CargoLifter vor Insolvenz


Thema
abonnieren
Beiträge: 12
Zugriffe: 2.153 / Heute: 4
CargoLifter kein aktueller Kurs verfügbar
 
Happy End:

CargoLifter vor Insolvenz

 
13.05.02 05:52
Berlin - Der Luftschiffbauer CargoLifter ist nach eigenen Angaben nur noch wenige Tage zahlungsfähig, schließt aber eine Insolvenz für diese Woche aus. "Die Lage ist ernst", sagte Sprecherin Silke Rösser am Wochenende. Derzeit würden Gespräche zwischen dem Unternehmen sowie der Landes- und der Bundesregierung laufen, die heute fortgesetzt würden.

  Das Magazin "Focus" berichtet in seiner jüngsten Ausgabe, die Liquidität sei nur bis zum heutigen Montag gesichert, falls es keine kurzfristige Hilfe vom Land oder Bund gebe. Rösser sagte, in dieser Woche werde es definitiv nicht soweit sein. Es gehe jedoch "eher um Tage als um Wochen".

  Brandenburgs Regierungssprecher Manfred Füger sagte, die Landesregierung wisse nichts von einer akuten Zahlungsunfähigkeit. In den Rettungsgesprächen gehe es vorrangig um die Aktivierung einer bereits gewährten Bund-Länder-Bürgschaft und die Begleitung durch eine Hausbank. Das Kabinett in Potsdam befasst sich morgen mit CargoLifter.

  Wie das Magazin "Focus" weiter berichtet, hätten Vorstand und Aufsichtsrat des Unternehmens dem Ministerpräsidenten Manfred Stolpe (SPD) mitgeteilt, die Liquidität sei nur noch bis Montag gewährleistet. Ein Schreiben mit der Bitte um kurzfristige Unterstützung sei auch an Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) gegangen. CargoLifter-Sprecherin Rösser bestätigte die Briefe, ohne auf Details eingehen zu wollen.

  Die börsennotierte CargoLifter AG entwickelt in der brandenburgischen Stadt Brand ein Luftschiff, das schwerste Lasten über lange Strecken transportieren soll. Wegen der Finanzprobleme wurde der Jungfernflug auf 2005 verschoben. Das Projekt kostet mindestens 720 Millionen Euro. Bisher wurden 340 Millionen Euro in die Entwicklung gesteckt. Das Land Brandenburg förderte das Projekt mit fast 40 Millionen Euro. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 470 Menschen, davon 255 in Brand.

  Seit längerem verhandelt CargoLifter schon mit dem Land über ein Darlehen von bis zu 50 Millionen Euro. Weitere Hoffnung setzt das Unternehmen auf die Wandelanleihe, die von Anlegern gezeichnet werden kann. Die Anleihe war zunächst den eigenen Aktionären angeboten worden und hatte 3,8 Millionen Euro eingebracht. Erwartet worden waren mindestens zehn Millionen Euro. (dpa)
Antworten

Werbung

Entdecke die beliebtesten ETFs von Amundi

Lyxor Net Zero 2050 S&P World Climate PAB (DR) UCITS ETF Acc
Perf. 12M: +206,18%
Amundi MSCI New Energy UCITS ETF Dist
Perf. 12M: +78,67%
Amundi Nasdaq-100 Daily (2x) Leveraged UCITS ETF - Acc
Perf. 12M: +77,12%
Amundi Global Hydrogen UCITS ETF - Acc
Perf. 12M: +70,51%
Amundi IBEX 35 Doble Apalancado Diario (2x) UCITS ETF Acc
Perf. 12M: +59,81%

daxbunny:

Cargolifter

 
13.05.02 07:21






Medienspekulationen über Insolvenz der CargoLifter AG am 13. Mai nicht richtig

Corporate-News übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------

Medienspekulationen über die mögliche Anmeldung der Insolvenz der CargoLifter AG
am Montag, den 13. Mai 2002, sind nicht richtig.

Eine akute Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft wird in den nächsten Tagen nicht
eintreten.

