Consors Kunden : es könnte knapp werden ..VORSICHT


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Lalapo:

Consors Kunden : es könnte knapp werden ..VORSICHT

 
16.11.01 10:03
Habe die Tage einen Haufen Geld dort abgezogen ,,klar durch den ESF sind wir geschützt , aber sollte es zu einem Engpaß bei Consors kommen werden wir nicht an unser Geld bzw Aktien auf die Schnelle  ran kommen .....( bei SYS gings auch ganz schnell )

OS habe ich komplett abgebaut .. Cash auf andere Konten gezogen , bei Consors liegen nur noch Anleihen und ein paar Aktien ..

Geld kann ich schnell wieder auffüllen , muß jeder selber wießen was er macht  ... geht ja schnell und ist kaum Aufwand den sicheren Weg zu gehen ..

Ich hoffe NICHT das es dazu kommt ...


Gruß LALAPO



HAMBURG (dpa-AFX) - Das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen hat nach einem Zeitungsbericht der angeschlagenen SchmidtBank ein Ultimatum gestellt. Sie muss bis zum Freitag ihre Bilanzprobleme bereinigen oder einen Käufer finden, der das Institut mit genügend frischem Kapital ausstattet, wie die "Financial Times Deutschland" (Freitag) berichtete. Die SchmidtBank habe ihre Beteiligung von 64,5 Prozent am Online-Broker Consors in ihren Büchern zu hoch bewertet. Der Buchwert liegt laut Informationen der Zeitung um mehrere hundert Millionen Euro über dem Börsenwert. Dies sei nach dem Niederstwertprinzip unzulässig. Um das Bilanzloch zu stopfen, versuche Bank-Inhaber Karl Gerhard Schmidt, seinen Consors-Anteil zu verkaufen./DP/aka/  
Antworten
1Mio.€:

@Lalapo

 
16.11.01 10:09
Habe auf Deinen hinweiss von Montag auch geld umgeparkt.Die aktien die da noch liegen sind mir egal von OS lasse ich die finger.
Glaube aber nicht das man Consors mit SYS vergleichen kann aber da denke ich wie Du !Kein Risiko!
Hoffe mal die sache wird bald aus der welt geschaf ft.Kann doch nicht sein das eine firma wie Consors die einen sehr guten namen hat keinen käufer oder investor findet.Die Amis müssten doch froh sein da mit einsteigen zu können.

Lass uns mal die daumen drücken.

Gruss Mio.
Antworten
sv.Spielkind:

hi mio...

 
16.11.01 10:13
kannst du mir den link von mo. noch mal reinstellen?
bin charttechnisch sehr an consors interessiert,-- es wird
langsam sehr spannend! ...doch die news kenne ich nicht.

gruss sv.

ps: was macht deine homepage?
Antworten
1Mio.€:

Hi sv. :-)

 
16.11.01 10:19
Hoffe Du meinst diesen link!
Ja meine homepage :-( Bin tagsüber nur am zocken und abends habe ich dann keine lust mehr auf PC.So bekomme ich sehr wenig i-net mässig was auf die reihe´.Denke das dauert noch ein wenig.
Hast Du meine mail bekommen ??

Gruss Mio.




http://www.ariva.de/board/...=all&showthread=1&nr=88442&jump=470838&0  
Antworten
1Mio.€:

vom 16.11.

 
16.11.01 10:27
ADE: Pressestimme zu SchmidtBank - 'Nordbayerischer Kurier' (Bayreuth)
"Nordbayerischer Kurier" (Bayreuth) zu SchmidtBank:
"Die SchmidtBank, ein Aushängeschild der Region, ist ins Gerede
gekommen. In der Banker-Branche, wo es um Vertrauen und Solidität
geht, ist dies eine besonders delikate Angelegenheit. Das Institut,
das eine wichtige Liquiditätsquelle für den Mittelstand ist, wird
deshalb versuchen, schnellstens reinen Tisch zu machen. Sollte die
Hofer Privatbank tatsächlich in einer Schieflage stecken, läge der
Weg über eine Beteiligung, die frisches Kapital brächte, recht nahe.
Die verlustreiche Tochter Consors zu einem guten Preis zu verkaufen,
dürfte weitaus schwieriger sein. Mit Discount-Brokern ist bei Bankern
nämlich im Moment kein Staat zu machen."/DP/aka/


Antworten
sv.Spielkind:

danke für den link ..@mio

 
16.11.01 10:32
tja, ich hab' mir sowas schon gedacht.
siehe:
blau.ariva.de/board/...all&showthread=1&nr=88110&jump=471537&0

gruss sv.

ps: nee habe keine mail bekommen. deine letzte kam aus dem urlaub.
->drum frage ich auch nach deiner homepage, denn vielleicht wirds da ja ein
forum, gästebuch od. ähnliches geben, wo man mal wieder in kontakt treten
könnte.


Antworten
1Mio.€:

Mist :-( hab mich schon gewundert! o.T.

 
16.11.01 10:36
Antworten
1Mio.€:

..

 
16.11.01 11:02


Schmidtbank und die Suche nach dem Weg aus der Krise

- von vwd Korrespondent Rolf Neumann -

München (vwd) - Ungeachtet sich verdichtender Hinweise über eine
angebliche finanzielle Schieflage der SchmidtBank in Hof und der damit
verbunden intensiven Lösungssuche, zeigt sich das oberfränkische
Privatbankhaus auch am Freitag äußerst zugeknöpft. Berichte, denen zufolge
das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen der SchmidtBank ein Ultimatum für
eine Auffanglösung bis Freitag gestellt habe, wollte das Finanzinstitut am
Freitag auf Anfrage von vwd nicht kommentieren. Eine dürftige Erklärung wie
nahezu immer in den Vortagen. Daher beziehen sich die Berichte auf
Andeutungen aus Bankenkreisen und Mutmaßungen der Branche.

Die vermeintliche Schieflage der Bank, ist aus Finanzkreisen zu hören,
soll zum einen durch ausgefallene Kredite insbesondere für die
mittelständige Bauwirtschaft in den neuen Bundesländern Sachsen und
Thüringen begründet sein. Immerhin hat sich die SchmidtBank in ihrem
Internetauftritt nach der deutschen Wiedervereinigung auf die Fahne
geschrieben, "eine aktive Rolle beim Aufbau der Wirtschaft in Sachsen und
Thüringen zu übernehmen." Seit 1990 wurden in den beiden Bundesländern über
40 Filialen eröffnet und damit das Netz auf 125 Niederlassungen erweitert.

Zum anderen wird für die derzeitige Notlage der SchmidtBank die überhöhte
Bewertung der Tochtergesellschaft ConSors Discount-Broker AG, Nürnberg,
verantwortlich gemacht, an der die SchmidtBank 64,5 Prozent der Anteile
hält. ConSors schreibt angesichts der schwachen Aktienmärkte rote Zahlen und
erwartet im Gesamtjahr einen Verlust von rund 78 Mio EUR. Bislang hat die

SchmidtBank die Krisen-Berichte stets von sich gewiesen. Noch zu
Wochenbeginn erklärte das Bankhaus es gebe "keine Existenzbedrohung".
Allerdings räumte das Finanzinstitut ein, dass das Kreditgeschäft wegen der
angespannten wirtschaftlichen Gesamtsituation schwierig sei. Zwar sei
derzeit die Ertragslage "gedämpft", jedoch würden "schwarze Zahlen
geschrieben". Zugleich äußerte die Bank die Vermutung, dass die Berichte
lanciert seien, um dem Haus und der Tochter ConSors zu schaden.

Die derzeit lose diskutierte Auffanglösung, derzufolge BayernLB oder
HypoVereinsbank die SchmidtBank übernehmen würden, soll dem Vernehmen nach
"bayerische Interessen" berücksichtigen, was im Klartext die Sicherung von
Arbeitsplätzen in einer strukturschwachen Region bedeutet. Immerhin
beschäftigt die SchmidtBank insgesamt rund 1.900 Mitarbeiter. Zudem ist die
Absicherung der Kunden erforderlich. Allerdings dürften weder die Bayerische
Landesbank noch die HypoVereinsbank AG (HVB) ein großes Interesse für ein
Engagement haben. Beide wollen die Berichte nicht kommentieren.

Die Landesbank, die jeweils zur Hälfte von Freistaat Bayern und
Sparkassen gehalten wird, dürfte den eigenen Sparkassen kaum einen
Wettbewerber ins Haus holen wollen. Ebenso ist die HVB traditionell in der
Region stark vertreten. Zudem wird sich ein möglicher Retter in der Not nur
schwer Restrukturierungskosten bzw Personalabbau aufladen wollen. Zuletzt
hatte die SchmidtBank lediglich bestätigt, dass sie das Privatkundengeschäft
der ConSors-Tochter ConSors Capital Bank AG übernehmen will, um sich in der
Vermögensverwaltung breiter aufzustellen und Synergien zu schöpfen.
 vwd/16.11.2001/rne/mim
Antworten
Lalapo:

Mio

 
16.11.01 11:06
ich glaube auch nicht das es brennt ... sehe vielleicht eine Pleitechance von max.10 % ... aber das reicht mir um zu reagieren ... wir sind doch sicherheitsbewußte Zocker .......,max. vertretbares Risiko bei max.Sicherheit , sofern man davon sprechen kann ,,,,, und es wäre doch wirklich schaaaade wenn wir ein paar Tage Freizeit hätten und nix machen könnten ,hihi .., gelle .., oder vielleicht wärs ja doch gut .. oder ??



Gruß LALAPO
Antworten
1Mio.€:

Wo Du recht hast hast Du recht :-)

 
16.11.01 11:08
Ich gönne mir aber z.z. schon mehr freizeit als früher.
Denke mal Du machst es mit Deiner familie nicht anderst :-)

Gruss Mio.
Antworten
Lalapo:

Stimmt

 
16.11.01 11:16
Habe meine Frequenz gut runtergefahren , 17 // 18 Uhr Schicht .. auch tagsüber mal 2/3  Stunden weg ... .. will im Dez. noch weniger machen .. aber du weißt ja wie das ist , Vorsatz , dann siehste ne Cybernet auf 0,55  und kannst nicht wiederstehen ...

Aber es wird weniger .. mein Kleiner Sohne fragt schon manchmal ," Papi, was machst du den hier ... ich denke du bist an Deinem langweiligen Compi " ... das gibt mir dann immer zu denken ....

Gruß LALI , der jetzt 2 Std . offline ist ..
Antworten
zombi17:

Sowas wie mit Systracom wünsch ich keinem

 
16.11.01 11:19
Das hat fett Kohle gekostet.
Lieber auf Nummer Sicher , das erspart viel Ärger.
Gruß Zombi
Antworten
speku:

komme ich an meine Aktien dann auch nicht ran ?

 
16.11.01 11:37
oder ist nur das Geld futsch, also was ich auf dem Verrechnungskonto habe.
Antworten
sv.Spielkind:

@speku

 
16.11.01 11:46
das geld ist gesichert (zumindest bis zu einem 6-stelligen betrag), doch
möglicherweise, wie das depot, zeitweise eingefroren!
schlimmsten falls für ein paar wochen.
mfg
Antworten
bebe:

keine Bestätigung Abzug von Kundengeldern

 
16.11.01 12:25
hallo, nun macht mal nicht die Pferde scheu. Alles was hier berichtet wird, ist sicher zutreffend. Consors aber bitte nicht mit Systracom vergleichen. Schieflage bei Schmidtbank ist denkbar. Consors gehts auch nicht gut. Denke aber nicht. daß Consors "schwer" verkäuflich ist, wenn es so wäre. Meine persönliche Meinung: Ruhe bewahren, sonnst muß ich wohl bald bei der Sparkasse handeln.                 Grüße bebe
Antworten
Lalapo:

Entwarnung

 
19.11.01 08:14
Trotzdem : abgezogenes Geld bleibt erst mal wo es ist ..


Gruß LALAPO


> BERLIN/HOF (dpa-AFX) - Die finanziell angeschlagene SchmidtBank (Hof/Saale) wird von mehreren Großbanken aufgefangen. Wie der Bundesverband deutscher Banken am Sonntag in Berlin mitteilte, wird eine Gesellschaft Anteile der SchmidtBank übernehmen. Träger seien die HypoVereinsbank , die Commerzbank , die Deutsche Bank und die Dresdner Bank . Auch öffentliche Banken würden sich unter Federführung der Bayerischen Landesbank-Girozentrale beteiligen. Das Geschäft der SchmidtBank läuft unterdessen weiter./by/DP/ep



Antworten
1Mio.€:

Damit dürfte CSO gerettet sein! Und wir auch :-)))

 
19.11.01 08:22

  DGAP-Ad hoc: ConSors Discount-Broker deutsch

Veränderung der Anteilsstruktur an der Consors Discount-Broker AG

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------

Veränderung der Anteilsstruktur an der Consors Discount-Broker AG

Die Consors Discount-Broker AG teilt mit, dass sich mit sofortiger Wirkung die
Anteilsstruktur an ihrem Großaktionär verändert hat: Die SchmidtBank KGaA wurde
von einem Konsortium, bestehend aus der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG,
der Commerzbank AG, der Deutschen Bank AG und der Dresdner Bank AG sowie der
Bayerischen Landesbank-Girozentrale übernommen. Die Geschäfte der Consors
Discount-Broker AG laufen uneingeschränkt und unabhängig wie bisher weiter.


