Der Dow Jones kann bis auf 1.000 Punkte fallen


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das Zentrum d.:

Der Dow Jones kann bis auf 1.000 Punkte fallen

2
08.08.02 13:11
Interview
„Der Dow Jones kann bis auf 1.000 Punkte fallen“

8. Aug. 2002 Optimismus ist an sich nicht schlecht. Aber wenn er in Gier umschlägt, wird es gefährlich. Zumindest an der Börse. Denn Gier und Angst sind wesentliche psychologische Bestandteile spekulativer Blasen, erklärt Professor Fredmund Malik von der Universität St. Gallen im FAZ.NET-Interview.

Als Hochschullehrer, Unternehmensberater, Autor vieler Publikationen und Verwaltungsratspräsident des Management Zentrums in St. Gallen ist er bekannt für seine kritische Haltung zu Modewellen und Zeitgeistströmungen. Im Gegensatz zu vielen anderen hat er schon früh vor Kursverlusten gewarnt. Nun prognostiziert er eine längere deflationäre Phase.

Die Börsen sind in den 90er Jahren schnell und stark gestiegen. Seit dem Frühjahr 2000 scheinen sie jetzt noch schneller zu fallen. Wie ordnen Sie das ein?

Das war eine der größten massenpsychologischen Manien der Geschichte. Viele Leute, die sich zuvor wenig mit der Börse beschäftigt hatten, glaubten, es handle sich um etwas Einzigartiges und deswegen konnte auch das Märchen von der „New Economy“ entstehen. Schaut man sich dagegen Futures-Märkte an, so kann man solche Phänomene in kürzeren Abständen immer wieder beobachten.

Womit hängt das zusammen?

Mit der Logik der Spekulation, weniger mit fundamentalen Geschehnissen. Das ist einmal die Gier, ohne zu arbeiten und möglichst rasch reich zu werden. Aber auch die Angst, in einer Aufwärtsphase an der Börse nicht dabei zu sein und etwas zu versäumen. Sobald es umschlägt, bleibt nur noch die Angst. Die, alles zu verlieren oder nicht mehr aus dem Markt heraus zu kommen.

Dazu kommen die Schulden. Eine Hausse ist praktisch nicht möglich, wenn die Leute alles voll bezahlen müssen. Genau diese führen dann auch zu teilweise brutalen Abwärtsbewegungen. Denn die Anleger werden gezwungen, ihre Portfolios zu liquidieren, wenn sie ihre Nachschussverpflichtungen nicht mehr erfüllen können.

Wo stehen wir konkret? Gehen die Märkte noch weiter nach unten?

Bärenmärkte laufen immer dahin zurück, von wo sie gestartet sind. Und der Bullmarket ist gestartet im Jahr 1982 bei einem Dow Jones von etwa 1.000 Punkten. Man muss damit rechnen, dass er dahin zurückkehren wird. Das kann drei oder vier Jahre dauern. Kurzfristig und vorübergehend gibt es aber immer wieder Erholungen. Bear-Market Rallies sind besonders berüchtigt für ihren Strohfeuercharakter.

Das wäre noch ein ganz schönes Stück, ist das denn möglich?

Werfen sie einmal einen Blick nach Japan. Ende 1989 stand der Nikkei bei 40.000 Zählern und man war der Meinung, wenn diese Marke überschritten werden sollte, dann sei der Weg frei auf 60-, 80- oder gar 100.000 Punkte. Aber das ist nicht passiert. Es gab zwar keinen Crash, aber seit dieser Zeit sinken die Kurse im Trend. Ich denke der Nikkei wird auf 4.000 Zähler fallen, bevor man an eine Besserung denken kann. Japan ist nun seit rund zehn Jahren in einer deflationären Stagnation - und genau das wird den USA bevorstehen. Abgeschwächt auch Europa.

Und das wird genau so lange dauern?

Es wird nicht ganz so lange dauern, aber rasch im üblichen Sinne des Wortes dürfte es nicht gehen. Wir stehen im Dow Jones im ersten Fünftel der Baisse, der Nasdaq ist weiter fortgeschritten - wird sich aber noch einmal mindestens halbieren.

