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Meldung des Tages: Nevada, NDIA, kritische Metalle: Entsteht hier gerade ein strategischer US-Rohstoff-Hebel?

Dax möchte nicht über die 8000 !


Beiträge: 108
Zugriffe: 9.455 / Heute: 1
Jorgos:

Dax möchte nicht über die 8000 !

7
10.10.07 11:11
In der letzten Woche und auch heute gab es genügend Gründe für den Dax die 8000er Marke zu durchbrechen. Aber anscheinend erweist sich diese Hürde als unüberwindbar. Lange werden die Weltbörsen nicht weiter täglich neue Vorlagen für den Dax liefern.
Aber auch der Nemax verharrt um die 1000 und kommt nicht richtig  in Bewegung.
Antworten
Ökobub:

Q3- Zahlen

 
10.10.07 11:15
Da liegt alles auf der Lauer und wartet Q3 ab. Ich bin optimistisch, dass die Zahlen dem Dax gut tun und wir zum Jahresende noch mal stark nach oben kommen.
Antworten
MaxGreen:

Woher soll die Bewegung kommen. Gibt es Positives

 
10.10.07 11:15
zu berichten?

Die Kinder von heute sind Tyrannen. Sie widersprechen ihren Eltern, kleckern mit dem Essen und ärgern ihre Lehrer(Sokrates)

Antworten
Jorgos:

Der Dax macht die Bewegungen der großen

 
10.10.07 11:19
Weltbörsen gerne mit. Diese haben sich in der letzten Woche und gestern nicht gerade schlecht geschlagen. Jedesmal konnte man davon ausgehen, mit den Vorlagen, müsste die 8000 geknackt werden.
Aber wahrscheinlich hat Ökobub recht, die Deutschen warten auf die Q3 Zahlen und entscheiden dann, wohin die Reise geht. Momentan befindet sich der Dax in einer absoluten Warteschleife.
Das Überwinden der 8000 Marke könnte ja charttechnisch gesehen eine Entscheidung zu Gunsten der Bullen sein. Diese Entscheidung möchte man jedoch noch vor sich herschieben.
Antworten
Ökobub:

Weltbörsen

 
10.10.07 11:26
Lass' uns mal zufrieden sein, dass er die letzten Bewegungen der Weltbörsen nicht immer mitgemacht hat, sonst wäre die Stimmung an der Deutschen Börse noch schlimmer.
Subprime ist noch immer nicht ganz ausgestanden, Geschäftsklimaindex ist leicht zurückgegangen, und da gibt's bestimmt ganz viele Nervöse, die auf die Möglichkeiten von Gewinnmitnahmen warten. Ich glaube an einen Dax um die 8600 zum Jahresende.
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Jorgos:

Warum wäre die Stimmung dann noch schlechter ?

 
10.10.07 11:27
Der Dow Jones hat ein neues ATH erreicht, der DAX noch nicht.
Antworten
Go2Bed:

Ich geb dem Dax gleich mal einen Tritt.

 
10.10.07 11:30
Dann sieht der aber nur noch Sternchen und traut sich die nächsten Tage gar nicht mehr,  stehen zu bleiben und Zicken zu machen. lol
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Ökobub:

Ja,

 
10.10.07 11:31
kürzlich, hätten wir aber alle Bewegungen der letzten 6 Wochen voll mitgemacht, wäre die Verunsicherung viel größer. Als Asien z.B. schlecht lief stand der Dax wie ein Fels in der Brandung.  
Antworten
patcat72:

Bis 10000 is doch noch genug Platz

 
10.10.07 11:46
Antworten
Ökobub:

Links

 
10.10.07 11:54
www.boerse-online.de/markt/491918.html

www.boerse-online.de/charttechnik/dax/...esaktuell/491914.html
Antworten
Gurbet:

DAX Performance

 
10.10.07 12:14

die Kurse unter 7,600 Punkte, möchte ich gerne sehen dann viel Glück an alle!

 

Dax möchte nicht über die 8000 ! 3640692chart.consors.is-teledata.com/...=0000FF&WITH_EARNINGS=0" style="max-width:560px" alt="" />

Antworten
Jorgos:

Was machst Du denn mit den Kursen unter 7600 !

 
10.10.07 16:33
Falls Du sie siehst, freut es mich für Dich. Denn es scheint Dir am Herzen zu liegen !
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lackilu:

"ich kauf jetzt was,dann steigt der Dax"

2
10.10.07 16:36
ob es reicht.?
Antworten
Ökobub:

Noch was zum Lesen

 
10.10.07 16:53
www.boerse-online.de/aktien/deutschland_europa/491943.html

www.boerse-online.de/markt/491942.html
Antworten
lackilu:

so gekauft...

2
10.10.07 16:57
ab17 Uhr sollte man es merken...
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MaxGreen:

"Die helfende Hand" kauft Volkswagen

 
10.10.07 17:03

Die Kinder von heute sind Tyrannen. Sie widersprechen ihren Eltern, kleckern mit dem Essen und ärgern ihre Lehrer(Sokrates)

Antworten
Jorgos:

Lackilu, der Dax zuckte zwar, aber Du musst

 
10.10.07 17:20
wohl nochmal nachlegen, um einen nachhaltigen Kursaufschwung zu bewirken.
Antworten
Ökobub:

@lackilu

 
10.10.07 17:22
Hallo Du Spassvogel.
Ich lese noch nicht so lange im Forum und habe gerade erst Dein 29-Sterne Superposting, sowie ein wenig den steinigen Weg zu diesem Erfolg gelesen.Echt witzig.
Gruß auch an MaxGreen, die Zeitung im Thread- echt geil.
Es muss nicht wirklich alles lustige den Spassbremsen zum Opfer fallen.
Antworten
The_Player:

So, jetzt tret ich mal

 
10.10.07 17:26

*tret Richtung 8.100*

Antworten
lackilu:

jorgos,ok eben geschehen

 
10.10.07 17:27
Antworten
The_Player:

geht doch! und jetzt mit Schwung durch die 8000'er Barriere!

 
10.10.07 17:37
Antworten
lackilu:

moin,so falsch lag ich garnicht,gelle

 
11.10.07 09:31
heute 8030 +
Antworten
The_Player:

Heute gehts richtig ab

 
11.10.07 09:35
Ich sage wir sehen sogar die 8.100
Antworten
lackilu:

# 23

 
11.10.07 09:44
8050 Hürde,wenn durch dann alles möglich
Dax möchte nicht über die 8000 ! 124787
Antworten
The_Player:

lackilu

 
11.10.07 10:10
deine 8.030 Tagesziel sind schon erreicht :)
Antworten
lackilu:

jo,jetzt 8050 Hürde nehmen ???

