Aussagen sind schon richtig. Sollten A-Waffen im Irak gebaut werden, ist ein schneller Angriff Unausweichlich. Je schneller, desto besser.

Nur eine Frage stelle ich mir schon lange: Warum wurde das Werk, Saddam Hussein zu stürzen, nicht schon 1990 im Golfkrieg (I) verwirklicht. Die USA standen 60 km vor Bagdad. Das wären weitere 5 Tage gewesen und der Diktator wäre jetzt schon Geschichte. Ein Angriff jetzt gestaltet sich wesentlich schwieriger, weil er 12 Jahre Zeit hatte, sich darauf einzurichten.

Der Vergleich mit dem 3. Reich entbehrt jeglicher Grundlage.

Sash
Antworten
pusherman:

@sash

 
05.09.02 08:25
Der Auftrag damals war in erster Linie
Kuwait zu befreien und nicht UNBEDINGT das Regime in Bagdad zu stürzen. Trotzdem hätte man das Ding damals durchziehen sollen. Dann hätten wir heute wahrscheinlich ruhigere Zeiten. Und gerade deswegen sollte der Sohnemann jetzt Papas damaligen Job entgültig zu Ende bringen, wie gesagt, unter den oben mehrfach genannten Voraussetzungen, sprich den vorliegenden Beweisen.

Pusherman
Antworten
Stox Dude:

alle reden von Beweisen, ich warte heute noch

 
05.09.02 08:28
auf die Beweise die Bin Laden fuer den WTC Anschlag verantwortlich
machen.
Hat die einer zufaellig gesehen?
Antworten
pusherman:

Meine Freunde aus dem Westen

 
05.09.02 08:31
Ich habe jetzt wichtige Termine und kann deswegen nicht länger hier verweilen.
Also bleibt cool und überlegt Euch mal alle ob ihr den Amis oder der Britischen Regierung nicht unrecht tut. Also ich bin mehr als froh, dass wir solche Freunde haben!
GOD SAVE THE QUEEN!
GOD BLESS AMERICA!

Pusherman
Antworten
pusherman:

Ohne Kommentar

 
05.09.02 08:33
Stox Dude Du machst Dich lächerlich!!!!!!!!!!!!!!!!!
Nix wie weg hier!
Antworten
Apfelbaumpfla.:

Hinterher weiss man immer mehr o.T.

 
05.09.02 08:34
Antworten
vega2000:

Wenn man der Logik hier folgt dann:

 
05.09.02 08:41
"Sollte Tony Blair wirklich konkrete Beweise vorlegen können, die eindeutig belegen dass Bush ´mit Hochtouren an der Entwicklung einer Atombombe arbeitet, von biologischen und chemischen Waffen wollen wir jetzt gar nicht mal in diesem Zusammenhang sprechen, dann kann es nur eins geben: Sollten die UNO-Inspekteure dann keinen Zugang zu den USA bekommen, ist ein Angriff auf die USA unausweichlich. Da gibt es nun auch wirklich überhaupt keine andere Option. Das ist meine Meinung und damit basta!" (Kopie von Pushermanns Posting mit kleinen Veränderungen)

P.S. Wenn jedes Land, das A, B oder C -Waffen herstellt bzw. besitzt, angegriffen werden muss, warum dann nicht auch die USA ? Eine Gefährdung des Weltfriedens geht im Augenblick nicht von Hussein aus, eher von den USA!
Genosse Blair: Saddam mit A-Bombe? 773564
Antworten
Apfelbaumpfla.:

vega:

 
05.09.02 08:51
Ich weiss nicht, ob man auf diese Argumentation eingehen sollte, aber:

1. soviel ich weiss, ist das B- und C-Waffen-Programm in den USA eingestellt (das ist natürlich kein Argument, sondern nur zur Info)

2. es ist schon ein Unterschied, ob, wo und wie man die Waffen einsetzen will. Und das der Schnauzbart das machen will, und wo, hat er ja schon deutlich gesagt. (Natürlich haben die USA auch schon A-Waffen eingesetzt, stimmt auch wieder, allerdings nachdem sie angegriffen wurden, was es moralisch auch nicht besser macht)
Abgesehen davon, hat das A-Waffen-Arsenal der USA unbestreitbar bisher den Frieden gesichert (auch in Europa), oder bist du auch der Meinung lieber "rot als tot"?
Ein weiterer Vergleich, der natürlich hinkt: Ein Polizist hat auch eine Waffe.


Ich verstehe einfach nicht, warum man hier die Sachen nicht einfach logisch und emotionslos betrachten kann...


