Frühaufsteher der tägl. ausbl. a.d.börse, Termine

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Frühaufsteher der tägl. ausbl. a.d.börse, Termine

 
02.09.02 07:05
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Impulsloser Wochenstart beim Dax erwartet

 
02.09.02 07:44
#2
Frühaufsteher



2. Sep. 2002


Deutscher Aktienmarkt auf Richtungssuche

Vor einer Bewährungsprobe sehen Beobachter den deutschen Aktienmarkt in dieser Woche. Die im Laufe der kommenden Tage anstehenden Konjunkturdaten, wie etwa die Statistiken zur Arbeitslosigkeit, müssten zeigen, wie der Markt mit den vermutlich holprigen wirtschaftlichen Aussichten umgehe. Hinzu komme als dämpfendes Element die angelaufene Saison der Gewinnwarnungen. Nur wenn der Dax diesen Belastungen trotzen sollte, steige die Hoffnung, dass das Schlimmste im Bärenmarkt überstanden sei. Zum Wochenauftakt scheinen nach dem späten Abrutschen der Notierungen an der Wall Street zunächst aber Kursverlust zu Handelsbeginn vorgezeichnet, heißt es. Im übrigen rechnen Marktteilnehmer am Montag wegen dem US-Feiertag mit einem umsatzarmen Geschäft.

Anleihen stabil erwartet

Dank wenig berauschender Konjunkturdaten beendete der Rentenmarkt in der Vorwoche die zuvor zu beobachtenden Gewinnmitnahmen. Auch in der neuen Berichtstag bezeichnen Marktbeobachter die Ausgangslage als konstruktiv. So werden von den im Wochenverlauf erwarteten Arbeitsmarktdaten sowohl in Europa als auch in USA keine Impulse erwartet, die auf eine feste Konjunktur hindeuten. Dem Bund-Future werden daher gute Chancen eingeräumt auf einen stabilen Wochenauftakt.

Euro wenig verändert

Mit wenig veränderter Tendenz zeigt sich der Euro am Montagmorgen. Gegen 7.25  Uhr kostet die europäische Einheitswährung 0,9807 Dollar nach 0,9811 Dollar im späten New Yorker Handel am Freitag. Zum Yen notiert der US-Dollar mit 118,72 Yen nach 118,61 Yen. Händler sehen auch weiterhin keine Gründe für einen Ausbruch aus der zuletzt gültigen Handelsspanne.

Börse Japan schwächer

Schwächer tendieren die Aktienkurse am Montag in Tokio. Gegen 7.25 Uhr verzeichnet der Nikkei-225-Index ein Minus von 0,9 Prozent auf 9.536 Punkte. Der Topix-Index fällt um 0,9 Prozent auf 933 Zähler. Händler sprechen von geringen Umsätzen.  Die Anleger hielten sich zurück, da aus den USA am Montag keine Impulse zu erwarten seien. Die dortigen Börsen sind wegen des Feiertags „Labor Day“ geschlossen.

Aktien Hongkong mittags schwach

Schwach zeigen sich die Aktienkurse am Montagmittag in Hongkong. Zum Ende der ersten Sitzungshälfte verzeichnet der Hang-Seng-Index (HSI) ein Minus von 1,3 Prozent auf 9.913 Punkte. Die Umsätze seien gering, heißt es. Mit wenigen Ausnahmen notieren alle HSI-Werte mit Abschlägen. Hintergrund sei zum einen die Unsicherheit über die weitere Entwicklung der US-Märkte, die am Montag wegen eines Feiertags geschlossen bleiben, erklären Händler. Zum anderen stehen in dieser Woche eine Reihe von Unternehmenszahlen zur Veröffentlichung an.

Neuigkeiten und Kursbewegungen nach US-Börsenschluss

Vor dem feiertagsbedingt verlängerten Wochenende war das Volumen im nachbörslichen Geschäft am Freitag dünn. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator stieg dabei um 0,15 Prozent auf 943,79 Punkte. Intel notierten fester nach einer Sitzung, in der Werte der Halbleiterbranche Verluste verzeichnet hatten. Intel hatten in dieser Zeit um fast drei Prozent auf 16,67 Dollar nachgegeben. Auf der außerbörslichen Handelsplattform Island ECN legten die Papiere nachbörslich um 0,3 Prozent zu. Sun Microsystems gaben hingegen nach offiziellem Handelsschluss erneut um 0,8 Prozent auf 3,66 Dollar nach. Während der regulären Sitzung hatte die Aktie rund vier Prozent verloren. Flextronics International hatte am späten Donnerstag die Prognosen für das zweite und dritte Quartal bestätigt, die Titel rutschten jedoch trotzdem am Freitag um 0,4 Prozent auf 9,47 Dollar und nachbörslich laut Island noch einmal um ein Prozent ab.