 
11.10.07 10:14
dann ist es machbar   8050-8100 heute Abend 22 Uhr.
Antworten
Jorgos:

Kaum redet man über den Stillstand im Dax, gibt

 
11.10.07 14:21
er Gas. Schön, dass er sich für die Richtung nach oben entschieden hat :;)

Aus der faz:
Marktbericht

Nach Tagen des Stillstands: Dax klar über 8.000 Punkten


11. Oktober 2007 Der Dax hat am Donnerstag nach Tagen des Stillstands wieder spürbar zugelegt. Bis zum Mittag stieg Deutschlands wichtigster Börsenindex um 0,8 Prozent auf 8.053 Punkte und brach damit aus der Handelsspanne der vergangenen Tage von 7.970 bis 8.010 Punkten aus. “Das ist zwar rein technisch bedingt, war aber höchste Zeit“, sagte ein Händler.

Für Kopfschütteln sorgten die VW-Aktien, die ohne erkennbaren Grund erneut 5,5 Prozent auf ein Rekordhoch von 184,90 Euro stiegen. „VW ist ein knapper Rohstoff an der Börse“, kommentierte ein Händler den fast täglichen Anstieg der VW-Aktie. Ein anderer zeigte sich ratlos: “Es gibt keine Nachricht, die diesen Kursgewinn rechtfertigt.“ Zwar habe VW sein Absatzziel für China angehoben, doch könnte das kaum den Kurs so stark nach oben treiben.

Warum bloß steigt VW so?

Seit Wochen halten sich Spekulationen auf eine Erhöhung des Porsche-Anteils an VW, was Händlern zufolge auch mit der anstehenden Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) über das VW-Gesetz zusammenhängt. Das Gericht wird am 23. Oktober klären, ob das Gesetz gegen die Regeln des freien Binnenmarktes verstößt, da es die Stimmrechte der Aktionäre unabhängig von ihrem tatsächlichen Anteil auf 20 Prozent begrenzt. Nach dem Richterspruch will der Porsche-Aufsichtsrat über eine Aufstockung seines Anteils entscheiden.

Die Aktien des Großaktionärs Porsche stehen ebenfalls hoch im Kurs. Grund ist nicht zuletzt der Anstieg der VW-Titel, deren Kurs sich seit Jahresanfang mehr als verdoppelt hat. Am Donnerstag verteuerten sich Porsche um 4,9 Prozent auf 1.756 Euro.

Freenet brechen ein

Ansonsten richtete sich die Aufmerksamkeit der Anleger wieder auf die Nebenwerte, besonders auf Freenet im TecDax. Die “Financial Times Deutschland“ hatte gemeldet, die Übernahme des aus der Fusion mit Mobilcom hervorgegangenen Konzerns durch Drillisch und United Internet sei wegen mangelnder Finanzkraft der beiden Partner gestoppt worden.

Drillisch-Chef Paschalis Choulidis wies dies zurück. “Bei uns hat sich nichts geändert. Wir halten uns eine Übernahme weiter offen“, sagte Choulidis zu Reuters. Die Freenet-Aktien brachen zunächst um bis zu zehn Prozent auf 17,87 Euro ein und notierten gegen Mittag mit 16,62 Euro noch 6,3 Prozent niedriger. United Internet - ebenfalls im TecDax gelistet - verloren 1,3 Prozent auf 15,05 Euro. Die in keinem Index vertretenen Drillisch-Aktien verloren 0,7 Prozent.

Südzucker gefragt

Im MDax zogen die Aktien von Südzucker um 5,3 Prozent auf 16,06 Euro an. Europas größter Zuckerhersteller hatte seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr 2007/08 angehoben und mit dem Zwischenergebnis die Erwartungen der Anleger übertroffen. “Das gilt für Umsatz, operatives Ergebnis und Überschuss“, erklärte Heino Ruland, Partner beim Beraterhaus FrankfurtFinanz.
Text: FAZ.NET mit Material von dpa-AFX, Dow Jones und Reuters
Bildmaterial: Natascha Vlahovic, FAZ.NET
Antworten
Jorgos:

Wenn die Amis so weiter machen,

2
11.10.07 20:29
war das nur ein kurzer Ausflug über die 8000 !
Antworten
Jorgos:

Das geht ja in einem Rutsch nach unten.

 
11.10.07 20:33
Wenn das so weiter geht, endet das gleich in Panik.
Antworten
The_Player:

Und wieder zurück über die 8000

 
11.10.07 20:36
Was war das denn?  
Antworten
lackilu:

wartet bis 22 Uhr das wird schon wieder

 
11.10.07 20:37
kleiner Schreck der Amis,nach Zahlen,werden gleich wieder vernünftig...
Antworten
magnusfe:

...

2
11.10.07 20:42
mami, s dow und daxi fällt, musst berni anrufen damit er tsinsen reduzieren tut damit wir kredit aufnehmen und aktien kaufen können

los, mami ...
Antworten
Jorgos:

Was meint Ihr, schließen wir im Minus ?

 
11.10.07 20:51
Mein Tipp, ist ja !
Zumindest entscheidet sich der Tag in der letzten viertel Stunde (mein Gefühl).
Antworten
magnusfe:

...

 
11.10.07 20:52
man kann nicht jeden tag im plus schliessen, heut mal im minus, morgen dann wieder im plus

hey, das ist börse und keine einbahnstrasse ...
Antworten
lackilu:

Dow knapp im Pluss Dax 8003

 
11.10.07 21:00
Antworten
lackilu:

sorry,heute leicht vertan im Dow,im

 
11.10.07 22:03
Dax na ja knapp 8000 ist noch im Rahmen..kann morgen zum WE erneut auf ich denke 8050 +  
Antworten
Barbarossa:

Da würde ich nicht drauf wetten...