Ende der Mitteilung, (c)DGAP 12.05.2002
--------------------------------------------------
WKN: 540261; ISIN: DE0005402614; Index: MDAX
Notiert: Amtlicher Handel in Frankfurt; Freiverkehr in Berlin, Bremen,
Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart


121334 Mai 02


Letzter Satz :-) ... wird in den nächsten Tagen nicht eintreten.....

Gr DB
Antworten
Happy End:

Da wird halt langfristig geplant *lol*

 
13.05.02 09:28
 
Antworten
Happy End:

Weil er so schön ist:

 
13.05.02 14:41
CargoLifter vor Insolvenz 661685
Antworten
ecki:

Weil er so schön ist?

 
13.05.02 14:47
CargoLifter vor Insolvenz 661693
Antworten
Happy End:

Der Luftschiffbauer, der keine Luftschiffe baut

 
18.05.02 19:19
Die Belegschaft wird zusammengestrichen, die Zeppelin-Entwicklung gestoppt: Mit verzweifelten Mitteln kämpft CargoLifter gegen die drohende Insolvenz. Trotzdem braucht das Unternehmen kurzfristig mindestens 10 Millionen Euro - und hat keinen Finanzier.  

Berlin/Brand - Als Vorstandschef Carl von Gablenz sein "Zukunftsprogramm" vorstellte, ließ er am Freitag eine Menge Fragen offen. Wie viele Mitarbeiter müssen gehen? Werden die Gehälter für den Monat Mai ausgezahlt? Und: Woher genau soll das Geld kommen, das für die Produktion des Last-Ballons AirCrane CL 75 gebraucht wird?  

Auf eben jenes Projekt, den AirCrane, will sich die Berlin-Brandenburger Firma in Zukunft konzentrieren, weitermachen soll nur eine "Kernmannschaft". Die Entwicklung des gigantischen Luftschiffs CL 160, deren Zeitplan bereits mehrfach gestreckt werden musste und die bisher Kernziel des Unternehmens war, wird gestoppt. "Wir können das Luftschiff so nicht bauen", gab Gablenz zu. "Also müssen wir unsere Strategie ändern." Der Last-Zeppelin solle zwar das "Flaggschiff" des Unternehmens bleiben. Wann und ob das Projekt wieder aufgenommen wird, ist freilich völlig unklar.

Keine Hilfszusage von Brandenburg und Boeing

Wie alles bei CargoLifter in diesen Tagen hängt das vom Geld ab. Das reicht nach eigenen früheren Angaben nur noch für einige Tage. In dieser Woche hatten erst das Land Brandenburg und dann der Bund weitere Finanzhilfen zunächst abgelehnt. Ein Sprecher des brandenburgischen Wirtschaftsministers Wolfgang Fürniß (CDU) sagte gegenüber SPIEGEL ONLINE zunächst nur, dass man mit CargoLifter weiter im Gespräch bleiben werde.

Ob das Land nach Vorlage des "Zukunftsprogramms" sein bisheriges Nein zu einer Finanzspritze überdenken werde, könne er noch nicht sagen, so der Sprecher. Auch der Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing ließ weiter offen, wie er sich seine Zusammenarbeit mit CargoLifter vorstellt. Der US-Konzern hatte kürzlich angekündigt, gemeinsam mit dem ostdeutschen Unternehmen die Entwicklung von Überwachungszeppelinen zu prüfen. Boeing hatte aber bisher abgelehnt, sich bei CargoLifter finanziell zu engagieren. Die Entscheidung solle "innerhalb der nächsten neun Monate" fallen, sagte Boeing-Technik-Chef Dave Swain in Berlin. Ein finanzieller Einstieg sei "möglich, aber nicht wahrscheinlich".