I2 Technologies verloren ohne Nachrichten bis 22 Uhr zehn Prozent. Bei einem Umsatz von 800.000 Aktien tendierten die Titel nachbörslich unverändert bei 0,90 Dollar. Ähnlich war die Situation bei Palm, die nach Börsenschluss die stärksten Umsätze mit 2,7 Millionen gehandelten Aktien verbuchten und sich um 1,3 Prozent erhöhten nach einem Minus von fünf Prozent auf 0,76 Dollar in der regulären Sitzung.

US-Börsen: Auch Dow Jones und S&P 500 rutschen letztlich ins Minus

Die Technologietitel an den US-Börsen sind am Freitag vor allem von der trüben Geschäftsprognose des Computerherstellers Sun Microsystems belastet worden. Die Konjunkturdaten hätten dagegen Sorgen der Anleger über das Tempo der Konjunkturerholung gemildert und die US-Standardwerte vor größeren Verluste bewahrt. Das Geschäft sei dünn gewesen, sagten Händler. Der Dow-Jones-Index notierte zum Handelsschluss mit minus 0,09 Prozent auf 8.663,50 Punkten wenig verändert. Die US-Technologiebörse Nasdaq gab 1,55 Prozent auf 1.315,06 Punkte ab. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor 0,19 Prozent auf 916,08 Punkte.

Der US-Hersteller von Netzcomputern, Sun Microsystems, hatte wegen der anhaltenden Nachfrageschwäche seine Umsatzerwartungen für das laufende Geschäftsquartal nach unten korrigiert. Die Aktien von Sun verloren rund 3,7 Prozent auf 3,69 Dollar und waren der umsatzstärkste Wert an der Nasdaq. Die Prognose habe auch die anderen Technologiewerte unter Druck gesetzt, sagten Börsianer. Die Aktien des US-Netzwerkausrüsters Cisco Systems gaben rund 2,7 Prozent auf 13,82 Dollar nach, und die Aktien des Chipherstellers Intel verloren 2,7 Prozent auf 16,67 Dollar. „Die Ansicht nimmt zu, dass die Technologiebranche für eine Trendwende bei den Gewinnen noch länger braucht, und die Investoren kehren deshalb dem Sektor den Rücken", sagte Owen Fitzpatrick, Leiter US-Akienhandel bei Deutsche Bank Private Banking.

Die Vereinigung der Chicagoer Einkaufsmanager hatte eine halbe Stunde nach Handelsbeginn mitgeteilt, ihr Konjunkturindex sei im August saisonbereinigt auf 54,9 nach 51,5 Punkten im Vormonat gestiegen. Von Reuters befragte Analysten hatten einen Stand von lediglich 52,0 Punkten vorausgesagt. „Wenn man sich ... den Chicago PMI ansieht, beruhigt das die Leute, die sich über das Tempo der Konjunkturerholung sorgen", sagte Weston Boone von Legg Mason Wood Walker. Den Dow Jones und den S&P 500 Index brachte diese Nachricht zwischenzeitlich auch deutlicher ins Plus. Am Ende verhinderten aber Glattstellungen vor dem langen Wochenende einen besseren Wochenausklang.

US-Anleihen schließen nach verkürztem Handel etwas fester

Die US-Treasurys verabschiedeten sich am Freitag etwas fester aus dem New Yorker Handel. Wegen des Labor-Day-Feiertags am kommenden Montag war das Geschäft verkürzt. Zehnjährige Titel mit einem Kupon von 4,375 Prozent legten um 4/32 auf 101-31/32 zu und rentierten mit 4,129 Prozent nach 4,14 Prozent am Donnerstag. Der 30-jährige Longbond mit einer Zinsausstattung von 5,375 Prozent gewann 18/32 auf 106-27/32. Die Rendite betrug 4,926 Prozent nach 4,953 Prozent. Damit belastete der überraschend gut ausgefallene Index der Chicagoer Einkaufsmanager die Notierungen nur zeitweise.

Händler berichteten von einer ruhigen Sitzung, in der die Anleihen von ausländischen Käufen profitiert hätten. Auch der schwächer als erwartet ausgefallene Index der Universität Michigan für die Verbraucherstimmung sorgte für anziehende Notierungen. Die Aktivität beschrieben Händler vor dem verlängerten Wochenende als gering, denn viele Marktteilnehmer hätten den frühen Handelsschluss um 20.00 Uhr MESZ zu einem Urlaubstag genutzt.

Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters.
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Text: @cri
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Medienschau

 
#3



2. Sep. 2002 Unternehmensnachrichten

BASF-Aufnahme in den Stoxx-50-Index scheint sicher

Nach neuesten Einschätzungen von Marktteilnehmern vom Freitagnachmittag ist BASF wohl die Aufnahme in den Stoxx-50-Index geglückt. Mit Blick auf die aktuellen Indexdaten bzw die europäischen Schlusskurse außerhalb Deutschlands dürften gemeinsam mit BASF voraussichtlich die beiden britischen Unternehmen HBOS und Tesco in den Index aufgenommen werden, sagen Analysten. Diese drei Unternehmen ersetzten die sicheren Absteiger Alcatel, Ericsson und Zurich Financial Services ZFS. Die schwache Kursperformance hat zudem Vivendi Universal auf Platz 61 der Stoxx-Rangliste, einen fast sicheren Abstiegsplatz, fallen lassen. Damit wird ein vierter Platz frei. Dafür scheint die belgisch-niederländische Fortis als Aufrücker prädestiniert.