Das bedeutet, die so genannten Blue Chips sind genauso überbewertet wie die New Economy-Werte?

Die Börsenblase basierte auf einer kollektiven, massenpsychologischen Manie. Die dadurch entstandene massive Überbewertung, die in keiner Weise - schon gar nicht durch die Leistungen der Unternehmen - zu rechtfertigen war, beruht auf einer Fiktion. Gerade Amerika hat sich in einer Weise „schön gerechnet“, wie es keine andere Nation jemals gemacht hat. Und die Welt , besonders Europa, hat daran geglaubt.

Können sie das belegen?

Nehmen sie nur das so genannte „Hedonic Priceindexing“. Computer sind immer billiger und dabei immer schneller und leistungsfähiger geworden. Statistiker waren nun der Ansicht, wenn der Rechner nur mit dem Preis in das Sozialprodukt einginge, drücke das die Leistungsfähigkeit nicht genügend aus. So werden sie nun mit einem „Anpassungsfaktor“ multipliziert. Würde man das Prinzip auf die Automobilindustrie übertragen, müsste man den Verkaufspreis der Autos mit der Anzahl der PS multiplizieren. So sind die Computerinvestitionen in den USA bis zum 20fachen zu hoch ausgewiesen worden.

Das heißt, das ausgewiesene Sozialprodukt war viel zu hoch?

Ja, alle Welt war der Meinung, in Amerika gibt es ein Wirtschaftswunder, weil man die Zahlen ungeprüft übernommen hat. Dabei war es nur ein Scheinwunder. Auch die Umsätze und Gewinne der Unternehmen waren entsprechend geschönt. Das wurde damals als das Non-Plus-Ultra moderner Unternehmensführung angesehen, heute bezeichnet man es als Bilanzfälschung.

Man hat den Leuten zu geringe Löhne bezahlt, sie dafür mit Stock-Options abgefunden. Diese hat man allerdings nicht in die Bilanzen übernommen. Man hat Softwareaufwand statt abgeschrieben aktiviert. Viele Gewinne sind nicht aus dem operativen Geschäft gekommen, sondern aus Finanzgeschäften. Aktienrückkäufe dienten vor allem dazu, das Kurs-Gewinn-Verhältnis zu verbessern, ohne dass die Gewinne absolut gestiegen sind.

Viele Wirtschaftsjournalisten haben diese Zahlen naiv übernommen und sie beispielsweise bei CNBC oder n-tv als Entertainment „verkauft“. Auf den „Bullmarket“ ausgerichtet wurde alles irgendwie positiv interpretiert.

Was bedeutet das für die Pensionssysteme, die immer mehr auf Aktien setzen?

In den USA sind die Ersparnisse von zwei Generationen an der Börse investiert, in hoch riskanten Papieren. Das Pensionssystem steht dort wahrscheinlich vor der Pleite, die Leute können nicht in Pension gehen.

Gibt es Lösungsmöglichkeiten?

Einen „chirurgischen Schnitt“, die rasche Entschuldung, wird man nicht umsetzen wollen. Folglich wird es zu einer längeren deflationären Phase mit sinkenden Wachstumsraten kommen. Unternehmen werden nicht wachsen, sondern werden schrumpfen. Und darauf sollten sie sich einstellen, um liquide bleiben zu können.

Wie muss sich ein Anleger positionieren?

Wer Geld auf dem Konto liegen hat, der soll es liegen lassen. Es wird immer mehr wert. Wer noch Aktien hat, der soll sich zumindest darauf einstellen, dass er aussteigen muss - aus allem. So sollte er eine kommende Bärmarktrally, die im Dow Jones durchaus noch einmal auf 9.000 Punkte führen kann, dazu nutzen, zu verkaufen.

Wie sieht es in diesem Umfeld aus mit dem Euro? Wird er Bestand haben und wie wird er sich entwickeln?

