wird alles noch untersucht!.
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... Bilanzprobleme, sondern möglicherweise illegale Geschäftspraktiken. Mit Steinhoff hat das mMn relativ wenig zu tun.
Im schlimmsten Fall drohen der Deutschen Bank hier weitere Strafzahlungen, vielleicht sogar in Milliardenhöhe. Es sieht inzwischen auch so aus, dass die Börse eine (weitere) Kaptialerhöhung (zur Begleichung von Strafzahlungen) bereits (teilweise) eingepreist hat. Im Chart erkenne ich einen abwärtsgerichteten Keil mit einem möglichen Tief bei ca. 5,40 gegen Ende Februar 2019. Persönlich rechne ich aber mit einem Ausbruch aus dieser Formation gegen Ende Januar auf Höhe des aktuellen Kursniveaus. Trotzdem ist da noch ordentlich Luft nach unten, solange das Vertrauen nicht zurückkehrt. Fundamentale Gründe könnten die Quartalszahlen Q4/2018 und der Ausblick 2019 sein, die in diesen Zeitraum fallen. Weitere -10% sind bis dahin auf jeden Fall noch drin. Traurig, aber zumindest ein Hoffnungsschimmer auf Besserung in nicht allzu ferner Zukunft.
Im Fall der Deutschen Bank muss man das so wohl annehmen, weshalb diejenigen, die relativ hohe Kosten verusrsachen und noch da sind, jetzt um so mehr ins Gewicht fallen ...
... hat Sewing gesagt, wie er in Zukunft Geld verdienen will?
Fakt ist doch, dass die Erträge schneller sinken als die Kosten und damit verdient er auch in diesem Jahr (operativ) weniger Geld als im letzten Jahr und dieser Trend wird sich (bei den geplanten Stellenkürzungen in 2019) auch weiter fortsetzen.
Er hätte in diesem Jahr beweisen (aufzeigen) können, dass die Zweifler damit Unrecht haben, aber das konnte er nicht! Ich selbst habe nach den Q2-Zahlen hier geschrieben, dass er es offenbar geschafft hat, die Erträge bei gleichzeitig sinkenden Kosten zu stabilisieren, und dann kam Q3 und man musste erkennen, dass seine Rechnung nicht aufgeht bzw. dass seine Versprechungen sich doch als haltlos herausgestellt haben. Diese Rechnung wird sich auch in den kommenden Quartalen womöglich noch einmal deutlich verschlechtern, da die Zinsen für Neugeschäfte auf dem (aktuell) niedrigen Niveau verharren und mehr und mehr Geschäfte aus den "guten Zeiten" auslaufen, die zwischen 2012 und 2017 noch einen überproportional positiven Beitrag zu den Erträgen leisten konnten.
Selbst Kosten von 22 Mrd. Euro, wie Sewing sie für 2019 verspricht, werden nicht ausreichen, um die versprochene Eigenkapitalrendite von 4% (ca. 2,5 Mrd. nach Steuern) zu erreichen, denn dafür müsste man die Erträge vor Steuern im Vergleich zum Jahr 2018 um satte 8% bis 9% steigern, nachdem diese im Vergleich zum Vorjahr (2017) sogar um 3% bis 4% gesunken sind.
Die Bank hat einfach zu spät in Zukunftstechnologien investiert und macht dabei obendrein noch den Fehler, dass sie diese Zukunftstechnologien nicht als Ersatz für das bestehende Geschäft sondern vielmehr als eine Art Zusatzgeschäft betrachtet. Das ist auch der Grund, weshalb weiter an alten (Organisations-)Strukturen festgehalten wird und zusätzlich in weitere Geschäftsfelder investiert wird, die obendrein durch die "alte Bank" und entsprechend durch "altes Denken" belastet werden. Das Bild weiter oben enthält keine leeren Stühle in der Runde der Entscheider und auch keinen Motor, der den schweren vorderen Teil des Schiffs mit antreibt. Die meisten sehen (erkennen) nur die vielen leeren Bänken der "Ruderer". Die Probleme der Deutschen Bank sind jedoch vielschichtig und die Tatsache, dass in den letzten Jahren keine Anstrengungen unternommen wurden, um die operativen Probleme richtig anzugehen, sollte eigentlich Grund genug dafür sein, sich von den dafür Verantwortlichen zu trennen. Dazu gehören sowohl weite Teile des Aufsichtsrats als auch des Vorstands.