Weniger groß werden die Veränderungen im Euro-Stoxx-50 sein, dort wird nur ein Wert ausgetauscht. Wie erwartet werde Lafarge den französischen Kaufhauskonzern Pinault Printemps Redoute ersetzen, heißt es mit Blick auf die Schlusskurse am Freitagnachmittag. Alcatel dürfte dagegen wohl weiterhin in dem Index vertreten sein, so dass BMW eine zwischenzeitlich für möglich gehaltene Aufnahme in den Euro-Stoxx-50 verwehrt bleibt. Die Schlusskurse des Berichtstages bilden die Grundlage für die Veränderungen in den beiden wichtigen Indizes, die am Montag, den 2. September, offiziell bekannt gegeben werden. In Kraft treten sie dann zum 23. September. (vwd)

Babcock-Aktionären droht Totalverlust ihres Einsatzes

Den Aktionären des zahlungsunfähigen Maschinenbaukonzerns Babcock Borsig droht nach einem Zeitungsbericht der Totalverlust ihres Einsatzes. Zunächst seien die Gläubigerinteressen zu befriedigen, sagte der Babcock-Insolvenzverwalter Helmut Schmitz der Tageszeitung „Die Welt“ (Montagsausgabe). Erst dann hätten die Aktionäre „Ansprüche auf ein sich möglicherweise ergebendes restliches Eigenkapitalguthaben“. Wegen der hohen Gesamtverbindlichkeiten bestünde aber derzeit keine Aussicht auf entsprechende Leistungen an die Aktionäre. Auch die Gläubiger müssten mit hohen Forderungsausfällen rechnen. Der 111 Jahre alte Oberhausener Traditionskonzern musste Anfang Juli Insolvenz anmelden, nachdem einzelne Gläubigerbanken einem Sanierungspaket von Bund und Landesregierung ihre Zustimmung verweigert hatten. (AFP)

WAZ-Gruppe wirft Springer-Spitze Verstoß gegen Aktiengesetz vor

Im Zusammenhang mit dem von Leo Kirch angebotenen 40-prozentigen Aktienpaket am Axel Springer Verlag hat die Essener WAZ-Gruppe jetzt Rechtsexperten mit Gutachten beauftragt. Geprüft würden nach Angaben aus Unternehmenskreisen die kartellrechtlichen Chancen einer solchen Beteiligung, schreibt die „Financial Times Deutschland“ am Montag.  Zudem müssten die Juristen sich zu der Frage äußern, inwiefern die Vinkulierung der Springer-Aktien umgangen werden könne. Sie gibt dem in Berlin ansässigen Verlag ein Mitspracherecht bei der Auswahl der Aktionäre. (vwd)

Wirtschaftsnachrichten

Insolvenzverwalter: Banken vernachlässigen den Mittelstand

Der Rückzug der Großbanken aus der Kreditfinanzierung des Mittelstands hat nach Auffassung des renommierten Insolvenzverwalters Volker Grub längst begonnen. „Mittelständische Unternehmen werden schon heute nicht mehr ausreichend mit Krediten versorgt. Basel II ist dabei nur ein Vorwand“, sagte der Stuttgarter Rechtsanwalt, der unter anderem die Konkurse von Bauknecht, Südmilch und zuletzt Brokat gemanagt hat, in einem dpa-Gespräch. Für die privaten Banken rentiere sich das Geschäft nicht.

Die Behauptung, die geplanten Basel-II-Richtlinien würden Kredite für viele mittelständische Unternehmen teurer machen, sei zwar nicht falsch. Allerdings gehe der Trend sogar dahin, dass die Firmen überhaupt keine neuen Darlehen mehr erhalten. Landesbanken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken seien nicht in der Lage, diese Lücke zu schließen. Auch alternative Finanzierungsformen seien noch nicht in ausreichendem Maße vorhanden.

Finanzministerium will Aufsichtsamt-Befugnisse erweitern

Bundesfinanzminister Hans Eichel will die Befugnisse der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) erweitern und die Kapitalmarktregeln in Deutschland verschärfen. Eine Sprecherin des Finanzminsteriums bestätigte am Sonntag einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“. (vwd)

Gesetzliche Krankenkassen mit 2,39 Milliarden Euro Defizit

Die gesetzlichen Krankenkassen haben nach Informationen der „Bild“-Zeitung im ersten Halbjahr 2002 ein Defizit von 2,39 Milliarden Euro verbucht. Erstmals hätten auch die Betriebskrankenkassen ein Minus von 400 Millionen Euro verzeichnet, berichtet das Blatt (Montagsausgabe). Den Ersatzkassen fehlten zur Jahresmitte demnach 1,2 Milliarden Euro, den Allgemeinen Ortskrankenkassen 852 Millionen Euro. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt will die Zahlen am Montag offiziell vorlegen. (vwd)

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Text: @cri


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