Ende der Ad-hoc-Mitteilung  (c)DGAP 19.11.2001
--------------------------------------------------
WKN: 542700; Index: NEMAX 50
Notiert: Neuer Markt in Frankfurt; Freiverkehr in Berlin, Bremen, Düsseldorf,
Hamburg, Hannover, München und Stuttgart
Antworten
Lalapo:

Übernahmekurse / Schlacht ??--- // KMS Interv.

 
21.11.01 08:55
Bin am überlegen mir welche reinzulegen .. halte Consors für DEN Onlinebr. , mit der genialsten Technik , Heavytrader wiesen was ich meine ..


Gruß LALI

Was meint Ihr , wo Einstieg ??


> www.welt.de/daten/2001/11/21/1121un297123.htx
"Consors wird als Ganzes verkauft werden"
Vorstandschef Schmidt geht von baldiger Übernahme aus. "Kein Wertberichtigungsbedarf aus Beteiligungen"
Seit ein Konsortium aus den vier deutschen Großbanken und der Bayerischen Landesbank die fränkische Schmidt-Bank übernommen hat, überschlagen sich die Spekulationen um Consors, die Broker-Tochter des Hofer Traditionshauses. Von einer Abwanderungswelle unter den Kunden und einer Zerschlagung ist die Rede. Karl Matthäus Schmidt, Consors-Gründer und Vorstandschef, sprach mit Jörg Eigendorf über die Zukunft des zweitgrößten deutschen Online-Brokers.
DIE WELT: Herr Schmidt, haben Sie die Lage bei Consors noch im Griff?

Karl Matthäus Schmidt: Ich bin Vorstandschef von Consors, und ich sehe auf Grund der geänderten Aktionärsverhältnisse bei der Schmidt-Bank keinen Grund, unsere Strategie zu verändern. Insofern bin ich Herr der Lage.

DIE WELT: Haben die Dementi von Verkaufsverhandlungen und die Ereignisse der vergangenen Tagen nicht ihre Autorität geschwächt?

Schmidt: Der Eigentümerwechsel bei der Schmidt-Bank hat ohne Zweifel unsere Mitarbeiter und Kunden verunsichert. Allerdings weiß jeder, der Consors kennt, dass wir eine sehr starke Firmenidentität haben. Unsere Mitarbeiter wissen, dass ich in den vergangenen Monaten für unsere gemeinsame Zukunft gekämpft habe. Das werde ich auch weiterhin tun. Was die Dementi angeht, so haben mein Vater und ich in dieser Hinsicht sicherlich Fehler gemacht, aber wir hatten das Wohl des Unternehmens im Auge.

DIE WELT: Die Lage bei Consors soll prekär sein. Angeblich verlieren Sie tagtäglich etliche Kunden.

Schmidt: Das ist Wunschdenken unserer Konkurrenten. Vor allem unsere sehr aktiven Kunden sind besonders treu. Es gibt keine Abwanderungswelle. Außerdem gewinnen wir auch täglich neue Kunden hinzu.

DIE WELT: Wer kommt denn jetzt noch zu Consors?

Schmidt: Es gibt weiterhin viele Gründe, warum sich ein Kunde für uns entscheiden sollte. Wir haben bei den Innovationen nach wie vor die Nase vorn. Außerdem ist unsere Lage nach dem Eigentümerwechsel stabiler als zuvor.

DIE WELT: Angeblich gibt es auch bei Consors einen hohen Wertberichtigungsbedarf auf zahlreiche Beteiligungen.

Schmidt: Das ist falsch. Bei den Verkaufsverhandlungen in den vergangenen Monaten haben Wirtschaftsprüfer unser Beteiligungsportfolio bewertet. Daraus geht nach heutigem Stand kein größerer Abschreibungsbedarf hervor. Consors steht auf soliden Füßen. Der faire Wert liegt bei rund 20 Euro pro Aktie.

DIE WELT: Werden Sie sich von Ihren Auslandstöchtern trennen?

Schmidt: In Frankreich und Spanien stehen wir mit unseren Töchtern relativ gut da. Problematischer sieht es mit unseren Brokern in der Schweiz und Italien aus. Dort müssen wir handeln und prüfen derzeit die Möglichkeiten.

DIE WELT: Was haben Sie mit Ihrer Beteiligung an der Berliner Effektengesellschaft (BEG) und der Investmentbank Consors Capital vor?

Schmidt: Die BEG passt als Börsen-Makler sehr gut in unser Geschäftsmodell. Über das Investmentbanking müssen wir nachdenken.

DIE WELT: Können Sie nach dem Eigentümerwechsel überhaupt noch strategische Entscheidungen treffen?

Schmidt: Als Vorstandschef bin ich für die Strategie und deren Umsetzung verantwortlich. Aber selbstverständlich werde ich mich mit unserem neuen Mehrheitsaktionär absprechen.

DIE WELT: Kennen Sie schon Ihren neuen Aufsichtsratsvorsitzenden?

Schmidt: Nein, derzeit konzentriert sich der Prüfungsverband des Einlagensicherungsfonds auf die Schmidt-Bank. Dort gibt es die drängenderen Themen. Ich gehe davon aus, dass diese Frage in den nächsten Wochen entschieden ist.

DIE WELT: Zu Ihren Aktionären gehören die vier Großbanken, deren Töchter Ihre Konkurrenten sind. Sehen Sie darin ein Problem?

Schmidt: Einige Branchenvertreter hätten es sicher gerne, dass wir vom Markt verschwinden. Zwar halten die Bayerischen Landesbank und die Großbanken die Aktien. Das Risiko trägt aber der Einlagensicherungsfonds der privaten Banken. Es ist also nicht im Interesse der Auffanggesellschaft, ihre wertvollste Beteiligung gegen die Wand fahren zu lassen. Das würde einen Verlust von mehreren hundert Millionen Euro bedeuten.

DIE WELT: Gleichwohl werden Ihre neuen Hauptaktionäre auch nicht zulassen, dass Sie weiter kräftig investieren?

Schmidt: Das ist auch nicht nötig. Wir haben in den vergangenen zwei Jahren investiert und unser Budget bereits radikal zurück gefahren. Gleichwohl gehe ich nicht davon aus, dass die aktuellen Aktionärsverhältnisse lange bestehen bleiben. Consors wird schon bald einen neuen Mehrheitsaktionär haben. Da bin ich mir sicher.

DIE WELT: Oder die Auffanggesellschaft leitet die Consors-Kunden an einen Interessenten weiter.

Schmidt: Das wäre eine eklatante Wertvernichtung. Derzeit ist jeder Consors-Kunde an der Börse mit rund 1000 Euro bewertet. Einen solchen Preis würde niemand für pro Kunden bezahlen. Consors wird als Ganzes verkauft werden.

DIE WELT: Auch eine Übernahme von Consors würde bedeuten, dass fast alle Mitarbeiter entlassen und die Infrastruktur dicht gemacht würde.

Schmidt: Das muss nicht sein, da Consors bereits sehr effizient arbeitet. Zudem gibt es Interessenten in Kontinentaleuropa, die in Deutschland über keine Infrastruktur verfügen. Aus Sicht des Managements und der Mitarbeiter wäre das die bevorzugte Variante.

DIE WELT: Ihr Vorstandskollege Reto Francioni hat eine innerbetriebliche Revision eingeleitet, um die Geschäftsbeziehungen zwischen Schmidt-Bank und Consors zu analysieren. Haben Sie etwas zu befürchten?

Schmidt: Nein, die Fakten sind doch längst öffentlich. Sie stehen im Abhängigkeitsbericht. Es gibt keine Interessenkonflikte.

DIE WELT: Als persönlich haftender Gesellschafter der Schmidt-Bank droht Ihnen die private Insolvenz. Könnte daraus ein Problem mit dem Bundesaufsichtsamt entstehen?

Schmidt: Nein, diese Frage habe ich mit dem Bundesaufsichtsamt bereits geklärt. Eine persönliche Insolvenz steht übrigens nicht an.

DIE WELT: Welche Fehler haben Sie in den vergangenen Monaten gemacht?

Schmidt: Wir hätten die Verkaufsverhandlungen sicher erfolgreicher führen können. Am Anfang haben wir uns zu lange auf einen Verhandlungspartner verlassen. Später hat sich dann auf Grund der Gerüchte um die Schieflage bei der Schmidt-Bank unsere Position zunehmend verschlechtert. Das haben unsere Gesprächspartner gespürt und abgewartet. So ist das eben in der Geschäftswelt.

DIE WELT: Sie sollen die Versuche Ihres Vaters, Consors zu verkaufen, boykottiert haben.

Schmidt: Das ist Quatsch. Selbstverständlich habe ich um Consors gekämpft. Aber mein Vater und ich waren uns einig.

DIE WELT: Stimmt es, das die Schieflage bei Schmidt-Bank darauf zurückzuführen ist, dass der Wert der Consors-Beteiligung zu hoch angesetzt war?

Schmidt: Nein, die Schieflage bei der Schmidt-Bank ist nicht auf eine Fehlbewertung der Consors-Aktien zurück zu führen, sondern auf einen höheren Wertberichtigungsbedarf im Kreditportfolio. Die Schmidt-Bank ist aus ihrem eigenen Geschäft heraus ins Strudeln geraten. Consors trägt daran keine Schuld.

DIE WELT: Sie haben mit Consors die Branche kräftig aufgemischt. Sehen Sie für sich noch eine Zukunft für sich im deutschen Geldgewerbe?

Schmidt: In den vergangenen sieben Jahren habe ich Erfahrungen sammeln können, die nur wenige in meinem Alter machen. Dabei habe ich viel gelernt. So bitter der Verlust unserer Bank für unsere Familie ist: Diese Erfahrung kann mir keiner nehmen. Mit 32 Jahren fängt meine Zukunft doch gerade erst an.



Aktueller Aktienkurs:
WKN: 542700




Antworten
Lalapo:

8,65 E // Consors immer weiter runter ...

 
26.11.01 09:47
Juckt mich schon ... klar ist wenn die Übernahme // Gerüchte kommen wirds ein paar E hoch gehen ... Frage ist ,WO IST DER BODEN ...

Halte C. für DEN Onl. Br. // kenne LEIDER keine Alternative, habe aber fast alles ausprobiert ...

Wer schlägt zu ??
Wann wird zugeschlagen ??
Wo steht dann der Kurs ?? vorher // nachher ..

Spannend ...

Vielleicht hat jemand ne Meinung hier ..


Gruß LALI
Antworten
1Mio.€:

Ich warte auch noch ab.

 
26.11.01 09:52
Ich werde wohl zu Sino gehen! Wären die nicht auch was für Dich Lalapo?

Gruss Mio.
Antworten
schmuggler:

das ATL wird wohl allemal getestet

 
26.11.01 09:57
Die Charttechnik macht keinen Mut
Mio: warst du nicht auch bei Fima? Sind die nicht´s?




und einen guten Morgen allerseits
Schmuggler  
Antworten
Lalapo:

Mio

 
26.11.01 09:57
Sino ist gut , war und bin ich auch , mache da aber wenig ... ist natürlich DIE Alternative, würde aber lieber bei C. bleiben ... die Technik ist super , bei Sino hatte ich schon oft Probleme, aber die klare Nr. 2 ... ...


8,20 E ...hmmm ,es juckt ..


Gruß LALI
Antworten
1Mio.€:

Morgen schmuggler&Lalapo

 
26.11.01 10:03
Ja war bei Fimatex da stören mich ein paar sachen.Lass mal den ganzen tag das GTS laufen da kommst Du im monat auf ein schweine geld.Web trading oder pull kurse mag ich nicht.
Nee nur ungern mache ich wieder alles bei denen.Werden ja auch teurer.

@Lalapo
Na ich überlege mir den Sino-trader_i den anderen kann ich mir nicht leisten.
Dann drückst Du tatsächlich 1250€ im monat ab und tradest kaum bei Sino :-O
Klar Consors wäre mir auch lieber aalso lass uns weiter hoffen und kräftig traden :-)))

Gruss Mio.
Antworten
Peet:

Krise bei Online-Brokern spitzt sich zu

 
26.11.01 10:03
Krise bei Online-Brokern spitzt sich zu

 
(dpa-AFX) Nach Worten von Deutsche-Bank-Vorstand Hermann Josef Lamberti ist das reine Online-Brokerage tot. Das Angebot einer einzigen Produktgattung über nur einen Vertriebsweg mache keinen Sinn mehr, sagte er dem "Handelsblatt" (Montagausgabe).

Die deutschen Online-Broker litten unter hohen Investitionen in den Ausbau der Geschäfte und Informationstechnologie sowie geringen Erträgen. Hypo-Vereinsbank-Chef Albrecht Schmidt warf seiner Direkt-Broker-Tochter DAB Bank kürzlich vor, sie habe noch nie richtig Geld verdient. Die Wettbewerber versuchen gegenwärtig, ihre Geschäftsbasis zu verbreitern, die Kosten in den Griff zu bekommen - und sie loten Kooperations- oder Fusionsmöglichkeiten aus.

"Wir werden als Sieger aus der Krise hervorgehen", zeigt sich comdirect-Chef Bernt Weber im Gespräch mit dem Handelsblatt zuversichtlich für die Zukunft der Commerzbank-Tochter. Auch zur künftigen Marktsituation findet Weber klare Worte: "Die DAB Bank wird, wenn man Schmidt glauben darf, bald in der HypoVereinsbank aufgehen und ConSors wird es so nicht mehr geben", prognostiziert er. Weber liegt damit auf einer Linie mit Lamberti, der davon ausgeht, dass nur noch wenige Spieler übrig bleiben.