 
11.10.07 22:09
Nach so einem Rutsch wie heute,werden die Bullen jetzt vorsichtiger,die Nervosität kehrt langsam zurück wie es aussieht,die Gelassenheit der letzten Tage lässt nach.. ;)
Antworten
TommiUlm:

@Barbarossa

 
11.10.07 23:40
Hi,

genau meine Meinung, der DAX sieht morgen höchstens nochmal die 8040.
Mittelfristig bis Ende Oktober gibt es eine Korrektur bis 7700 ausser der Astrobroker Weingarten hat wieder mal Recht mit seiner Prognose dass es am 16./17. einen
globalen Crash gibt dann könnte es noch etwas tiefer gehn.
Vielleicht ein Ereignis an das bisher bis heute noch keiner einen Gedanken hatte.
Schaun mer mal die Astrobroker sind uns immer ein paar Ticks voraus.

Ciao
Tommi
Antworten
Barbarossa:

Boah...)

 
12.10.07 00:07
Kenne keinen Astrobroker um ehrlich zu sein,na dann sollten wir wohl am 15 short gehen :))
Antworten
TommiUlm:

@Barbarossa

 
12.10.07 00:18
Man höre und staune: Der bekannte Wall-Street Astrologe Arch Crawford wird schon seit 5 Jahren von der angesehenen US-Ratingagentur Hulberts Financial Digest auf Platz 1 (!) der besten Market-Timer geführt. Er hatte in den letzten Jahren häufig vor größeren Kurseinbrüchen gewarnt, insbesondere vor dem großen Crash 1987.
Im Netz ist er leider nicht besonders aufregend präsent: www.marketweb.com/crawford.htm. Sein Newsletter ist aber auch in deutscher (allerdings teils lausiger) Übersetzung über den Börsenverlag (Tel.: 09221-905 10) zu beziehen. Wer mal reinhören möchte, kann dies unter Tel.: 0190-887766 tun.

Der zweite prominente Börsenastrologe ist Henry Weingarten (sein Buch Investing by the stars war in den USA ein Bestseller): www.afund.com/index.html . Seine Webseite macht zunächst einen etwas merkwürdigen und diffusen Eindruck, aber man findet z.B. unter: www.afund.com/afund1999Forecast.html doch recht präzise und aussagekräftige Prognosen.

Im Gegensatz zu Deutschland oder Europa hat die Börsenastrologie in Amerika eine viel längere und auch anerkanntere Tradition. Das fällt einem spätestens dann auf, wenn man die meiner Ansicht nach bestsortierteste und informativste Seite im Netz ansteuert, unbedingt zu empfehlen: www.flash.net/~blhill/. Was der Autor hier zusammengetragen hat, verdient wirklich eine Spitzennote, zumal die Seiten auch immer wieder aktualisiert werden. Von dieser Webseite aus kann man ausgedehnte Spaziergänge zu anderen erwähnten Links machen, es dürfte kaum ein wichtiger Link zum Thema fehlen.
Antworten
MaxGreen:

Tagesziel 12.10 ?

 
12.10.07 12:01
7925 oder 8001
Antworten
Barbarossa:

Kommt auf die Daten der Amis an

 
12.10.07 12:13
Irgendwie habe ich das Gefühl,heute gehts down...
Antworten
MaxGreen:

Mit Gefühlen kann man kein Geld verdienen,

 
12.10.07 12:22
zumindest nicht an der Börse.
Die besten Trader schalten ihr Gefühl während des Handels aus, deshalb auch oft die bissigen Wortgefechte im TTT. :))
Antworten
Ökobub:

Gerede

 
12.10.07 13:57
Wenn diese Typen doch mal den Rand halten würden, lief alles wahrscheinlich deutlich ruhiger ab. Die würden dann nur weniger Kauf/Verkaufprovisionen bekommen.


www.boerse-online.de/markt/492017.html
Antworten
Jorgos:

Jetzt scheinen die Amis sich wohl doch für eine

 
15.10.07 19:16
deutlichere Korrektur zu entscheiden.
Das heißt der Durchbruch für den DAX ist wohl dahin.
DIe nächsten Wochen werden zeigen, ob wir dieses Jahr noch den Dax deutlich über die 8000 bekommen.
Antworten
Jorgos:

Bärenfalle ? Warnzeichen ?

 
15.10.07 19:26
15.10.2007 18:45
Bärenfalle oder Warnzeichen?

von Jochen Steffens

Wir haben am Donnerstag eine Art Reversal Day im Nasdaq100 gesehen. In der Nähe der oberen Trendlinie kam es zu einem scharfen Einbruch. Vom Hoch zum Tief verlor der Nasdaq100 am Donnerstag 3 %. Das war ein klares Warnzeichen. Wenn es in der Nähe einer wichtigen Trendlinie zu starken Kursrücksetzern kommt, dann kann das ein Hinweis darauf sein, dass hier größere Adressen aussteigen.

Chart

Doch bereits am Freitag erholten sich die Indizes, besonders der Nasdaq100, wieder deutlich. Damit stellt sich die Frage, ob der Donnerstag ein wirkliches Warnzeichen war oder nur eine Bärenfalle im Aufwärtstrend.
Inflation wird ein Thema in den USA

Nach meinen Informationen geht mittlerweile auch in den USA das böse I-Wort („Inflation“) um. Das hat natürlich auch damit zu tun, dass der Ölpreis derweil kräftig weiter steigt. Allerdings befürchten einige Analysten auch, dass die hohe Inflation, mit der China zurzeit zu kämpfen hat, über die Einfuhrpreise in die USA „importiert“ werden könnte. Diese Sorge passt zu dem Thema, dass die deflationäre Effekte der Globalisierung in naher Zukunft so langsam auslaufen werden.
Öl bei 85 Dollar

Ein Barrel Rohöl (159 Liter) der Sorte Light Sweet Crude kostete heute über 85 Dollar. Der Grund für den heutigen Anstieg war jedoch politischer Natur. Erneute Spannungen zwischen der Türkei und den Kurden ließen die Sorge wachsen, dass sich hier ein Konflikt anbahnt. So will die türkische Regierung noch in dieser Woche die Zustimmung des Parlaments zu einem Militäreinsatz gegen kurdische Rebellen erhalten. Die USA befürchten, dass ein größerer Militäreinsatz im Norden des Irak auch diese bisher vergleichweise friedliche Region in ein Chaos stürzen könnte. Im Nordirak liegen wichtige Ölfelder.

Zusätzlich wird nach den weiter sinkenden Öllagerbeständen in den USA die Sorge laut, dass es im kommenden Winter zu einer Ölknappheit kommen könnte. Ich würde diese Gefahr jedoch nicht überbewerten. Trotz dieser jedes Jahr erneut vorgebrachten Sorge findet der Ölpreis im saisonalen Verlauf nicht im Winter, sondern gemeinhin im Oktober sein Hoch:

Chart

Quelle: www.wellenreiter-invest.de

Wenn man jedoch genau hinschaut, scheint die Entwicklung des Ölpreises in diesem Jahr ein wenig nach hinten verschoben. Normalerweise wird eine wichtige und deutliche Korrektur im Juni ausgebildet. In diesem Jahr ist dieser „normale“ Einbruch erst im August erfolgt.

