Citibank: Negative Prognose für Gold
11:10 Uhr | Redaktion
Laut den Strategen der Citibank könnte Gold in diesem Winter mehr Unterstützung erfahren als bislang angenommen, doch bleibt das Szenario für 2022 und 2023 bearisch. Dies berichtet FXStreet.com.
Man rechne mit einer Wahrscheinlichkeit von 60% mit einem bearischen Szenario für den Goldpreis. Zwar könnten die Preise in diesem Winter wieder auf 1.825 $ bis 1.850 $ ansteigen, doch insgesamt seien die "Makro- und Mikrofaktoren für das gelbe Metall im kommenden Jahr eher negativ".
"Wir prognostizieren für 2022 einen durchschnittlichen Goldpreis von ca. 1.685 $/oz, der 2023 auf 1.500 $/oz zurückgehen wird, gegenüber einem Jahresdurchschnittspreis von 2020/2021 von ca. 1.800 $/oz," heißt es seitens der Bank.
Allerdings haben die Analysten auch ein bullisches Szenario erarbeitet, dem sie eine Wahrscheinlichkeit von 30% beimessen. Dieses sieht einen Goldpreisanstieg auf über 2.100 $ in der Mitte des nächsten Jahres voraus. "Das Team hat Verständnis für das (monetäre) Inflationsnarrativ der Goldbullen, die Sorgen über die anhaltende staatliche und private Verschuldung und die aufgeblähten Haushaltsbilanzen. Letzten Endes dürfte dies jedoch die langfristige Preisuntergrenze für XAU/USD anheben, anstatt eine anhaltende Aufwärtsbewegung zu unterstützen, insbesondere wenn die realen Renditen steigen und die Straffung durch die Fed fortgesetzt wird," so Citibank.
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