Als künftige Hauptwettbewerber von comdirect bezeichnet Weber dem Handelsblatt zufolge die Deutsche Bank mit Maxblue, die "keinen Fehler zweimal macht", und ConSors unter neuem Dach. Dass die Deutsche Bank sehr ehrgeizig ist, macht Lamberti klar, der den eigenen Online-Broker bis Ende des Jahres zum Größten in Deutschland heranwachsen sieht. Bei Analysten muss er offensichtlich noch Überzeugungsarbeit leisten. Denn Huw van Steenis, Analyst von J.P. Morgen, sieht die DAB Bank und comdirect am Besten für die Zukunft gerüstet.  
 
 

 
[Mon, 26.11.2001] - © 2001 de.internet.com

Antworten
schmuggler:

Mio

 
26.11.01 10:06
Wenn du aber GTS nur zum Traden verwendest, ohne Realtimekurse usw. abzurufen - dann muss man doch nichts weiter zahlen, auch wenn GTS ständig offen ist, oder?
Antworten
1Mio.€:

Stimmt Schmuggler

 
26.11.01 10:11
Musst dann pro kursaktualisierung einen punkt zahlen.Bekommst pro order 20 neue dazu.
Aber es dauert bis so eine order abgeschickt wird.3-4 mal klicken kostet zeit.Denke mal für "normale" trader bestimmt die beste alternative.
Teste es jetzt mal aus.Kauf mir mal ein paar LBC ;-)

Gruss Mio.
Antworten
Lalapo:

schmuggler// Mio

 
26.11.01 10:12
Sehe ich auch so , wenn keine News // Gerüchte kommen werden wir die ATL sehen ...trotzdem juckt es mich ...

Mio : mit Sino kannst du verhandeln, geht über das Volumen was du bei denen liegen lassen willst ... keine 1250 E ..... wenn C.nicht mehr ist in der jetzigen Form werde ich mir das dann aber auch überlegen , da Sino dann nicht mehr verhandlungswillig sein wird ....
Trotzdem glaube ich ( Bauch ) das Consors uns erhalten bleibt ....
hoffe..

PS: habe mir eben ein paar LBC reingelegt ,, ich fasse es nicht was ich da mache ..... aber wer weiß ... hihi ..

Gruß LALI
Antworten
Lalapo:

Bin mal nei ..

 
26.11.01 10:43
mit ner Anfangsposition und engem Stopp..

Schaun wir mal ..

Alles eine Frage bis die Gerüchte kommen ... nur wird das immer wahrscheinlicher ..

Was meint Ihr ??


Gruß LALI



PARIS, Nov 26 (Reuters) - French online stockbroker Fimatex  said on Monday it could be interested in acquiring German online brokerage Consors  as it had clients in France and in Germany where Fimatex is seeking expansion.
Fimatex Chairman Vincent Taupin said in an interview with French business daily La Tribune that Fimatex -- owned by financial services group Societe Generale  -- was seeking to buy a firm with a large and active client base and which operated in the same markets it did.
"It is present in Germany and in France, so Consors, which has 500,000 clients on its account, is an interesting target for all these reasons," Taupin was quoted saying.
Consors has a market cap of some 375 million euros.
((Paris Equities +331 4221 5037, paris.equities@reuters.com))


For related news, double click on one of the following codes:
[E] [RNP] [PCO] [CRD] [EMK] [FR] [WEU] [EUROPE] [MRG] [FIN] [DE] [LEN] [RTRS]
[FMTX.LN\c] [CSOG.DE\c]

For related price quotes, double click on one of the following codes:
 

Monday, 26 November 2001 10:04:52
RTRS [nL26338739]

Antworten
1Mio.€:

Interessant Lalapo!

 
26.11.01 10:46
Haben ja eine grosse mutter im hintergrund die helfen könnte.
Sehr interessant.

Gruss Mio.
Antworten
schmuggler:

oho

 
26.11.01 10:47
Dann sollten die aber GTS zur Tonne bringen und Consors-Software verwenden.  
Antworten
Lalapo:

Kommt ---8,30

 
26.11.01 10:53
Sollte ein hübsches Trading werden ..


Gruß LALI
Antworten
schmuggler:

noch drin Lala? o.T.

 
26.11.01 11:06
Antworten
Lalapo:

Ja ,ziehe nach ..

 
26.11.01 11:11
Wer weiß ,wenn da was dran ist , ist viel mehr drinne , meine ich ..


Gruß LALI
Antworten
schmuggler:

Klasse Alter! Ich war leider zu feige o.T.

 
26.11.01 11:13
Antworten
Lalapo:

8,90 :: Hälfte ist raus ..geht schnell ..

 
26.11.01 11:51
Gewinn ist in LBC gegangen ..

Rest bleibt erstmal ..


Gruß LALI
Antworten
Lalapo:

Dementi

 
26.11.01 13:52
Sowas werden wir wohl noch öfters sehen , Gerüchte ,Dementi etc ... UNTERM STRICH ist C.auf dem Niveau ein Topp Tradingwert ..

Gruß LALI







Paris (vwd) - Der ConSors Discount-Broker AG, Nürnberg, ist von Gesprächen oder Kontakten zwischen der zur Societe Generale gehörenden Fimatex und ConSors nichts bekannt. Das sagte am Montag eine Sprecherin des Unternehmens auf Anfrage von vwd. Der französische Online-Broker Fimatex hat offenbar ein Auge auf Consors Discount-Broker geworfen. "Consors mit seinen 500.000 Kunden wäre für uns ein interessantes Ziel", sagte Fimatex-Präsident Vincent Taupin in einem Interview mit der Zeitung "La Tribune". Für die ConSors Discount-Broker AG wird nach der Übernahme der Mutter Schmidtbank durch einen Bankenpool derzeit ein Käufer gesucht.
Antworten
Lalapo:

News. Kurs fett ÜBER 10 E..

 
27.11.01 09:00
na was für Trade ,gestern bei 7,8 rein , Hälfte um die 9 raus, und jetzt schon fett ÜBER 10 E ..

Es ist sooo einfach ..

Stopps mitziehen ..., da kann noch mehr gehen ..


War jemand dabei HIER ??


Gruß LALI



Frankfurt (vwd) - Die Consors Discount-Broker AG, Nürnberg, soll in der
vergangenen Woche entgegen Marktgerüchten die Zahl der Konten mit Neukunden
sowie die Zahl der abgewickelten Transaktionen signifikant gesteigert haben.
Dies erfuhr die Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires am Montag von einer
mit der Situation vertrauten Person. Die Zahl der Kunden gilt als
Schlüsselkennziffer zur Beurteilung des Werts von Online-Brokern, die
überwiegend noch nicht rentabel arbeiten. In der Vergangenheit war in
Fusionen und Übernahmen ein Preis je Kunde gezahlt worden.

In der französischen Tageszeitung "La Tribune" vom Montag hatte der
Präsident des französischen Wettbewerbers Fimatex Interesse an ConSors
geäußert. Für die Tochtergesellschaft der angeschlagenen Schmidtbank mit
Sitz in Hof wird ein Käufer gesucht.
vwd/DJ/26.11.2001/rio



Antworten
Lalapo:

11 E .News ...

 
28.11.01 12:50
Diesmal ziehe ich meine Stopps mit ,bleibe am Compi ..

Schön schön schön , wird wohl doch noch ein schneller 50 %ter mit dem Rest ....és kann soooooo einfach sein ..


Gruß LALI




VOM ST BOARD :::::
Société Générale kauft Consors
Die französische Großbank Société Générale steht vor dem Kauf des Discount-Brokers Consors.
Nach Informationen der WirtschaftsWoche sollen die Verträge bis spätestens Ende Dezember unterschrieben sein. Die Franzosen wollen das Nürnberger Unternehmen in ihre eigenen Onlinetochter Fimatex integrieren und so europaweit expandieren. Am Dienstag informierte Fimatex-Chef Vincent Taupin laut WirtschaftsWoche seinen Deutschland-Geschäftsführer Burkhard Näther über die Pläne.



Antworten
Lalapo:

Hängeparty ..

 
03.12.01 09:06
Bin direkt nach meinem Posting mit meinen restlichen 50 % mit 10,80 ausgestoppt worden .....(siehe oben )

Warte jetzt auf Kurse wieder unter 9 E , vielleicht bekomme ich Sie wieder UNTER 8 E ...

Zwischenzeitlich wollte angeblich die Postbank bei C. einsteigen ( wurde dementiert )
Dazu am Wochenende Capital Depeche mit der Meldung das Consors für alle Verbindlichkeiten der Sch. Bank , vor der Ausgliederung am 29.06.98 , haften soll !!
Wertbereichtigungsdbedarf soll bei 400 Mio E liegen ..

Fazit : solange nix konkretes rauskommt kann ich mir wieder Einstiegkurse um die 7 bis 8 vorstellen ... auf der anderen Seite glaube ich das jemand ?? sich in die Aktie  reinkauft, vielleicht sind jemand die 50000 Bid Blöcke  um 10.50 E aufgefallen ....das waren keine "zufälligen" Käufe ....


Spannend

Gruß LALI
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furby:

Lalapo klarstellend:

 
03.12.01 10:53
Verstehe ja, daß Du nachdem Du aus Consors raus bist und wieder günstig rein willst obige Meldung verbreitest. Dennoch sei der Klarheit halber darauf hingewiesen, daß Consors faktisch keine Haftung aus den 400 Mio E zu erwarten hat. Siehe die schon mal hier gepostete Consors-Meldung:

NÜRNBERG/KÖLN (dpa-AFX) - Der Nürnberger Discount-Broker ConSors  muss im Fall einer Insolvenz der SchmidtBank für einen Teil der Verbindlichkeiten seiner Muttergesellschaft haften. "Dieser Fall ist durch die Gründung der Auffanggesellschaft der fünf großen Banken in Zusammenarbeit mit dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken und des Bundesaufsichtsamts für das Kreditwesen faktisch ausgeschlossen", sagte jedoch ein ConSors-Sprecher am Donnerstag in Nürnberg.

Zum Postbank Dementi sei angemerkt, daß lediglich konkrete Verhandlungen dementiert wurden, siehe untenstehende News vom Freitag. Ich denke es wäre für jeden Übernahmeinteressenten schädlich sein Interesse nicht zu dementieren, weil er sonst parallel zu den Verhandlungen den Kaufpreis hochtreiben würde.

Hier die News:

Seit vor eine Auffanggesellschaft vor zwei Wochen die
Schmidtbank und ihre Tochter Consors übernommen hat,
kursieren täglich neue Gerüchte über die weitere Entwicklung des am Neuen Markt notierten Online-Brokers. Nachdem bereits
nahezu alle Konkurrenten wie die comdirect und die DAB Bank als mögliche Käufer ins Spiel gebracht wurden, sind momentan
easytrade, die Online-Tochter der Postbank und Fimatex, ein
Tochterunternehmen der franz. Societe Generale, die heißesten Übernahmekandidaten.

Die Postbank dementierte heute allerdings, dass Sie in konkreten Verhandlungen mit Consors stehe. Zwar spreche
momentan jeder mit jedem, allerdings gebe es nichts konkretes.

Ansonsten dürfte klar sein, daß Matthäus Schmidt alles daran setzten dürfte eine möglichst schnelle Lösung für Consors zu finden, weil er sonst Problem mit entgegenlaufenden Wünschen der Auffanggesellschaft der Schmidt Bank bekommen könnte.

Also Lalapo, wenn Du in Consors günstig rein willst mußt du Dich beeilen, - es könnte sein, daß der Übernahmezauber innnerahlb der nächsten 14 Tage raus ist.

Gruß furby
Antworten
Lalapo:

furby

 
03.12.01 11:16
Zu "günstig rein " kann ich nur sagen, ich bin (siehe ganz oben ) gut unter 8 E reingekommen und habe mich zw. 9 und 10,80 E glattgestellt .... meinen Schnapp habe ich gemacht , genauso wie jeder der es hier nachgezogen hat ..

Was kommt weiß keiner ... Gerüchten folgen Dementis ,JEDEN Tag kommen neue Möglichkeiten ins Spiel , ich habe ja SELBER geschrieben das bei 10,5 jemand dicke Packete stehen hatte .... ich selber rechne mit einem Verkauf zw 12 bis 15 E ... sollte es aber eine "Hängeparty " weiter werden ,kann es durchaus sein das wir die 8 nochmal sehen .... zudem ist die obige Meldung "alt " , ist schon am Fr. durchgekaut worden ... , danke für das Dementie , wobei ich da doch aufpassen würde, sollten in der Richtung weitere Bashversuche unternommen werden , könnte es kurz nochmal runter gehen ...

Keiner kann den Wert momentan bewegen ... nicht Lalapo , nicht du , nur der der bald ,oder nicht bald , einsteigen wird, und einsteigen wird und muß einer .... Frage ist auf welcher Basis .... und da habe ich halt meine Zahl ...

Fazit für mich : je länger es sich hinzieht , desto größer ist die Wahrscheinlichkeit das wir nochmal so richtig runter kommen ..(kein Bashversuch, sollte eigentlich klar sein )


Gruß LALI
Antworten
Lalapo:

vwd

 
04.12.01 14:54
na vielleicht doch noch billiger (bash bash ), die hält sich ja gut um die 9,5 E ..