Aus diesem Grund müssen wir damit rechnen, dass der Ölpreis auch noch bis Ende Oktober oder sogar in den November hinein hoch bleibt. Besonders wenn es tatsächlich zu einer Militäraktion im Nordirak kommen sollte.
Schwächere Wirtschaft = schwächerer Ölpreis?

Auf der anderen Seite muss man jedoch davon ausgehen, dass die sinkende Konsumfähigkeit der US-Bürger (die Gründe habe ich in den letzten Wochen besprochen) zu einer Abschwächung der US-Wirtschaft führen wird. Diese sollte sich natürlich auch dämpfend auf das Weltwirtschaftswachstum auswirken. Dann muss natürlich auch damit gerechnet werden, dass der Ölpreis wieder fällt, vielleicht sogar dynamisch.

Diese Vermutung könnte der Auslöser dafür sein, dass auch in diesem Jahr der Ölpreis, wie gesagt vielleicht etwas verspätet, tatsächlich bis zum Jahresende hin fällt.
Fed und Inflation?

Interessanterweise hat das Thema Inflation in Europa bereits erste Reaktionen hervorgerufen. Es scheint so, als würde die EZB ihre Tonart, was die weitere Zinspolitik betrifft, wieder verschärfen. Es muss also trotz Kreditmarktkrise wieder eher mit weiter steigenden Zinsen gerechnet werden. Und das sogar, obwohl der Euro stark gestiegen ist, was quasi einer Zinserhöhung gleicht. Die EZB sorgt sich um die Ausweitung der Geldmenge und eben um Inflation.

Ich bin gespannt, ob wir auch seitens der Fed bald ähnliche Töne hören werden. Wenn der Ölpreis weiter steigt und weitere Preisindikatoren auf ein Anziehen der Inflation hinweisen, muss man damit rechnen, dass die Fed ihre restriktive Zinspolitik wieder aufnimmt.
Empire State Manufacturing Survey

Der New York Empire State Index, den ich hier normalerweise nicht beobachte, da er mir zu wenig aussagekräftig und zu volatil ist, stieg überraschend von zuvor 14,70 Punkten auf nun 28,75 Punkte.

Der Index, der gerne als Vorläufer für den ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes analysiert wird, hat aber eine ganz andere Überraschung parat: So stieg der Preisindex deutlich von 11,7 auf nunmehr 15,12 Punkte. Das bedeutet, in New York zeigt sich nun auch im verarbeitenden Gewerbe ein Preisanstieg, den wir bisher im nationalen ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes vermisst hatten. Und das ist ein weiteres Warnzeichen für Inflation.

Zudem stieg der Beschäftigungsindex auf 20,51 Punkten, nach zuvor 18,22 Punkten. Ich hatte darauf hingewiesen, dass eine Lohninflation einer der gefährlichsten Faktoren bei einer Inflation darstellt. Diese wird dann möglich, wenn eine hohe Beschäftigungsquote besteht und die Preise für Artikel des kurzfristigen Bedarfs (Nahrung, Benzin) teurer werden. Beide Faktoren sind aktuell zu erkennen. Dann nämlich werden die Arbeitnehmer von ihren Arbeitgebern Lohnanpassungen fordern und auch durchsetzen können.

Man sollte aber diesen Empire State Index nicht überbewerten. Meiner Erfahrung nach ist er wenig zuverlässig.

Trotzdem, noch bleibt Inflation ein Thema, und ich bin gespannt, wie die Fed sich dazu auch angesichts der Kreditmarktkrise positionieren wird. Noch geht der Markt von Zinssenkungen in den USA aus, teilweise auch mit der Begründung, dass die Fed sich in den Monaten direkt vor der Wahl nicht über Zinsschritte in den Präsidentschaftswahlkampf einmischen will und deshalb lieber die Zinsen noch 2007 senken wird.

Wir dürfen gespannt sein, ich halte weitere US-Zinssenkungen in diesem tendenziell inflationären Umfeld für gefährlich.
Antworten
lackilu:

"Blödsinn,wartet ab Dax geht wieder

 
15.10.07 19:38
über 8000 wenn nicht mehr Heute  dann spätestens Dienstag...
Antworten
Jorgos:

Jetzt beginnt wieder der Tanz um die 8000 !

 
18.10.07 09:40
Ist schon verrückt.  
Antworten
lackilu:

ich sagte es

 
18.10.07 09:48
und bis freitag 8100 sind drin PS: m. Meinung
Antworten
Jorgos:

Dein Wort solle geschehen :;)

 
18.10.07 09:51
Antworten
The_Player:

Amen

2
18.10.07 10:02
Antworten
Jorgos:

Die Futures im Amiland steigen schon länger,

 
18.10.07 12:32
doch der DAX weigert sich weiterhin die 8000 zu nehmen !
Antworten
lackilu:

52- kommt gleich und heute drüber

 
18.10.07 12:35
8050 !
Antworten
Jorgos:

Wenn es nach Dir ging, wären wir schon

 
18.10.07 12:36
lange bei 8100.
Antworten
The_Player:

Gibts eigentlich keine Möglichkeit

 
18.10.07 12:41
darauif zu setzen wie oft der Dax heute noch die 8000 überschreitet und anschließend wieder unterschreitet? ;-)
Antworten
lackilu:

Jorgi....

 
18.10.07 12:46
hätte nichts dagegen,wird schon.
Dax möchte nicht über die 8000 ! 126162
Antworten
Jorgos:

@ the_player

 
18.10.07 12:48
Das Zerti würde ich sofort kaufen !
Antworten
Jorgos:

@lackilu

 
18.10.07 12:49
Musstest Du unsere intimere Beziehung der Öffentlichkeit bekannt machen ?

