Consors Kunden : es könnte knapp werden ..VORSICHT


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Lalapo:

Consors Kunden : es könnte knapp werden ..VORSICHT

 
16.11.01 10:03
Habe die Tage einen Haufen Geld dort abgezogen ,,klar durch den ESF sind wir geschützt , aber sollte es zu einem Engpaß bei Consors kommen werden wir nicht an unser Geld bzw Aktien auf die Schnelle  ran kommen .....( bei SYS gings auch ganz schnell )

OS habe ich komplett abgebaut .. Cash auf andere Konten gezogen , bei Consors liegen nur noch Anleihen und ein paar Aktien ..

Geld kann ich schnell wieder auffüllen , muß jeder selber wießen was er macht  ... geht ja schnell und ist kaum Aufwand den sicheren Weg zu gehen ..

Ich hoffe NICHT das es dazu kommt ...


Gruß LALAPO



HAMBURG (dpa-AFX) - Das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen hat nach einem Zeitungsbericht der angeschlagenen SchmidtBank ein Ultimatum gestellt. Sie muss bis zum Freitag ihre Bilanzprobleme bereinigen oder einen Käufer finden, der das Institut mit genügend frischem Kapital ausstattet, wie die "Financial Times Deutschland" (Freitag) berichtete. Die SchmidtBank habe ihre Beteiligung von 64,5 Prozent am Online-Broker Consors in ihren Büchern zu hoch bewertet. Der Buchwert liegt laut Informationen der Zeitung um mehrere hundert Millionen Euro über dem Börsenwert. Dies sei nach dem Niederstwertprinzip unzulässig. Um das Bilanzloch zu stopfen, versuche Bank-Inhaber Karl Gerhard Schmidt, seinen Consors-Anteil zu verkaufen./DP/aka/  
Antworten
1Mio.€:

@Lalapo

 
16.11.01 10:09
Habe auf Deinen hinweiss von Montag auch geld umgeparkt.Die aktien die da noch liegen sind mir egal von OS lasse ich die finger.
Glaube aber nicht das man Consors mit SYS vergleichen kann aber da denke ich wie Du !Kein Risiko!
Hoffe mal die sache wird bald aus der welt geschaf ft.Kann doch nicht sein das eine firma wie Consors die einen sehr guten namen hat keinen käufer oder investor findet.Die Amis müssten doch froh sein da mit einsteigen zu können.

Lass uns mal die daumen drücken.

Gruss Mio.
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sv.Spielkind:

hi mio...

 
16.11.01 10:13
kannst du mir den link von mo. noch mal reinstellen?
bin charttechnisch sehr an consors interessiert,-- es wird
langsam sehr spannend! ...doch die news kenne ich nicht.

gruss sv.

ps: was macht deine homepage?
Antworten
1Mio.€:

Hi sv. :-)

 
16.11.01 10:19
Hoffe Du meinst diesen link!
Ja meine homepage :-( Bin tagsüber nur am zocken und abends habe ich dann keine lust mehr auf PC.So bekomme ich sehr wenig i-net mässig was auf die reihe´.Denke das dauert noch ein wenig.
Hast Du meine mail bekommen ??

Gruss Mio.




http://www.ariva.de/board/...=all&showthread=1&nr=88442&jump=470838&0  
Antworten
1Mio.€:

vom 16.11.

 
16.11.01 10:27
ADE: Pressestimme zu SchmidtBank - 'Nordbayerischer Kurier' (Bayreuth)
"Nordbayerischer Kurier" (Bayreuth) zu SchmidtBank:
"Die SchmidtBank, ein Aushängeschild der Region, ist ins Gerede
gekommen. In der Banker-Branche, wo es um Vertrauen und Solidität
geht, ist dies eine besonders delikate Angelegenheit. Das Institut,
das eine wichtige Liquiditätsquelle für den Mittelstand ist, wird
deshalb versuchen, schnellstens reinen Tisch zu machen. Sollte die
Hofer Privatbank tatsächlich in einer Schieflage stecken, läge der
Weg über eine Beteiligung, die frisches Kapital brächte, recht nahe.
Die verlustreiche Tochter Consors zu einem guten Preis zu verkaufen,
dürfte weitaus schwieriger sein. Mit Discount-Brokern ist bei Bankern
nämlich im Moment kein Staat zu machen."/DP/aka/