Spender gesucht

Für die Entwicklung des CL 160, der nach den letzten Planungen 2005 abheben sollte, fehlen CargoLifter nach eigenen Angaben 420 Millionen Euro, nach Schätzungen der Unternehmensberatung Roland Berger liegt die tatsächliche Summe wahrscheinlich noch darüber. Indem es sich auf den CL 75 beschränkt, hofft das Unternehmen offenbar, der Kostenfalle zu entkommen. Nach früheren Angaben verbraucht CargoLifter pro Monat derzeit neun Millionen Euro. Auch für den Lastenballon benötigt CargoLifter nach Aussagen des Vorstandschefs bis zum August 2003 etwa 70 Millionen Euro und kurzfristig 10 bis 20 Millionen Euro. Geld, das CargoLifter bisher nicht hat.

Gablenz sagte, er hoffe auf Unterstützung von Aktionären, anderen privaten Investoren, Land und Bund. Er könne sich auch vorstellen, dass Gelder in mehreren Raten bezahlt würden. Durch Umsätze jedenfalls werden schwerlich Mittel in die Kasse kommen: CargoLifter hat bislang ein Exemplar seines Lastenballons an die Firma HeavyLift in Kanada verkauft. An dem Unternehmen, das eigens für den Vertrieb der CargoLifter-Produkte gegründet wurde, ist CargoLifter selbst mit 20 Prozent beteiligt.

Kleiner Ballon, große Halle

Nachdem die erste Phase der Emission einer Wandelanleihe Anfang des Monats nur einen Bruchteil des Gesamtvolumens von 50 Millionen Euro einbrachte, hatte CargoLifter gehofft, vom Land ein Überbrückungsdarlehen über 50 Millionen Euro zu erhalten. Das Kabinett lehnte diese Hilfe aber ab, weil die Bundesregierung eine beantragte neue Bürgschaft über 300 Millionen Euro für die langfristige Finanzierung noch nicht gewährt habe. Vertreter des Bundes betonten, CargoLifter habe die technische Realisierbarkeit des Lastluftschiff-Projektes nicht hinreichend nachgewiesen.

Das ursprünglich in Wiesbaden angesiedelte Unternehmen arbeitet schon seit 1996 an der Entwicklung des CL 160, der diesen Namen trägt, weil der Lasten von 160 Tonnen durch die Lüfte bewegen soll. Einen Prototypen gibt es bisher nicht, nur kleinere Experimentier-Luftschiffe. Der Bau der Luftschiff-Werfthalle, die nun mehrere Nummern zu groß für den kleinen Lastenballon sein dürfte, war vom Land Brandenburg mit fast 40 Millionen Euro gefördert worden.

spiegel.de
Antworten
Timchen:

Anscheinend will heute keiner mehr Luftschlösser

 
18.05.02 22:30
bauen.

Timchen
Antworten
R.A.P.:

Ob´s noch hilft?

 
19.05.02 23:50
CARGOLIFTER

CargoLifter vor Insolvenz 668038
 
Transport-Ballon statt Riesen-Luftschiff



© dpa
Das Super-Luftschiff CL 160 ist zunächst vom Tisch  
 

Der finanziell angeschlagene Luftschiffbauer CargoLifer wird die Entwicklung des Transport-Luftschiffs CL 160 verschieben. Zunächst solle nur der Transportballon CL 75 weiter entwickelt werden, sagte Vorstandschef Carl von Gablenz am Freitag in Berlin. Das Luftschiff CL 160 solle wegen der Finanzschwierigkeiten des Unternehmens vorerst nicht gebaut und die Mitarbeiterzahl zunächst auf ein »Kernteam« beschränkt werden.


 

Keine Hilfe von Bund und Land
Das Unternehmen mit Sitz in Berlin kämpft derzeit ums Überleben. Das Geld reicht nach früheren eigenen Angaben nur noch wenige Tage. Bund und das Land Brandenburg hatten in dieser Woche eine schnelle Finanzhilfe abgelehnt. Das Luftschiff CL 160 soll bis zu 160 Tonnen schwere Lasten transportieren. Das Projekt ist wegen seiner Dimension umstritten. Der Transportballon CL 75 soll nur kleinere Lasten transportieren können. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 500 Mitarbeiter.


