Kaktus, natürlich kann jeder darüber denken so er will. Und wir werden inhaltlich nicht zusammenkommen, was völlig OK ist.
Aber wir sollten zumindest bei den Fakten klar bleiben. „Immer fröhlich zu schmeißen“ entspricht nicht nun mal nicht der Wahrheit, wenn die Aktien aus einem Vergütungsprogramm kommen. Wenn unsere Annahmen hier stimmen, dann war er lediglich nicht bereit, 60k Euro aus seinem privaten Vermögen zu nehmen (=3 Netto Monatsgehälter), um die Steuerschuld zu begleichen. Und er hat seit letzter Woche ca. 18k ZUSÄTZLICHE Aktien in seinem privaten Depot. Mag aber auch sein, dass er alle erhaltenen Aktien verkauft hat, das wissen wir nicht.
Des Weiteren lag das sicherlich nicht in seiner Hand, wann die Aktien geliefert wurden, denn die kommen ja aus einem Programm mit einem bestimmten Vesting Date. Ich weiß also nicht wie Dein „er hätte ja noch warten können“ so einfach hätte funktionieren können. Außer natürlich wieder wie oben geschrieben, wenn er private 60k in die Hand nimmt.
Ob bei höheren Kursen ein Verkauf vom Forum als eine „verständliche Entscheidung“ gesehen worden wäre, ist mE eine steile und kaum zu belegende These. Schau Dir mal die hiesigen Postings an bei dem Verkauf von Dohrmann im Feb 2024 bei 14 Euro. Ich kann da wenig Verständnis herauslesen :-). Deswegen sage ich ja: aus Sicht der Foren gibt es nie einen guten Zeitpunkt für einen Verkauf des Managements.
Am Rande: per 31 Dez 2025 hat er 141k Evotec Aktien und somit so viele wie kein anderer aus dem Vorstand. Insgesamt kommt er per 31 Dez 2025 auf 337k Aktien/SPAs/RSAs. Und wahrscheinlich sind in Q1 durch den Jahresbonus weitere dazu gekommen (im Jahr zuvor hat er 74k neue SPAs dazubekommen). Wenn Du mich fragst, ist da noch genug „alignment“ mit dem Unternehmenserfolg gegeben.
Zero, Du unterstellst, dass der Kursrückgang nur an der „Schockwelle“ der DD Meldung lag. mE ist da zu viel reintinterpretiert - ich glaube, dass der Markt solche unwichtigen Events in den meisten Fällen ignoriert.
Aber wir sollten zumindest bei den Fakten klar bleiben. „Immer fröhlich zu schmeißen“ entspricht nicht nun mal nicht der Wahrheit, wenn die Aktien aus einem Vergütungsprogramm kommen. Wenn unsere Annahmen hier stimmen, dann war er lediglich nicht bereit, 60k Euro aus seinem privaten Vermögen zu nehmen (=3 Netto Monatsgehälter), um die Steuerschuld zu begleichen. Und er hat seit letzter Woche ca. 18k ZUSÄTZLICHE Aktien in seinem privaten Depot. Mag aber auch sein, dass er alle erhaltenen Aktien verkauft hat, das wissen wir nicht.
Des Weiteren lag das sicherlich nicht in seiner Hand, wann die Aktien geliefert wurden, denn die kommen ja aus einem Programm mit einem bestimmten Vesting Date. Ich weiß also nicht wie Dein „er hätte ja noch warten können“ so einfach hätte funktionieren können. Außer natürlich wieder wie oben geschrieben, wenn er private 60k in die Hand nimmt.
Ob bei höheren Kursen ein Verkauf vom Forum als eine „verständliche Entscheidung“ gesehen worden wäre, ist mE eine steile und kaum zu belegende These. Schau Dir mal die hiesigen Postings an bei dem Verkauf von Dohrmann im Feb 2024 bei 14 Euro. Ich kann da wenig Verständnis herauslesen :-). Deswegen sage ich ja: aus Sicht der Foren gibt es nie einen guten Zeitpunkt für einen Verkauf des Managements.
Am Rande: per 31 Dez 2025 hat er 141k Evotec Aktien und somit so viele wie kein anderer aus dem Vorstand. Insgesamt kommt er per 31 Dez 2025 auf 337k Aktien/SPAs/RSAs. Und wahrscheinlich sind in Q1 durch den Jahresbonus weitere dazu gekommen (im Jahr zuvor hat er 74k neue SPAs dazubekommen). Wenn Du mich fragst, ist da noch genug „alignment“ mit dem Unternehmenserfolg gegeben.
Zero, Du unterstellst, dass der Kursrückgang nur an der „Schockwelle“ der DD Meldung lag. mE ist da zu viel reintinterpretiert - ich glaube, dass der Markt solche unwichtigen Events in den meisten Fällen ignoriert.