Antworten
sv.Spielkind:

danke für den link ..@mio

 
16.11.01 10:32
tja, ich hab' mir sowas schon gedacht.
siehe:
blau.ariva.de/board/...all&showthread=1&nr=88110&jump=471537&0

gruss sv.

ps: nee habe keine mail bekommen. deine letzte kam aus dem urlaub.
->drum frage ich auch nach deiner homepage, denn vielleicht wirds da ja ein
forum, gästebuch od. ähnliches geben, wo man mal wieder in kontakt treten
könnte.


Antworten
1Mio.€:

Mist :-( hab mich schon gewundert! o.T.

 
16.11.01 10:36
Antworten
1Mio.€:

..

 
16.11.01 11:02


Schmidtbank und die Suche nach dem Weg aus der Krise

- von vwd Korrespondent Rolf Neumann -

München (vwd) - Ungeachtet sich verdichtender Hinweise über eine
angebliche finanzielle Schieflage der SchmidtBank in Hof und der damit
verbunden intensiven Lösungssuche, zeigt sich das oberfränkische
Privatbankhaus auch am Freitag äußerst zugeknöpft. Berichte, denen zufolge
das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen der SchmidtBank ein Ultimatum für
eine Auffanglösung bis Freitag gestellt habe, wollte das Finanzinstitut am
Freitag auf Anfrage von vwd nicht kommentieren. Eine dürftige Erklärung wie
nahezu immer in den Vortagen. Daher beziehen sich die Berichte auf
Andeutungen aus Bankenkreisen und Mutmaßungen der Branche.

Die vermeintliche Schieflage der Bank, ist aus Finanzkreisen zu hören,
soll zum einen durch ausgefallene Kredite insbesondere für die
mittelständige Bauwirtschaft in den neuen Bundesländern Sachsen und
Thüringen begründet sein. Immerhin hat sich die SchmidtBank in ihrem
Internetauftritt nach der deutschen Wiedervereinigung auf die Fahne
geschrieben, "eine aktive Rolle beim Aufbau der Wirtschaft in Sachsen und
Thüringen zu übernehmen." Seit 1990 wurden in den beiden Bundesländern über
40 Filialen eröffnet und damit das Netz auf 125 Niederlassungen erweitert.

Zum anderen wird für die derzeitige Notlage der SchmidtBank die überhöhte
Bewertung der Tochtergesellschaft ConSors Discount-Broker AG, Nürnberg,
verantwortlich gemacht, an der die SchmidtBank 64,5 Prozent der Anteile
hält. ConSors schreibt angesichts der schwachen Aktienmärkte rote Zahlen und
erwartet im Gesamtjahr einen Verlust von rund 78 Mio EUR. Bislang hat die

SchmidtBank die Krisen-Berichte stets von sich gewiesen. Noch zu
Wochenbeginn erklärte das Bankhaus es gebe "keine Existenzbedrohung".
Allerdings räumte das Finanzinstitut ein, dass das Kreditgeschäft wegen der
angespannten wirtschaftlichen Gesamtsituation schwierig sei. Zwar sei
derzeit die Ertragslage "gedämpft", jedoch würden "schwarze Zahlen
geschrieben". Zugleich äußerte die Bank die Vermutung, dass die Berichte
lanciert seien, um dem Haus und der Tochter ConSors zu schaden.

Die derzeit lose diskutierte Auffanglösung, derzufolge BayernLB oder
HypoVereinsbank die SchmidtBank übernehmen würden, soll dem Vernehmen nach
"bayerische Interessen" berücksichtigen, was im Klartext die Sicherung von
Arbeitsplätzen in einer strukturschwachen Region bedeutet. Immerhin
beschäftigt die SchmidtBank insgesamt rund 1.900 Mitarbeiter. Zudem ist die
Absicherung der Kunden erforderlich. Allerdings dürften weder die Bayerische
Landesbank noch die HypoVereinsbank AG (HVB) ein großes Interesse für ein
Engagement haben. Beide wollen die Berichte nicht kommentieren.