Antworten
Egozentriker:

Da gibt's eigentlich nur eines zu sagen....

 
20.05.02 00:02
Schade !
Antworten
volvic:

echt sehr schade

 
20.05.02 00:12
wieso müssen die eigentlich soviel geld verbrennen um sowas zu entwickeln? bzw. wieso muss dass dann so lange dauern?

mal kurz gerechnet ... könnte man da nicht irgendwie eine kombo draus machen. statt nur reiner cargo-luftschifffahrt auch noch touristische transportschiffe?

ein flug über die alpen, oder sowas? in unserer modernen schnellen zeit stelle ich mir eine luftfahrt echt nett vor?!

wie wärs mit wandelanleihen? stücke á 100 euro. unter den anleihen inhabern wird die jungfernfahrt verlost. ausserdem kann jede anleihe in eine gratis fahrt getauscht werden, dazu gibt es später eine aktie von cargolifter.

irgendwie muss man die leute eben emotional incentivieren, wenn sie geld für eine luftschiff entwicklung geben.

das ist überhaupt der schlüssel. das habe ich bei aktien schon oft gedacht. es fehlt total der emotionale hebel. premiere karten für kinowelt aktieninhaber, usw. usw.

man muss seine aktie zum kult machen, dann klappts auch mit der nachfrage!

ach ja, und merchandise. für jeden der 10 anteile á 100 euro der cargolifter ag kauft, der bekommt ein modell luftschiff, signiert und limitierte auflage natürlich!


volvic
Antworten
R.A.P.:

Schade

 
20.05.02 00:30
fänd ich´s auch, da durch die ungeahnten Möglichkeiten, von Schwertransport über, die schon von volvic ( stimme Dir übrigens zu ) genannten Ausflügen (die Freizeitbranche boomt, da alle immer mehr Geld haben werden und dazu mehr Freizeit ), Überseetransporte, etc., etc..

Bin in einen Fond investiert, der u.a. Cargolifter im Portfolio hat :-(((  
Antworten
Happy End:

Chance für Cargolifter

 
05.06.02 06:10
Neuer Rettungsversuch für den Luftschiffbauer

POTSDAM, 4. Juni. Ein regionales Kompetenzzentrum für Luftfahrt und Technologie am Standort Brand (Dahme-Spreewald) soll das zahlungsunfähige Luftschiffbauunternehmen CargoLifter AG retten. Der Förderantrag des Landkreises wurde am Dienstag in Potsdam von Brandenburgs Wirtschaftsminister Wolfgang Fürniß (CDU) und Landrat Martin Wille (SPD) erörtert, wie das Landratsbüro mitteilte.
Durch das Kompetenzzentrum sollen Flächen, Gebäude und teilweise Personal der angeschlagenen AG übernommen und die Entwicklung des Transport-Luftschiffs CL 160 bis zur Serienreife weitergeführt werden. Damit sollen das technische Know-how vor Ort erhalten und Arbeitsplätze in der Region gesichert werden. Ob der Antrag Aussicht auf Erfolg habe, sei auch abhängig vom weiteren Verlauf des Insolvenzverfahrens der Cargolifter development GmbH heißt es in der Mitteilung. Für diese wichtigste der 13 Tochterfirmen hatte die CargoLifter AG Insolvenz beantragt und zugleich die Entwicklung des Transport-Luftschiffs gestoppt. (dpa
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.


Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen

Neueste Beiträge aus dem CargoLifter Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
5 187 CARGOLIFTER startet wieder! Boppa Hauptgewinner 24.04.21 23:59
31 105 ++ Die schlechtesten Aktien aller Zeiten ++ Chartsurfer WALDY_RETURN 24.06.20 18:28
  43 Baldiger Zock? Jaymaster Balu4u 30.11.11 16:08
  114 Nachfolger von DLO DT Logistik gesucht? Brueller_1 Gobo 07.02.11 11:34
  32 Cargolifter im Jahre 2007 tuning.master Skydust 03.01.08 13:59

--button_text--