Grüße

Apfelbaumpflanzer
Antworten
vega2000:

@Apfelbaumpflanzer

 
05.09.02 09:09
O.K. ich gebe es zu, das war etwas provokativ.
Aber Fakt ist: Die USA spielen sich als Herrscher der Welt auf & zündeln da wo es etwas für sie zu holen gibt (Oel im Irak). Ich kann dem nicht zustimmen, -selbst wenn Bush & Co. mit Beweisen über die Pläne von Saddam kommen bleibe ich skeptisch (heutzutage wird doch alles manipuliert). In Europa & im arabischen Raum wächst der Widerstand gegen einen Angriffskrieg gegen den Irak & keiner kann wirklich vorhersagen was passiert, wenn Saddam &  seine befreundeten Länder zum Äußersten getrieben werden.
Genosse Blair: Saddam mit A-Bombe? 773604
Antworten
Apfelbaumpfla.:

@vega:

 
05.09.02 09:46
ich verstehe deine Ansicht sehr gut.

Noch meine Meinung dazu:
"Die USA spielen sich als Herrscher der Welt auf"
Naja, war das nicht das, was viele gefordert haben? Als die USA sich in der Levante zu wenig engagierte, war es doch auch nicht recht...

Historisch gesehen waren die Zeiten mit starken Ordnungsmächten die friedlichsten (rein äußerlich gesehen).

Und wegen den Beweisen: mir ist schon klar, warum da wahrscheinlich nie Beweise kommen werden. Niemand würde sie glauben, wenn sie auch wahr wären. Du schreibst es doch selber. Wozu also?

Ich gehe davon aus, dass die Amerikaner wirklich *glauben* das richtige zu tun...ob es das richtige ist...??

Apropos Öl: jetzt wage ich echt mal was unpopuläres:
Ich wirklich überzeugt, dass die Amis demnächst nicht mehr auf Golf-Öl angewiesen sein werden. Das ist denen politisch zu unsicher. Im Kaukasus, Sibirien und USA selber gibt's noch mehr als genug.
Ab einem bestimmten Ölpreis fangen in  USA die Pumpen an zu laufen (wenn's wirtschaftlich ist, habe mal was von 35$ gehört).




Grüße

Apfelbaumpflanzer
Antworten
Tatanka-Yotan.:

@pushermann

 
05.09.02 12:27
Wenn man aus der Geschichte keine Parallelen ziehen kann und daraus nicht lernt, trägt man seinen Kopf nur zum Friseur. Und wenn Bush sagt, Deine Heimatstadt ist ein Hiort des Terrorismus und muss ausgelöscht, werden stimmst Du dem auch zu, oder wie?
Übrigens noch ein wenig Geschichte: Die USA waren bisher die einzigen die Kernwaffen bisher eingesetzt haben un zwar zu einem Zeitpunkt wo japan schon
faktisch besiegt war uns es gabe sogar Pläne dies in Afghanistan wieder lokal einzusetzen.
Antworten
Apfelbaumpfla.:

@tatanka:

 
05.09.02 13:06
"Wenn man aus der Geschichte keine Parallelen ziehen kann und daraus nicht lernt, trägt man seinen Kopf nur zum Friseur."

Das ist absolut gar kein Argument, man kann genauso sagen, weil wir aus Geschichte gelernt haben, müssen wir jetzt was machen und keine Appeasment-Politik machen.

"Deine Heimatstadt ist ein Hiort des Terrorismus und muss ausgelöscht, werden stimmst Du dem auch zu, oder wie?"

Warum können wir hier nicht sachlich diskutieren?
Wo ist das Ringen um Verständnis der anderen Meinung?
Das ist hier ja schon fast Talkshow-Niveau.

Wenn wir im Deutschunterricht beim Diskutieren lernen mit solchen Argumenten gekommen wären, hätte uns die Gegenpartei ausgelacht.

Aber die Politiker machen es ja vor.


Grüße

Apfelbaumpflanzer
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pusherman:

@vega + diesen tatanka

 
05.09.02 15:31
Apfelbaumpflanzer hat mir dankenderweise sozusagen die Arbeit abgenommen. Gott sei Dank habe ich noch etwas anderes zu tun als mich hier im Board zu streiten.
Über diesen tatanka brauche ich wohl kein Wort mehr zu verlieren. Da ist mir jede Sekunde zu schade. Und vega wird auch durch nichts zu überzeugen sein, nicht einmal durch konkrete Beweise. Also was solls? Macht doch alle was ihr wollt?
Und noch einmal weil es mir so wichtig ist:
GOD SAVE THE QUEEN!
GOD BLESS AMERICA!