Die Landesbank, die jeweils zur Hälfte von Freistaat Bayern und
Sparkassen gehalten wird, dürfte den eigenen Sparkassen kaum einen
Wettbewerber ins Haus holen wollen. Ebenso ist die HVB traditionell in der
Region stark vertreten. Zudem wird sich ein möglicher Retter in der Not nur
schwer Restrukturierungskosten bzw Personalabbau aufladen wollen. Zuletzt
hatte die SchmidtBank lediglich bestätigt, dass sie das Privatkundengeschäft
der ConSors-Tochter ConSors Capital Bank AG übernehmen will, um sich in der
Vermögensverwaltung breiter aufzustellen und Synergien zu schöpfen.
 vwd/16.11.2001/rne/mim
Antworten
Lalapo:

Mio

 
16.11.01 11:06
ich glaube auch nicht das es brennt ... sehe vielleicht eine Pleitechance von max.10 % ... aber das reicht mir um zu reagieren ... wir sind doch sicherheitsbewußte Zocker .......,max. vertretbares Risiko bei max.Sicherheit , sofern man davon sprechen kann ,,,,, und es wäre doch wirklich schaaaade wenn wir ein paar Tage Freizeit hätten und nix machen könnten ,hihi .., gelle .., oder vielleicht wärs ja doch gut .. oder ??



Gruß LALAPO
Antworten
1Mio.€:

Wo Du recht hast hast Du recht :-)

 
16.11.01 11:08
Ich gönne mir aber z.z. schon mehr freizeit als früher.
Denke mal Du machst es mit Deiner familie nicht anderst :-)

Gruss Mio.
Antworten
Lalapo:

Stimmt

 
16.11.01 11:16
Habe meine Frequenz gut runtergefahren , 17 // 18 Uhr Schicht .. auch tagsüber mal 2/3  Stunden weg ... .. will im Dez. noch weniger machen .. aber du weißt ja wie das ist , Vorsatz , dann siehste ne Cybernet auf 0,55  und kannst nicht wiederstehen ...

Aber es wird weniger .. mein Kleiner Sohne fragt schon manchmal ," Papi, was machst du den hier ... ich denke du bist an Deinem langweiligen Compi " ... das gibt mir dann immer zu denken ....

Gruß LALI , der jetzt 2 Std . offline ist ..
Antworten
zombi17:

Sowas wie mit Systracom wünsch ich keinem

 
16.11.01 11:19
Das hat fett Kohle gekostet.
Lieber auf Nummer Sicher , das erspart viel Ärger.
Gruß Zombi
Antworten
speku:

komme ich an meine Aktien dann auch nicht ran ?

 
16.11.01 11:37
oder ist nur das Geld futsch, also was ich auf dem Verrechnungskonto habe.
Antworten
sv.Spielkind:

@speku

 
16.11.01 11:46
das geld ist gesichert (zumindest bis zu einem 6-stelligen betrag), doch
möglicherweise, wie das depot, zeitweise eingefroren!
schlimmsten falls für ein paar wochen.
mfg
Antworten
bebe:

keine Bestätigung Abzug von Kundengeldern

 
16.11.01 12:25
hallo, nun macht mal nicht die Pferde scheu. Alles was hier berichtet wird, ist sicher zutreffend. Consors aber bitte nicht mit Systracom vergleichen. Schieflage bei Schmidtbank ist denkbar. Consors gehts auch nicht gut. Denke aber nicht. daß Consors "schwer" verkäuflich ist, wenn es so wäre. Meine persönliche Meinung: Ruhe bewahren, sonnst muß ich wohl bald bei der Sparkasse handeln.                 Grüße bebe
Antworten
Lalapo:

Entwarnung

 
19.11.01 08:14
Trotzdem : abgezogenes Geld bleibt erst mal wo es ist ..


