Es ist doch amüsant und interessant, wie schnell sich die fundamentalen Ansichten von manch einem Boardteilnehmer um 180 Grad drehen können.
Immer abhängig, ob die Aktie gerade im eigenen Depot liegt!
Ich dachte immer, man kauft eine Aktie, weil man von einer Firma überzeugt ist.
(Außer vielleicht man ist Daytrader, dann ist es aber jämmerlich, wenn man anderen die Aktie mit "langfristigen Argumenten" zum Kauf empfiehlt)
Mittlerweile mußte ich aber erkennen, dass es für einige umgekehrt läuft. Sie sind von einer Aktie nur deswegen (scheinbar!) überzeugt, WEIL sie sie besitzen. Da ist alles "Eitel Wonne"! Aber ok, ich glaube das ist für die meisten von uns nachvollziehbar.
Aber dass man die Firma nach dem Verkaufen NUR noch schlechtmacht, im aussichtlosen Bemühen den Kurs vielleicht drücken zu können, oder auch nur, weil man es anderen nicht gönnt, mehr Gewinn zu machen als man selbst, ist jämmerlich.
Der Gipfel ist, wenn man dann, je nach Kursentwicklung, auch noch versucht sich mit den eigenen (ausgewählten) Prognosen zu schmücken und hervorzutun.
Nach dem Motto: "Ich habe es euch doch schon im Jänner gesagt!"
Dass man dazwischen monatelang "gebasht" und alles schlecht geredet hat, wird dann dezent verschwiegen.
mfg maxchart