Gruß LALI


Frankfurt (vwd) - Der Nürnberger Online-Broker ConSors wird nach den Worten von Vorstandsmitglied Franz Baur in diesem Jahr wohl nicht mehr verkauft. Dies wäre allein aus Ablaufgründen unwahrscheinlich, sagte Baur am Dienstag am Rande einer Banken-Technologie-Tagung zu vwd. Die Zeit dränge nicht, eine Entscheidung über die Zukunft von ConSors zu fällen, fügte der Vorstand hinzu. Der derzeitige Kundenablauf sei undramatisch. Gleichzeitig verzeichne die ConSors Discount-Broker AG vor allem im Trading-Bereich Kunden-Neuzugänge, die sich positiv auf das Gesamtgeschäft auswirkten. +++Frances Palgrave

vwd/4.12.2001/pal/mr

Antworten
furby:

Indirekte Bestätigung eines Verkaufs von Consors

 
04.12.01 14:58
wenn auch offenbar nicht gleich. Über die Tatsache des Verkaufs an sich scheint es aber keine Zweifel zu geben. Ich werde gegebenenfalls Consors bei Kursschwäche aufstocken.


Gruß furby
Antworten
Lalapo:

furby

 
04.12.01 15:21
sehe ich auch so , der Kurs wäre NACH der Meldung weiter runter gekommen , trotzdem sehr sehr fest ... , ich glaube mittlerweile auch das hinter den Kulissen die Sache fast klar ist ..... ich schau mir das jetzt noch ne Weile an ,sollten wir weiter soooo fest sein , bin ich dabei ......
Schätze so 12 E .. solten es werden , was meinst du ???

Gruß LALI
Antworten
furby:

Schwierig zu beurteilen Lalapo

 
04.12.01 16:05
sollte die Börse bis zum Verkauf nur seitwärts tendieren, würde ich auch einen Anstieg bis mehr als 12 E erwarten. Unkalkulierbarer wird's, wenn die Gesamtbörsenlage in den nächsten Wochen schwächelt, dann dürfte sich Consors dem allg. Trend nur bedingt entziehen können (je nach dem welche Verkaufsnews weiter gemeldet werden).

Viel Glück Dir auch. Für mich ist das so ziemlich die spekulativste Angelegenheit in meinem Depot, obwohl ich die Risiken nach unten aufgrund der guten Substanz bei Consors als begrenzt ansehe (solange die börse nicht nochmal crasht).

Mit Handspring kann man übrigens ähnliches machen. Ich bin da jedoch ausgestiegen, nachdem doch mehr gegen eine Übernahme durch Palm sprach.

Gruß furby  
Antworten
furby:

Zeit bei Consors einzusteigen

 
05.12.01 16:05
könnte gekommen sein Lalapo.

Extrem kurzfristig orientierte Zocker scheinen heute auszusteigen, weil nach obiger Meldung ein Verkauf wohl nicht mehr dieses Jahr abgewickelt werden könnte. In anderen Pressemeldungen hieß es dann heute "die Luft ist raus" oder "keine Phantasie" usw.

Etwas besseres als diese sich nun verbreitende Meinung kann einem jedoch meiner Meinung nach nicht passieren, wenn man nochmals eine günstige Zukaufgelegenheit sucht. Einen Vorgeschmack, von dem das abläuft sobald nur Interesse bekundet wurde, haben wir in den letzten Wochen gesehen. Ich freue mich darauf, sobald auch Verkaufsverhandlungen oder gar der ziemlich wahrscheinliche Verkauf bestätigt werden. Dann wird Consors wieder einen Satz von 15 bis 30% pro Tag machen.

Übrigens könnte man auch geneigt sein zu vermuten, daß Consors mit der obigen Meldung gezielt den Kurs drücken wollte, um noch attraktiver für Kaufinteressierte zu sein. Damit hätte Consors noch mehr Auswahlmöglichkeiten beid er zukünftigen Konzernmutter. Schließlich ist es nicht mehr der Vater, der von einem hohen Verkaufserlös profitieren würde, sondern die neue Hauptaktionärin als Auffanggesellschaft der Schmidt Bank. Der Überraschungsmoment liegt jetzt wieder bei Consors, falls doch noch dieses Jahr ein Kauf gemeldet wird. Die Falschmeldung hätte keine Konsequenzen für Consors, da sie nicht als ad hoc, sondern eher als gestreute Meinung in die Öffentlichkeit kam.

Gruß furby
Antworten
Lalapo:

furby

 
05.12.01 16:15
gebe dir in allen Punkte recht ,nur ich warte noch ein bisl.mit meinem Wiedereinstieg ... wenn Sie weg sind habe ich halt Pech gehabt ... meinen Zock hatte ich mit dem Papier, nur ich will Sie halt wieder unter 9 E ....mind.


Gruß LALI
Antworten
furby:

Lalapo

 
05.12.01 16:52
ich warte auch noch ein bischen bis diese Meldungen "die luft ist raus" ganz verdaut sind, wobei wir heute meines Wissens schon unter 9E sind/waren.

Bin gespannt, wie sich die Sache wirklich verhält und ob die Consors Leute auch etwas "komplizierter gedacht" hatten, wie ich es oben wagte. Die große Masse dachte heute ja offensichtlich weit einfacher nach dem Motto: diese Interpretation einer News wird mir angeboten, also folge ich dem Herdentrieb ohne weitere Gedanken zu verschwenden und verkaufe auf Gedeih und Verderb.

Gruß furby
Antworten
Lalapo:

furby

 
05.12.01 17:36
und zack wieder Wind ...

Setze es rein OBWOHL ICH NICHT drinne bin .. soll ja keiner sagen das ich nur meine Interessen  verfolge .........
Gruß LALI

So oder so ,es wird spannend ..



ConSors/Schmidt: Online-Broker soll als Ganzes verkauft werden
ConSors/Schmidt: Online-Broker soll als Ganzes verkauft werden

Frankfurt (vwd) - Der Online-Broker ConSors Discount-Broker AG, Nürnberg,
soll als Ganzes verkauft werden. Dies habe ihm Paul Wieandt, der neue
Vorstandsvorsitzende der SchmidtBank in Hof, zugesichert, sagte Karl
Matthäus Schmidt in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen
Zeitung" (Donnerstagausgabe). Schmidt ist einer der beiden
Vorstandsvorsitzenden von ConSors und Sohn des Haupteigentümers der
SchmidtBank, die nach einer schweren Schieflage unter das Dach einer
Auffanggesellschaft deutscher Banken gekommen ist.

Nach seinen Worten ist ein Verkauf von Consors bis Ende Dezember möglich,
zahlreiche ausländische Banken hätten schon Interesse bekundet.
Spekulationen hinsichtlich einer Zerschlagung der Direktbank bezeichnete
Schmidt als "Quatsch". Die Bank werde nach einer deutlichen Kostensenkung im
kommenden Jahr die Gewinnschwelle überschreiten.
vwd/12/5.12.2001/sei


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News Analyzer 1.8.14.374

Antworten
flexo:

Hab 542700 auch noch auf der WL

 
05.12.01 18:07
bin heute aber erstmal raus. Die Situation ist interessant. Wie könnte ein Deal aussehen? Ich bin auch der Überzeugung, das ConSors im Falle konkreterer Übernahmepläne einen Kurssprung vollziehen wird. Allerdings glaube ich auch, das das, was passieren wird bekannt ist. Der Punkt ist nun: Inwieweit ist eine Ankündigung der Übernahme schon im Preis mit drin.
Und wenn man die Geschichte einmal weiterspinnt: Wird es ein Abfindungsangebot an Aktionäre geben und für wen würde eine Übernahme (eines nicht billigen, dafür aber profilierten Brokers -> ConSors als Marke) wirklich Sinn machen. Einige "Mitglieder" der Auffanggesellschaft haben ja eigene Töchter. Ich denke die kommen für eine Verschmelzung aber nicht in Frage, da der Aufpreis für die entwickelte Marke zu hoch ist.
Antworten
furby:

flexo, lalapo

 
05.12.01 21:10
lalapo: super, da sieht man wie schnell sich alles ändern kann, Danke für die News, - hatte sie noch nicht gekannt.

flexo: ob's ein Abfindungsangebot geben wird ?, - keine Ahnung; Auf alle Fälle dürfte die Sache nicht zum Spotpreis über die Theke gehen - auch nicht für uns Aktionäre - da habe ich keine Zweifel, denn:
1. Consors ist neben comdirect nach Kundenzahl mit der Marktführer in Deutschland - und die Kunden sind immer noch ein wichtiges Kriterium in diesem segmnet.

2. Profitabilität sehe ich eher untergeordnet bedeutsam; es wird in jedem Fall eine sehr strategische Entscheidung eines Investors sein, so einen Deal zu machen

3. Consors hat eine der stärksten Direktbankenmarkennamen neben comdirect, - dieser Wert ist nicht zu unterschätzen

4. Consors ist seit jeher dafür bekannt, eher die aktiveren Broking-Kunden zu haben und weniger die reinen Bankingkunden (begünstigt dadurch, daß Consors keine günstigen Barabhebemöglichkeiten anbietet und eher ein Auszahlungskonto verlangt)

5. Alles in allem sehe ich Consors als einen der Top 2 Player in Deutschland

6. Wenn sehr viele Banken Interesse haben wird das nicht gerade den Preis drücken.

7. Ob die indirekte Beteiligung an der Berliner Börse von Bedeutung ist bezweifle ich

Zu Deiner anderen Frage wer aufkaufen könnte: eigentlich unwichtig, - ich erwarte den größeren Kurssprung bei Consors und nicht unbedingt beim Aufkäufer. Fimatex und die Postbank  kommen sicher in die engere Wahl. Ansonsten auch Amis oder expansiv ausgerichtete Europäer, schließlich hat Consors in einigen europäischen Ländern teilweise Mehrheitbeteiligungen.

Gruß furby
Antworten
1Mio.€:

..

 
07.12.01 19:36


"Welt": Wieandt beauftragt Bankhaus Metzler mit ConSors-Verkauf

Frankfurt (vwd) - Die angeschlagene SchmidtBank soll das Frankfurter
Bankhaus Metzler damit beauftragt haben, einen Käufer für die ConSors
Discount-Broker AG, Nürnberg, zu finden. Der neue Vorsitzende der
Geschäftsleitung der Hofer Bank, Paul Wieandt, hat sich damit nach
Informationen der Tageszeitung "Die Welt" (Samstagausgabe) gegen Goldman
Sachs als Auktionator entschieden. Die US-Investmentbank hat bisher die
SchmidtBank in führender Rolle beraten.

Finanzkreise werten dem Blatt zufolge die Entscheidung für das Bankhaus
Metzler als einen Versuch Wieandts, einen möglichst transparenten und fairen
Verkaufsprozess sicherzustellen. Wieandt soll bei der SchmidtBank eine
unübersichtliche Lage hinsichtlich der beratenden Investmentbanken
vorgefunden haben. So habe Karl Gerhard Schmidt beim anvisierten Verkauf von
ConSors nicht nur Goldman Sachs, sondern auch zwei weitere Investmentbanken
engagiert. Allerdings soll Wieandt nicht ganz frei in seiner Wahl der
Investmentbank gewesen sein. Wie es heißt, habe das Bankenkonsortium darauf
gedrängt, dass keine internationale Investmentbank, sondern eine inländische
Adresse das Mandat bekommt.

Branchenexperten verweisen darauf, dass der Verkauf des zweitgrößten
deutschen Online-Brokers mit 550.000 Kunden möglichst zügig über die Bühne
gehen müsse. Die Gefahr sei groß, dass der Prozess verschleppt und dadurch
Wert vernichtet werde: "Das ist keine simple Auktion, bei dem jeder einfach
sein Gebot abgibt", sagt ein Banker. "Hier müssen ganz gezielt mögliche
Interessenten angesprochen werden."

Der "Welt" zufolge erwarten Branchenexperten, dass die SchmidtBank bei
einer gut durchgeführten Auktion eine erhebliche Prämie auf ConSors erzielt.
Ein Verkaufspreis von mindestens 15 EUR je Aktie sei realistisch: "Das setzt
allerdings voraus, dass bei ConSors kein größerer Wertberichtigungsbedarf
aus den Beteiligungen bei der Berliner Effektengesellschaft oder den
ausländischen Broker-Töchtern besteht", sagte ein Banker. Die genaue
Situation bei ConSors sei bislang allerdings schwer durchschaubar, hieß es
in Finanzkreisen.
vwd/12/7.12.2001/sei
Antworten
Lalapo:

und weiter ..

 
11.12.01 10:11





Fortbestand noch nicht gesichert
SchmidtBank wird durchleuchtet

„Überleben hängt von den Kunden ab“ / Wieandt will Consors bald verkaufen


Von Marion Nobbe
Nürnberg – Ob und in welcher Form die SchmidtBank überleben kann, wird sich im Frühherbst 2002 entscheiden. Bis dahin will Paul Wieandt, seit gut einer Woche neuer Vorsitzender der Geschäftsleitung, eine strenge Bewertung aller Geschäftsprozesse, Kredite, Immobilien und Beteiligungen der Privatbank abschließen.


Mit dieser Analyse sollen die „guten Teile“ der Privatbank herausgefiltert werden. Gleichzeitig soll ermittelt werden, welche Kosten für diese Bereiche vertretbar sind, sagte Wieandt bei einer Pressekonferenz in Nürnberg. Danach beginne die „Fokussierung“ auf die Frage, mit welchen Strukturen die Bank lebensfähig sei. Wieandt schloss aus, dass die Bank, die aus rechtlichen Gründen von einer KGaA in eine GmbH & Co. KGaA umgewandelt wird, Jahr für Jahr Zuschüsse verschlingen werde.