Gruß LALAPO


> BERLIN/HOF (dpa-AFX) - Die finanziell angeschlagene SchmidtBank (Hof/Saale) wird von mehreren Großbanken aufgefangen. Wie der Bundesverband deutscher Banken am Sonntag in Berlin mitteilte, wird eine Gesellschaft Anteile der SchmidtBank übernehmen. Träger seien die HypoVereinsbank , die Commerzbank , die Deutsche Bank und die Dresdner Bank . Auch öffentliche Banken würden sich unter Federführung der Bayerischen Landesbank-Girozentrale beteiligen. Das Geschäft der SchmidtBank läuft unterdessen weiter./by/DP/ep



Antworten
1Mio.€:

Damit dürfte CSO gerettet sein! Und wir auch :-)))

 
19.11.01 08:22

  DGAP-Ad hoc: ConSors Discount-Broker deutsch

Veränderung der Anteilsstruktur an der Consors Discount-Broker AG

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------

Veränderung der Anteilsstruktur an der Consors Discount-Broker AG

Die Consors Discount-Broker AG teilt mit, dass sich mit sofortiger Wirkung die
Anteilsstruktur an ihrem Großaktionär verändert hat: Die SchmidtBank KGaA wurde
von einem Konsortium, bestehend aus der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG,
der Commerzbank AG, der Deutschen Bank AG und der Dresdner Bank AG sowie der
Bayerischen Landesbank-Girozentrale übernommen. Die Geschäfte der Consors
Discount-Broker AG laufen uneingeschränkt und unabhängig wie bisher weiter.


Ende der Ad-hoc-Mitteilung  (c)DGAP 19.11.2001
--------------------------------------------------
WKN: 542700; Index: NEMAX 50
Notiert: Neuer Markt in Frankfurt; Freiverkehr in Berlin, Bremen, Düsseldorf,
Hamburg, Hannover, München und Stuttgart
Antworten
Lalapo:

Übernahmekurse / Schlacht ??--- // KMS Interv.

 
21.11.01 08:55
Bin am überlegen mir welche reinzulegen .. halte Consors für DEN Onlinebr. , mit der genialsten Technik , Heavytrader wiesen was ich meine ..


Gruß LALI

Was meint Ihr , wo Einstieg ??


> www.welt.de/daten/2001/11/21/1121un297123.htx
"Consors wird als Ganzes verkauft werden"
Vorstandschef Schmidt geht von baldiger Übernahme aus. "Kein Wertberichtigungsbedarf aus Beteiligungen"
Seit ein Konsortium aus den vier deutschen Großbanken und der Bayerischen Landesbank die fränkische Schmidt-Bank übernommen hat, überschlagen sich die Spekulationen um Consors, die Broker-Tochter des Hofer Traditionshauses. Von einer Abwanderungswelle unter den Kunden und einer Zerschlagung ist die Rede. Karl Matthäus Schmidt, Consors-Gründer und Vorstandschef, sprach mit Jörg Eigendorf über die Zukunft des zweitgrößten deutschen Online-Brokers.
DIE WELT: Herr Schmidt, haben Sie die Lage bei Consors noch im Griff?

Karl Matthäus Schmidt: Ich bin Vorstandschef von Consors, und ich sehe auf Grund der geänderten Aktionärsverhältnisse bei der Schmidt-Bank keinen Grund, unsere Strategie zu verändern. Insofern bin ich Herr der Lage.

DIE WELT: Haben die Dementi von Verkaufsverhandlungen und die Ereignisse der vergangenen Tagen nicht ihre Autorität geschwächt?

Schmidt: Der Eigentümerwechsel bei der Schmidt-Bank hat ohne Zweifel unsere Mitarbeiter und Kunden verunsichert. Allerdings weiß jeder, der Consors kennt, dass wir eine sehr starke Firmenidentität haben. Unsere Mitarbeiter wissen, dass ich in den vergangenen Monaten für unsere gemeinsame Zukunft gekämpft habe. Das werde ich auch weiterhin tun. Was die Dementi angeht, so haben mein Vater und ich in dieser Hinsicht sicherlich Fehler gemacht, aber wir hatten das Wohl des Unternehmens im Auge.