Die Deutsche Bank hat in den letzten 3 Jahren ihre Zukunft verspielt und deshalb sollte sie auch besser heute als morgen zerschlagen werden, um für die Aktionäre noch den einen oder anderen Euro zu retten. Offenbar hat man sich aber dazu entschlossen, die Bank nach und nach über einen deutlich längeren Zeitraum "abzuwickeln" und das Ganze eher "sozialverträglich" zu gestalten, weshalb sich inzwischen auch die Politik hier einmischt, obwohl sie in diesem Zusammenhang eigentlich nichts zu melden hätte. Bei der Commerzbank ist der sozialverträgliche Abbau des Geschäfts schon deutlich länger zu beobachten. Ich gehe davon aus, dass die Commerzbank in 2019 einen neuen Haupteigentümer finden wird, der das Institiut für kleines Geld übernehmen und das Geschäft in Deutschland neu strukturieren und aufbauen wird. Auch das wird sich für die Deutsche Bank als ein zusätzlicher Belastungsfaktor herausstellen, denn sie selbst bräuchte neben frischem Geld auch externe Führung, um schnell wieder auf die Beine zu kommen.
Mein Fazit: Die Bank sollte für ca. 12,00 Euro pro Aktie durch ein Konsortium von Hedgefonds mehrheitlich übernommen und zerschlagen werden (Einsatz von 12,5 Mrd. Euro + 1 Akte). Es winken bis zu 100% Gewinn! Das deutsche Privat- und Firmenkundengeschäft könnte man dann ja der "Neuen Commerzbank" unter Führung einer US-amerikanischen oder französichen Großbank verkaufen. Besser ein baldiges Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
... wert, und das könnte sich bei einer Kapitalerhöhung sogar noch einmal nach verschlechtern. Sie haben es tatsächlich geschafft, in nur 12 Monaten jeden Hoffnungsschimmer zu eliminieren. Verkaufen würde ich auf dem aktuellen Niveau auch nicht zwingend, aber ich würde in den nächsten 3-4 Quartalen ganz genau hinschauen, inwieweit (auch) Tafelsilber verkauft wird, um die ausgewiesenen Erträge zu stützen. Ich glaube, dass man inzwischen Meister darin ist, die Öffentlichkeit mit fadenscheinigem Geschwätz hinter's Licht zu führen.
Wenn Trump letztes Jahr seine Steuerreform nicht durchgebracht hätte, dann würde man jetzt nicht vom 1. Gewinn seit Jahren reden sondern vom weiteren -35% Gewinn vor und nach Steuern. Was genau also ist die Leistung von Dr. Achtleitner und Herrn Sewing in diesem Jahr? Warum versuchen Sie uns Ihr (fortgesetztes) Versagen als Erfolg zu verkaufen? Die Börse und der Kursverlauf verraten uns jedoch die ganze Wahrheit hinter den leeren Versprechungen ...
... einfach nichts schrecken, denn Du kaufst "einfach" immer nach, und das seit ewigen Zeiten. Dein Vorrat an Cash aus Deinem vorangegangenen LH-Deal scheint schier unerschöpflich zu sein und auch jetzt noch hast Du die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sich Dein Investment für Dich eines Tages noch lohnen wird. Hättest Du Dein Geld besser in Puts investiert, dann würde Dein Kontostand möglicherweise nicht mehr auf Deinen Kontoauszug passen, aber so spielt das Leben nun einmal!
In diesem Sinne: Frohe Weihnachten, behalte Deine Zuversicht und ich hoffe, dass Du von Herrn Sewing und Herrn Dr. Achleitner für Deinen unermüdlichen Einsatz hier im Thread auch eine Weihnachtskarte bekommst. Immerhin müsstest Du hier einer größten Verlierer sein und dennoch kommt kein böses Wort von Dir über Deine Lippen, was die beiden Herren angeht. Das ist dann auch wahrer (Irr-)Glaube ...
... genauer lesen, was ich hier bislang geschrieben habe, und zum weiteren auch alles lesen, um es auch "verstehen" zu können. Dann würdest Du hier auch nicht so einen Unsinn (über mich) schreiben. Aber egal, vertraue weiter auf die Aussagen von Minicooper und kaufe JETZT nach, wegen "Schnapperl" und so.
Ich hingegen werde mit einer erneuten Absicherungsposition short gehen, sobald der Kurs unter 7,00 schließt, oder verdiene bereits Geld (mit meinem anfänglichen Investment), sobald der Kurs wieder auf über 7,35 steigt. Für einen Neueinstieg oder den Ausbau einer bestehenden long-Position ist jetzt der falsche Zeitpunkt, außer wenn man Börse als Glücksspiel betrachtet. Und wenn Du der Meinung bist, dass die Strategie des ständigen Nachkaufens eine gute Idee war, dann kann man Dir auch nicht mehr helfen: Die einen versagen eben bei der Unternehmensführung, die anderen bei ihren Börsengeschäften.
Auch Dir ein frohes Weihnachtsfest und viel Freude mit Deinen Verlusten, die Du zwangsläufig auch haben musst, weil Du (entgegen meiner Empfehlung und der von vielen anderen hier) kürzlich und ohne einen Airbag auf steigende Kurse gesetzt hast! Vorher hast Du nämlich auch sinkende Kurse gepredigt, falls Du Dich noch erinnerst ...
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