Der Euro wird überleben und er wird gegenüber dem Dollar sehr stark sein. Solange wir eine deflationäre Wirtschaftslage haben, brauchen wir uns um den Euro keine Sorgen zu machen. Als letzte bittere Medizin für eine Deflation wäre eine selbst produzierte Inflation denkbar. Aber dafür braucht es noch seine Zeit.

In der Außenbetrachtung bahnt sich das nächste große Problem Amerikas im Dollar an. Die Kapitalimporte sind so massiv, dass sie nicht aufrecht erhalten werden können. Deswegen wird der Dollar - abgesehen von möglichen Zwischenerholungen - fallen. Auf Sicht von drei Jahren möglicherweise auf zwei Dollar pro Euro.

 
 Das Gespräch führte Christof Leisinger.
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lackilu:

alles ist möglich,doch daran glaube ich

 
08.08.02 13:21
nun wirklich nicht, auch 20000. sind möglich,daran glaube ich schon eher,na ja nicht gleich 20000. aber ehe wir 1000. sehen,sehen wir 13-15000.
meine Meinung.
mfg
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das Zentrum d.:

woll´n wir hoffen das du Recht behältst ! o.T.

 
08.08.02 13:27
Antworten
SchwarzerLor.:

Falsch.

 
08.08.02 13:33
Er kann bis auf 0,0 Punkt fallen. Ich kann es verdammt noch mal nicht leiden, wenn man einfach mal irgendwelch dramatisch klingenden Zahlen wie 1000 oder 4000 in den Raum wirft. Das Thema Staatsverschuldung ist hinreichend bekannt, der obigen Artikel bietet nichts Neues. Außer daß er von jemandem wahrscheinlich geschrieben wurde, der Puts en masse besitzt. Immer dran denken: Es werden nicht nur Sachen hochgeschrieben, sondern es geht auch in die andere Richtung die Verarsche. Nichtsdestotrotz ist mein Festgeldanteil bei ca. 75%-80% im Moment pi mal Daumen.  
Antworten
n1608:

Wir brauchen mehr solcher Artikel!!!

 
08.08.02 13:43
d.h. nämlich das es eine Reihe von anlegern gibt, die nicht investiert sind. je negativer diese stimmung, desto mehr anleger warten auf noch günstigere preise, die dann aber häufig nicht mehr kommen. ich für meinen teil halte die oben gemachten aussagen für scheißhausparolen eines uni-prof`s, der sämtliche theorien herbeten kann, selber aber noch nie einen cent in aktien investiert hat. ich habe bei 3.300 pkt. mir nette werte wie deutsche börse, lufthansa, daimler und münchner rück ins depot gelegt und die nächsten limits liegen bei 2.890 pkt, wobei ich nicht daran glaube zu diesen werten zum zuge zu kommen.

Antworten
SchwarzerLor.:

n1608

 
08.08.02 13:48
Absolut richtig. Ich wollte es nur nicht so derb ausdrücken. Wieder mal ein Prof. der meint, mit irgendwelchen geistigen Sabbereien sich eine eigene Wirtschaftswelt basteln zu können. Die Börsenwelt ist viel tiefschichtiger als wir es oft wahrhaben wollen.
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ecki:

Andere Meinungen sind Scheißhausparolen?

 
08.08.02 13:52
Da schreit aber das Bullenherz.

Der ist halt anderer Meinung und kann sie belegen. Du denkst es steigt. Kann auch sein. Aber was ist das für ein Diskussionsstil???

Seit Juli 2000 wird praktisch permanent zum Widerseinstieg in die bereits voll konsolidierten Kurse geblasen. Man sollte sich echt mal ein paar NTV-shows vom Herbst 2000 anschauen....

Also: Lass andere Meinungen stehen. Und wenns nur deine Chance ist, diese als Kontraindikator zu nutzen. Manch ein Japan-Investor wäre allerdings bei Stand 20000 lieber ausgestiegen (von 40000 kommend) obwohl sehr viele sagten, noch tiefer fällt es nicht....