Antworten
Jorgos:

Das wird wohl wieder nichts mit den 8000

 
18.10.07 13:08
- auch wenn lackilu weiter fest dran glaubt.
Weiß jemand warum die Futures im Amiland so stark fallen ?
Antworten
The_Player:

Ich sehs positiv

 
18.10.07 13:10
der Dax nimmt jetzt einen großen Anlauf um dann richtig durchzubrechen ;-)
Antworten
lackilu:

jetzt versteh ich es auch nicht,warum

 
18.10.07 13:15
er nicht durch die 8000 geht, na ist ja noch Zeit sehen wir mal um 22 Uhr nach.
Antworten
Platschquatsc.:

@Jorges

 
18.10.07 13:16
13:02:27BANK OF AMERICA - GEWINN JE AKTIE 82 CENT - MINUS 31 VH

erwartet wurde aber EPS 1,06 glaub ich
Antworten
The_Player:

Und wieso fällt der Dax

 
18.10.07 13:23

um knapp 100 Punkte, der Dow aber nur um 50?

Oder in Prozent:
Dow -0,4%
Dax -1,2% 

Antworten
oligator:

tja..

2
18.10.07 13:32
.. ist wohl nicht s neues, traurig aber wahr wenn der Dow hustet bricht hier sofort Panik aus, handeln hier eigentlich nur Lemminge :-()
Antworten
Gurbet:

Unter 7900 Punkte

 
18.10.07 13:42

Dax möchte nicht über die 8000 ! 3660672www.finanztreff.de/ftreff/1/...=2&split=1&u=0&k=0" style="max-width:560px" alt="" />

Antworten
Jorgos:

Immerhin wissen wir vielleicht bald, wo die

 
18.10.07 14:53
Richtung hingeht. Diese Orientierungslosigkeit nervte auch.
Dann geht es eben nach unten und wir stellen uns darauf ein.
Antworten
Jorgos:

Morgen ist der 19.10, da war doch mal was.

3
18.10.07 14:55
..."schwarzer Freitag" hört sich auch gut an !
Antworten
Jorgos:

Vielleicht schafft der DAX, jetzt wo

3
18.10.07 15:18
man den Glauben daran verloren hat, die 8000.
Wäre schon ein Wunder, aber Börsen verhalten sich oft schizophren.
Antworten
Gurbet:

dax

2
18.10.07 15:20
Ich will die 5000 Punkte sehen! Aber sofort!
Antworten
Jorgos:

Den momentanen Markt finde ich

 
18.10.07 18:21
zum k..... Wenn das so weitergeht, merkt man gar nicht, wie es nach unten geht. Entweder mal richtig heftig nach unten, damit man endgültig die Richtung kennt oder nach oben.
Momentan ist immer noch nicht eindeutig, wer demnächst das Sagen hat, die Baeren oder die Bullen.
Antworten
Jorgos:

Können sich die Amis endlich mal entscheiden,

 
18.10.07 21:48
wo es hingeht ? Nervig diese Orientierungslosigkeit.
Antworten
Trout:

Morgen 14.000 o.T.

3
18.10.07 21:55






--------------------------------------------------
Wahre Bildung besteht darin,zu wissen,was man kann,
und ein für alle Male zu lassen,was man nicht kann.
(Voltaire)
Antworten
Jorgos:

Kann der Dax an diesem historischem Datum

 
19.10.07 12:52
endlich die Schallmauer nachhaltig durchbrechen ?
DIe Futures im Amiland ziehen an und die Deutschen reagieren sogar schon.
Aber das rauf und runter der vergangenen Tage macht skeptisch.
Antworten
Jorgos:

Jetzt geht das nervige rauf und runter schon

 
19.10.07 13:35
wieder los !
Antworten
Jorgos:

Und auf gehts nach unten. Dann soll es jetzt

 
19.10.07 14:57
aber auch konsequent nach unten gehen. Man will endlich wissen, wo es lang geht.
Antworten
lackilu:

jorgos,warum sollte es wartedoch die 8000 sind

 
19.10.07 15:00
nicht weit weg.
Antworten
Jorgos:

Wie oft predigst Du das schon lackilu ?

 
19.10.07 15:01
Antworten
lackilu:

jorgi,keine Geduld

 
19.10.07 15:04
bin kurz in Pute will aber gleich raus..
Antworten
Jorgos:

Guten Appettit !

 
19.10.07 15:06
Antworten
Jorgos:

Endlich mal eine Richtungsentscheidung !

 
19.10.07 15:12
Glatt durch die 7900. Wir habe ja heute schließlich den 19.10 ! Nomen est omen !
Antworten
heavymax._co.:

Dax jetzt aktuell unter 7900 Punkten !

 
19.10.07 15:13
Sollte die FED am 31.Oktober nochmals die Zinsen senken, dürfte die Richtung wieder klar sein, nämlich über 8000Pkt. Bis dahin wird wohl der hohe Ölpreis und die zZ.schlechte "Marktpsychologie" in USA ihren Tribut in Form fallender Kurse zollen! Dies ist meine Einschätzung bis zur Sitzung am Monatsende!       mfG.,heavymax._co.  
Antworten
Jorgos:

Was ist eigentlich die Ursache für den Rutsch ?

 
19.10.07 15:21
Die FUtures in USA fallen ja auch im Sinkflug !
Nur weil heute ein gewisser Jahrestag ist :;))
Antworten
Jorgos:

JEtzt sieht das Bild doch langsam

 
19.10.07 15:33
eindeutig aus. Wenn es jetzt wieder in einem, ich weiß nicht wohin, endet, werde ich verrückt.
Antworten
Jorgos:

Höre ich da langsam ein leise zischen !

 
19.10.07 16:47
:;)
Antworten
lackilu:

Jorgos,die 125 Punkte packen wir auch noch

 
19.10.07 16:53
"Heute 7950 Ende 22 Uhr dann gehts in eine neue Woche mit Dax ATH.nur m.Meinung
Dax möchte nicht über die 8000 ! 126463
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Jorgos:

Für Dich gibt es nur ein Richtung lackilu, ich

 
19.10.07 16:54
weiß.
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The_Player:

Hab mir einen DAX Short zur Absicherung gegönnt

 
19.10.07 16:58

Der Dow fällt verdächtig stark und der Dax zieht bisher nicht mit
Dow -1,6%
Dax-0,5% 

Ein Kursrutsch um >1% im Dax ist daher imho jederzeit möglich, mal sehen ob heute noch ein Test der 7800 kommt

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Jorgos:

Gibt es gleich den großen Sell-Out ?

 
19.10.07 20:43
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ORAetLabora:

weiß nicht,

 
19.10.07 20:54
Aber der Oktober87 Crash, war ein Black Monday, also werde flats übers WE sein...
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The_Player:

Das mit dem Put war wohl

 
19.10.07 21:07

gar keine so schlechte idee, aber der Dax steht relativ zum Dow immer noch knapp 100 Punkte zu hoch

Will mal hoffen das der Put die Verluste meiner Aktien ausgleicht... 