Pusherman
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BRAD PIT:

Ich wollte dazu folgendes sagen:

 
05.09.02 15:35

Ach was solls. Bringt eh nix.
Antworten
pusherman:

@brad

 
05.09.02 15:47
Ich sage dazu auch nichts mehr, denn ich habe versucht meine Meinung hier mit Argumenten darzulegen, doch diese Argumente werden von einigen Herrschaften hier einfach ins Lächerliche gezogen. Wenn diese Leute es meinen alles besser zu wissen, werden sie bald sowieso durch die Realität eines besseren belehrt werden.
Also ich mache mir jetzt noch nen schönen Tag und wenn Apfelbaumpflanzer auch keine Zeit mehr haben sollte, sind die Besserwisser ohnehin unter sich. Viel Spass dabei!
Dieses Posting solltest Du nicht persönlich nehmen, lieber Brad. Du warst dieses Mal nicht gemeint!
Wir hatten ja ohnehin sozusagen einen gegenseitigen Nichtangriffspakt geschlossen.

For always and forever:
GOD SAVE THE QUEEN!
GOD BLESS AMERICA!

Pusherman
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Depothalbierer:

Ist ja wieder echt lustig.

 
05.09.02 16:54
Blair hat wohl zuviel Raumschiff Entenscheiß gesehen.
Man kann davon ausgehen, daß Irak von ca. 3-7 hervorragend ausgerüsteten amerikanischen Spionagesatelliten regelmäßig überflogen wird.
Die haben eine so starke Auflösung, daß Objekte von wenigen Zentimetern Größe gut zu erkennen sind.(Das mit den Waffeninspekteuren ist damit ja wohl Makulatur)
Für gute Beweisfotos, die einen Krieg rechtfertigen, wird's, fürchte ich, nicht ganz reichen.
Denn außer viel Wüstensand und einigen, vom vorherigen Irakkrieg nach wie vor fast völlig zerstörten, militärischen Anlagen dürfte dort nicht viel drauf sein.

Ich bin wirklich gespannt, wann es mit welchen Begründungen losgeht.
Antworten
Tatanka-Yotan.:

@Apfelbaumpflanzer

 
05.09.02 21:07
Ich bin durchaus offen für Argumente , nur habe ich weder bei Dir noch bei pushermann welche gefunden. Natürlich ist es Euer Recht das zu glauben  was ihr
glaubt, aber für mich sind das Losungen und keine Lösungen!
Klar wenn mir jemand nicht in meine Konzept paßt und ich ihn fertigmachen will, suche ich nach einer moralischen Rechtfertigung. Wer will schon als Mörder dastehen. Und ein Geheimdienst ist dazu da für alles Beweise zu liefern,
wenn das irgendwie in das strategische Kalkül paßt.
Klar ist Saddam ein Mörder und Verbrecher, aber wenn wir alle diese Typen
mit Gewalt beseitigen wollten, gebe es einen dritten Weltkrieg und einige Gralshüter der Demokratie und Freiheit müßßten dann Selbstmord begehen.
Antworten
Kicky:

der russische Aussenminister klar gegen Irakangrif

 
05.09.02 23:10
Die Anwendung von Gewalt erschwere nicht nur eine Lösung des Irak- Konfliktes, sondern verschärfe auch die bereits schwierige Situation am Persischen Golf und im Nahen Osten, warnte Iwanow und äußerte die Hoffnung, dass Russland sich nicht gezwungen sehen werde, im UN-Sicherheitsrat ein Veto gegen amerikanische Pläne einzulegen. „Wir haben kein einziges stichhaltiges Argument dafür gehört, dass der Irak eine Gefährdung der nationalen Sicherheit der USA darstellt“, sagte Iwanow. In der gemeinsamen Pressekonferenz mit Sabri betonte er am Dienstag aber auch, zur Rückkehr der UN-Waffeninspektoren gebe es keine Alternative.
www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/...Z.php?artikel=artikel637.php

da können wir uns ja auf eine tolle Auseinandersetzung in der Uno gefasst machen,wenn Bush nächste Woche die Generalversammlung der Uno überzeugen will
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Kicky:

hi hill pass auf dass es dir nicht wie Munzert geh

 
05.09.02 23:26
www.heise.de/tp/deutsch/special/info/13185/1.html
den hat man weil er die Mikrostrahlentheorie vertritt,jetzt in die Klapse nach Erlangen eingewiesen,solange bis er diese Theorie widerruft
f24.parsimony.net/forum54390/messages/1002.htm
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Hill:

@kicky

 
06.09.02 09:34
Zum Glück wohne ich nicht in Bayern ! ;)
Aber Vorsicht,nach der Wahl wohnen wir vielleicht alle in Bayern !  :O  

Antworten
Hill:

Wo ist den nu die A-Bombe? o. T.

 
23.04.03 23:56
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