Grüße
ecki  
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newtrader200.:

Dow auf 1000

 
08.08.02 13:58
solch einen Blödsinn liest man nicht alle Tage. Solche Berichte verfassen Leute,
welche entweder kräftige Verluste realisiert haben oder solche welche kräftig
Puts gekauft haben. Die fürchten einen Anstieg wie der Teufel das Weihwasser !
Japan hatte Ende der 80er nicht nur eine Aktien-sondern auch eine Immobilien-
blase. Hiervon kann doch bei uns gar keine Rede von sein. Am Nemax haben wir
etwa 95 % verloren. Hier gibts durchaus attraktive Papiere, in ein paar
Monaten werden sich viele ärgern, jetzt nicht gekauft zu haben. Ne Kontron z.b.
gibts jetzt im Sommerschlußverkauf.
MFG NT
Antworten
newtrader200.:

Dow auf 1000

 
08.08.02 13:59
solch einen Blödsinn liest man nicht alle Tage. Solche Berichte verfassen Leute,
welche entweder kräftige Verluste realisiert haben oder solche welche kräftig
Puts gekauft haben. Die fürchten einen Anstieg wie der Teufel das Weihwasser !
Japan hatte Ende der 80er nicht nur eine Aktien-sondern auch eine Immobilien-
blase. Hiervon kann doch bei uns gar keine Rede von sein. Am Nemax haben wir
etwa 95 % verloren. Hier gibts durchaus attraktive Papiere, in ein paar
Monaten werden sich viele ärgern, jetzt nicht gekauft zu haben. Ne Kontron z.b.
gibts jetzt im Sommerschlußverkauf.
MFG NT
Antworten
n1608:

ecki - Genaues Lesen erleichert die Einschätzung!

 
08.08.02 14:59
ich habe genauso wie der kompetente Uni-Prof. NUR MEINE Meinung gepostet.

"ich für meinen teil halte die oben gemachten aussagen für scheißhausparolen eines uni-prof`s, der sämtliche theorien herbeten kann, selber aber noch nie einen cent in aktien investiert hat."

Ich habe kein Problem damit andere Meinungen zu akzeptieren, schon gar nicht wenn ich das Gefühl habe, dass sich die Kontraindikatoren verstärken.

Vielleicht war Dir aber auch die Begründung zu dünn. Dann jetzt etwas ausführlicher.

Die These auf den Dax übertragen, würde bedeuten, dass wir bis auf 500-1000 Pkt. abrutschen. Eine Lufthansa war am 24.7. für 10 € zu haben. Ein Schnäppchen!!! Dieser Kurs bedeutet, dass der Markt gerade noch bereit war, eine Marktkapitalisierung zuzubilligen, die dem Wert der Flugzeuge entsprach. Alle anderen Aktivitäten wie Catering (LH ist Weltmarktführer) oder Cargo habe ich umsonst dazu bekommen - Danke!. Bei 500-1000 Pkt. im Dax wäre eine LH irgendwo zwischen 2-3 € wert. D.h. das ich mir mit meinem Gehalt einen Airbus 319 leisten könnte - LOL. Absurd nicht wahr? Wenn ich soetwas hier ernsthaft posten würde, käme das einer Scheißhausparole schon bedenklich nahe.

Gruß n1608
Antworten
altmeister:

finde die argumentation von dem prof überzeugend

 
08.08.02 15:11
nun sehe auch ich nicht die 1000 punkte aber ich habe ja auch keine glaskugel.
aber grundsätzlich würde ich mich ihm anschließen und nen dow bei 5000 punkten sehen ind den nächsten 3 jahren. mit immer wiederkehrenden bärmarkt rallys.
Antworten
Pavian1:

*kopfschüttel* o.T.

 
08.08.02 15:14
Antworten
Seth Gecko:

guter Artikel, der so manche unangenehme

 
08.08.02 15:16
Wahrheit anspricht, die wir von den n-tv-Börsenreportern so wohl nie zu hören bekommen. Aber der Ratschlag, zummindest einen Rückzug aus den Aktien in Erwägung zu ziehen, ist etwas gewagt. Schade, daß Kostolany nicht mehr lebt, ich bin mir sicher er hätte den Autor verbal massakriert, wie er es nur allzuoft mit pessimistischen Bären gemacht hat, die schon Anfang-Mitte der 90er vor einer Spekulationsblase und einem Technologie-Aktiencrash warnten und ihrem Publikum den Ausstieg aus den Aktiengeschäft nahelegten.

cu, seth
Antworten
special:

interessant.....