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Jorgos:

Bin mal auf die asiatischen Märkte gespannt:

 
19.10.07 22:47
Zwischen -3 und -6% ? Was meint Ihr ?
Jetzt denken natürlich wieder alle, dass es nun wieder nach oben geht. Also nicht wundern, wenn es noch mehrere solcher Tage gibt !
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Jorgos:

Crash auf Raten ?

 
20.10.07 15:49
Wall Street taumelt - Angst vor Crash auf Raten

Am 20. Jahrestag des "Schwarzen Montag" sind die Indizes an der Wall Street eingebrochen. Der Dow Jones erlitt den dritthöchsten Tagesverlust in diesem Jahr. Angesichts der sich wieder verschärfenden Kreditkrise und des hohen Ölpreises befürchten Investoren einen Crash auf Raten.

New York - Die Kreditkrise schien bereits abgehakt. Vor fünf Wochen, am 18. September, senkte die US-Notenbank erstmals seit vier Jahren wieder die Zinsen und läutete eine Kursrally an der Wall Street ein. Die Sorge, dass sich die steigenden Risikoprämien für Kredite und die damit verbundene Geldverknappung im Finanzsektor als Bremse für das reale Wirtschaftswachstum herausstellen könnten, schien durch den großen Zinsschritt der Fed beseitigt.

Börse in New York: "Ein sehr harter Tag"
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Getty Images

Börse in New York: "Ein sehr harter Tag"
Doch die Freude währte nur kurz. In dieser Woche kam die Erleichterungsrallye an der Wall Street zu einem schmerzhaften Ende: Der Dow Jones Chart zeigen geriet am Freitag ins Taumeln und rutschte um 367 Zähler (2,7 Prozent) ab, der dritthöchste Tagesverlust in diesem Jahr.

Im Wochenverlauf hat der Dow insgesamt 4,1 Prozent verloren, der breiter gefasste S&P Index verlor auf Wochensicht 3,9 Prozent. Auch die Technologiebörse Nasdaq Chart zeigen, in den vergangenen Wochen die Stütze der Kurserholung, brach im Gleichklang mit dem Dow Jones um 2,6 Prozent auf 2725 Zähler ein.

Das ist noch kein Vergleich zum "Schwarzen Montag" im Oktober 1987, als der Dow binnen eines Tages um 22 Prozent abstürzte. Doch einige Analysten an der Wall Street befürchten inzwischen, dass angesichts der aktuellen Probleme am Finanzmarkt noch mehrere Tage wie der gestrige Freitag folgen könnten. Das Ergebnis wäre ein Mini-Crash, ein Crash auf Raten (mehr...)

"Das war in der Tat ein sehr harter Tag", sagte Analystin Linda Duessel von Federated Investors nach US-Börsenschluss. "Der Aktienmarkt macht sich über eine Abkühlung der Konjunktur Sorgen", ergänzte Analyst Charles Liebermann von Advisors Capital Management.

Düstere Aussichten für den Dax

Auch die Indizes in den Schwellenländern haben in dieser Woche stark nachgegeben. In Brasilien rutschte der Bovespa-Index auf Wochensicht ebenfalls um knapp vier Prozent ab. Dies sind schwache Vorgaben für die kommende Handelswoche: Die Indizes in Asien wie auch der Dax Chart zeigen, der sich bereits am Freitag mit einem deutlichen Minus verabschiedet hatte, dürften mit erheblichen Verlusten in die kommende Woche starten.

Auslöser für den Stimmungsumschwung gab es am Freitag gleich in Serie. Auch das ist ein Umstand, der Analysten für die kommende Woche nervös macht.

Rezessionsangst: Caterpillars Warnung wiegt schwer

Zunächst senkte der US-Baumaschinenhersteller Caterpillar seine Jahresprognose. Zudem warnte der Konzern, dass sich die Immobilien- und Kreditkrise zunehmend auf andere Teile der Wirtschaft auswirke und eine Rezession drohe. Dieses Szenario wäre genau der "Spillover", vor dem sich Anleger gefürchtet hatten: Sie nahmen die Warnung von Caterpillar Chart zeigen zum Anlass, sich verstärkt nach Staatsanleihen umzusehen und Aktien zu verkaufen.

Zahlen und Aussagen von Caterpillar haben an der Wall Street besonderes Gewicht, weil der Baukonzern als feiner Indikator für den Zustand der US-Wirtschaft gilt. Einige Branchen aus dem Kerngeschäft des Unternehmens befänden sich bereits in einer Rezession, hieß es. Die Aktien von Caterpillar verloren rund 5,3 Prozent, in ihrem Sog gaben auch die Anteilsscheine anderer Industriekonzerne nach.

Kreditkrise: Wachovia verstärkt die Sorgen

Zudem lieferte nach der Bank of America Chart zeigen ein weiteres US-Finanzinstitut am Freitag einen Beleg, dass die Hypotheken- und Kreditkrise noch längst nicht ausgestanden ist. Der Quartalsgewinn der viertgrößten US-Bank Wachovia brach um zehn Prozent ein: Wachovia Chart zeigen musste wegen der Turbulenzen an den internationalen Kreditmärkten im dritten Jahresviertel im Investmentbanking 1,3 Milliarden Dollar abschreiben.

Auch der von den drei größten US-Banken Bank of America, JP Morgan sowie Citigroup Chart zeigen angekündigte Rettungsfonds, der die Kreditkrise entschärfen soll, wird kritisch beäugt. Der sogenannte "Master Liquidity Enhancement Conduit" (MLEC) soll den durch die Subprime-Krise in Bedrängnis geratenen Investmentgesellschaften (SIV) Liquidität zur Verfügung stellen - doch die Probleme der faulen Kredite scheinen dadurch eher aufgeschoben als gelöst. (mehr...)

Ölpreis: Auf und davon

Die Rallye beim Ölpreis, der am Freitag erstmals die Marke von 90 Dollar pro Barrel durchbrochen hatte, tat ein übriges. Viele Anleger fragen sich derzeit, wie lange die Finanzmärkte noch den Spagat zwischen hohen Aktiennotierungen einerseits und einem schwachen Dollar sowie extrem hohen Energiepreisen aufrechterhalten können.