DIE WELT: Die Lage bei Consors soll prekär sein. Angeblich verlieren Sie tagtäglich etliche Kunden.

Schmidt: Das ist Wunschdenken unserer Konkurrenten. Vor allem unsere sehr aktiven Kunden sind besonders treu. Es gibt keine Abwanderungswelle. Außerdem gewinnen wir auch täglich neue Kunden hinzu.

DIE WELT: Wer kommt denn jetzt noch zu Consors?

Schmidt: Es gibt weiterhin viele Gründe, warum sich ein Kunde für uns entscheiden sollte. Wir haben bei den Innovationen nach wie vor die Nase vorn. Außerdem ist unsere Lage nach dem Eigentümerwechsel stabiler als zuvor.

DIE WELT: Angeblich gibt es auch bei Consors einen hohen Wertberichtigungsbedarf auf zahlreiche Beteiligungen.

Schmidt: Das ist falsch. Bei den Verkaufsverhandlungen in den vergangenen Monaten haben Wirtschaftsprüfer unser Beteiligungsportfolio bewertet. Daraus geht nach heutigem Stand kein größerer Abschreibungsbedarf hervor. Consors steht auf soliden Füßen. Der faire Wert liegt bei rund 20 Euro pro Aktie.

DIE WELT: Werden Sie sich von Ihren Auslandstöchtern trennen?

Schmidt: In Frankreich und Spanien stehen wir mit unseren Töchtern relativ gut da. Problematischer sieht es mit unseren Brokern in der Schweiz und Italien aus. Dort müssen wir handeln und prüfen derzeit die Möglichkeiten.

DIE WELT: Was haben Sie mit Ihrer Beteiligung an der Berliner Effektengesellschaft (BEG) und der Investmentbank Consors Capital vor?

Schmidt: Die BEG passt als Börsen-Makler sehr gut in unser Geschäftsmodell. Über das Investmentbanking müssen wir nachdenken.

DIE WELT: Können Sie nach dem Eigentümerwechsel überhaupt noch strategische Entscheidungen treffen?

Schmidt: Als Vorstandschef bin ich für die Strategie und deren Umsetzung verantwortlich. Aber selbstverständlich werde ich mich mit unserem neuen Mehrheitsaktionär absprechen.

DIE WELT: Kennen Sie schon Ihren neuen Aufsichtsratsvorsitzenden?

Schmidt: Nein, derzeit konzentriert sich der Prüfungsverband des Einlagensicherungsfonds auf die Schmidt-Bank. Dort gibt es die drängenderen Themen. Ich gehe davon aus, dass diese Frage in den nächsten Wochen entschieden ist.

DIE WELT: Zu Ihren Aktionären gehören die vier Großbanken, deren Töchter Ihre Konkurrenten sind. Sehen Sie darin ein Problem?

Schmidt: Einige Branchenvertreter hätten es sicher gerne, dass wir vom Markt verschwinden. Zwar halten die Bayerischen Landesbank und die Großbanken die Aktien. Das Risiko trägt aber der Einlagensicherungsfonds der privaten Banken. Es ist also nicht im Interesse der Auffanggesellschaft, ihre wertvollste Beteiligung gegen die Wand fahren zu lassen. Das würde einen Verlust von mehreren hundert Millionen Euro bedeuten.

DIE WELT: Gleichwohl werden Ihre neuen Hauptaktionäre auch nicht zulassen, dass Sie weiter kräftig investieren?

Schmidt: Das ist auch nicht nötig. Wir haben in den vergangenen zwei Jahren investiert und unser Budget bereits radikal zurück gefahren. Gleichwohl gehe ich nicht davon aus, dass die aktuellen Aktionärsverhältnisse lange bestehen bleiben. Consors wird schon bald einen neuen Mehrheitsaktionär haben. Da bin ich mir sicher.

DIE WELT: Oder die Auffanggesellschaft leitet die Consors-Kunden an einen Interessenten weiter.

Schmidt: Das wäre eine eklatante Wertvernichtung. Derzeit ist jeder Consors-Kunde an der Börse mit rund 1000 Euro bewertet. Einen solchen Preis würde niemand für pro Kunden bezahlen. Consors wird als Ganzes verkauft werden.