 
08.08.02 15:27
was vor einem jahr für den einen absoluter blödsinn war, ist wirklicher geworden als er je geträumt hat.

wenn es kracht in den usa dann halte ich 1000 auch für möglich. und die wahrscheinlichkeit, dass es kracht, ist sehr gross. zuviel liegt im argen, als dass man immer nur drüberpinseln kann.

Alte Fettflecke werden wie neu, wenn man sie ab und zu mit etwas Öl bestreicht.
 
Antworten
lucy:

Als im März 2000 einer hier in einem Posting den

 
08.08.02 15:31
MN auf unter 1000 prognostizierte, wurde er mit Fluch belegt. Ich glaube, es war "BWLer". Was spricht gegen einen Dow von unter 4000 ?
Das würde den Dax auf unter 1500 ziehen.
Unter der NM ????? wahrscheinlich unter 120 dor wo er hingehört !
Alle Wirtschaftdaten sprechen dafür !!!!
Antworten
n1608:

Seit dem Golfkrieg nicht mehr so viele "Shorties"

 
08.08.02 15:33
gesehen.

Euer Pessimismus stimmt mich positiv!
Antworten
Schepper:

@n1608

 
08.08.02 15:53
Positiv auf was? Auf den Golfkrieg Teil 2 (erst Irak, später Iran...)? Dann besser gleich Rüstungswerte besorgen. So zahlte es sich vielleicht aus, diese Art von positivem Denken.

Nebenbei: Prof. Malik irrt mit Sicherheit in wichtigen Punkten, dazu aber später vielleicht mehr.

Gruß
Schepper
Antworten
SchwarzerLor.:

Es geht...

 
08.08.02 15:56
nicht um das Nennen von Zahlen, sondern die fehlenden Begründungen sind es, die sowas zu Klopapier mutieren läßt.  
Antworten
Tanzender Dax:

Hoofentlich fällt der Dow schnell auf 1000 Pkt

 
08.08.02 16:05
dann kann es ja fast nur noch hoch gehen und wir verdienen ein schweine Geld.
alle rauß aus aktien!!!! *g*
Antworten
007Bond:

Was ich hierüber denke

 
08.08.02 16:11
1. die FED kann jede Deflation sofort bekämpfen -> Gegenmaßnahme wäre beispielsweise das preiswerte Drucken von Dollarscheinen. ;-) Noch Fragen?! Damit wäre das Gespenst Deflation vom Tisch.

Aber auch in Europa kann die EZB bei einer drohenden Deflationsgefahr die Gelddruckmaschine jederzeit anwerfen.

Für eine gut funktionierende Wirtschaft ist eine begrenzte Inflation immer von Vorteil und besser als jede Art von Deflation, da je höher die im Umlauf befindliche Geldmenge, umso mehr kann und wird auch konsumiert werden und das treibt dann wiederum die Produktion an und sorgt für den Abbau von Arbeitslosen.

2. Darüber hinaus: Eine im Extremfall künstlich herbeigerufene Inflation in den USA würde die US-Staatsverschuldung und somit die Verschuldung jedes US-Bürgers drastisch senken.

3. Also: Keine Suppe wird so heiß gegessen, wie sie gekocht wird.
Ich glaube nicht, dass es den US-Firmen so schlecht geht, wie es gerne herbeigeredet wird. Die jüngsten Arbeitslosenzahlen untermauern diese Meinung.
Antworten
n1608:

Schepper - Den Thread LESEN!!!

 
08.08.02 16:11
dann wirst Du die Aussage schon richtig einschätzen können.