Staatsanleihen waren am Freitag gefragt. An den US-Kreditmärkten stiegen die zehnjährigen Staatsanleihen um 29/32 auf 102-28/32. Sie rentierten mit 4,384 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten um 47/32 auf 105-2/32 und hatten eine Rendite von 4,681 Prozent.
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Jorgos:

Jetzt müsste der Thread eigentlich:

 
20.10.07 15:49
"DAX kann nicht mehr über 8000" heißen :;)
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Jorgos:

Interessant:

 
25.10.07 16:09
Heute zieht der DAX den Dow Jones nach oben. Ist auch mal eine interessante Perspektive !
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Jorgos:

Zu früh gefreut. Jetzt bestimmt der DOW

 
25.10.07 18:01
wieder die Richtung. Irgendwie ging es ja auch zu sehr in Richtung 8000.  
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Ökobub:

Zufrieden

 
25.10.07 18:08
Lass' uns mal zufrieden sein, hättest Du heute morgen gedacht dass der heutige Börsentag so gut läuft?

www.boerse-online.de/markt/492325.html
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The_Player:

Der Kampf um die 8000 geht weiter -.-

 
01.11.07 10:19
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Jorgos:

Zinssenkung entfacht nur ein Strohfeuer:

 
01.11.07 12:31
... rückt die 8000 nun wieder in weitere Entfernung ?


Kursfeuerwerk nach Zinssenkung: Mehr ein Strohfeuer



01. November 2007
Es kam wie erwartet und das war wohl - wie an den Börsen in den vergangenen Wochen meistens der Fall - offenbar nicht genug. Die amerikanische Notenbank Fed senkte am Vorabend den Zielsatz für Tagesgeld um 25 Basispunkte auf 4,5 Prozent gesenkt. Der Tagesgeldsatz steuert die Höhe der Zinsen für Kredite zwischen den Banken und ist damit der zentrale Leitzins der Vereinigten Staaten. Ein niedrigerer Satz kommt letztlich den Unternehmen zugute und stärkt tendenziell das Wirtschaftswachstum.

Diese Maßnahme sorgte daher an den Aktienbörsen zunächst für Kursaufschwünge. An der Wall Street schloss der Dow-Jones-Index am Abend ein Prozent fester und auch der japanische Aktienmarkt ging mit Kursgewinnen aus dem Handel.

„Positives Momentum der Zinssenkung läuft aus“


Indes scheint sich dies im europäischen Aktienhandel als Strohfeuer zu entpuppen. Nach überwiegend freundlichem Start rutschten die Börsenindizes ins Minus. Das kann auch kaum verwundern, war doch eine Zinssenkung von 25 Basispunkten bereits eingepreist und tendierte der Marktglaube eher zu 50 Basispunkten als zu einem unveränderten Niveau. „Das positive Momentum der Zinssenkung in den Vereinigten Staaten läuft aus“, stellte auch ein Händler an der Frankfurter Börse fest.

Auch der Dollar, der mit einem Niveau von 1,4503 Dollar einen neuen Tiefstand zum Euro und mit 48,04 Pence ebenso ein neues Tief gegenüber dem britischen Pfund, erholte sich wieder deutlich und notiert aktuell mit 1,4434 Dollar zum Euro bzw. 48,11 Pence.


Hintergrund des Trendwechsels ist vor allem die sich mehr und mehr durchsetzende Annahme, diese Zinssenkung sei gleichzeitig die vorläufig letzte, was sich nun deutlich von früheren Prognosen unterscheidet. Noch am Dienstag hatte etwa Ian Shepherdson, Ökonom der unabhängigen Analysegesellschaft High Frequency Economics in New York einen Leitzins von 3,25 Prozent im September 2008 vorausgesagt.

Robustes Wachstum spricht für keine weiteren Zinssenkungen

Nun aber signalisierte die Fed nach ihrem Beschluss jedoch, dass der jetzige Zinsschritt ausreiche, um Konjunkturrisiken abzuwenden. In einer Stellungnahme hieß es, dass die „Risiken der steigenden Inflation etwa dem Risiko eines Abwärtstrends der Konjunktur entsprechen“. Damit erklärten die Notenbanker vergleichsweise deutlich, dass sie derzeit nicht von weiteren Zinsschritten ausgehen.


Hinzu kommt. dass das Handelsministerium eine Wachstumsrate für das dritte Quartal von 3,9 Prozent vermeldete, die damit höher als angenommen ausfiel. Die Entscheidung der fed, die Zinsen zu senken, wurde auch nicht einstimmig getroffen. Thomas Hoenig, Präsident der Fed in Kansas City, plädierte im Unterschied seine neun Kollegen dafür, den Leitzins nicht zu senken.

Denn die Inflationsgefahren sind nicht zu unterschätzen und werden durch eine Politik des billigen Geldes weiter angeheizt. Die Preise für Lebensmittel und Energie sind auch in den Vereinigten Staaten schon kräftig gestiegen, der historisch niedrige und weiter schwach tendierende Dollarkurs verteuert Importe.

Euro-Anstieg auch von technischen Faktoren gebremst

Wenn die Fed keine weiteren Zinssenkungen vornimmt, verschlechtert sich die Zinsdifferenz zum Euro und anderen Hochzinswährungen nicht weiter, so dass auf der Geldmarktseite der Anreiz nachlässt, Dollar-Anlagen weiter zu reduzieren.

Derzeit sprechen auch technische Faktoren gegen einen weiteren Anstieg des Euro, der einigen Analysten als zur Zeit überkauft gilt. Die Schweizer Investmentbank UBS prognostiziert etwa einen Rückgang des Eurokurses auf 1,35 Dollar im Laufe der kommenden drei Monate und senkte die Ein-Monats-Prognose von 1,45 auf 1,42 Dollar.

Grundsätzlich aber gehen viele Devisenhändler von einer strukturellen Dollarschwäche aus. Sinnfällig ist etwa, dass der Dollar, der beispielsweise auf den Malediven als inoffizielle Zweitwährung zur einheimischen Rufiyaa akzeptiert wurde, aber auch in Mexiko und Vietnam immer weniger angenommen wird.

Dollar in struktureller Krise

Zudem planen immer mehr arabische Staaten, nachdem Kuwait am 20. Mai die Bindung der eigenen Währung an den Dollar aufgegeben hat, dasselbe zu tun. Grund ist die beständige Verteuerung der Importe, die zu rekordhohen Inflationsraten geführt hat. Dies würde die Dollar-Nachfrage weltweit absenken - mit entsprechenden langfristigen Folgen für den Kurs. Demgegenüber ist die Geldpolitik der Fed eher als neutral einzuschätzen.