Bei uneingeschränktem Geschäftsbetrieb hänge das Überleben der Bank jetzt auch von der Treue der Kunden ab, deren Einlagen ohnehin durch den Einlagensicherungsfonds bis zu maximal 171,5 Millionen DM pro Kunde gesichert sind. Auch alle Kredite über insgesamt knapp acht Milliarden DM bei gut 13 Milliarden DM Bilanzsumme kämen verantwortungsbewusst unter die Lupe. „Mäzenatentum“ bei der Kreditvergabe könne sich die Bank künftig aber nicht mehr leisten.

Wettbewerb um Consors

Auslöser für die finanzielle Schieflagen der Bank sei ein Wertberichtigungsbedarf in noch unbekannter Höhe, hieß es. Über die Ursachen hierfür und die Schuldfrage äußerte sich Wieandt nur unbestimmt. Die „Lebenserfahrung“ zeige jedoch, dass die Notlage nicht über Nacht entstanden sein könne. Die gleichzeitig mit dem Eigentumsübergang an fünf Banken vom Einlagensicherungsfonds übernommene Wiederaufstockung des Eigenkapitals der Hofer Bank, das sich Ende 2000 auf 506 Millionen DM belief, und die Garantien seien aber in jedem Fall für eine „Gesamtbereinigung“ ausreichend.

Um die drohende Schließung abzuwenden, hatte die Familie Schmidt auf Druck der Bankenaufsicht ihren Anteil an dem 173 Jahre alten Familienunternehmen am 18. November für einen Euro verkauft. Neuer Eigentümer des Anteils von 65 Prozent ist die Medusa 75 GmbH, an der die Bayerische Landesbank mit 21 Prozent und die Commerzbank, Deutsche Bank, Dresdner Bank sowie HypoVereinsbank mit jeweils 19,75 Prozent beteiligt sind. Verhandelt wird auch mit der HUK Coburg und der Versicherungsgruppe Axa, die ihren Anteil von insgesamt acht Prozent gleichfalls für einen Euro an Medusa abtreten sollen. Wie die freien Aktionäre behandelt werden, die 27 Prozent an der SchmidtBank halten, ist noch völlig offen. Die bisherige bankinterne Handel mit der Aktie ist seit dem 15. November ausgesetzt.

An der Krise der SchmidtBank ist die Tochter Consors Discount-Broker AG „nach heutiger Erkenntnis“ nicht beteiligt, sagte Wieandt. Consors werde nicht zerschlagen. Vielmehr können jetzt in einem neuen offenen Verkaufsprozess unter Einschaltung des Bankhauses Metzler in- und ausländische Interessenten aus Banken, darunter auch bisherige Gesprächspartner, ein Angebot für den SchmidtBank-Anteil von 64,5 Prozent an Consors abgeben.

Die übrigen Aktien von Consors befinden sich in Streubesitz. Die von Karl Gerhard Schmidt, bisher Chef der Bank, und seinem Sohn, dem Consors-Chef Karl Matthäus, für den Verkauf bisher eingeschalteten drei Investmentbanken hatten keine klare Linie durchziehen können. Ein Ergebnis sei auch an den unterschiedlichen Preisvorstellungen von Vater und Sohn gescheitert. hieß es. Nach dem Ende dieser „Irrationalität“ verspricht sich Wieandt gute Chancen für einen Verkauf bis zum März des nächsten Jahres. (Bayern, Personalien)

Aktuelles Lexikon
Wochenchronik
Impressum










ConSors Discount-Broker deutsch
Wechsel im Aufsichtsrat
Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


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Wechsel im Aufsichtsrat

Dr. Karl Gerhard Schmidt legt Aufsichtsratmandat nieder. Consors beantragt Bestellung von Dr. Paul Wieandt zum Nachfolger.

Dr. Karl Gerhard Schmidt, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Consors Discount- Broker AG, hat mit Schreiben vom 7. Dezember 2001 mit sofortiger Wirkung sein Aufsichtsratmandat niedergelegt. Der Consors Vorstand hat heute beim Amtsgericht Hof beantragt, Herrn Dr. Paul Wieandt, Vorsitzender der Geschäftsleitung der SchmidtBank KGaA, als neues Mitglied des Aufsichtsrats der Consors Discount- Broker AG zu bestellen.


Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 10.12.2001


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WKN: 542700; ISIN: DE0005427009; Index: NEMAX 50 Notiert: Neuer Markt in Frankfurt; Freiverkehr in Berlin, Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart

10. Dezember 2001, 19:58

ConSors Discount-Broker AG: 542700

Antworten
hjw2:

bleibe Consors treu..gibt keine besseren..

 
11.12.01 10:15
lasse mich auch nicht verrückt machen..
Antworten
Lalapo:

hjw, sehe ich auch so ..

 
11.12.01 10:30
also Trader/Heavytrader haste eh kaum Alternativen ,, sowohl von den Kosten als auch von der Technik ....


Gruß LALI
Antworten
1Mio.€:

@Lalapo

 
11.12.01 11:32
Was glaubst Du ändert sich wenn Fimatex den zuschlag bekommt?
War ja früher bei Fimatex aber ein herz für heavytrader haben die nicht gerade.Sogar auf teilausführungskosten haben die bestanden wenngleich auch reduziert!

Gruss Mio.

ANALYSE/Analyst erwartet Fimatex als ConSors-Bieter

Ein Analyst, der ConSors als "Outperformer" bewertet, sieht den zu
Societe Generale gehörenden Online-Broker Fimatex als den wahrscheinlichsten
Bieter für ConSors. "Diese Verbindung würde durch das Zusammenführen der
Kundenstämme in Deutschland und Frankreich beachtliche Synergien erbringen",
erklärt der Analyst. Der neue CEO sagte, er plane den Verkauf von Consors
bis Ende März 2002.
vwd/DJ/11.12.2001/rz/cn/ves/mc
Antworten
Lalapo:

mio

 
11.12.01 11:39
Glaube es wird sich kaum was ändern ... wenn sich was ändert werden die Heavys komplett über Sino handeln ... und das wäre doch auch ein Worst Case für Fima.

Aber wer weiß das schon ... vielleicht kommt ja doch ne E-Trade und wir bekommen TraumUSAgebühren ....

Sag mal ,stimmt das das wir vielleicht in Zukunft nur noch bis 17,30 handeln(vielleicht ??) ---(eben gesehen ), würde sogar einen Handel von 10 bis 16 Uhr unterschreiben ...


Gruß LALI
Antworten
1Mio.€:

Kann also interessant werden ! *gespannt*

 
11.12.01 11:42
Ja im ersten quartal 2002 soll sich was an den handelszeiten ändern.
Alle die noch eine andere beschäftigung haben als börse würden diesen schritt begrüssen.
Bin gespannt was da auf uns zukommt.Kann mir allerduíngs vorstellen das die sache auf Xetra etwas anderst gehandhabt wird.

Gruss Mio.
Antworten
Pichel:

ABN stuft Consors von sell auf hold o.T.

 
11.12.01 11:42
Antworten
Lalapo:

Mio

 
11.12.01 11:46
hab doch meine Beschäffigung an der Börse und meine 6 Std am Tag reichen vollkommen ...,glaube aber auch das es im Xetra anders aussieht ...dann muß ich ja doch ...

Hätte ich doch mal bei C. wieder UNTER 9 zugeschlagen ..... soooooonnn Pech ..


Gruß LALI
Antworten
1Mio.€:

@Lalapo

 
11.12.01 11:50
Da werden wohl nur leute kürzer arbeiten die mit Xetra nichts zu tun haben!Gelle pichel ;-)

Wir werden wohl weiterhin ran müssen.

Ja ja bei Consors bin ich auch nicht rein.Was solls gibt immer neue spieler am NM.
Was denkst Du über Mobilcom?Die phantasie wird ja auch gerade aufgebaut.Sind halt schon gut gelaufen.

Gruss Mio.
Antworten
Lalapo:

Mio

 
11.12.01 11:55
Mobilcom wollte ich bei 13 E ....... dumm gelaufen ,, ne , jetzt mach ich da auf Protest ...
Was meinst du zu Wünsche .., bin am überlegen , SUPERSPEKULATIV, noch die Insolvenz abwarten ??, Frage, ob die direkt dann ausgesetzt werden ,wie lange , und wo der Kurs DANACH steht ,heute wieder 30 % runter ...
Verlustvortrag über ne halbe Milliarde !!
Joop Verkauf ??


Bin am beobachten ,und noch NICHT drinne ...,kann sich aber schnell ändern ..

Gruß LALI
Antworten
1Mio.€:

Wünsche wäre interessant

 
11.12.01 12:01
aber ich denke erst nach einer insolvenz!
Oder denkst Du der kurs ist nach der insolvenz höher als jetzt?
Weiss nicht aber verdienen kann man da bestimmt was wenn mans richtig macht ;-)

Gib mal bescheid wann Du zugreifst.Hab da nicht so ein auge drauf.

Bis heute mittag dann Gruss Mio.
Antworten
Lalapo:

Frage ist

 
11.12.01 12:08
ob Insolvenz , Wünsche selber hat gesagt man verhandelt mit den Banken( Entscheidung innerhalb von 2 Wochen , davon sind ein paar Tage weg ))  ... ich rechne aber mit der Insolvenz ,wie solls auch anders gehen , Frage ist ob VOR der Insolvenz noch Gerüchte über KEINE Insolvenz gestreut werden ,.... meine das Ding wird/ist ein Zockerwert .. vielleicht kann einer wirklich den Verlustvortrag nutzen ,,, dazu Verkauf von Joop ...

Einzige Sorge ist das das Ding länger ausgesetzt wird ... oder delisted wird ...

Komisch das unsere Ikone noch nicht hier ist ..., wäre doch seine Umgebung ..

Mahlzeit ..

Ich schau mal ... Umsätze immer noch minimal, was mich noch abschreckt , will ja auch wieder raus .. ... Thema wird kaum gespielt ,noch nicht ???


Gruß LALI
Antworten
Lalapo:

Eben reinbekommen ...

 
11.12.01 17:05
Platow 11.12.2001


Wer kauft nun Consors?

Die kurzfristige Machtfrage beim Schmidtbank-Ableger Consors (WKN 542 700) ist geklärt: Nachdem am Montagabend der erfahrene Sanierer Paul Wieandt im Consors-Aufsichtsrat Schmidt-Senior Karl Gerhardt ablöste, wurde auch dem letzten Beobachter klar, wer in Hof das Sagen hat. Wieandt ließ es sich bereits vor der Pflichtmitteilung über seine Berufung nicht nehmen, die gescheiterte Verkaufsstrategie der Schmidtfamilie öffentlich "abzuwatschen".

Die Gretchenfrage lautet nun, wie schnell und zu welchem Preis Wieandt die 65%-Beteiligung an Consors veräußern kann. Während der Zeitrahmen klar abgesteckt ist (bis Ende März, beauftragt wurde Bankhaus Metzler), ist bei Preis und Käufer alles offen.

Von inländischen Finanzkonzernen wie Postbank oder Allianz über die französische Konkurrenz von Fimatex bis hin zu den US-Konzernen Charles Schwab und E-Trade: Jedes Gerücht findet Gehör.

Wir halten das US-Szenario für das plausibelste, da die entsprechenden Mittel vorhanden sind und die amerikanischen Broker alleine in Deutschland keinen Fuß auf den Boden bekommen dürften. Ob namhafte Aufpreise zum aktuellen Börsenkurs zu erwarten sind, steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Für entsprechende Spekulationen fehlt der Bewertungsspielraum, von Käufen raten wir ab. Investierte Anleger markieren einen Stopp knapp unter 10 Euro.


Antworten
1Mio.€:

Da bin ich mal gespannt! E-Trade wäre wohl für

 
11.12.01 17:09
uns das optimale.Was meinst Du ist der übernahmepreis?Könnte mir einen einstieg bis 11€ vorstellen und übernahme dann um die 13-17€!

Gruss Mio.
Antworten
1Mio.€:

Eben reinbekommen ...

 
11.12.01 17:11


ANALYSE/Sal. Oppenheim: ConSors weiter "Outperformer" (11.12.)

Sal. Oppenheim stuft ConSors weiter mit "Outperformer" ein und nennt
einen fairen Wert von 15 EUR. Die jüngsten Äußerungen von Paul Wieandt
bestätigten die Analysten in ihrer Vermutung, dass die Direktbank als
Einheit verkauft werde. Sal. Oppenheim sieht Societe Generale/Fimatex als
den wahrscheinlichsten Kaufinteressenten, da diese Kombination die größten
Synergieeffekte nach sich ziehen würde. +++ Manuel Priego Thimmel
vwd/11.12.2001/mpt/gre
Antworten
sv.Spielkind:

@1Mio.€

 
11.12.01 17:29
man wird von diesen analysten doch nur beschi..en. was für ein spiel
treiben die eigentlich? die lage für consors sieht nicht besonders gut aus..
zumindest nicht für die nächsten quartale.
sollte durch empfehlungen/einstufungen consors die 14e nehmen, dann ist
natürlich chartechnisch reichlich luft nach oben..(ich nehme an, das denken die
sich auch so) aber....

richtig finde ich das nicht. entweder sie wissen etwas oder nicht.
aber "fairer wert"-ist doch alles eine abgekaterte sache! ;-)))
gruss sv.  
Antworten
Lalapo:

Mio

 
11.12.01 17:38
Übernahmepreis sehe ich bei 12 E , wobei natürlich das Vorspiel das interes. ist , vielleicht sehen wir die 15 E VORHER MAX noch , vielleicht tauchen wir nochmal unter die 9 E ....mal sehn ....aber die reale Übernahme sehe ich nicht über 12 E ..