DIE WELT: Auch eine Übernahme von Consors würde bedeuten, dass fast alle Mitarbeiter entlassen und die Infrastruktur dicht gemacht würde.

Schmidt: Das muss nicht sein, da Consors bereits sehr effizient arbeitet. Zudem gibt es Interessenten in Kontinentaleuropa, die in Deutschland über keine Infrastruktur verfügen. Aus Sicht des Managements und der Mitarbeiter wäre das die bevorzugte Variante.

DIE WELT: Ihr Vorstandskollege Reto Francioni hat eine innerbetriebliche Revision eingeleitet, um die Geschäftsbeziehungen zwischen Schmidt-Bank und Consors zu analysieren. Haben Sie etwas zu befürchten?

Schmidt: Nein, die Fakten sind doch längst öffentlich. Sie stehen im Abhängigkeitsbericht. Es gibt keine Interessenkonflikte.

DIE WELT: Als persönlich haftender Gesellschafter der Schmidt-Bank droht Ihnen die private Insolvenz. Könnte daraus ein Problem mit dem Bundesaufsichtsamt entstehen?

Schmidt: Nein, diese Frage habe ich mit dem Bundesaufsichtsamt bereits geklärt. Eine persönliche Insolvenz steht übrigens nicht an.

DIE WELT: Welche Fehler haben Sie in den vergangenen Monaten gemacht?

Schmidt: Wir hätten die Verkaufsverhandlungen sicher erfolgreicher führen können. Am Anfang haben wir uns zu lange auf einen Verhandlungspartner verlassen. Später hat sich dann auf Grund der Gerüchte um die Schieflage bei der Schmidt-Bank unsere Position zunehmend verschlechtert. Das haben unsere Gesprächspartner gespürt und abgewartet. So ist das eben in der Geschäftswelt.

DIE WELT: Sie sollen die Versuche Ihres Vaters, Consors zu verkaufen, boykottiert haben.

Schmidt: Das ist Quatsch. Selbstverständlich habe ich um Consors gekämpft. Aber mein Vater und ich waren uns einig.

DIE WELT: Stimmt es, das die Schieflage bei Schmidt-Bank darauf zurückzuführen ist, dass der Wert der Consors-Beteiligung zu hoch angesetzt war?

Schmidt: Nein, die Schieflage bei der Schmidt-Bank ist nicht auf eine Fehlbewertung der Consors-Aktien zurück zu führen, sondern auf einen höheren Wertberichtigungsbedarf im Kreditportfolio. Die Schmidt-Bank ist aus ihrem eigenen Geschäft heraus ins Strudeln geraten. Consors trägt daran keine Schuld.

DIE WELT: Sie haben mit Consors die Branche kräftig aufgemischt. Sehen Sie für sich noch eine Zukunft für sich im deutschen Geldgewerbe?

Schmidt: In den vergangenen sieben Jahren habe ich Erfahrungen sammeln können, die nur wenige in meinem Alter machen. Dabei habe ich viel gelernt. So bitter der Verlust unserer Bank für unsere Familie ist: Diese Erfahrung kann mir keiner nehmen. Mit 32 Jahren fängt meine Zukunft doch gerade erst an.



Aktueller Aktienkurs:
WKN: 542700




Antworten
Lalapo:

8,65 E // Consors immer weiter runter ...

 
26.11.01 09:47
Juckt mich schon ... klar ist wenn die Übernahme // Gerüchte kommen wirds ein paar E hoch gehen ... Frage ist ,WO IST DER BODEN ...

Halte C. für DEN Onl. Br. // kenne LEIDER keine Alternative, habe aber fast alles ausprobiert ...

Wer schlägt zu ??
Wann wird zugeschlagen ??
Wo steht dann der Kurs ?? vorher // nachher ..

Spannend ...

Vielleicht hat jemand ne Meinung hier ..


Gruß LALI
Antworten
1Mio.€:

Ich warte auch noch ab.

 
26.11.01 09:52
Ich werde wohl zu Sino gehen! Wären die nicht auch was für Dich Lalapo?