Während Aktienkurse und Euro also wieder nachgeben, zeigte sich der Ölpreis weniger beeindruckt. Auch dieser hatte nach der Zinssenkundeutlich angezogen. War der Preis am Mittwoch morgen noch kurzzeitig wieder unter die Marke von 90 Dollar gefallen, so notiert zog er im Tagesverlauf kräftig an und erreichte einen Höchststand von 96,24 Dollar.

Ölpreishoch kein Effekt der Zinssenkung

Indes hatte dies mit der Zinsentscheidung von vornherein eher weniger zu tun. Viel mehr waren die Lagerbestände in den Vereinigten Staaten völlig unerwarteten gesunken. Dem wöchentlichen Bericht des amerikanischen Energieministeriums zufolge fielen die Reserven des Landes um insgesamt 3,9 Millionen Barrel, wohingegen Analysten mit einem Anstieg um 100.000 Barrel gerechnet hatten. Indes ist der Preisanstieg eher spekulativer Natur, sind doch die Bestände an Fertigprodukten wie Benzin und Heizöl deutlich gestiegen, wohingegen Preisanstiege aus fundamentaler Sicht vor allem auf Sorgen über Versorgungsengpässe in der Heizperiode basieren.

Strukturell treiben dagegen die politischen Spannungen im Nahen Osten sowie grundsätzliche Bedenken wegen der Versorgungslage den Ölpreis an. So hat sich Nigerias Energieministerin Fatima Ibrahim gegen Produktionserhöhungen der OPEC ausgesprochen. Die Ölpreise seine nicht zu hoch, wenn man Inflation und Dollar-Abwertung berücksichtige. So hat der Ölpreis in Euro sein Hoch vom Sommer 2006 erst in der zweiten Oktoberhälfte überwunden, als der Dollarpreis längst von rekordhoch zu Rekordhoch lief. Zwar haben die Zinssenkung und der im Anschluss fallende Dollar die Entwicklung am Ölmarkt unterstützt, doch lassen sich diese eher als Sekundäreffekte betrachten.

Kreditkrise und Konjunkturfragen rücken wieder in den Vordergrund

Nachdem für die Börsen und den Euro nach der aktuellen Einschätzung auf der Zinsseite derzeit keine weitere Alimentierung zu erwarten ist, rücken Konjunkturfragen und Kreditkrise wieder in den Vordergrund.

Und gerade an letzterer Front gibt es am Donnerstag wieder Ungemach. So sind die Zahlungsausfälle bei versicherten Hypothekenkrediten amerikanischer Eigenheimbesitzer im September um 22 Prozent höher ausgefallen als vor einem Jahr. Zudem sank der Case-Shiller-Index für die amerikanischen Häuserpreise im August um weitere 4,4 Prozent gegenüber August 2006. Es war der achte Monat in Folge mit einer negativen Änderungsrate. Gegenüber Juli verbilligten sich Häuser um 0,8 Prozent. Dies war der stärkste monatliche Rückgang in der siebenjährigen Indexgeschichte.

„Das Tempo und Ausmaß der Verschlechterung im dritten Quartal hat unsere Erwartungen übertroffen. Das betrifft die Entwicklung im September in besonderem Maß“, sagte Stephen Smith, Vorstandsvorsitzender der PMI Group, des zweitgrößten Hypothekenversicherers in den Vereinigten Staaten der Nachrichtenagentur Bloomberg.

PMI und MGIC, die Nummer eins im Markt, verzeichneten beide im Oktober ihre ersten Quartalsverluste seitdem die Unternehmen an der Börse gelistet sind. Auslöser waren die gestiegenen Kosten bei der Unterstützung von in Zahlungsschwierigkeiten geratenen Darlehensnehmern.

Und auch in Großbritannien belastet die Krise der Hypothekenbank Northern Rock den jahrelang boomenden Immobilienmarkt nachhaltig. Im September bewilligten britische Banken so wenige Kredite für Immobilienkäufe wie zuletzt vor 26 Monaten. Der Durchschnittpreis für Wohnobjekte ging im selben Monat 0,6 Prozent zurück, meldet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Bis dahin hatte der Wert seit Jahresbeginn monatlich im Mittel 0,89 Prozent zugelegt. Zudem leiteten Banken in der ersten Jahreshälfte bei 14.000 Häusern die Zwangsvollstreckung ein, so vielen wie zuletzt 1999.

Die in dem Beitrag geäußerte Einschätzung gibt die Meinung des Autors und nicht die der F.A.Z.-Redaktion wieder.

Antworten
magnusfe:

...

 
01.11.07 12:41
der dax ist wie eine jungfrau ... zuerst ziehrt er sich über 8000, ist er aber erstmal drüber, dann kann er gar nich tmehr genug kriegen von

TURBOMEGAHAUSSE ...
Antworten
lackilu:

jorgi... heute schluss 8035 -50

 
01.11.07 12:46
m.Meinung
Antworten
Jorgos:

Habe von Dir nichts anderes erwartet lucky !

 
01.11.07 12:51
Bis jetzt waren Deine Prognosen aber nur Fiktion !
Antworten
magnusfe:

...

 
01.11.07 13:36
Kein problem

letztes mal lufthosen bei widerstand 7950, danach brutal über 8000 ...

Antworten
Jorgos:

Genau. Eine andere Alternative gibt es gar nicht.

 
01.11.07 13:40
Das wird bestimmt brutal werden.


Alles wird gut !
















*lol*
Antworten
magnusfe:

....

 
01.11.07 13:45
betrug ...

Antworten
Jorgos:

Würde mich nicht wundern, wenn die Entwicklung nac

 
01.11.07 13:49
h der ZInsentscheidung, dieses Mal konträr verläuft. Wir sehen heute den Startschuss einer größeren Korrektur.
Aber wie immer wird dies in USA entschieden. Also warten wir mal ab, was die sich heute so ausdenken.
Antworten
Jorgos:

Meine Befürchtung scheint sich zu bewahrheiten.

 
01.11.07 20:37
Sell Out in USA beginnt.
Antworten
Jorgos:

Heute Nacht Asien 3-5% im Minus, dann morgen...

 
01.11.07 22:22
und morgen nachmittag, ich weiß lucky, stehen wir wieder bei 8004 !
Antworten
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