Schönen abend .. bis mojen ....


Gruss Lali
Antworten
1Mio.€:

@sv.

 
11.12.01 17:41
Denke mal es kommt wirklich auf die bank an die Consors übernehmen möchte.Eine grosse bank kann ein paar schlechte quartale doch leicht überbrücken.Die nutzen die durch einen übernahme von CSO entstehen sind ja für jeden sehr gross.CSO hat sehr viele aktive kunden und um die gehts in erster linie.
Tja was ein fairer wert ist wissen wir leider nicht aber Du hast recht die sind bestimmt schon eingestiegen und hoffen deshalb um so mehr auf den fairen wert.
Die kunst ist es halt zu wissen was die grossen machen und sich dann dranhängen.
Ich habe ja ausser ein paar €uro gewinn noch andere interessan an CSO.
Zu Fimatex mag ich nicht zurück oder hat sich da was geändert?
Na ja nächstes jahr werden die ja teurer und das geht mir sowiso gegen den strich.

Gruss Mio.
Antworten
1Mio.€:

@Lalapo

 
11.12.01 17:44
Ok lassen wir uns mal überraschen.Bin mal gespannt auf die ausschläge unter 10€ bin ich dann garantiert wieder dabei.

Viel spass noch Gruss Mio.
Antworten
furby:

Hi SV Spielkind, 1 Mio und Lalapo

 
11.12.01 19:03
ist ja ein illustrer Kreis an Consors Interessierten hier ;-)

Es scheint, daß ich von Euch allen der optimistischste hier bin, denn ich könnte mir auch Kaufpreise bis 20 oder 25 E vorstellen, denn

- je länger die Sache hinausgezögert wird, umso ernsthafter können alle Kaufinteressenten prüfen und umso höher schätze ich die Wahrscheinlichkeit ein, das die allg. Börsenlage zusätzlich dem Consors Kurs helfen dürfte

- ich erwarte, daß Hr. Wieandt auf maximalen Verkaufserlös hin verkaufen möchte, ohne jedoch selbst zu hohe Forderungen zu stellen. Der Kurs dürfte ohne sein besonderes zutun hochgehen, weil ich einfach mehrere Bieter erwarte, die es zumindest für den Käufer nicht zu billig machen möchten.

sv. Spielkind: vertehe Deinen Kommentar nicht ganz - Consors entläßt derzeit 300 Mitarbeiter, so daß nur noch 800 bleiben. Zudem dürfte die derzeitige Börsenralley die Transaktionsvolumina deutlich erhöht haben, so daß ich in der Summe mit deutlich besseren Zahlen bei Consors rechne.

Lalapo: bist Du wieder dabei? Ich kaufe nach unter 10 E.

Gruß furby
Antworten
Lalapo:

furby

 
12.12.01 10:55
Ne ich Doof bin natürlich nicht unter 9 rein ,,,, und über 9 will ich nicht nei ..daher warte ich einfach mal ab .....aber wenn ich mir Deine KZ anschaue dann sollte es doch eingentlich egal sein ob du für 11 oder für unter 10 .... meine da greifste ein bisl. hoch ,aber warten wir mal ab ...


Gruß LALI
Antworten
Lalapo:

Dibadibada

 
12.12.01 13:48
Die Allgemeine Deutsche Direktbank (DiBa) hat Interesse an dem Online-Broker Consors signalisiert. "Eine Consors wäre so verkehrt nicht", sagte Vorstandschef Bernhard Hafner dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Beide Institute würden sich gut ergänzen. Eine Übernahme käme allerdings nur zu einem akzeptablen Preis in Frage.
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Lalapo:

auch die ING will uns nicht ...

 
12.12.01 14:02
ING dementiert Kaufinteresse an Consors
Amsterdam, 12. Dez (Reuters) - Die holländische Bankengruppe
ING hat eine Kaufinteresse am deutschen Onlinebroker
Consors dementiert. "Normalerweise kommentieren wir so
etwas nicht, aber im Blick auf Bernhard Hafners Äußerungen
müssen wir mitteilen, wir nicht interessiert, Consors zu
kaufen", sagte ING-Sprecher Ward Snijders am Mittwoch in
Amsterdam. Der Chef der vor der Übernahme durch ING stehenden
Allgemeinen Direktbank (DiBa), Hafner, hatte zuvor gesagt, der
Broker würde gut passen. "Vielleicht, wenn der Aktienmarkt
wieder anzieht, könnte der Markt für Online-Brokerage wieder
gute Aussichten bieten", fügte Snijder hinzu.
Consors-Aktien notierten im Verlauf 3,4 Prozent tiefer bei
10,50 Euro.
lex/ale
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sv.Spielkind:

@furby,mio

 
12.12.01 14:42
@furby
na so sehr interessiere ich mich für consors nun wirklich nicht.
aber was sind schon 300 beschäftigte. spricht das wirklich FÜR consors.
..ich denke nicht dass in den nächsten wochen für consors rosige zeiten an-
stehen. ohne boom verdienen die einfach nicht genug.
auch die grossen sprüche von vorteilen bei neuemissionen haben sich doch nun
wirklich erledigt. consors ist doch immer zu spät auf einen trend/markt aufgesprungen. ist consors im ausland wirklich eine grosse adresse? nein!
kann consors noch was an wachstum vorweisen? nein!
warum sollte (ausser die zocker natürlich) irgendjemand den kurs nach oben treiben?
natürlich hat consors einige startrader auf die sie stolz sein mögen. doch ich
glaube nicht dass es davon mehr als eine 4stellig anzahl gibt.
consors ist bei der masse doch eher bekannt als fondsanbieter und sicherer
broker. -> doch verschenken tun die an kleinanleger auch nichts. -> können
sie sich zu recht auch nicht leisten.

ABER DAS IST ALLES EGAL.

consors ist einfach keine aktie mehr mit substanz. ich würde mit allem rechnen.
also nur noch zocken und enge stopps setzen.


@mio.
hi mein freund...
ich wünsche dir, dass dir consors lange erhalten bleibt. (auch fimatex möchte
ich nicht untergehen sehen.)
na wer kauft also consors? fimatex? die interessieren sich doch nicht wirklich

für fondskunden etc. ein zweites verlustgeschäft (kurzfristig zumindest)wollen die sich doch wohl auch nicht leisten. e*trade ... könnte gut sein. wäre aber nicht gut für dich.. die würden die preischraube sicher anziehen. diba ..tja, aber nur zu einem  sehr sehr sehr künstigen preis. -> da würde der sbrocker-verein wohl vorher zu schlagen. commerzb. .. bei denen muss man ja mit allem rechnen ... doch leisten können sie sich das eigentlich nicht. ->nichts tun würde sich für sie ja auch lohnen!

nun ist aber genug. wir werden wohl alle überrascht sein bei dem was da abgehen
wird.;-)
was ist eigentlich aus meiner mail geworden? nicht bekommen wie? schei..-online
tools. freenet sollte ihr system echt mal sicherer machen.;-(

ach was soll's, es kommt heute oder morgen 'ne neue mail.

gruss sv.Spielkind
 
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1Mio.€:

Hallo sv.

 
12.12.01 15:17
Aha Du hast also meine mail bekommen :-O !! Von Dir leider nichts bekommen.Warum haben eigentlich andere keine probleme mit email ??? Nur immer ich der mails nicht bekommt oder die leute meine nicht bekommen!

Klar wünsche ich Fimatex ein langes leben :-) War ja mein 2.broker nach der Comdefekt und an Fima hab ich noch gute erinnerung dran.

Jetzt lassen wir mal die übernahme von statten gehen und verdienen hoffentlich noch ein paar €uros beim zocken mit CSO :-)

Gruss Mio.
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Lalapo:

Jetzt verklagen wir Consors ..

 
12.12.01 15:20
Consors drohen Millionen-Klagen von Anlegern
 

Da werden mal wieder ein paar Anwält reich .... scheint Mode zu sein ..

Gruß LALI  
""


Nach Informationen, die wallstreet:online vorliegen, bereiten mehrere Anwälte eine Reihe von Klagen gegen den Direkt-Broker Consors vor. Hintergrund sind Schadenersatzforderungen, die sich aus verletzten Beratungspflichten nach dem Wertpapier-Handelsgesetz (WPHG) ergeben. Demnach – so der Klagevorwurf – haben die Nürnberger über einen langen Zeitraum versäumt, Kunden im Zusammenhang mit Wertpapierkrediten über die besonderen Risken aufzuklären. Dies stellt nach Ansicht der Kläger einen Verstoß gegen die Verpflichtungen aus dem WPHG dar. Consors drohen demnach Schadenersatzklagen in Millionenhöhe.


""
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1Mio.€:

Solche ID....N !

 
12.12.01 15:23
Erst sich geld leihen um damit fett kohle an der börse zu machen und dann rumheulen und klagen wenns in die hose geht.
Kinder gehören in den kindergarten und nicht an die börse.

Gruss Mio.
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FloridaUSA:

Unsere Gerichte bzw. Richter sind

 
12.12.01 15:55
die Id..en. Sie geben doch solchen Nassauern noch Recht.
Warum hat in Deutschland immer der andere Schuld?
Flori
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sv.Spielkind:

diesen schnellen kredite wurde aber natürlich

 
12.12.01 15:57
nur absicherungslos in der boomphase vergeben. -> das war der fehler.
wer rechnete da schon mit durchschnittlichen verlusten von über 80% am nm.

ich habe auf die schnelle in der mitte sept.2000 keinen mehr bekommen, wenn ich ihn nicht mit einem grossen depot abdecken könnte/wollte.
diese nm-geschädigte gibts doch sicher überall. das kann man consors doch nun wirklich nicht ankreiden. die anwälte kommen damit auch niemals durch;-). ein
blick in die kontoeröffnungsunterhalten verrät das kleingedruckte.

@mio
ja .. diesmal bin ich eindeutig schuld.. ich hatte die freenet-plattform für meine schwester ausprobieren wollen. naja... ich hatte jedenfalls keine bestätigung bekommen und war schon stutzig geworden. doch der text in dem
eingabefeld war schon wech.;-( es liegt vielleicht auch daran, dass ich einfach
nicht schnell genug tippen kann.;-(

gruss sv.Spielkind
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Newletter:

Consors hat mir einen schönen Brief geschrieben,

 
12.12.01 16:00
u.a. Kapitaldecke sehr hoch,
 kerngesundes Unternehmen
 Geschäftsmodell Consors wegweisend
 und u.a. nur Veränderungen der Mehrheitsaktionärs!!


und das alles von Karl Matthäus Schmidt
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Lalapo:

sv

 
12.12.01 16:05
den Anwälten gehts doch am A... vorbei ob die gewinnen oder verlieren ,, die Leute werden reingetrieben , ""Was, man hat Sie nicht aufgeklärt, und dann haben Sie auch noch Geld von Consors bekommen und deswegen dieses Geld  in den Sand gesetzt "" "" da MÜSSEN SIE KLAGEN , sofort ""
Wie Flori sagt , in good Germany sind es immer die anderen .....


Gruß an Poobär ( nicht persönlich nehmen , sehe Dein Grinsen gerade ;-)


LALI
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Calibra21:

So einen Schwachsinn habe ich noch nie gehört!

 
12.12.01 16:07
Consors kann gar nicht das Geld von Depotinhabern zurückhalten.
Gesetzlich verankert!

Meine Meinung:

1. Consors wird als ganzes verkauft
2. Consors wird mit Sicherheit NICHT zerschlagen(Wegen dem Kundenstamm)


MfG


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hjw2:

jeder dermit OS handelt wird von seinem Broker

 
12.12.01 16:10
aufgeklärt und muss eine Erklärung, dass er über die Risiken aufgeklärt wurde unterschreiben..
Bei mir hat Consors sogar richtig Theater gemacht deswegen, und mich sogar angerufen und nochmals auf die Risiken hingewiesen...
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C.Webb4:

Die Klagerei ist ein Witz

 
12.12.01 16:26
aber warum gerade jetzt ??
Könnte das ein billiger Versuch sein den Kurs runterzuprügeln ??
Was meint ihr ?


Gruß
CWebb4
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FloridaUSA:

hjw - du hast recht, aber

 
12.12.01 16:32
ich habe von einem Fall gelesen. Der Kunde hat jahrelang gehandelt,
wurde einmal nicht aufgeklärt, verlor das Geld und klagte.
Der Armleuchter von Richter hat im Recht gegeben.
Flori
Antworten
furby:

c.web44

 
12.12.01 16:45
ich freue mich über jeden Versuch den Consors Kurs "runterzuprügeln", obwohl ich schon investiert bin, das macht das Nachkaufen leichter. Insofern: auweia, das wird aber übel für Consors nicht wahr...

SV. : wir haben offenbar ein unterschiedliches Bild von der Attraktivität von Consors. Ich denke man sollte sich mit Vergleichen innerhalb der Branche beschränken und da sehe ich Consors recht gut aufgestellt.

Aber wie Du schon sagst, ist eigentlich egal, soll jeder seine Konsequenzen ziehen. Wir werden sehen wer Recht behält.

Gruß furby
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Marabut:

Die Kursberechnung ist ganz einfach!

