Bei erhöhung der zinsen könnte es zumindest kurzfristig zu einer gewaltigen
Entspannung im kurs kommen.
Wir werden sehen.
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Die Entscheidung Zinsen nicht zu erhöhen war genau richtig,weil die Leute ganz genau wissen,dass TL extrem überbewertet ist,und ganze Übel darin liegt.Warum sollte die Türkei nur Importieren,wo das Land doch kein Geld hat und ganze fremdfinanziert.Außerdem sollte Zinsen ja irgendwie erwirtschaftet werden,oder sollte die Türkei Geld drucken.Das Problem ist ja, daß die Überbewertung TL über Jahre so hingenommen wurde.Irgendwann ist schluß oder es kann mächtig knallen.
Türkische Unternehmen sind mit 160 Miliarden Dollar verschuldet,jeder kann ausmalen was es für die Unternehmen bedeutet,wenn Dollar und Euro weiter steigt.Als nächstet kommt Pleitewelle und die Heuschrecken sind da und sammeln die türkische Unternehmen.Leider funktioniert Kapitalismus nur so.Dann wird auch letzte Erdogananhänger begreifen,daß er kein Wunder vollbringen kann.Es ist nun mal so,daß es die wirtschaftliche Zusammenhänge viel zu komlex ist, als die 50% Erdogananhänger je verstehen können.
Zitat:
"Der Absturz der türkischen Lira dürfte zu weiterer Kapitalflucht führen - droht dem Land der Bankrott?"
"Der Türkei bleibe nun nichts anderes übrig, als die Importe zu reduzieren - sprich weniger ausländische Produkte zu konsumieren. Faktisch ist damit das auf Pump basierende Konsumverhalten der (großstädtischen) Türken wohl bald Geschichte."
"Die türkische Privatwirtschaft hat im Ausland 255 Mrd. Dollar Schulden angehäuft, so Vizeregierungschef Babacan. In den ersten elf Monaten des Jahres 2013 belief sich die Verschuldung durch langfristige Kredite privater Unternehmen laut Zentralbank auf über 151 Mrd. Dollar."
"Wird die Abwärtsspirale nicht bald gestoppt, droht die Türkei ein Krisenfall weit größeren Ausmaßes als Griechenland zu werden. Zwar ist die Staatsverschuldung eher gering, doch dürfte in diesem Umfeld bald die Immobilienblase - die einen überdimensionierten Bausektor erzeugt hat - in den Großstädten platzen.
www.tt.com/wirtschaft/7768897-91/...schaftlich-immer-enger.csp
www.wallstreet-online.de/nachricht/...-de-tuerkei-griechenland
Quelle: www.geld-magazin.info/geldanlage/tagesgeld/...inlagensicherung
Handelt
es sich um eine Bank, die ihren Hauptsitz in der Türkei selber hat, so
gelten andere Regelungen. Zwar hat das Türkische Schatzamt hier eine
staatliche Einlagensicherung installiert, diese gilt allerdings nicht
für Devisenausländer.
Praktisch bedeutet dies, dass Gelder, die von
Deutschland aus unmittelbar bei Banken in der Türkei angelegt werden,
gegen Zahlungsausfälle, Überschuldung und Bankenpleite nicht gesichert
sind – die Einlagensicherung der Türkei greift nicht.
Habe leider keine andere Quelle nach der Frage der Einlagensicherung gefunden. Bei Google landet man nur bei türkischen Banken, die in Deutschland sitzen.
Quelle: www.konto.com/einlagensicherung/tuerkei.html
Da mir das Ganze langsam fürchterliche Kopfschmerzen macht, habe ich mein Geld wieder abgezogen.
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