@lucy: im märz 2000 gab es einen schlauen analysten namens Staud, der bei Kursen über 100 € bei der telekom zum einstieg geblasen hat. dieser kompetente mann versucht sich nun seit einigen monaten als Dr. DOOM.
es gibt zum glück eine ganze menge solcher leute, die bei rattenschlechten, VERÖFFENTLICHTEN Wirtschaftsdaten solche aussagen von sich geben. sollten in usa und europa die "wachstumsraten" auf - 5% abrutschen werden oben beschriebene szenarien vielleicht realität.

Viel Spaß beim Warten!
Antworten
altmeister:

@schwarzer lord

 
08.08.02 16:12
ich fand die begründung des profs gut.(muß wieder runter wo der aufwärtstrend begann usw)
wenn du dir mal nen 100 jährigen chart anschaust siehst du das er sich das nicht einfach ausgedacht hat.
Antworten
jungchen:

ich hoffe, dass

 
08.08.02 16:17
irgendjemand diesen thread in 3 jahren wieder hervorkramt!

1000 punkte im dow glaub ich auch nicht unbedingt - das hätte etwas von endzeit.
aber warum nicht 3000-4000 punkte? find ich realistisch.
der dow hat von seiner blase doch noch lange nicht alles abgegeben. und ich kann mir persönlich vorstellen, dass sich die japanische entwicklung (wenn auch vielleicht nicht so übel) in den usa wiederholt.
Antworten
lehna:

Er muss noch Federn lassen

 
08.08.02 16:36
Alles hat sich mehr als halbiert ,nur der Dow ist noch ein Fettkloß.Halbiert hätte er sich bei ca.5700.Ich glaube bevor er die nicht schafft geben die Bären keine Ruhe.Wer im Moment Aktien ohne Stop käuft,erleichtert Anderen auszusteigen.Schliesslich steht der ätzende September vor der Tür.
Antworten
Seth Gecko:

Also Klopapier? Altmeister hat völlig recht, die

 
08.08.02 18:21
begründung des Profs sind fundiert, gut erklärt und sogar belegbar. Jeder halbwegs wirtschaftlich gebildete kann seine Argumentation nachvollziehen, muß aber nicht gleich seiner Meinung sein.

Was den Einwand zur Deflation angeht, 007bond: Wenn's so leicht geht, warum haben/tun sich die japaner so schwer damit? Es gibt kaum etwas schwierigeres, als aus einer Deflation herauszukommen. Einen sehr harten Weg hat der Prof. ja schon genannt: Artificial inflation.

Und was ich schon immer mal sagen wollte, aber aus Angst vor schwarzen Sternen nie gesagt habe: Jeder, der einen Anstieg des Dow/DAX/S&P500/etc. um weitere 100% zum Betrachtungszeitpunkt März 2000 für wahrscheinlicher hält, als einen Rückgang zum eben genannten Betrachtungszeitpunkt, sollte sich 'nen Würfel schnappen, tausendmal würfeln und dabei nachzählen, welche Augenzahl öfter kommt: die 6 oder die 7!!!

cu, seth

ps: Auf einem handelsüblichen Würfel gibt es keine 7 ;-)))
Antworten
ecki:

Ich halte ein KZ von 1000 im Dow auch für

 
08.08.02 18:22
deutlich übertrieben. Mir gings nur um den Spruch von der Scheißhausparole.

In jeder Erholung von ein paar % bricht sich sofort eine dermaßen große Euphorie Bahn, von spottbilligen Kursen usw., dass ich einfach nicht denke, dass die Böden erreicht sind. Vor allem nicht bei Double oder tripple dip, der uns vielleicht auch noch blüht.

Aber Schwamm drüber, das Archiv ist geduldig. Lasst uns erstmal die Erholungsrallye geniessen. ;-)

Grüße
ecki  
Antworten
Seth Gecko:

ecki, da haben wir ja zeitgleich nen alten thread,

 
08.08.02 18:24
der schon garnichtmehr auf der ersten Seite war, hervorgekramt ;-)
Antworten
ecki:

Hi Seth Gecko. Sachen gibts. :-) o.T.

 
08.08.02 18:31
Antworten
Seth Gecko:

Telepatie... cu, seth o.T.

 
08.08.02 18:32
Antworten
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