 
12.12.01 16:59
Banken berechnen Online-Banken den Kurs nach der Formel, wieviel sie die Anwerbung eines neuen Kunden derzeit kostet. Nehmen wir an, das seien 100 Mark, dann wird das mit den 500.000 Kunden von Consors malgenommen und fertig! Derzeit rechnen manche mit ca 500 DM Werbungskosten pro Kunde. Nach dieser Formel wird Consors wohl bei 5-6 Euro pro Aktie herauskommen! Die Konkurrenz zahlt sicher nicht wesentlich mehr! Wenn Consors nämlich pleite ist, kriegen sie viele Kunden umsonst!
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furby:

Marabut: knapp daneben.....

 
13.12.01 10:57
ist auch vorbei.

1. Gib mal bitte eine seriöse Quelle für Deine genannte Werbekostenangabe pro Kunde an (aus dem Hause eines Directbrokers, nicht eines Analysten).

2. Consors hat derzeit nach letzten Angaben zum November 2001 563.000 Kunden nicht 500.000, wie von Dir angegeben.

3. In der Branche gelten die potentiellen Direktkunden als mehr oder minder verteilt, d.h. ein Kundenzuwachs mit normalem Werbeaufwand bewegt sich derzeit im (einige) 1000 er Kunden Bereich je Monat je Directbroker. Es macht daher in der eigenen Profitabilität einen gewaltigen Unterschied, ob man im nächsten Jahr sagen wir mal 10.000 bis 30.000 Kunden auf normalem Wege dazugewinnt oder mit einem Schlag 563.000 Kunden bekommt.

4. Der meistbietende der Interessenten wird nach derzeitigem Szenario den Zuschlag erhalten, ob da angesichts der bisher zahlreich interessierten ein Schnäppchenpreis zustande kommt......?

5. Consors ist etwa nicht weniger pleite als comdirect und steht besser da als die DAB. Hierzu hätte ich gern nähere Angaben zu Deiner Vermutung. Komisch auch das so viele Wettbewerber ihr Interesse anmeldeten, wenn Consors vor der Pleite stünde, oder?

Gruß furby
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Seth Gecko:

zahlreiche Interessenten? Also so wie ich das mit-

 
13.12.01 12:36
bekomme, besteht ein großer Mangel an Interessenten. Ständig werden Gerüchte in Umlauf gebracht, Ausländische Banken wären scharf auf den Deutschen (Kunden)-Markt. Normalerweise schon, aber die vielen faulen Kredite (nicht nur speziell Hofer Raum) und das Neuer-Markt-Desaster (denn Consors-Kunden hatten überwiegen auf Wachstumstitel gesetzt) machen den Deutschen Markt nicht attraktiver.
Ein paar mutige haben sich dennoch gemeldet, wandten sich aber alle schnell ab, nachdem die Familie Schmidt (eine der finanziell ungeschicktesten Familien der Welt) völlig überzogene Forderungen gestellt hat.
Das 'neue' Management sieht sich jetzt der schwierigen Aufgabe gegenüber, diesen Fehler wett zu machen. Außerdem steht Consors unter Zeitdruck, denn die mögliche Pleite ist kein Schreckgespenst findiger Kaufaspiranten, sondern tatsächlich im Bereich des Möglichen (übrigens: den anderen Direct-Brokerhäusern geht es nicht anders, aber Consors ist seit dem Schmidt-Bank-Auffang völlig auf sich allein gestellt, and that's the problem).
Insofern wird CSO vermutl. sehr günstig verkauft werden: Jetzt CSO ordern, in der Hoffnung daß es bald zum Verkauf kommt, halte ich für eine höchstspekulative Sache, bei der kaum Aussicht auf Rendite besteht.

Mein Fazit: Consors bleibt uns wohl erhalten, aber schnelle Gewinne werden in dieser Spezialsituation für die Anleger sehr gering ausfallen.

cu, seth
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furby:

Hi seth

 
13.12.01 13:53
zahlreiche Interessenten:

Postbank, Fimatex, BNP paribas, DiBa (wurde allerdings zurückgepfiffen von ING Mutter), soweit aus der Presse der letzten Tage und Wochen entnehmbar. Das war doch nicht übertrieben.

Das Hofer Desaster, namentlich die faueln Kredite der Schmidt Bank, düften ohne Auswirkungen auf Consors selbst bleiben.

Wenn Consors nicht auch unter dem schlechten Börsenjahr gelitten hätte, würde man wohl kaum aktuell 25% der Belegschaft entlassen. Aber damit sehe ich die Kosten auch deutlich gebremst.

Seth bin selbst gespannt, ob das alles so läuft wie ich mir das denke. Ich rechne jedoch nach dem Kurstreiben bei Mannesmann während der Übernahme durch Vodafone mit einer vergleichbaren (in kleinerem Maßstab natürlich) Kursexplosion.

Wir werden sehen. Gruß furby

 
Antworten
sv.Spielkind:

consors: charttechnische situation nach p&f

 
13.12.01 14:22
Consors Kunden : es könnte knapp werden ..VORSICHT 509830members.tripod.de/Spiely1/cons.jpg" style="max-width:560px" >

meinungen?

gruss sv.

ps:kurszielschätzung bezogen auf sofortigen ausbruch.
Antworten
Marabut:

Wieso knapp daneben?

 
13.12.01 15:08
Da oben spekulieren die endlos rum, was Consors wert ist, und genauso wie ich sage, wird es berechnet. Und nicht anders. Ich weiss auch, dass Consors ein paar mehr Kunden hat, da sind aber auch Karteileichen dabei und alte Opas, die nur einmal alle zwei jahre was kaufen, die keiner will. Was soll das? Hättest Du es gleich oben berechnet Herr Furby, dann hätte ich nichts schreiben müssen! Erst wenn man euch anschubst, kommt euere Gehirn auch in Bewegung!
Antworten
Lalapo:

Sozialhilfeempfänger mit 1 Mill Euro EffKredit !!

 
14.12.01 09:09
Traurig traurig traurig .....wenns stimmt ..





Klagewelle rollt auf Online-Broker zu

Die großzügigen Kredite, mit denen die deutschen Online-Broker in den vergangenen Jahren ihre Geschäfte angekurbelt haben, bringen die Banken und ihre Kunden jetzt arg in die Klemme. Tausenden von Kleinanlegern droht die Pleite. Aktionärsschützer und Anwälte kündigen eine Welle von Schadensersatzklagen an.

Auf dem Höhepunkt der Aktienhausse vor zwei Jahren schien es der einfachste Weg zu sein, um das Vermögen der Kunden zu vermehren und den eigenen Gewinn zu maximieren: Die Online-Broker vergaben bis zum vorigen Jahr en gros Kredite auf Wertpapierdepots, damit die Anleger weitere Aktien kaufen konnten.

So hatte Consors-Chef Karl Matthäus Schmidt seinen Kunden per 30. Juni 2000 genau 682 Mio. Euro Kredite gegeben. Die DAB Bank hatte im vorigen Sommer 411 Mio. Euro so genannte Lombardkredite in den Büchern stehen. Beim Marktführer Comdirect erreichten die Darlehen an die Anleger Anfang 2000 einen Rekordstand von rund 750 Mio. Euro.

Den Online-Brokern verschaffen die Effektenkredite ein beachtliches Geschäft. Rund neun bis zehn Prozent ihrer Kunden kaufen Aktien auf Pump. Allein bei Comdirect sind dies rund 60.000 Anleger.

Rund die Hälfte ihres aktuellen Depotwerts können die Kunden in der Regel beleihen, um mit dem Geld weitere Aktien zu kaufen. Selbst bei den hoch spekulativen Papieren des Neuen Marktes geben Comdirect und Consors in der Regel 40 bis zu 50 Prozent des Depotwertes als Kredit.

Da war ein Desaster unvermeidlich. Seit dem historischen Hoch im März 2000 ist der Nemax-50-Index des Neuen Marktes um rund 90 Prozent eingebrochen. Wer damals seine Nemax-Werte mit 50 Prozent beliehen hat, steht heute vor einem Scherbenhaufen. Allein Comdirect hat dieses Jahr rund 1400 bis 1500 Depots zwangsweise zum Teil liquidiert, weil die Kunden ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkamen.

Geld für Jedermann

Die Online-Broker haben das Geld praktisch an jedermann gegeben, oft ohne die Kundenbonität mit der gebotenen Sorgfalt zu prüfen. Der Gießener Rechtsanwalt Claus Schmidt kennt aus seiner Praxis einen Zivildienstleistenden, dem sein Online-Broker binnen zehn Wochen Wertpapierkredite von annähernd einer Viertelmillion Mark aufschwatzte. Sein Berliner Kollege Dietmar Kälberer vertritt einen Sozialhilfeempfänger, der Effektenkredite von einer Mio. Euro zurückzahlen soll. Ein anderer Mandant bekam Darlehen über zwei Mio. Euro, ohne über regelmäßige Einkünfte zu verfügen.

Natürlich sind Anleger, die Risikopapiere auf Pump kaufen, an ihrem Schicksal nicht ganz unschuldig. Nach Auffassung vieler Rechtsexperten haben die Online-Broker jedoch schuldhaft ihre Kunden nicht oder nicht ausreichend über die Risiken dieser Geschäfte aufgeklärt. Und die sind erheblich: "Wegen der Hebelwirkung sind Wertpapierkredite vergleichbar mit Optionsscheinen", sagt Anwalt Schmidt. "Die Direktbanken haben die Unerfahrenheit der Anleger ausgenutzt", meint Marc Tüngler von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW).

Das Gesetz schreibt zwingend vor, dass die Discount Broker ihre Kunden detailliert nach Erfahrungen, Kenntnissen und finanziellen Verhältnissen befragen müssen, bevor sie ihnen Kredit gewähren. Da aber gibt es in der Praxis immer wieder Probleme, hat das Bundesaufsichtsamt für das Wertpapierwesen (BAWe) beobachtet. "Vor allem die Deckungsprüfung wird lasch gehandhabt", sagt eine Sprecherin des BAWe. Das Amt hat daher die Online-Broker verstärkt in die Prüfung einbezogen.

Auch die geschädigten Anleger machen jetzt mobil. In der kommenden Woche will Anwalt Schmidt die ersten Schadensersatzklagen wegen fehlender Beratung gegen den Online-Broker Consors einreichen. Die Kanzlei Tilp und Kälberer vertritt mehr als 20 Mandanten, die derzeit allerdings noch auf außergerichtlichem Weg versuchen, sich mit ihren Online-Brokern zu einigen. Bei der DSW haben sich seit Anfang 2000 sogar rund 500 Anleger gemeldet, die sich von ihren Direktbanken übervorteilt fühlen.

Stefan Lochow von der Rechtsabteilung des Online-Brokers Consors sieht die Klageflut gelassen: "Aktienhandel ist eben ein risikobehaftetes Geschäft."

Quelle: www.ftd.de/ub/fi/FTD1UUT66VC.html?nv=hptn



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furby:

Ist schon erstaunlich diese Kreditvergabe

 
14.12.01 09:42
a) daß offenbar die Bonität nicht geprüft wurde, dürfte zum Nachteil der Banken sein und rechtlich nicht zum Nachteil der Kreditnehmer sein

b) daß Kreditnehmer Direktbanken mangels Beratungsleistung verklagen wollen, wo doch jedermann weiß, daß man bei einer Direktbank eben deshalb günstigere Konditionen erhält, weil die Beratung in der Regel entfällt. Auch für den Fall, daß normalerweise eine Bertaungspflicht der Banken bei der Kreditvergabe besteht sollte, erwarte ich für diesen Fall, daß bei Direktbanken diese nicht besteht, weil dies branchenüblich so zu erwarten war. Mir scheint die Kreditnehmer werden nun ein zweites mal ausgenommen - diemal von Ihren Anwälten....

Gruß furby
Antworten
1Mio.€:

Ist echt der hammer ! o.T.

 
14.12.01 09:54
Antworten
Pichel:

Consors will mit lockeren Sprüchen der Krise trotz

 
17.12.01 12:29
en
Aus der FTD vom 17.12.2001  

Von Oliver Fischer

Übernahmekandidat Consors demonstriert in der Werbung Selbstbewusstsein. Experten warnen jedoch vor flotter Werbung in schlechten Zeiten.

Der Discount Broker Consors ist nach dem Notverkauf seiner Mutterfirma Schmidt Bank zum Übernahmekandidaten geworden - und dürfte bald von einer der Großbanken verschlungen werden, die er einst mit schnellem Service und unkonventionellem Markenauftritt abzuhängen versuchte. In seiner Werbung gibt sich das Unternehmen trotzdem kämpferisch. "Alle Welt will Consors kaufen", heißt es dort in großen Lettern. Im kleiner gedruckten Text ist nicht etwa von den schwierigen Verhandlungen mit anderen Banken die Rede. Stattdessen ist die Wertpapiernummer des - börsennotierten - Unternehmens hinzugefügt. "Consors-Kunden können beruhigt sein", behauptet der Broker in einer weiteren Anzeige.

Das Unternehmen wolle mit der selbstbewussten Werbung zeigen, dass es nach wie vor gewohnt hohe Leistungen erbringe, sagt Consors-Marketingleiter Kai Wulff. Der Broker werde zwar einen neuen Mehrheitsaktionär bekommen, die Servicequalität bleibe davon aber unberührt. Das Unternehmen habe sich bewusst dafür entschieden, in der Werbung seine "gewohnt smarte Art" beizubehalten, sagt Wulff, denn dies entspreche dem Charakter der Marke: "Wir sagen unseren Kunden: Consors bleibt Consors, und die Marke wird nicht zerschlagen."