Gruss Mio.
Antworten
schmuggler:

das ATL wird wohl allemal getestet

 
26.11.01 09:57
Die Charttechnik macht keinen Mut
Mio: warst du nicht auch bei Fima? Sind die nicht´s?




und einen guten Morgen allerseits
Schmuggler  
Antworten
Lalapo:

Mio

 
26.11.01 09:57
Sino ist gut , war und bin ich auch , mache da aber wenig ... ist natürlich DIE Alternative, würde aber lieber bei C. bleiben ... die Technik ist super , bei Sino hatte ich schon oft Probleme, aber die klare Nr. 2 ... ...


8,20 E ...hmmm ,es juckt ..


Gruß LALI
Antworten
1Mio.€:

Morgen schmuggler&Lalapo

 
26.11.01 10:03
Ja war bei Fimatex da stören mich ein paar sachen.Lass mal den ganzen tag das GTS laufen da kommst Du im monat auf ein schweine geld.Web trading oder pull kurse mag ich nicht.
Nee nur ungern mache ich wieder alles bei denen.Werden ja auch teurer.

@Lalapo
Na ich überlege mir den Sino-trader_i den anderen kann ich mir nicht leisten.
Dann drückst Du tatsächlich 1250€ im monat ab und tradest kaum bei Sino :-O
Klar Consors wäre mir auch lieber aalso lass uns weiter hoffen und kräftig traden :-)))

Gruss Mio.
Antworten
Peet:

Krise bei Online-Brokern spitzt sich zu

 
26.11.01 10:03
Krise bei Online-Brokern spitzt sich zu

 
(dpa-AFX) Nach Worten von Deutsche-Bank-Vorstand Hermann Josef Lamberti ist das reine Online-Brokerage tot. Das Angebot einer einzigen Produktgattung über nur einen Vertriebsweg mache keinen Sinn mehr, sagte er dem "Handelsblatt" (Montagausgabe).

Die deutschen Online-Broker litten unter hohen Investitionen in den Ausbau der Geschäfte und Informationstechnologie sowie geringen Erträgen. Hypo-Vereinsbank-Chef Albrecht Schmidt warf seiner Direkt-Broker-Tochter DAB Bank kürzlich vor, sie habe noch nie richtig Geld verdient. Die Wettbewerber versuchen gegenwärtig, ihre Geschäftsbasis zu verbreitern, die Kosten in den Griff zu bekommen - und sie loten Kooperations- oder Fusionsmöglichkeiten aus.

"Wir werden als Sieger aus der Krise hervorgehen", zeigt sich comdirect-Chef Bernt Weber im Gespräch mit dem Handelsblatt zuversichtlich für die Zukunft der Commerzbank-Tochter. Auch zur künftigen Marktsituation findet Weber klare Worte: "Die DAB Bank wird, wenn man Schmidt glauben darf, bald in der HypoVereinsbank aufgehen und ConSors wird es so nicht mehr geben", prognostiziert er. Weber liegt damit auf einer Linie mit Lamberti, der davon ausgeht, dass nur noch wenige Spieler übrig bleiben.

Als künftige Hauptwettbewerber von comdirect bezeichnet Weber dem Handelsblatt zufolge die Deutsche Bank mit Maxblue, die "keinen Fehler zweimal macht", und ConSors unter neuem Dach. Dass die Deutsche Bank sehr ehrgeizig ist, macht Lamberti klar, der den eigenen Online-Broker bis Ende des Jahres zum Größten in Deutschland heranwachsen sieht. Bei Analysten muss er offensichtlich noch Überzeugungsarbeit leisten. Denn Huw van Steenis, Analyst von J.P. Morgen, sieht die DAB Bank und comdirect am Besten für die Zukunft gerüstet.  
 
 

 
[Mon, 26.11.2001] - © 2001 de.internet.com

Antworten
schmuggler:

Mio

 
26.11.01 10:06
Wenn du aber GTS nur zum Traden verwendest, ohne Realtimekurse usw. abzurufen - dann muss man doch nichts weiter zahlen, auch wenn GTS ständig offen ist, oder?
Antworten
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