Ironie nicht angebracht


Fachleute bezweifeln, dass allein lockere Sprüche das Vertrauen in eine strauchelnde Marke wiederbringen. Es sei zwar richtig, sich in einer unsicheren Situation lautstark zu Wort zu melden, sagt Alexander Demuth von der Agentur Citigate Demuth. Viele Unternehmen bevorzugten es, während einer Krise zu schweigen oder am Marketing zu sparen - ein Fehler. Allerdings müsse das Unternehmen in seiner Kommunikation den richtigen Ton treffen. Selbst eine unkonventionelle Marke sollte sich nach Demuths Ansicht jeglicher Ironie enthalten. Doppeldeutige Aussagen könnten die Kunden noch stärker verunsichern.


Dass es kontraproduktiv sein kann, wenn ein krisengeschütteltes Unternehmen den Ton verfehlt, musste Demuths Kollege André Kemper von der Agentur Springer & Jacoby (S&J) leidvoll feststellen. Der S&J-Kunde Mercedes versuchte nach dem Elchtest-Debakel seiner A-Klasse vor einigen Jahren, arrogant die Kritik abzuwürgen: "Wir wollen die Diskussion um die Sicherheit der A-Klasse beenden", tönte der Konzern in einer Anzeige und setzte nach: "Endgültig." Die Kritik wurde dadurch nur noch ätzender, erinnert sich S&J-Chef Kemper. Immerhin ging Mercedes in der Folge sensibler vor. Der Autobauer stattete seine Autos mit technischen Hilfsmitteln aus, initiierte Tests und verwies in seiner Werbung darauf. Experten bewerteten dieses Vorgehen als mustergültig.


Unternehmen in der Krise sollten zunächst ihre Hausaufgaben machen und dann über die Verbesserungen berichten, lautet die Lehre, die Kemper aus dem Desaster gezogen hat. Er empfiehlt eine möglichst seriöse, glaubhafte Aufklärung.



Gutes Lufthansa-Beispiel


Ein gutes Beispiel lieferte die Lufthansa, die nach dem 11. September in Anzeigen auf die Maßnahmen hinwies, die zur Erhöhung der Sicherheit ergriffen wurden. "Hätte die Lufthansa Gimmicks oder flotte Sprüche geliefert", so Kemper, "wäre das nach hinten losgegangen." Auch der Hamburger-Brater McDonald’s reagierte nüchtern, als sein Image von den BSE-Debatten belastet wurde. Das Unternehmen bildete Deutschland-Chef Gerd Raupeter ab, der sich für die einwandfreie Verarbeitung, Qualität und Kontrolle des verarbeiteten Rindfleischs verbürgte.


Besonders knifflig ist die Krisenkommunikation, wenn aktuelle Entwicklungen den Werbeaussagen krass entgegenlaufen. Nachdem ein Tanker mit dem Öl des TotalFina-Konzerns (heute: TotalFina Elf) die bretonische Küste verseucht hatte, erntete der Konzern bittere Häme für seinen Werbeslogan "Sie kommen nicht aus Zufall wieder zu uns". Demonstranten verballhornten den Spruch in: "Total. Wir kommen nicht wieder. Und das ist kein Zufall." Total-Konkurrent Shell war zuvor wegen der geplanten Versenkung der "Brent Spar"-Ölplattform in ein Image-Tief geraten - vor allem deswegen, weil er zuvor den gesellschaftskritischen Spruch "Das wollen wir ändern" verbreitet hatte. Alexander Demuth riet damals dem Konzern, den Slogan in "Wir wollen uns ändern" umzudichten. Dadurch konnten viele Kritiker nicht besänftigt werden, gibt Demuth heute zu. Immerhin registrierte er einen Effekt: "Wer sich entschuldigt, wird nicht mehr so stark geprügelt."


Der von den Medien geprügelte Consors-Broker berichtet übrigens, von seiner smarten Werbung profitiert zu haben. Die Zahl der "Nettoneukunden" sei in den vergangenen Wochen deutlich angewachsen.



© 2001 Financial Times Deutschland
Antworten
Seth Gecko:

zur Familie Schmidt fällt mir nichts mehr ein

 
17.12.01 12:39
Was die Geld gemacht haben, innerhalb kürzester Zeit, und dann innerhalb noch kürzerer Zeit einen Großteil wieder verloren...
Soll man die bedauern oder belächeln?
Und die Politik zur Stärkung der Region Hof, ging wohl voll in die Hose.
Das viel Geld auch viel Verantwortung bedeutet, sollte man mal einigen Leuten, die CSO so kräftig gefördert haben, mitteilen. Aber vermutl. wissen die's inzwischen auch selbst.

cu, seth (der mal wieder seinem Zynismus freien Lauf lassen mußte ;-)
Antworten
Pichel:

Postbank: Consors-Übernahme nicht ausgeschlossen

 
17.12.01 16:13
--------------------------------------------------



Eine mögliche Übernahme des Nürnberger Discountbrokers Consors durch die Deutsche Postbank ist nach den Worten von Vorstand Wulf von Schimmelmann grundsätzlich nicht ausgeschlossen. Wie der CEO am Montag in Bonn verkündete, sei sein Unternehmen durchaus bereit, bei einem angemessenen Preis einen solchen Schritt zu vollziehen.


Wie von Schimmelmann weiter ausführte, rechne er allerdings nicht mehr damit, in diesem Jahr noch konkrete Angebote für Consors vorgelegt zu bekommen. (lw)

Internet: www.platow.de
Antworten
MaxCohen:

DAB bank und Comdirect befüchten keine Klagewelle

 
18.12.01 14:48
Von der Klagewelle, die dem Direktbroker Consors auf Grund mangelnder Risikoaufklärung bei Effektenkrediten droht (w:o berichtete), dürften nach Recherchen von wallstreet:online die DAB bank und Comdirect vorerst verschont bleiben. „Wir weisen unsere Kunden ausdrücklich auch auf die Kursrisiken bei einem Effektenkredit hin, wie das im Wertpapierhandelsgesetz gefordert wird. Nur wer eine entsprechende Risikoerklärung unterschreibt, erhält bei uns überhaupt einen Effektenkredit“, sieht DAB bank-Pressesprecher Markus Reiter keine Parallelen zu den Consors-Fällen. Der DAB bank lägen daher auch keine Klagen vor. In der Tat hat die Münchener Direkt-Bank für ihre Vergabepraxis bei Effektenkrediten sogar Lob erhalten: Von Marco Tüngler, Rechtsanwalt bei der Anlegerschutzgemeinschaft DSW in der Zeitschrift „Das Wertpapier“. Zudem würden bei Effektenkrediten nur Aktien und Fonds zu maximal 50 Prozent ihres Kurswertes beliehen. Die Summe der in Anspruch genommenen Kredite per 30. September 2001 belief sich auf 204 Mio. Euro bei einem verwalteten Kundenvermögen von 10,53 Mrd. Euro. „Das Kreditgeschäft mit Wertpapieren“, erklärt Pressesprecher Reiter angesichts dieser vergleichsweise geringen Summen, „ist für uns nur eine Ergänzung unseres Angebots und kein Kerngeschäft.“

Auch Comdirect-Pressesprecher Mathias Hajek erwartet keine Klagen. Bei den Quickbornern ist die Situation ähnlich. „Wir gehen nicht aktiv auf die Kunden zu“, sagt Hajek im Gespräch mit wallstreet:online. Eine Risikoaufklärung der Kunden findet im Vorfeld der Krediteinräumung statt. Das Volumen der in Anspruch genommenen Kredite sei mittlerweile von mehr als 700 Mio. Euro im vergangenen Jahr auf 250 Mio. Euro zurück gegangen. Rund 10 Prozent der Kunden der Comdirect Bank haben sich eine Effektenkreditlinie einräumen lassen, aber längst nicht alle nutzen diese aus. Dazu kommt, dass eine geduldete Überziehung des Kontos bei der Commerzbank-Tochter nicht stattfinden kann. Hajek: „Handel ist bei uns nur gegen Deckung möglich.“ Anwälte schießen sich daher mangels Erfolgsaussichten bei den anderen Direkt-Banken momentan auf Consors ein. Hintergrund des Rechtsstreits sind eventuelle Verstöße gegen die Aufklärungsvorschriften gemäß §31 Wertpapierhandelsgesetz (WPHG). Die verpflichten einen Finanzdienstleister, seine Kunden im Vorfeld von Wertpapierdienstleistungen und Wertpapiernebendienstleistungen über die Risiken der eingegangenen Geschäfte aufzuklären. Dies hat Consors nach Ansicht des Giessener Anwalts Claus Schmidt, der die potenziellen Kläger vertritt, versäumt. Die Nürnberger sehen dies anders. Stefan Lochow, Rechtsexperte des Discount-Brokers, sieht sein Institut weder in einer Beratungs- noch in einer Risikoaufklärungs-Pflicht im Zusammenhang mit Wertpapierkrediten. Auch die Pflicht zur Risikoaufklärung sei in den Kreditfällen nicht gegeben. Lochow verweist auf ein Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH). In diesem Fall ging es um ein hochspekulatives Investment in exotische Optionsscheine. Die Schadenersatzklage des Anlegers wurde vom BGH abgewiesen, da dem Anleger das hohe Risiko des Engagements auch ohne gesonderte Aufklärung hätte klar sein müssen. Die Interessenslage ist nach Ansicht des Consors-Rechtsexperten in den Kreditfällen ähnlich. Wenn es notwendig ist, wollen die Nürnberger eine Entscheidung vor dem BGH herbei führen.

Grüße Max
Antworten
1Mio.€:

hahaha

 
21.12.01 16:48


Rechtsanwalt reicht Montag Schadensersatzklagen gegen ConSors ein

Gießen/Nürnberg (vwd) - Gegen die ConSors Discount-Broker AG, Nürnberg,
sollen am Montag beim Landgericht Nürnberg zwei Schadensersatzklagen über
insgesamt 600.000 DEM eingereicht werden. Darin wird dem Discount-Broker
vorgeworfen, zwei Kleinanlegern Wertpapierkredite eingeräumt zu haben, ohne
sie über die besonderen Risiken zu informieren, erklärte der Gießener
Rechtsanwalt Claus Schmidt am Freitag auf Anfrage von vwd.

Er wolle damit einen Präzedenzfall schaffen, denn seiner Ansicht nach hat
der Discount-Broker im Falle seiner beiden Mandante gegen ' 31 das
Wertpapierhandelsgesetz verstoßen. Darin sei festgeschreiben, welche
Informationspflichten Wertpapierdienstleister gegenüber Kunden haben.
ConSors sei dieser bei der der Vergabe von Wertpapierkrediten nicht
nachgekommen.

Der Nürnberger Discount-Broker argumentiert den Angaben des Rechtsanwalts
zufolge damit, dass für ihn der so genannte Beratungsausschluss gelte. Nach
Ansicht von Schmidt umfasst dieser allerdings nur Vermittlungsgeschäfte,
nicht aber direkt vergebene Wertpapierkredite durch den Discount-Broker.

Schmidt räumt der Klage gute Aussichten auf Erfolg ein. Das
Oberlandesgericht Nürnberg habe bereits im Juni in einem Beschluss
entschieden, dass das Wertpapierhandelsgesetz auch auf den Wertpapierkredit
Anwendung finde. Außerdem könnten nach Einschätzung von Schmidt sowohl das
Bundesaufsichtsamt für  Wertpapierhandel, Frankfurt, als auch das
Bundesaufsichtsamt für Kreditwesen, Bonn, ihrer Aussichtspflicht nicht
nachgekommen sein. +++ Marion Brucker
 vwd/21.12.2001/mbu/bb
Antworten
1Mio.€:

....

 
21.12.01 16:57

  DGAP-News: ConSors Discount-Broker deutsch

Consors: Joint Venture mit ONBanca in Italien unverändert

Corporate-News übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Consors: Joint Venture mit ONBanca in Italien unverändert

Consors wird ONBanca auffordern, das Joint Venture zwischen Consors und ONBanca
vertragsgemäß weiter zu führen. Dies beinhaltet, dass ONBanca das komplette
Brokeragegeschäft in den nächsten Monaten aufgeben muss und Consors Online
Broker SIM S.p.A. exklusiv  Online-Brokerage für die ONBanca Kunden anbieten
wird.

Consors liegt ein Schreiben der ONBanca und der Banca Popolare Commercio e
Industria (BPCI) vor, in welchem unter Berufung auf die Change-of-Control-
Klausel im Joint-Venture-Vertrag mit Consors eine Option zum Verkauf ihrer
Anteile an Consors ONline Broker SIM S.p.A. (39%) geltend gemacht wird. Des
weiteren liegt ein Schreiben von BPCI und Banca Popolare di Luino e di Varese
(BPLV) vor, in welchem unter Berufung auf den selben Vertrag die Ausübung der
Kaufoption für die ONBanca Anteile (16,8%), die durch Consors gehalten werden,
beansprucht wird.

Nach Auffassung von Consors ist die Voraussetzung für die Anwendung der von
ONBanca angeführten Change-of-Control-Klausel aus heutiger Sicht nicht gegeben,
da sich die Aktionärsstruktur der Consor
hat. Damit entfällt die Rechtsgrundlage zur Beendigung des Joint Ventures sowie
für die Ausübung der Optionen.



Ende der Mitteilung, (c)DGAP 21.12.2001
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WKN: 542700; ISIN: DE0005427009; Index: NEMAX 50
Notiert: Neuer Markt in Frankfurt; Freiverkehr in Berlin, Bremen, Düsseldorf,
Hamburg, Hannover, München und Stuttgart
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